nette
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Beiträge von nette

    ich finde es zwar merkwürdig, das Toni eine Frage stellt und dann nix mehr dazu schreibt, aber vll. möchte ja ein anderer zukünftiger Welpenkäufer wissen auf was man achten soll, daher schreibe ich meine Erfahrung (!) mal hier rein. Und vll. schreibt ja der ein oder andere auch noch was dazu.


    1. Grundsatz: keinen Welpen von 0815 Vermehrern kaufen. Entweder von einem gescheiten Züchter und Hund hat vernünftige Papiere und man kann die Gesundheitspapiere der Eltern einsehen oder aus dem Tierschutz/Tierheim. Bei Tierschutz aus dem Ausland bin ich mitlerweile zwar auch kein Freund mehr von, aber das muss jeder selber wissen.
    Ich hab meinen Ersthund und jetzt auch Lexy von so einem 0815 Vermehrer oder "Ups" Wurf und beide hatten bzw. haben ihr Päkchen zu tragen- auch gesundheitlich. Sie hatten einfach nicht den besten Start den man sich wünschen würde für einen Hund und das macht sich bei manchen Hunden dann eben auch bemerkbar.

    Wir haben uns angeschaut wie die Welpen beim Züchter aufwachsen und wie die Althunde in der Familie leben und wie die drauf sind. Bei Carmas Züchter haben wir optimale Bedingungen vorgefunden. Und alle 4 Althunde des Züchters haben wir kennengelernt und alle waren megafreundlich und aufgeschlossen und super erzogen. Achja und auch wenn das manche nicht so in den Zusammenhang bringen - aber wir haben uns auch angeschaut wie gepflegt das Grundstück und die Zwingeranlage war. Manchmal kann man da auch Rückschlüsse ziehen.

    Auf den Ausstellungen auf denen wir waren, haben wir uns angeschaut wie die Züchter mit ihren Hunden umgegangen sind, wenn wir gesehen haben das die Ihre Hunde schlecht behandelt haben, dann waren die für uns raus. So habe ich Züchter die wir in der Wahl hatten instant aus meiner Liste gestrichen.
    Wir haben uns auf Working Dog die Linien angeschaut und auch wo die bisherigen Würfe so gelandet sind und haben so ein bischen ein Gefühl bekommen wo der Schwerpunkt der Linie liegt. Also eher IGP oder Obedience oder Agility usw. Da war so unser Augenmerk auch drauf.
    Für uns war ausserdem wichtig, die Zusage des Züchters auch nach dem Kauf und der Welpenübergabe weiterhin Kontakt zu haben. Nicht das wir das zwingend müssen, aber bei Lexy haben wir die Erfahrung das sich der Vermehrer einen scheixxx für sie interessiert hat als sie krank wurde und es im Raum stand, dass er seine "Zucht" überprüfen sölle. Das wollten wir bei Carma anders und sind total happy das wir da mit dem Züchter auf einer Linie sind. Es gibt eine Klausel im Vertrag, dass wir sollten wir Carma jemals weggeben müssen, immer zuerst den Züchter kontaktieren und er das Rückkaufsrecht in so einem Fall hat. Ich finde das sehr sehr gut. Für mich zeigt das Verantwortung dem gezüchteten Hund gegenüber und es zeigt, das auch die Züchter nicht leichtfertig wahllos Hunde an xy abgeben.


    2. Grundsatz beim Welpenkauf: sich Zeit nehmen und ggf. auch warten! Wenn man es zu eilig hat, dann geht man ggf. Kompromisse ein die man eigentlich genau nicht wollte.
    Ich hab mich 1 Jahr vor dem Wurf auf die Interessenliste bei 3 Züchtern setzen lassen, da war noch nicht mal klar ob es einen Wurf geben wird.


    So und für mich noch das wichtigste am Schluss: Es sind keine Maschinen sondern Natur, bei allem was wir Menschen selbst tun können und sollten, müssen wir bedenken es kann noch so optimal im Vorfeld laufen und noch so gut ausgewählt sein, am Ende kann jedes noch so gut verpaarte Tier krank werden. Damit muss man einfach immer rechnen und dann trotzdem für das Tier da sein.

