Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
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Beiträge von Verbena

    Ihr Lieben,


    ich bin ja im Prinzip ein sehr glücklicher Mehrhundehalter mit zwei tollen Langhaardamen, die mir jeden Tag viel Freude schenken.


    Allerdings ist es manchmal auch anstrengender, mit Chia Ziele zu erreichen und ihr Leistungsangebot anzunehmen, ohne dass bene sich zurückgesetzt fühlt.


    Auch unsere Gassigänge sind manchmal unentspannter, als ich das von der Zeit kenne, als wir zwei Leos hatten, respektive zwei Leos und eine Langhaarschäferhündin oder als ich nur mit Bene allein unterwegs war. Der Grund dafür ist, dass Chia viel meiner Aufmerksamkeit einfordert oder dazu neigt, sich Quatsch auszudenken, wenn ich nicht so ganz bei ihr bin und wenn ich dann meckere, zuckt Bene schon innerlich zusammen, weil sie sich angesprochen fühlt, obwohl sie wirklich unschuldig an meinem Unmut ist.


    Eigentlich müsste ich mindestend drei Gassirunden einplanen - jeweils eine mit jeder Hündin allein und eine mit beiden zusammen.


    Aber auch da sehe ich das Problem, dass Bene todunglücklich wäre, wenn wir sie nicht mitnehmen und das würde mir echt das Herz brechen.


    Ich finde es auch schön, dass die beiden Hündinnen unterwegs auch miteinander spielen und gemeinsam schnüffeln oder sich ihre Bälle abjagen und dann tauschen (die Bälle sind die Gleichen, aber das Gras der anderen ist ja immer grüner). Bene mag auch nicht laufen gehen, wenn Chia nicht mitkommt (das haben wir bei der letzten Läufigkeit ausprobiert, weil meine Freundin einen intakten Rüden dabei hatte und Chia dann zuhause bleiben musste) ... Bene schaut dann immer, ob wir nicht doch umkehren und Chia holen. Als wir nach Hause kamen, war das eine Begrüssung, die sich Chia und Bene lieferten, dass ich ein rabenschwarzes Gewissen hatte, sie getrennt zu haben.


    Aber bei uns kommt auch immer mal wieder das Thema "Dritthund" ins Gespräch. Ich schrieb auch schon an anderern Stellen, dass mein Mann mit dem Thema immer mal wieder gedankenschwanger geht und ich nicht weiß, ob ich mich damit glücklich mache. Klar war die Zeit mit den beiden Leos und der Langhaarschäferhündin total entspannt, weil die Leos entspannt waren und Anka kadavergehorsam war. Aber mein Mann musste auch immer mitlaufen, weil ich zwei Leos und die Schäferhündin nicht hätte halten können (gut, das war auch eigentlich nie nötig, weil alle Drei andere Hunde weitgehend ignorierten).


    Nur sind die Hunde halt weitgehend doch mein "Hobby" auch wenn sie Familienhunde sind und auch mein Mann und unsere Tochter sich um sie kümmern. Wobei ich es gar nicht so gerne mag, wenn mein Mann oder unsere Tochter sich mit um die Hundeerziehung bemühen, denn ich etabliere Kommandos, die beide Hunde kennen und auf die sie auch reagieren und meine Familie ruft, was ihnen gerade so einfällt - also im Sinne von: "Benilein, nun komm doch mal zum Herrchen". Wenn ich anmerke, dass ein klares und nicht umschnörkeltes "Hier!" fürt den Hund die klarere Ansage wäre, ist das Herrchen auch rasch beleidigt und fühlt sich zu Unrecht kritisiert ... oder meint, dass der Hund sich ja wohl durchaus auf auf unterschiedliche Leute und ihre Kommandos einstellen kann.


