Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
  • Letzte Aktivität:

Beiträge von Verbena

    Das ist wie beim Reiten. Gerte, Sporten und gewisse Zäumungen dienen der Feinabstimmung und ggf. Korrektur. Komischerweise sind die Sachen nicht verboten, obwohl auch damit so viel Schindluder getrieben wird.

    Cinja


    Ich dachte tatsächlich bei dieserDiskussionauch schon daran, was im Reitsport an Hilfsmitteln üblich ist ... ich kenne noch den Spruch von George Theodorescu (Reitmeister und ehemaliger Bundestrainer der deutschen Dressurmannschaft): "Der Schlaufzügel in der Hand eines ungeübten Reiters ist wie die Rasierklinge in der Hand des Affen! - wenn jemand aber mit dem Schlaufzügel so umgehen kann, dass es dem Pferd nicht schadet, dann braucht er ihn nicht mehr!"


    Ich nutze aber auch eine Gerte - als Taktstock, der meinen Arm verlängert - ähnlich einem Targetstick. Ich berühre mein Pferd damit an den Stellen, an denen ich aktivieren möchte. Ich haue aber niemals zu und "peitsche" mein Pferd nicht damit.


    Man könnte nun also sagen: Wenn ich meinem Hund ein E-Shocker-Halsband anlege und es nicht benutze, dann ist es ja auch keine Gewalt und wie die Gerte, mit der ich nicht schlage, sondern zeige und den Takt vorgebe.


    Die Gerte hat aber ein Einsatzgebiet - ich verwende sie. Mein Pferd weiß, dass ich ihm damit keine Schmerzen zufüge - er apportiert sie auch oder hebt sie auf, wenn sie mir runterfällt.


    Der E-Shocker muss aber zumindest einmal weh tun, damit der Hund weiß, was das Pfeifen bedeutet, das dem Stromschlag vorausgeht - sonst ist der E-Shocker funktionslos und ich kann auch ein normales Halsband verwenden.


    Ich musste meinem Pferd aber noch niemals mit einer Gerte weh tun, damit sie ihre Funktion erfüllen kann. Darin liegt der Unterschied.

    Ich trainiere mit Mikesch noch gar nicht im Verein, dazu kann ich also nichts sagen.


    Allerdings habe ich vor kurzem etwas spannendes gelesen. Und zwar, dass hungrige Hunde sich weniger gut konzentrieren können. Die Kohlenhydrate machen es, Energie fürs Hirn.


    Ich gehe mal auf die Suche nach dem Blogeintrag und verlinke ihn hier wenn ich ihn wiederfinde.

    Das finde ich super interessant! Falls Du den Blogeintrag wiederfindest, würde ich den auch sehr gerne lesen.

    In der Tat wird es auf die Frage keine einheitliche Antwort geben – jeder lebt in seiner subjektiven Welt. Mensch wie Hund.


    Wenn ich mir anschaue, wie Hunde miteinander umgehen, dann hätte ich Skrupel, so mit Threu umzugehen. Ich glaube, in der Balance von Verhaltensverstärung und -vermeidung liegt der Schlüssel.


    Es gibt da diesen Trainer in Kanada Shield K9 Dog Training (https://www.youtube.com/channel/UCp5DGdnv3zds4pXUc2BcWYg), der Schutzhunde ausbildet. Er demonstriert, wie effektiv und sensibel man mit Stachler und E-Halsband arbeiten kann (so arbeiten können eben nur wenige). In Händen von Profis wie ihm sind das Werkzeuge wie ein Hammer eins ist – damit kann ich einen Nagel in die Wand schlagen, kann aber auch zerstören.

    ... und da komme ich dann wieder und sage, dass es durchaus möglich ist, dass ein wahrer Profi mit Hilfsmitteln wie Stachelhalsband und E-Shocker so umgehen könnte, wie der Handwerker mit dem Hammer.


    Aber meine ketzerische Frage ist an dieser Stelle: Wenn jemandein Profi ist, braucht er dann solche Hilfsmittel wie das Stachelhalsband oder den E-Shocker? Kann ich von einem Profi nicht gerade erwarten, dass er auch ohne Hilfsmittelchen auskommt?