    Wir sind bei der Auswahl von Carma so rangegangen, sind auf Ausstellungen gefahren, haben uns die Vorstellung/Bewertung der Hunde und das Handling davor und danach angeschaut und haben dann die ausstellenden Züchter/Hundeführer angequatscht.

    Alle waren entspannt und freundlich und auskunftsfreudig. Und wenn einer nicht vorher quatschen wollte, dann auf jeden Fall nach der Prüfung.


    Für uns haben wir so tatsächlich schon einen Teil der Züchter ausschliessen oder in die engere Wahl nehmen können.

    mein Bissel zickt grad rum und ich muss sagen, ich weiss nicht ob ich mir nochmal einen kaufen würde

    gestern hatte er nicht mehr über die komplette Breite Wasser ausgesprüht und ich muss jetzt erstmal überprüfen, ob er defekt ist oder einfach nur verstopft

    ansonsten nervt mich bei ihm , dass ich in keine Ecke gescheit komme, das ich z.B. Spinnweben in 5 cm Höhe mit dem Teil nicht mal eben wegsaugen kann und das ich auch unter die Schränke oder so mit dem Teil nicht komme - da muss ich dann doch wieder den Wischmopp holen...

    Ja, Lexy gibt es auch noch 😍

    Aber sie lebt quasi seit Wochen im Keller 🙈

    Entweder ist es zu heiß, oder zu windig … beides Gründe für sie, um sich im Keller auf ihrem gartenbett einzurollen.

    Ansonsten geht es ihr gut, solange wie ich sie körperlich nicht überfordere, hat sie auch keine Wehwehchen.

    Wenn es jetzt bald wieder kühler wird, können wir auch wieder longieren oder hoopers machen, da hat sie nach wie vor Spaß dran 😍

    Ich danke Euch beiden für Eure Antworten. :thumbup:


    Aber ich schrieb "Erfahrungen" - nicht "Auskunft wie es bei uns im Verein sein wird"

    Mir ist vollkommen klar, dass es da auf ganz verschiedene Dinge ankommt und Erfahrungen von anderen nicht 1:1 auf eine andere OG übertragen werden können.

    Aber trotzdem interessiert mich wie es bei anderen gelaufen ist. Daher meine Frage.

    Hallo zusammen,


    hat jemand Erfahrungen mit der Auflösung einer OG? Was passiert mit dem Vereinsgelände oder dem Vereinsheim?

    Inventar geht vermutlich an den Verband, aber was ist mit dem Vereinsheim?

    Falls man "nur" aus dem Verband austritt, aber quasi den Verein als eigenen e.v. übernimmt wird sicher eine Ablöse fällig - hat da jemand Erfahrungen?


    Würd mich freuen wenn ihr Eure Erfahrungen dazu schreibt.

    Dazu kommt ja nch, dass es nichts bringt, einer total gehemmten Person mit einem bisschen frechen Hund zu sagen, dass sie mal authentisch Grenzen aufzeigen muss, wenn diese Person das überhaupt nicht kann.


    ja das sehe ich auch immer wieder und das darauf rumgeritten wird "der Mensch muss sich ändern" ... sorry - nein aus einer leisen zurückhaltenden Frau mit 50 kg wird kein 100kg Mann, der schon alleine durch seine körperliche Masse Präsenz ausstrahlt - ich hab schon mehr als einmal erlebt, dass das Fehlen dieser Eigenschaft durch anderes überkompensiert wird - und dann haut die 40kg Frau den Hund halt mit der Leine - weil sie keine andere Energie aufbauen kann um den Hund zu erreichen.

