Beiträge von CharlySchaefer

    Mit Benny ist das Problem ,wenn wir an einen Hund vorbei gehen keine Reaktion, aber sollte der andere Hund knurren flippt er aus .Er ist dann kaum zu halten und da gehen seine 34 kg ordentlich in die Leine und in meine Knie. Habe vor zwei Monaten mein zweites künstliches bekommen da bin ich die ersten Wochen jeden Hund aus dem Weg gegangen .Habe es auch mit Ablenkung versucht ,in diesem Moment klappt nichts .Dann ist da noch das Männer Problem ,die einen dürfen ihn ansprechen und sogar anfassen und dann wieder andere die dürfen ihn noch nicht Mal anschauen ,die bellt er an ohne ersichtlichen Grund aus. Bin noch nicht dahinter gekommen was ihn stört ,das hatte er schon als wir ihn aus dem Tierheim geholt haben .

    LG Andrea

    Es ist tröstlich, dass nicht nur ich dahingehend Probleme habe. ?

    Vor allem gehen wir zügig vorbei und ich versuche die Leine so locker wie möglich zu lassen.


    LG Terrortöle

    Ja, ich gehe zwischenzeitlich auch keiner Hundebegegnung mehr aus dem Weg, weil ich der Meinung bin, dass das nicht zielführend ist. Spielerische Ablenkung ist m.E. auch nicht das NonPlusUltra. Wende ich nur ab und zu an. Auch ich halte die Leine locker, aber mein Charly springt trotz rechtzeitiger Korrektur noch in die Leine. Dann kann ich nur noch reagieren und da es auf Kosten der Gesundheit meiner Hände geht (geschwollene Fingergelenke) bin ich nicht immer zimperlich.

    Elektro-Halsbänder, Stachler o. ä sind für mich aber tabu. Es ist zwischenzeitlich schon besser geworden und ich hoffe, dass meine Gelenke das bis dahin durchhalte. Komisch, bin ich die Einzige hier, der die Zerrerei und Pöbelei ihres Hundes körperlich auf die Knochen geht? Charly hat immerhin 38 Kg und ich bringe 59 Kg auf die Waage. Um Missverständnissen vorzubeugen: Charly ist gut leinenführig und zieht nicht, aber wenn ein fremder Hund kommt...?

    Sehr großes Vertrauen scheinen die Profis auf dem Hundeplatz noch nicht zu Dir zu haben..

    Danke für Deine nette Antwort. Aber obigen Satz verstehe ich leider nicht...? Seit ich mit Charly in dem Turnierhundesportverein bin, ist er mit den anderen Hunden in der Gruppe verträglich. Ja, bis jetzt nur auf dem HuPla, aber das ging ja vorher auch nicht. Die Wald-und Wiesen-Hundeschulen, die derzeit wie Pilze aus dem Boden schießen oder die selbsternannten Hundeflüsterer mit ihren dubiosen Crash-Kursen bei Rütters oder Hundewelten - sie haben viel Geld kassiert und mich anschliesend heim geschickt, mit dem Argument, dass Charly eben so ist bzw. nicht in die Gruppe passt!? Sie haben mich summa-summarum 1200 Euro!! gekostet, ohne dass Fortschritte zu verzeichnen waren. Bin halt, was Hunde angeht, Anfänger und habe festgestellt, dass dies von vielen kommerziellen Trainern/Hundeschulen ausgenutzt wird. Erst im Verein (Mitgliedsbeitrag jährlich 60 Euro!!) hat Charly den Umgang mit Artgenossen gelernt und ich die richtige Verhaltensweise in bestimmten Situationen. Hier wurde auch mal nach seiner Herkunft bzw. seinem Hintergrund gefragt. Einzelstunden, Gruppenstunden, Theorie - alles wird hier vermittelt. Vor allem habe ich hier gelernt, gelassen und ruhig zu bleiben. Ja, es sind Profi-Trainer und das nicht nur für den Hund, sondern auch für die Halter. Ich habe viel über Hundeerziehung, Hundeverhalten und Hundetraining gelesen. Doch zur Umsetzung der Theorie in die Praxis gehört noch mehr dazu und zwar Erfahrung. Beide Trainer sind zertifiziert und haben jahrelange Erfahrung. Zumal einer von ihnen beim Zoll beschäftigt ist und mit deren Hunden arbeitet. Sie haben mir von Anfang an gesagt, dass Charly und ich ein tolles Team werden - auch in der "freien Wildbahn". Es bräuchte halt seine Zeit und Charly wäre charakterlich einwandfrei, hätte aber Defizite aus der Welpenzeit und viel nachzuholen. Ich kann wirklich nur bestätigen, dass Charly ein toller, unproblematischer Schäfer ist, bis auf das Pöbeln fremden Hunden gegenüber, was mich körperlich auch fordert. ☺

    Die Idee mit dem Ball ist ganz gut. Das muss ich unbedingt ausprobieren.