    Für mich ist jemand dann ein Profi, wenn er einen Weg vorbereitet, den ich als Laie weiterverfolgen kann. Wenn ich meinen Hundaber nur mit Hilfsmitteln zum Gehorsam nötigen kann, hat der Profi doch schlecht vorgearbeitet, denn das Ziel der Ausbildung sollte doch sein, dass der Hund mit Freudeim Gehorsam steht und nicht mit dem Wissen, dass wenn er nicht spurt, es weh tut..

    HSH Hunde sind nicht dumm. Sie haben ein anderes Bewusstsein als wir Menschen. Aber sie begreifen durchaus und weichen nicht der Sanktion aus - sonst gäbe es kein Lernen durch positive Bestärkung.

    Natürlich weichen sie einer Sanktion aus, wenn du sie körpersprachlich begrenzt. Sie lernen durch positive Bestärkung lediglich daß das (gewünschte) Alternativverhalten für sie lohnenswerter ist.

    Alternativ wäre das "free shaping", aber davon schreibst du ja nicht.

    Ich arbeite durchaus auch mit den free shaping, aber es ist natürlich nicht so leicht, das in Alltagssituationen umzusetzen,denn wenn ein Auto auf einen zukommt, ist wenig Zeit für Experimente. Darum erfordert das freie Formen ein vorhergehendes Training, in dem der Hund lernt, dass er Angebote machen und ausprobieren darf, wann der Keks fliegt und er belohnt wird.


    Free Shaping wende ich darum an, wenn ich die Hunde balancieren lasse und sie ausprobieren dürfen, was sie mit den Pads machen können. Ist eine Pfote auf dem Pad, clickere ich und der Hund lernt: Pfote aufs Pad ist lohnenswert.


    Nur wie ich schon schrieb: Wenn ich den Welpen schon so aufbaue und ihn draußen entsprechend sichere, bis er weiß, welches Verhalten sich lohnt und welches nicht, dann werde ich mich auf diesem Weg auch in Situationen wagen können, in denen der Hund zwingend das gewünschte Verhalten zeigen muss,um sich nicht in Gefahr zu bringen.


    Chia ist aber inzwischen fast zwei Jahre alt und das freie Formen mit ihr auszuprobieren, wenn sie sich damit in Gefahr bringen könnte, möchte ich nicht riskieren. Darum bleibt es ein Teil des "Spiel- und Spaßtrainings".


    Alternativ zum Free Shaping versuche ich es mit der kontingenten Verstärkung, bei der ein Hund zwar auch nachdenken muss, was der Mensch jetzt wohl von ihm will, aber es wird nicht- wie beim free shaping - jede Bewegung in die gewünschte Richtung belohnt, sondern nur das erwünschte Verhalten, wie der Click für den Blick. Ich sage dem Hund also nicht: "Schau mich an!, sondern ich lasse den Hund herausfinden, was ich erwarte und schaut er mich an, wird sofort gemarkert, gelobt und belohnt.


    Ich erreiche damit, dass der Hund lernt, mich anzuschauen, bevor er handelt- man könnte sagen: "Er fragt nach" und wird dafür belohnt.


    Natürlich kann man es für "Gewalt" halten, wenn ich den Blick zu mir belohne, aber die Jagd verbiete. Ich greife damit in den freien Willen des Hundes ein,der ja gerne jagen würde. Ich biete dann aber auch die Alternative, indem der Futterbeutel, der Ball, das Leckerchen fliegt und der Hund das "erjagen" darf. Chia nimmt das Angebot gerne an und verliert immer mehr das Interesse am Wild, weil sie ein Hund ist, der nach Lob strebt.


    Aber ja, der Trainingsweg ist länger und erfordert ständiges Wiederholen und manchmal auch, dass ich meinen Hund mit der Schleppleine sichere, wenn die Verlockung zu groß wäre, wie sie das bei Hundebegegnungen oft noch ist.