    Gerade erst wieder im letzten Seminar erlebt - von aussen wirkt das sowas von Lächerlich wenn die innere Überzeugung fehlt - da kann ich jeden Hund verstehen der das nicht ernst nimmt ^^


    (Nur um das zu ergänzen - auch ein 100kg Mann kann keine Überzeugung in Richtung Hund haben, aber man sieht es immer wieder, dass es Hunde gibt die diese körperliche Überlegenheit - sie 50kg und Hund 40 kg ausnutzen wenn die Energie und Dynamik nicht passt)


    Das was als Mittel in der Erziehung und Alltag von Trainern an die Hand gegeben wird, muss halt auch da sein und der muss sehen wo auch die Grenzen sind die in dieser Kombination Hundehalter hat xy zur Verfügung und Hund braucht abc zum erziehen liegen, damit das mögliche Ziel auch benannt werden kann.

    Denn wenn das nicht der Fall ist siehe oben wird es ganz schnell unfair dem Hund gegenüber.

    du könntest es über knallgeräusche aus dem handy versuchen, es gibt ja für silvester z.b. da auch extra so tonspuren (früher ^^ gab es mal so geräusche CD`s ) jetzt gibts das auch bei Spotify z.B. "Hund Feuerwerk Silvester Training" oder "gewittergeräusch" ...


    Blöd ist nur, dass es oft nicht die Geräusche alleine sind, sondern eben genau der Wind und die Energie die damit einhergeht und das kann man nicht nachstellen

    Der Witz ist ja, draussen liebt sie Sturm und da macht ihr wind und Gewitter null aus. Aber sobald im Haus auch nur ein Windhauch geht, verzieht sie sich.

    Schussfest ist sie auch, wenn wir auf den Hundeplatz gehen und die Schützen holen nebenan die Gewehre oder Großkaliber raus - ist es ihr egel- sie trainiert trotzdem fröhlich weiter mit mir. Aber im Haus darf die Tür durch den Wind noch nicht mal wackeln oder klappern.

    Und wir haben hier nix unternommen, das unserer Meinung nach irgendwas "Menschengemacht" ist - denn wir selbst lieben unruhiges Wetter und rennen nicht selbst panisch irgendwelche Fenster schliessen wenn sich eine Wolke am Himmel zeigt.

    Ich habe die Erfahrung mit meinem Dalmatiner auch schon gemacht, als Junghund Silvester noch mitten im Getümmel und mit 10 Jahren dann unterm Tisch verkrochen.

    Es scheint, dass mit zunehmenden Alter auch an der Empfindlichkeit zugenommen wird.


    Maline - nein Carma lässt sich davon überhaupt nicht anstecken. Die liegt total gechillt bei uns.

    wir haben aktuell einen Kellerhund ;(

    Es ist heiss und im ganzen Haus warm - Lexy verschwindet im kalten Keller, quasi 24/7.

    Es zieht ein leichter Wind durchs Haus - Lexy verschwindet im Keller. Auch ohne das Türen oder Fenster knallen.

    Es gewittert und regnet - Lexy verschwindet im Keller.


    Ist die Kellertür nicht offen, dann läuft sie einem nervös (noch nicht panisch) um die Füsse rum, drückt sich unter den Schreibtisch - oder steht nachts um 3 Uhr plötzlich sabbernd im Bett über einem.


    Wir lassen die Kellertür aktuell fast immer offen und sie kann selbst entscheiden wann sie runter geht. Was sie zur Zeit fast 24/7 nutzt. Ich hab das Gefühl unten im Keller kommt sie dann tatsächlich ein bischen besser zur Ruhe, weil sie dort kaum was mitbekommt vom Wetter.


    Türstopper haben wir auch, aber das nutzt nix - Wind im Haus ist mit Knall oder ohne für sie Stress.

    haha, ich hab das vor einigen Tagen auch gelesen und musste sofort an dich denken Axman :D und hatte schon überlegt, ob ich es einstellen soll


    "ich finde den Text prinzipiell okay" - hab ich mir auch gedacht. Es ist keine wissenschaftliche Arbeit, Studie oder so, man kann es ehern als Positionspapier verstehen.

    Die Diskussion in der Hundebubble ist im Internet gerade wieder sehr von den Extremen bestimmt und ehern emotional aufgeladen als das sachlich über Argumente über Vor-und Nachteile ausgetauscht wird.