    Zu meinem Erstaunen kann Bene das durchaus ... bei Chia funktioniert es so lala, aber für meinen Mann Micha ist das auch o.k., weil er findet, dass man die Hunde nicht "dressieren" muss. Nein, muss man nicht, aber ich möchte mich auch darauf verlassen können, dass meine Hunde sofort kommen, wenn ich sie rufe.


    Bei zwei Hunden lässt sich aber vieles richten und korrigieren - wobei es tatsächlich so zu sein scheint, dass sie von mir klare Ansagen erwarten und dem Herrchen und unserer Tochter halt den Gefallen tun, den sie erwarten, auch wenn das Kommando nicht passt.


    Aber ich scheue mich ein wenig, nun noch einen Hund in meine Verantwortung zu nehmen, der erst mal wieder meine volle Aufmerksamkeit einfordert, weil ich diejenige bin, die mit den Hunden läuft und mit ihnen ein bisschen was trainiert und mit meiner Chaosfürstin bin ich gerade soweit, dass ich das Gefühl habe, mich durchaus auf sie verlassen zu können, solange sie weiß, dass mein wachsames Auge auf ihr ruht. Auf Bene kann ich mich zumindest immer verlassen.


    Klar war bei unserer Pferdezucht mein Credo stets: "Wo mehr als 10 Pferde leben, fällt einer mehr auch nicht auf und läuft halt mit." Finanziell und platzmäßig war das auch unproblematisch. Aber wäre das auch mit den Hunden so? Ich habe an die Zeit mit drei Hunden keine negativen Erinnerungen oder Gefühle, sondern eher nur schöne Erinnerungen. Micha möchte aber keinen Leo, sondern entweder Schäferhund oder Rottweiler (dagegen bin ich aber ganz strikt).


    Wie ist das bei den Mehrhundehaltern hier? Empfindet Ihr mehr als zwei Hunde als Gewinn oder kommt auch mal das Gefühl der Last auf und der Gedanke, dass wenn mal einer geht, der Platz nicht neu besetzt wird, weil man zwei oder einen Hund mehr genießen kann, als wenn man die Aufmerksam auf zwei oder drei verteilen muss?


    Meine Freundin meinte heute, als ihr Hund und meine Beiden zusammen spielten, dass sie ihrem Lemmy das gerne gönnt, aber froh ist, nur mit einem Hund nach Hause fahren zu müssen. Ich hingegen genieße meine Beiden. Aber könnte ich auch einen dritten genießen?

    Wir treffen keine Hunde beim Gassigehen, aber die treffen uns, wenn sie uns besuchen ;)

    Heute kam Lemmy zum Spielen (das ist der Berner Sennen/ Aussie Mix) und morgen früh wollen wir zusammen laufen ... Chia beginnt allerdings läufig zu werden. Mals schauen, wie das wird. Momentan ist Lemmy zwar sehr interessiert und Chia genießt seine Aufmerksamkeit (sonst findet er sie eher nervend und ignoriert sie), aber nächste Woche werde ich wohl nur Hündinnen und kastrierte Rüden treffen wollen :|

    für mich stellt es sich so dar, das der Rotti ein tolles Hobby hat. Der bremst sogar noch ab bevor er zubeißt.

    Der Mali hat ein Hobby das er Ernst nimmt und holt eher noch Schwung bevor er reinspringt.

    Der Rotti ist toll... Der Mali fasziniert mich.

    Ich hätte bei Begegnung natürlich vor beiden Angst :D

    ... stimmt, beim Rottweilker sieht es wirklich aus, als hätte er ein tolles Hobby gefunden, das er mit Freude betreibt.


    Beim Mali sieht das aber eher nicht mehr nach Hobby aus, sondern eher nach "Der versteht keinen Spaß! Dem macht es Spaß!" Für den ist das also schon eher eine Art Berufung, die er mit Leidenschaft ausfüllt.