    In der Situation warte ich (noch) nicht auf den Blick und die Bitte um Erlaubnis, sondern rufe meinen Hund mit dem klassischen "Hier!" zu mir. Aber auch da gibt es bereits Erfolge, denn sie lässt sich inzwischen abrufen, respektive bremst, schaut zu mir und wenn ich mit "Fein!" markere, kommt sie zu mir.


    Ich weiß, dass es Trainingswege gibt, die das Problem schneller lösen, aber ich wünsche mir, dass mein Hund freudvoll zu mir kommt und nicht devot auf mich zuschleicht.


    Dass das Leinenpöbeln bei Stockschwingern undJoggern inzwischen unterbleibt undmein Hund mich anschaut und nicht die Leute fixiert und hinterher rennen möchte, werte ich als Erfolg. Ob ich ihn mit Gewalt erreichte, weil ich in den freien Willen meines Hundes eingreife, liegt im Ermessen dessen, der das bewerten will.


    Ich denke, dass ich den Weg gehe, der mehr oder minder gewaltfrei ist - wenn man es nicht als Gewalt wertet, dass mein Hund nicht alles darf, was er gerne tun würde.

    Das Argument was eigentlich jeder DSH Besitzer hier in Amerika macht, ist daß man Schockhalsbänder im Hundesport braucht, und daß ich ja keine Ahnung habe wovon ich rede, weil ich keinen Hundesport mache und meine Hunde nicht arbeiten. :rolleyes: Was mich mal interessieren würde, ist wie hier die Mitglieder die Hundesport betreiben darüber denken, vor allem weil diese Hilfsmittel ja in Deutschland verboten sind?

    Wenn man Gewalt und Zwangmittel wie den Teletaker braucht, ist es kein Hundesport, denn der sollte sich eigentlich dadurch auszeichnen, dass der Hund mitarbeitet, weil es ihm Freude bereitet und nicht, weil er Angst hat, dass es weh tut, wenn er einen Fehler macht.


    Das Herz ist für Deine Einstellung, da nicht mitzumachen - ansonsten müsste ich für die amerikanische Einstellung zum Hundesport eher einen traurigen Emojie vergeben.

    Ihr Lieben,


    ich dachte, ich machemal einenneuen Faden für alternative Trainingsmethoden auf, denn ich denke, dass man ja oft nicht weiß, wo man eine gute Idee fand, weil sie in einem Thema vorkam, das eigentlich um so vieles anderes geht.


    Durch die Arbeit mit meinem Pony auf den Theraband-Stabilitätstrainern kam ich auf das Balancetraining mit Hunden und dabei halfen mir das Clickern und der Gebrauch vom Targetstick, Handtouch und Bodentarget. Da sich dann daraus auch ein bisschen Tricktraining ergab, habe ich jetzt mal alles in einem Thema zusammengefasst.


    Das Problem beim Balancetraining war für mich, dass die Youtube-Videos für mich schlecht anzuschauen sind, weil meine Internetleitung sehr langsam ist und ich dann auch schnell die Geduld verliere, wenn ich etwas lernen will und das Video vor sich hinruckelt.


    Also schaute ich nach Büchern, die mir eine Anleitung geben, wie ich die Balancepads sinnvoll einsetzen kann.


    Ich fand zwei Bücher:

    von Sandra Rutz "Form, Funktion, Fitness" für ein ganzheitliches Training für Sport und Physiotherapiebeim Hund

    von Carmen Heritier und Sandra Rutz "Praxisbuch Hundefitness" für die Grundlagen, zielgerichtetes Training und individuelle Übungskombinationen


    Beide sind im Kynos Verlag erschienen und sind mir eine wirklich große Hilfe um das Training mit den Balancepads zielgerichteter zu gestalten.


    Bislang war es eher so: Die Hunde können sich auf den Kissen halten und ausbalancieren und machen gerne mit.

    Jetzt kannich wirklich gezielt Muskelgruppen aktivieren.


    Die Bücher sind gut bebildert und leicht verständlich geschrieben -man kann also gut umsetzen, was man gelesen hat und bekommt gute Inspirationen, wie man die Balancepads anwendet. Aber es wird auch gezeigt, wie man den Hund massiert, Muskeln entspannt oder aufbaut.


