nette
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Beiträge von nette

    ich handhabe es auch so wie Axmann, Lexy schlägt kurz an und ich übernehme, bedanke mich bei ihr fürs Bescheid geben und schick sie weg. (manchmal muss ich zwar etwas vehement werden, aber in der Regel lässt sie sich gut wegschicken und gibt Ruhe)


    Beibringen, dass sie aufpasst hab ich ihr nicht müssen, dass hat sie von allein gemacht. (auch zur Freude der Nachbarn, da sie auch anschlägt, wenn jemand bei denen aufs Grundstück geht)

    Wo war denn der andere Hund, in der Situation oben? Und was hat er gemacht und was warst du und Lexy gerade am machen? :)

    Lexy war neben dem Platz in 2m Entfernung abgelegt mit Leine gesichert, ich auf dem Platz mit dem anderen Hund am kleine Tricks machen und reden. Zwischendrin hab ich Lexy aus dem Abstand heraus entweder zur Ruhe angemahnt oder eben belohnt wenn sie still liegen blieb. Aber sie hat sich schon aufgeregt - hat man gemerkt und gehört. Dann hab ich den anderen Hund wieder der Besitzerin übergeben auf dem Platz, bin raus zu Lexy und hab sie abgemacht und wollte mit ihr auf den Platz gehen zu den anderen Hunden - da angekommen macht sie knurrend einen Satz auf den anderen Hund (den ich gerade noch bespasst hatte) zu und zickt rum. Ich also postwendend wieder mit ihr zurück und runter vom Platz und sie wieder angeleint abgelegt. - Dann halt nicht - jedenfalls nicht so!

    Kurze Zeit später hat die Besitzerin der anderen Hunde ihre Hunde wie gewohnt direkt neben Lexy angeleint und alle drei lagen friedlich direkt nebeneinander .

    Daher vermute ich Frustabbau in der Situation direkt am Hund und ich könnte bei sowas also erstmal etwas mit ihr machen um das loszuwerden, bevor ich in die Nähe des "Frustverursachers" gehe. So mein Gedanke.

    Luna, naja sie steht/stand ja bisher immer im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit

    Sie kennt es ja nicht anders, als dass es immer um sie geht. Vermutlich ist ihre Erwartungshaltung dann halt eben schon da und es kommt aber nicht das was sie denkt was kommen müsste und das erzeugt Frust.

    Andere Erklärung: sie macht dem anderen Hund klar dass nur sie Ansprüche an mich hat und sonst niemand ?


    Ich kann’s nicht wirklich nachvollziehen, vor allem weil sie ansonsten friedlich neben den Hunden liegt. ( es sind 2 die beim Training dabei sind)


    wir hatten gestern wieder so eine Situation beim Training und diesmal hat Madame versucht ihren Frust direkt am anderen Hund auszulassen


    jetzt hab ich obige Zeilen nochmal rausgepickt und könnte mir vorstellen, dass es besser wird, wenn ich ihr in so Situationen erstmal was anbiete wo sie den Frust wieder los wird? Bevor sie so gefrustet in die Nähe des anderen Hundes kommt?

    Also ich mach erstmal irgendeinen kleinen Trick mit ihr oder was wo sie aus ihrer Aufregung raus kommt und dann gehts erst weiter oder?

    wenn man sich schon sehr lange an einem Thema "abarbeitet" , dann hat man ggf. die falsche Herangehensweise, oder man beachtet Kleinigkeiten nicht die das Training torpedieren oder man arbeitet sich zu speziell an dem Thema ab, die Ursache liegt aber eventuell woanders , daher meine Frage ob die Trainerin schon dabei war (was meint die Trainerin zu dem bisherigen Nichterfolg?)

    ich finde bei dem von dir beschriebenen Verhalten kann man aus der Ferne nur schwer eine Diagnose und Hilfestellung geben

    ich persönlich würde aber auch in Richtung "sie übernimmt Verantwortung" tippen und den ganzen Alltag und Umgang mit dem Hund anschauen ob da nicht schon viel früher als nur in der Situation eigentlich die Ansätze dafür ganz unbewusst gelegt werden

    auja, sowas finde ich als Inspiration auch immer toll :thumbup: wir reisen sehr gern mit Hund <3