    Ich überlege gerade, warum ich dem Rotti tatsächlich mehr vertrauen würde und ich glaube, der wirkt irgendwie souverän, in dem was er tut und man hat das Gefühl, dass er auch nicht außer Kontrolle gerät oder überreagiert, sondern immer bei sich und seinem Menschen ist.


    Beim Mali hingegen hat man eher das gefühl, dass der schon ein bisschen "über die Uhr" ist und ich wäre nicht sicher, ob der im Ernstfall nicht auch ernst macht und die Sache auf seine Weise erledigt.


    Ich kann nun auch nicht aus Erfahrung sprechen, denn ich kenne nur einen Dobermann und den auch schon seit er ein Welpe war und der ist eher ein fröhlicher Geselle, der alle lieb hat und der von allen liebgehabt werden will.


    Aber ich glaube, ich würde auch beim Dobermann ähnlich vorsichtig sein, ihn nicht versehentlich zu reizen, wie beim Mali.

    Wow - also ich hatte beim Anschauen des Videos mit dem Rottweiler das Gefühl: "Der macht seine Sache wirklich gut und steht super im Gehorsam!"


    Als ich dann das zweite Video vom Malinois sah, dachte ich: "Der Hund wirkt ein bisschen, als wäre er total ausser Kontrolle geraten!"


    Klar werden die beiden Hunde in unterschiedlichen Disziplinen vorgestellt und beide geben ihr Bestes.


    Beim Rotti denke ich trotzdem, dass er sich Mühe gibt, weil das von ihm verlangt wird und er seinem Herrchen den Gefallen gerne tut. Aber würde ich ihm im Wald begegnen, wäre mein Eindruck von ihm eher der, dass da ein gehorsamer Hund Gassi geht und ich würde nicht die Seite wechseln, um ihm aus dem Weg zu gehen.


    Beim Mali würde ich aber vermutlich lieber eine andere Richtung einschlagen, denn der wirkt deutlich reizbarer, als der Rottweiler und ich könnte mir vorstellen, dass der deutlich schneller reagiert, wenn er sauer wird und der Rotti eine höhere Reizschwelle hat.


    Vielleicht täusche ich mich auch, aber diese Videos (die selbstverständlich nur ein Beispiel sind und nicht für jeden Mali oder Rotti typisch sein müssen), bestätigen mein Gefühl, dass ich bei einer Begegnung mit einem unentspannten Mali mehr Fracksausen hätte, als wenn ich bei einem Rotti in Ungnade gefallen wäre.


    Aber natürlich hat Holger auch Recht: Die Muffe geht mir ganz sicher auch, wenn ein anderer aggressiver Hund mit der Absicht, mich zu schreddern, vor mir steht.

    Ja aber das eine hat in dem Fall mit dem anderen ja nichts zu tun. :/

    Jain - ich kann sie mit Futter motivieren, aber stelle auch fest, dass das Futter manchmal nicht halb so interessant ist, wie die Verpackung, wenn ich beispielsweise ein Leckerchen im Pod verstecke. Manchmal versucht sie nicht mal das Leckerchen auszupacken, sondern tut alles nur für den Pod. Wenn ich ihr dann zeige, dass da auch noch was drin ist, ist sie ganz erstaunt und scheint zu fragen: "Echt? Das gibts noch obendrauf?"


    Was ich damit sagen woill ist, dass Chias Züchter der Natur garantiert nicht ins Handwerk pfuschte und Chia sich ihren Bedarf an Nahrung ganz sicher erarbeiten musste, aber trotzdem eher wie der Schäferhund Deiner Bekannten ist, der sich nicht zwingend für Futter anstrengen wollte - nur dass Chia sich anstrengen will. Aber das Futter ist ihr dabei eher egal. Manchmal lässt sie den Keks sogar fallen, weil sie viel zu sehr in ihrer Aufgabe ist, um sich fürs Kauen Zeit nehmen zu können.


