Ruebchen Moderator
  • Mitglied seit 15. Oktober 2020

Beiträge von Ruebchen

    Genau dieselben Diskussion führe ich mit meiner Freundin die selbst auch Züchterin ist, auch schon seit geraumer Zeit.

    Harte, komromisslose Hunde sind nicht nur in Spanien beliebt. Auch in DE und AT (eigentlich überall :D) stehen solche Hunde, besonders entsprechende Deckrüden, hoch im Kurs.

    Immer noch härter, extremer, aggressiver müssen sie sein.


    Das lässt sich, wie du schon sagtest, meiner Meinung nach aber auch irgendwann nichtmehr mit der sich wandelnden Gesellschaft und den Gesetzen vereinbaren.


    Und die Frage ist doch: brauchen wir das für unseren SPORT denn wirklich?

    Natürlich ist es genial, wenn der Hund Gift und Galle speit beim Verbellen und es todernst meint, aber um welchen Preis?


    Im Internet habe ich bei amerikanischen Trainern schon gehört, dass sie Hunde die "Handler Sensitive" sind, also sensibel auf Einwirkung ihres HF reagieren, ablehnen

    Das finde ich traurig, aber auch das ist hier gang und gäbe.

    (Nicht nur) Top-Sportler sind schnell der Meinung, dass Führerweiche Hunde "nix taugen" und sortieren sie entsprechend schnell aus.

    Zwei von Ero's Geschwistern wurden aus genau diesem Grund mit 8 und 11 Monaten verkauft. "Nicht hart genug", "wenn ich da Zwang raufpacke bricht die ein", "ist mir zu weich", usw.


    Die perfekte Mischung wäre eigentlich ein Hund, der vorne am Helfer ein absoluter Teufel ist, und seinem Hundeführer gegenüber aber eher weich und sensibel ist. Mit der richtigen Ausbildung eckt man da sm Ende kaum an mit dem Hund.

    Ero ist so ein Hund, das ist auch ein Mitgrund warum ich davon überzeugt bin, dass er für die Zucht ein großer Gewinn sein wird.


    Abgesehen davon: ich LIEBE es. Was besseres kann einem doch garnicht passieren. Vorne gibt er alles, aber hinten muss man nicht auf dem Hund rumdreschen damit er "funktioniert".


    Solche Hunde sind meiner Meinung nach die Zukunft, aber da müssten zuerst mal viele Hundesportler und auch Züchter umdenken.

    Wenn sie diese Mischung nicht hinbekommen können oder wollen, dann lieber 2 Gänge zurückschalten und etwas moderatere Hunde züchten.

    Meine Frage bezieht sich darauf, ob jemand von euch Erfahrung hat, wie das dann mit der Aufzucht läuft und ob Eva für die Welpen eine Gefahr darstellt?

    Unter Umständen schon. Es sind die Welpen der Konkurrentin.
    Im Verein muss man entsprechende Fortbildungen machen um Züchten zu dürfen, da lernt man sowas.


    Ich mache mich hier jetzt zwar unbeliebt, aber planlose Vermehrung von papierlosen Hunden muss doch heutzutage echt nichtmehr sein.
    Und ein Rüde der "von Haus aus ein nervöser und hektischer Typ" ist, gehört jetzt eigentlich auch nicht unbedingt in die Zucht, oder?

    Meine Züchterfreundin musste Mutter und Tochter dauerhaft trennen, ab dem Zeitpunkt wo die Tochter etwa 14 Monate alt war, das war um den Zeitraum der zweiten Läufigkeit von der Jungen rum.

    Gleichzeit läufig waren die 2 aber nicht.

    Die Junge hat permanent gestänkert und provoziert, die Alte hat reagiert und dann gingen sie mehrfach aufeinander los...

    Beide Hündinnen waren mit anderen Hunden aber zu jeder Zeit verträglich, deshalb vermutet meine Freundin, dass es an der Mutter - Tochter konstellation lag.

    Also die spontanen Bewegungen wenn er sich frei bewegt (aus dem Platz aufspringen zur Tür zb.) zu verlangsamen ist glaube ich unmöglich.


    Aber wenn es darum geht, den Hund langsam irgendwo hin/rauf/rubter/durch zu bugsieren, dann würde ich das über ein Handtagret aufbauen.


    So habe ich es bei Ero gemacht. Der dockt mit der Nase an meiner geschlossenen Faust ah und gejt ihr hinterher. Wenn ich die Faust langsam bewege, schleicht er hinterher. :D


    Beim Treppenlaufen habe ich ihm über negative Korrektur beigebracht, dass er JEDEN Tritt nehmen muss. Dann kann er kaum schnell hoch/runter gehen. 9 von 10 mal klappt das völlig ohne Kommando. ^^

    Hi Jenny,


    du bist zwar schon etwas länger hier im Forum registriert, aber wir würden uns trotzdem freuen, wenn du dich und deinen Hund unserer Netiquette entsprechend noch im Vorstellungsbereich vorstellen würdest. :)


    Zu deiner Frage: Mein A.J. hat sich letztes Jahr einen Schneidezahn im Oberkiefer zertrümmert, das war der selbe wie bei dir, also auch der I3.

    Da der Zahn bis in die Wurzel zertrümmert war, und so aber noch fest im Kiefer steckte, musste das in einer ca. einstündigen OP rausoperiert werden. Genäht wurde auch.

    Die Heilung verlief aber komplett problemlos, nur das TroFu habe ich ihm in der ersten Woche stark eingeweicht, damit es ihm an der Naht nicht wehtut :)

    Allerdings wundert es mich, dass der Unfall am Sonntag passiert ist, und ihr den Termin fürs ziehen erst nächste Woche (also frühestens 8 Tage nach dem Unfall) habt?

    Ich hätte da ehrlich gesagt etwas Sorge, dass sich das in der Zeit schon entzündet.

    Liebe Grüße

    Eigentlich will ich ja gar nicht mehr fragen, aber wenn der Hund 5 m Leinenspielraum hat, weil Du die Schleppleine auf 5 m ablaufen gelassen hast und dann losbrettert - wie bremst Du das sanft aus???

    Na wenn man die Leine auf 5m hat auslaufen lassen, ist der Hund ja schon mehr oder weniger am Ende der Leine, d.h. er nimmt dann ja auch keine 5m mehr Anlauf.

    Klar, wenn er stehen bleibt oder sich wieder näher zu mir bewegt, muss ich die Leine auch wieder entsprechend aufnehmen, um sie dann bei Bedarf wieder auslaufen zu lassen. Man hält die Leine also immer so lang, dass sie grade nicht spannt, aber immer so kurz, dass sie nicht am Boden schleift und Spielraum für mehrere Meter Anlauf bietet.

    Das mache ich auch so, ich oute mich hier auch mal als ausschließlich-Halsband-Benutzerin.

    Geschirr gibts bei uns nur im SD oder beim Zugsport.


    Aber deswegen brauche ich ja nicht Leute, die lieber ein Geschirr verwenden, zu belächeln :)