    Danke dafür.

    Vielleicht kommen noch weitere gute Ideen.

    Habe ich auch schon probiert. Mit dem Ergebnis, dass er den Ball beim nächsten Beller davon rollte und Charly weiter pöbelte. Jetzt nehme ich ein Stück mehrfach geknotetes Kletterseil, was mein Mann mir gebastelt hat. Während ich es fest in der Hand halte, zerrt er daran und baut so seine Spannungen und den Frust ab. Aber es sollte doch ohne gehen, wie bei vielen anderen Hunden auch. Oder müssen diese Rüpler erst alt und klapprig werden, bevor das aufhört? ?

    Hallo zusammen,


    ich besitze seit 15 Monaten einen sehr schönen, charaktererlich einwandfreien Schäfer-Rüden namens Charly. Charly ist ein reinrassiger Zuchtunfall und stammt aus der Pflege. Als ich ihn bekam war er neun Monate alt, konnte gerade mal die Grundkommandos "Sitz" und "Platz" und das war's. Er hatte Krallen so lang wie die einer Katze, hat Bäume, Mülleimer, Fahrräder und Autos angebellt. Von Sozialisation auch keine Spur. Jeder Hund, selbst in 100 Meter Entfernung, wurde wild angebellt. Nein, er wurde nicht grob behandelt, aber man hat sich auch nicht viel mit ihm beschäftigt. Die Trainerin übergab ihn mir mit den Worten "...tun Sie so, als könnten Sie ihn nicht leiden..." ? Was mich angeht, so bin ich Anfängerin bzw. ist es mein erster eigener Hund, d.h. professionelles Traing für beide war angesagt. Meine Odysse durch mehrere Hundeschulen, inklusive Einzeltraining, brachte uns nicht weiter. Positive Verstärkung durch Futter klappte gar nicht. Die Pöbelei gegenüber den anderen Hunden gepaart mit meiner Nervosität waren eine Katastrophe. Die Trainer haben uns letztendlich aufgegeben und wegeschickt. Jetzt haben Charly und ich seit einem halben Jahr endlich den richtigen Platz in einem Turnierhundesportverein/SV mit Profi-Trainern gefunden. 2 Mal die Woche ist Einzel- und Gruppentraining. Aus Charly ist inzwischen ein etwas gelassenerer, souveräner Hund geworden. Auch mich kann so schnell nichts mehr aufregen. In der Unterordnung ist er super und ich möchte bald mit ihm die Begleithundeprüfung ablegen. Allerdings, Training geht nur mit Spielzeug, Futter interessiert ihn nicht. Der Turnierlauf über Hindernisse ist zusätzlich ein toller Ausgleich und eine schöne Belohnung für ihn nach dem Training. Wird von uns aber nicht wettkampfmäßig betrieben. Sein Pöbeln gegen andere Hunde??? Auf dem HuPla nicht, aber leider immer noch mehr oder weniger in der freien Wildnis. Dahingehend ist er wirklich ein harter Brocken. Ich nehme es gelassen, allerdings leiden so langsam die Gelenke meiner Finger, denn wenn er pöbelt, springt er noch immer heftig nach vorne. Ihn "locker und unbeeindruckt" am anderen Hund vorbeiführen, wie in einem Video zu sehen? Klappt immer noch nicht richtig. Obwohl ich nicht mehr aufgeregt bin und auch die Leine locker halte (man gewöhnt sich ja dran) - aber wenn 38 Kilo nach vorne springen...? Selbst beim Trainer zeigt er im Gelände dies Verhalten. Er ist dahingehend ein harter Brocken und bekommt auch von mir eine Ansage. Weiß nicht, wann er das ablegt. Soviel schon probiert... Im Guten mit Ablenkung durch Spielzeug, grob mit kurzer Retrieverleine ( wobei ich mich nicht gut fühlte) und Futter? Da reagiert er gar nicht drauf. Mit Ablenkung durch Spielzeug funktioniert es einigermaßen, aber das kann's doch nicht sein?! Habe im Forum nach Erfahrungen der anderen Mitglieder gestöbert und es gibt doch hier einige, deren Hunde problemlos anderen Hunden begegnen. Pöbeln ist doch nicht rassetypisch?! Also, wie macht Ihr das? Brauche noch Tipps oder ist es schon hoffnungslos? ?