    Ich will aber auch keinesfalls in Frage stellen, dass Du nicht Recht hast, dass ein Welpe, der nicht gelernt hat, sich sein Futter zu erarbeiten, weil man ihm immer alles servierte, auch später eher komfortorientiert ist und sich nicht anstrengen möchte, sondern erwartet, dass "ihm die gebratenen Tauben in die Schnauze fliegen" und er sie sich nicht "erjagen" muss.


    Ich überlege nur, ob ein Hund, der diesen Komfort des Servierens in seiner Welpenzeit nicht hatte, dann wirklich zwingend quasi alles fürs Futter tut, weil er ja lernte, dass er nur satt wird, wenn er dafür Leistung bringt ... und die Frage finde ich schwierig zu beantworten, weil meine Hunde ja nicht über die Leistung satt werden müssen, sondern sich eher nur die Extras verdienen.


    Oder eben umgekehrt: Dass ein Welpe, der den Komfort hatte, dass der Züchter ihm alles servierte, bis der Welpe satt war, sich fern seiner eigentlich genetisch verankerten Leistungsfähigkeit entwickelt und so gar nicht mit Futter zu motivieren sein wird, weil er nie gelernt hat, sich sein Futter zu erarbeiten.


    Ich will das auch gar nicht zur Diskussion stellen. Ich habe nur lediglich das Gefühl, dass Chias Leistungsbereitschaft eher durch ihre Genetik beeinflusst wurde und auch ein Züchter, der sie "gepämpert" hätte, das nicht hätte "versaubeuteln" können.


    Aber ich mag mich da auch täuschen und bin absolut der gleichen Meinung wie Du, dass man der Natur nicht reinpfuschen sollte, wenn kein Handlungsbedarf besteht, weil ein Welpe kränkelt.

    Babsi, sag bloß, Tilli hat noch keinen Diwan ... aber ich hätte schon was Passendes gefunden:


    Casa Padrino Barock Chaiselongue "King" Rosa / Silber mit Bling Bling Glitzersteinen


    ... den stattlichen Rüden habe ich leider nicht im Angebot, aber da wäre das Risiko auch zu groß, dass der die Kaustange nicht mit tänzerischer Leichtigkeit zum Diwan trägt, sondern sie vorher selbst aufkaut.

    Verbena es geht auch nicht darum, dass die Hunde jeden Krümel Futter bis aus Blut verteidigen sollen (das tun meine auch nicht) sondern, dsss sie in der Prägephase erleben, dass man sich für Futter anstrengen muss.

    Da muss man sich zwischen den dicken Geschwisterchen durchrobben und drängeln um an eine Zitze zu gelagen, wenn man Hunger hat. Das ist doch das natürlichste auf der (Hunde)welt...

    Das meinte ich auch nicht. Ich bin ziemlich sicher, dass Chias Züchter der Natur ihren Lauf ließ und Chia sich ihr Futter durchaus erarbeiten musste.


    Aber es existieren auch viele Theorien und dennoch ist in der Praxis dann doch vieles anders.


    Chia ist leicht zu motivieren, aber das ist unabhängig vom Futter. Sie gibt auch alles, wenn sie dafür ein Spielzeug/ Ball/ Beisswurst oder ein Quietschie bekommt.


    Bene hat auf der Straße gelebt, war ein Tierheimhund, der mit mehreren Hunden in einem Zwinger saß und ganz sicher das Futter erarbeiten, um genug abzubekommen - bei 400 Hunden, die dort sitzen, steht ja kein Mensch daneben und schaut, dass auch jeder Hund seine Portion bekommt. Aber auch Bene ist nicht futterfixiert. Aber sie lässt sich auch weder durch Futter, noch durch Motivationsobjekte animieren. Wenn sie mitmachen will, tut sie das - wenn nicht, dann nicht.


    Ich will Deine Theorie gar nicht in Frage stellen, aber es gibt eben immer Ausnahmen - die vermutlich dann auch wieder die Regel bestätigen.


