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Kimmo
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  • Community und Forum zum Thema Deutsche Schäferhunde und artverwandte Hunderassen

Beiträge von Kimmo

    Die Mutter spielt sicherlich auch eine große Rolle, wie die Welpen sich entwickeln?


    Lika hat mit Sicherheit nie irgendetwas beigebracht bekommen, sie kannte keine Regeln, nun nach 2 Jahren ist kein unterschied mehr zum Rüde, abgesehen davon das sie viel mehr Trieb und Bewegungsdrang hat.

    Danke!

    Ich unterbinde es auch aber sie versucht es immer wieder aber gestresst ist sie nicht.

    Wie hast du die Prostata Probleme bemerkt?

    Hat sich das Verhältnis zwischen deinen Hündinnen und und dem Rüde nach der Kastration verändert?

    Hat der Rüde kein Interesse mehr gezeigt?

    Ich habe oft gelesen, das Rüden nach der Kastration weiterhin Interesse haben und aufsteigen wollen.

    Waren deine Hündinnen auch mal Scheinschwanger?

    Lika ist meine erste Hündin, deshalb habe ich so viele Fragen :)

    Das hat susanne geschrieben


    "HAllo, ich gebe auch noch meinen Senf dazu, ich arbeite in einem Tierheim und bekomme täglich anrufe von personen dessen Hündinnen Gebährmutterkrebs/ Gebährmuttervereiterungen etc. haben und Not Op`s statt finden müssen um den Hündinnen das leben zu retten. Läufigkeiten bedeutet unglaublichen Stress für die Hündinnen und wenn man diverse läufigkeiten abgewartet hat, finde ich sollte man den schritt zur Kastration machen. "


    Ich bleibe dabei, für mich ist sie mehr als suspekt.


    Flummi, das das mit dem selber Kastrieren Ironisch gemeint war, sollte eigentlich jedem einleuchten, stimmt aber, hätte ich weglassen sollen.

    Bei ihr geht einiges konträr.

    @susanne_mueller

    Im "Tierheim", nicht Tierarzt, täglich anrufe von Haltern mit Gebärmutterentzündung.....

    Kennt keinen Mensch inkl. TA der aus nicht medi. gründen Kastrieren lässt oder Kastriert.

    Macht Aufruf zur präventiven Kastration, gegen geltendes Gesetz.


    Alle TH Hunde/Katrzen werden kastriert, haben die alle einen medi. Grund? Was ist mit den Auslandshunden, sind die alle Krank?

    Warum rufen "täglich" Leute bei dir an, die einen kranken Hund haben, wollen die den im TH abgeben oder kastrierst du auch noch selber?

    Warum schämst du dich nicht, für deine Kastration aufrufe und möchtest auch noch Ernst genommen werden?


    Hier sind einige für und wieder Argumente aber dein geschreibsel ist für mich schwer erträglich, nett ausgedrückt.

    Was man bei Hunden oft „Erziehung“ nennt, ist eigentlich:

    👉 konsequentes, faires Konditionieren + Beziehung


    Das ist die antwort von TB


    Erziehung beinhaltet immer auch anteilig Konditionierung, das ist klar; aber Konditionierung läuft im Umgang mit Hunden immer mehr OHNE Erziehung und Konditionierung ohne Erziehung geht sehr wohl.
    Kommenden Samstag wird das nochmals thematisiert werden.

    Vielleicht mal versuchen Jessat zu Kontaktieren, er gehört für mich zu den besten in D, was Schäferhunde betrifft, seine Hunde arbeiten an der Schafherde.

    Kontakt/Impressum

    Oder Thomas Baumann, für mich der beste der sowas einschätzen kann.

    So kannst du dir viel Zeit sparen, ich habe aber keine Ahnung wie gut die beiden erreichbar sind.

    Ein Schäferhund ist mit um die 3 Jahre Erwachsen.

    Das ihr einen Hund in diesem alter findet, der das alles Leisten kann, ist unwahrscheinlich.

    Wie angesprochen, einen Welpen selber groß ziehen, ohne viel viel Erfahrung, der das Leistet, halte ich für unwahrscheinlich.

    So einen Hund Ausbilden lassen, wird sehr teuer und dauert einige Jahre.

    Nur meine Laien Meinung.

    Das alles gilt, für mich, für jede Rasse.

    Dr. Udo Gansloßer zu Hündinnen – auch hier ist er deutlich zurückhaltend mit pauschaler Kastration.

    Grundhaltung

    Bei Hündinnen sieht Gansloßer die Ovariektomie/Kastration nicht als „harmlose Routine“, sondern als massiven hormonellen Eingriff mit oft unterschätzten Folgen für Verhalten und Gesundheit.

    Verhalten & Psyche

    • Östrogene und Progesteron wirken angstlösend und stabilisierend.

      Nach der Kastration fehlt dieser ausgleichende Effekt → manche Hündinnen werden:

      • unsicherer

      • ängstlicher

      • stressanfälliger

      • reaktiver gegenüber Umweltreizen oder Artgenossen

    • Angstaggression kann zunehmen.

      Besonders bei sensiblen, unsicheren oder bereits ängstlichen Hündinnen warnt er davor, dass Kastration Probleme verschärfen kann.

    • Verhalten ≠ Sexualhormone.

      Dinge wie Jagdverhalten, Leinenpöbelei, Geräuschangst oder Bindungsprobleme lassen sich nicht „wegkastrieren“.

    Entwicklung & Zeitpunkt

    • Frühe Kastration (vor körperlicher und sozialer Reife) sieht er sehr kritisch:

      • hormonelle Reifungsprozesse fehlen

      • Selbstsicherheit und Frustrationstoleranz können leiden

      • Risiko für „ewige Pubertät“ bzw. emotionale Unreife

    Gesundheitliche Aspekte (die er mit einbezieht)

    • Vorteile wie geringeres Risiko für Pyometra erkennt er an

    • weist aber ebenso auf erhöhte Risiken hin, z. B.:

      • Harninkontinenz

      • orthopädische Probleme

      • bestimmte Tumorarten

        → für ihn kein eindeutiges Pro-Argument, sondern Abwägungssache

    Wann er Kastration bei Hündinnen eher befürwortet

    • klare medizinische Indikation

    • extrem belastende Scheinträchtigkeiten, wenn andere Maßnahmen ausgeschöpft sind

    • nach vorherigem Test z. B. chemische Kastration, um Verhaltensänderungen abschätzen zu können

    Quintessenz von Gansloßer

    Zitat
    „Die Frage ist nicht: kastrieren oder nicht –

    sondern: Was ist das Problem, und was ist die Ursache?“