    Ich habenun den bislang verschmähten Peanut wieder ins Auge gefasst, aber trotzdem noch mal niedrige Balancepads bestellt, die als Vorstufe zu den Igeln empfohlen werden. Ich denke, sie sind auch für Bene ideal, denn sie mag die Clouds nicht so gerne und mit den Igeln hat sie keine Idee, was sie damit soll. Der Giant Bone ist für sie auch leichter zu beklettern, als die sehr wackeligen halbrunden Balancekissen.


    Es wird ja auch immer sehr pauschal gesagt, dassje weniger Luft in den Balancekissen ist, desto schwieriger wird das Balancieren. Was ich aber durchs Lesen inden Büchern begriff ist, dassdas Gewicht des Hundes dabei eher eine Rolle spielt, als die Luft im Kissen. Der50 kg-Hund drückt das weiche Kissen quasi platt, während der 10 Kilo-Hund ziemlich zu tun hat,die Balance zu halten, wenn weniger Luft im Kissen ist.


    Manche Elemente sind auch deutlich wackeliger, wenn ich sie richtig prall aufpumpe und werden leichter auszubalancieren, wenn ich etwas Luft rauslasse.


    Auf der Suche nach leicht erhöhten Bodentargets folgte ich dann der Empfehlung aus einem der Bücher, bei Hannis Ballshop zu stöbern. Bislang kaufte ich die Balancekissen quasi fast alle bei petphysio.


    Und da fand ich neben den Bodentargets in verschiedensten Ausführungen auch Tricktargets, Buzzer und Glocken. Also habeich davon gleich was mitbestellt und bin gespannt, ob Chia musikalisch ist und sie sich für das Buzzern und Klingeln begeistern kann.


    Ich verbinde nun also das Balancieren mit dem Clickern, den Targets und dem Tricktraining und warte nun gepannt auf die Buzzer und das Glöckchen.


    Überdies habe ich nach Büchern gestöbert, die mir Inspirationen fürs Tricktraining geben. Die Autorin Celina del Amo hat die Spiel- und Spaßschule für Hunde geschrieben und auch wenn in diesem Buch vor allem die spielerische Erziehung zum Gehorsam im Vordergrund steht, kann man doch ein bisschen Inspiration bekommen, was man dem Hund mit Spiel und Spaß beibringen kann.


    Bevor ich nun aber Chia zur Zirkusreife fördere, lasse ich es erst mal langsam angehen und schaue mal, ob sie sich für so ein Training begeistern kann.

    Holger, ich gebe Dir Recht: Bevor ich Kind oder Hund auf die Straße rennen lasse und riskiere, dass es zu einem Unfall kommt, ist mir die Anwendung von "Gewalt" schon lieber.


    Und ich schrieb es ja schon: "Vermutlich kann sich keiner ganz davon freisprechen, seinem Kind oder seinem Hund schon mal einen Klaps gegeben zu haben, wenn einfach gar keine Zeit war, vorher lange darüber nachzudenken, ob es ein probateres, gewaltfreies Mittel geben würde.


    Bin ich also in einer Situation, die sofortiges Handeln erfordert, werfe ich vermutlich auch nicht mit Wattebäuschchen (oder ist das auch Gewalt ?8o ), sondern wirke deutlich ein, um Schlimmeres zu verhindern.


    Ich denke aber, dass ich keine Trainingsmethode umsetzen würde, bei der Grobheiten dazu gehören und meinen Hund verunsichern.


    Natürlich gibt es die Hunde, die auch mal eine körperliche Korrektur verzeihen und locker wegstecken, ohne dass sie dadurch das Vertrauen zum Menschen verlieren.


    Aber ich hatte mit Chia ja das Problem, dass sie gerne mal zur Jagd blies und ich sie dafür dann auch mal am Nackenfell schüttelte, wenn sie wieder zurück kam.


    Irgendwann fiel mir auf, dass mein Hund zwar nach wie vor zu mir zurückkam, aber tatsächlich auf mich zuschlich, als hätte ich sie schon mehrfach verprügelt. Sie schlich in geduckter, total devoter Haltung auf mich zu. Klar kann ich nun sagen: "Prima! Dann weiß sie ja, dass sie Mist gebaut hat und hat wenigstens ein schlechtes Gewissen. Vielleicht hilft das ja, dass sie das dann nicht mehr tut!"