    Sicher kann man auch anführen, dass die Erfahrungen des Welpen in seiner Prägephase sein ganzes Leben beeinflussen. Ich glaube aber, dass auch der Mensch, der den Welpen dann zu sich holt, einen großen Einfluss auf das Verhalten des Hundes - auch im Bezug auf Futter - hat.


    Meine müssen sich ihr Futter im Grunde nicht erarbeiten, aber sie mögen Futtersuchspiele. Allerdings sucht Chia mit der gleichen Begeisterung auch ihren Ball, während Bene erst mal prüft, ob sich der Aufwand wirklich lohnt und durchaus auch Futter liegen lässt, wenn es nicht ihren Geschmack trifft ... obwohl sie sicher auch Entbehrung und Hunger kennen gelernt hat und Anfangs auch versuchte, Mäuse zu fangen und zu fressen, weil sie sich vermutlich auf der Straße davon ernährte.


    Warum Bene trotzdem so entspannt mit dem Thema Futter umgeht, kann ich nicht sagen, aber nachdem ich noch nie einen futterneidischen Hund hatte, liegt es wahrscheinlich an mir und meinem Einfluss oder meiner Fütterung ;)

    Wir hatten heute Nachmittag Besuch von einer Freundin, die eine zauberhafte Spitz-Mischlingshündin aus Griechenland hat. Paulina sieht aus wie Bene in Blond mit Ringelrute und gehört zu den besten Freundinnen meiner beiden Damen.


    Ihr Frauchen bestätigt aber auch, dass Paulina stets in Richtung unseres Hofs zieht, wenn sie bei uns im Wald laufen geht und sich wie Bolle freut, wenn sie uns besuchen darf. Paulina ist aber auch die Einzige, die Chia hin und wieder mal Paroli bietet und sich nicht alles von der frechen Kröte gefallen lässt ... was aber die Freundschaft absolut nicht trübt ;)

    warum nehmt Ihr nicht diese Hundewurst, welche hier empfohlen wurde? Ich habe die genommen und Witus schmeckt sie, als Lecherchen für jeden Tag und zum Fährten als Mini-Schnipsel in jede Fusstapse


    Fa. MIRALS


    1,6 kg kosten ca. 11 € und es ist ähnlich wie Wiener, nur eben hundegerecht, hält sich lange im Kühlschrank

    Mit Hundewurststückchen kann man Chia nicht begeistern. Ich habe sogar schon die Hunde-Hotdog-Würstchen gekauft. Da riecht sie nur dran und nimmt sie nicht mal zwischen die Zähne.


    Bei Schecker gibt es eine Art Blutwurst für Hunde, https://www.schecker.de/p/dts-…zial-die-hundesport-wurst die keine meiner Damen mochte und die Dibo Hundewurst habe ich ausnahmslos an eine Freundin verschenkt, deren Hund sie liebt. Chia und Bene fanden schon den Geruch ekelig.


    Ich kaufe hin und wieder die Tackis Knackis - das sind Bratwürste für Hunde, die man aber auch roh füttern kann. Bene nimmt sie gerne. Chia ist eher mäßig begeistert.


    Aber ich habe auch das Gefühl, dass meine Hunde auch nur zwei Futtersorten gut finden: Rohfleisch, respektive fleischige Knochen und ein hochwertiges Trockenfutter, respektive getrocknete Hühnerbrustleckerchen.


    Alles andere, inklusive Nassfutter bleibt hier stehen. Selbst die BAF-Würste von Perleberg werden nur dann genommen, wenn ich gerade eine Sorte erwische, die den Hohheiten genehm ist ... was ich schon Futter an den Tierschutz spendete oder an Bekannte verschenkte, deren Hunde nicht so wählerisch sind, wie meine, kann ich schon nicht mehr auf ein DIN A4 Blatt schreiben.


    Darum experimentiere ich eigentlich auch nicht mehr - außer eben, wenn ich ein Trockenfutter empfohlen bekomme, das dem Barf nahe kommt.