    BW- nähe Heidelberg: von der Wolfschlucht zum Katzenbuckel mit dem Katzenbuckelsee und Turm

    BW- natürlich das Schloss Heidelberg, aber auch alle anderen Burgen am Neckar in der Gegend sind sehr schön gelegen und laden zum wandern ein (4 Burgen Tour)


    Odenwald: englischer Garten Eulbach


    BW: Bad Mergentheim - Wildpark und Deutschordenschloss


    Saarland. Losheim am See, Traumschleifen Wanderweg "Der Hochwälder"


    Luxemburg: Müllerthal


    falls jemand Lust auf eine Stadttour hat, kann ich Worms und Andernach empfehlen - beide Städte haben uns überrascht und sehr gut gefallen


    In Frankreich die Zitadelle Bitch, allerdings weiss ich nicht ob man die mit Hund anschauen kann, wir waren ohne Hund da. (Etwa 50 Kilometer von Saarbrücken oder eine halbe Autostunde von Pirmasens entfernt)


    Bin gespannt auf Eure Tipps.

    Lampenschirm herzlich willkommen hier im Forum


    ich kenne das Verhalten auch, es ist halt typisch für hütehunde ;)

    hab das auch schon erlebt, dass der Hund einer Bekannten meinem mitspazierenden Sohn in den Fuss gezwickt hat, als der über die Wiese tobte :huh: - mein Hund hat dann den Aufpasser gegeben und den Hütehund in die Schranken verwiesen ... so hat jeder seine Aufgabe im Gefüge übernommen

    daher würde ich das hüten unterbinden und Übungssituationen schaffen, die sie noch gut meistern kann und dann langsam die Anzahl der Leute steigern

    für das hüten was ich unterbinden würde, würde ich eine Ersatzbeschäftigung suchen - wie z.B. der Hund trägt eine zeitlang etwas oder ich werfe einzelne Leckerlies während des Spaziergangs an den Wegesrand

    aber ich bin kein Experte was hüten angeht, vll. hat ja Schafring eine Idee


    war denn ein Trainer schonmal mit auf dem Spaziergang und hat sich da sVerhalten anschauen können?

    Eigentlich sollte bis Ostern Eierlaufen einstudiert sein, aber mehr als 2 Schritte schaffen wir nicht 🤣

    Also gibts nur ein Foto 🤣

    Frohe Ostern

    naja in der Regel gibt sich das Verhalten je mehr die Übung sitzt und bis zur Prüfung kennt der Hund ja den Ablauf, ist also dann ja kein Unterschied mehr zu einem Hund der "anders" tickt


    das Problem ist, das diese Hunde im ersten Ansatz ziemlich ungeduldig sind und wenn du es nicht so erklärst das er es gleich kapiert frustet das den Hund und das zeigt er recht deutlich und das führt im ersten Ansatz dazu, dass es eben manchmal länger dauert, weil man sich einen anderen Weg überlegen muss oder noch kleinteiliger arbeiten muss

    Lexy wird bei sowas total fahrig und macht alles nur nicht das was sie soll und stolpert wild durcheinander, wenn dann Druck rein kommt, dann geht sie rückwärst raus und macht dicht


    Ich für meinen Teil mag diese direkte, aus meiner Sicht sensiblere Art irgendwie, weil es mich dazu zwingt genauer zu sein und mir mehr Gedanken zu machen was und wie ich etwas will. Ich finde die Kommunikation mit meinem Hund an der Stelle direkter, als das ich es von manchen anderen Hunden kenne die sich gar nix anmerken lassen, oder die Hunde wo ich das Gefühl haben die verweigern jegliche Kommunikation in der Situation.

    Ich habe den Eindruck, dass der DSH vielleicht (von den HF die so trainieren), mehr Druck wegsteckt als der Mali. Vielleicht das ist das mit der Kreativität, was du meinst? Man muss beim Mali mehr überlegen wie man es ihm verkauft, weil man es nicht (so leicht) "aufzwingen" kann? :)


    das ist etwas, was ich bei anderen Malis tatsächlich auch schon so gesehen hab und auch bei Lexy ist das so, wenn ich Druck mache (also zuviel) dann macht sie dicht und sperrt