    Aber das half nicht. Im Gegenteil, der Reiz, hinter dem Wild herzurennen, war einfach größer, als das Wissen, dass es dafür Ärger gibt.


    Also veränderte ich mein Verhalten, wenn sie zurückkam und lobte und belohnte sie. Nicht fürs Abhauen, sondern fürs Zurückkommen. Nach ein paar Tagen ist sie schon nur noch ein paar Meter davongerannt. Nach ca. zwei Wochen ließ sie sich so schnell abrufen, dass sie nicht mal durchstartete, sondern nur stand, fixierte und dann sofort zu mir kam - und zwar freudig und mit dem ganzen Hinterteil wedelnd, weil sie wusste, dass sie etwas gut und richtig gemacht hat und jetzt auch Lob und Belohnung erwarten kann.


    Nun gab es zwar noch einen Ausreisser, weil Bene mitmachte und da dann wirklich jedes meiner Argumente ungehört verhallte und das war auch die Situation, in der ich in meiner Enttäuschung und Wut über die Hundedamen jedem den Kurzführer über den Hintern haute und beide sich sofort auf den Rücken warfen und beschwichtigten ... wodurch ich mich dann natürlich wegen meines Ausrasters schämte.


    Ich arbeite nun mitdem Umlenken der Energie, indem ich zwar mit "Hey!" das unerwünschte Verhalten markere, aber wenn die Hunde dann zu mir schauen, dann folgt sofort das "Fein!" und es fliegt ein Keks in die Gegenrichtung, damit die Hunde "was zum Jagen haben" und ihre Energie loswerden, aber wissen, dass das hinter Rehen herrennen nicht erwünscht ist, ich aber eine tolle Alternative biete.


    An dieser Stelle kann man natürlich das "Hey!" als verbale Gewalt bezeichnen und das Etablieren des Markerwortes, das durch körpersprachliches Begrenzen verinnerlicht wurde, als psychische Sanktion, weil ich den Hunden durch meine Körpersprache den Weg blockierte. Aber gerade Chia ist so sensibel, dass sie unfassbar schnell verstanden hat, dass sie die Grenze nicht überschreiten darf, aber etwas viel Besseres kommt, wenn sie diese Grenze akzeptiert.


    Ist die Kommunikation über die Körpersprache, die der Hund versteht, weil Hunde eben auch über die Körpersprache miteinander kommunizieren und durchaus verstehen, dass der Kollege, der mit abgesenkter Nase und in Drohhaltung vor ihnen steht, echt sauer ist und man den nun nicht reizen sollte, wenn man keinen Ärger riskieren will, also psychische Gewaltanwendung? Oder vermeidet man dadurch eben Missverständnisse, die man dann wirklich körperlich korrigieren muss, weil die Situation sonst eskalieren könnte?


    Ich merke, dass Chia mir viel mehr Aufmerksamkeit schenkt, oft nachfragt, wenn sie nicht sicher ist, ob sie weiter vorlaufen darf, viel näher bei mir bleibt und Wild immer uninteressanter findet, weil ich ihr fliegende Kekse oder ihren fliegenden Ball als Aternative anbiete. Vor allem kommt sie aber immer freudvoll zu mir und nicht wie zuvor, devot und in Erwartung von körperlicher Korrektur.


    Ich erhebe aber keinesfalls den Anspruch, dass ich den Stein der Weisen fand - es funktioniert bei meinen Hunden. Ob es bei weniger sensiblen Hunden funktioniert oder man da dann deutlicher und körperlicher werden muss, will und kann ich nicht be- oder verurteilen.

    Ich finde das richtig, sich die Infos zu holen und dann abzuwägen, was Euch wichtig ist oder womit ihr gut leben könnte.


    Es wird immer ein Für und wider geben und Meinungen können auseinander gehen. Was am Ende zählt, ist dass Ihr mit dem Hund glücklich werdet.


    Ich bin schon sehr gespannt auf den Bericht vom Welpenbesuch.