    Hin und wieder liegt in einem Päckchen eines Lieferanten eine Futterprobe oder ein Leckerchen-Geschenk. Aber auch die sind meistens nicht so willkommen und werden weitergereicht. Von Schecker gab es mal die "Pferde-Trüffel". Die kamen zu meinem Erstaunen auch gut an und ich habe dann gleich 20 Päckchen bestellt. Aber nachdem die nun aus dem Sortiment genommen wurden, bleiben wir wohl wieder beim Bewährten.

    Chias Züchter hat immer zwei der Welpen und die Mutti mit zu den Schafen und Ziegen genommen, als die soweit waren, dass sie das gut vertrugen. Bei der Heimfahrt im Auto hat Chia gepennt, nicht gekötzelt, nur ein Pipi ging in die Kuscheldecke. Aber wir sind auch 3 Stunden durchgefahren, weil sie schlief und wir das Gefühl hatten, dass es ungut wäre, sie aufzuwecken, nur um rasch draussen zu pieschern.


    Chia kannte das Autofahren und die Welpen waren auch immer wieder mit im Haus.


    Wir durften aber auch den ganzen Wurf sehen und uns auch noch zwischen den beiden Hündinnen entscheiden. Papa und Mama waren auch die ganze Zeit dabei und die Welpen spielten um uns herum, während wir Tee und Kuchen serviert bekamen.


    Chia war und ist auch nicht verfressen, aber sie teilt auch alle Näpfe mit jedem, erwartet aber auch immer, dass alle mit ihr teilen.


    Gerade war eine Freundin mit ihrer Spitzmischlingsh[ndin bei uns und die inzipizierte erst mal die Reste aus den Näpfen im Kräuterparadies (ich stelle den Hunden immer was zum Knabbern hin, aber meistens bleibt das dann auch stehen) Chia und Bene fanden das auch in Ordnung, dass Paulina sich bediente. Vorsichtshalber leckten Bene und Chia aber dann doch noch die letzten Reste aus den Näpfen, die Paulina übrig gelassen hatte.


    Ich bin eigentlich nicht böse darüber, dass meine Hunde nicht so futterfixiert sind, dass sie jeden Krümel verteidigen. Chia lässt sich trotzdem problemlos motivieren.


    Uns wurde vom Züchter aber auch gesagt, dass die Welpen noch kein Halsband und Leine kennen und er nicht so viel mit ihnen macht. Chia ließ sich trotzdem das Geschirr anziehen und marschierte auch ohne Gehampel mit, als wir die erste Fünf-Minuten Runde mit ihr drehten. Stubenrein war sie innerhalb von drei Tagen und sie hatte vor nichts Angst.


    Aus meiner Sicht hat der Züchter die Welpen sehr gut vorbereitet, auch wenn er sagte, dass er nicht viel mit ihnen gemacht hat.

    ich vor beiden wie gesagt auch, aber bei 30 kg Mali hätte ich einfach die Hoffnung auf den Beinen zu bleiben wenn der mich angeht.

    Will ich aber nicht ausprobieren. Und druckvoll sind bestimmt beide Rassen.

    Nein, ausprobieren will ich auch beides nicht. Aber Chia schafft es auch mit ihren 35 kg, Leute von den Beinen zu holen, wenn sie denen in die Kniekehlen rennt und wenns dumm läuft, fällst Du über einen Zwergpudel und brichst Dir das Bein dabei.


    Aber klar hast Du Recht: Wenn jemand keine Vorbelastung im Bezug auf eine Rasse hat, dann ist der Rotti furchteinflössender ... nur würde ich vermutlich den größten Schiss vor einem zähnefletschenden Pitbull oder Staff haben, aber vor der riesigen Dogge oder dem 85-kg-Leo hätte ich höchstens Angst, umgeworfen und plattgeschlabbert zu werden :D