Ruebchen Moderator
  • Mitglied seit 15. Oktober 2020

Beiträge von Ruebchen

    Ero's Tagesablauf im Winter, wenn ich Nachts zuvor keine Nachtschicht habe:


    08:00 - 09:00 aufstehen, rumgammeln, erstmal wach werden :D

    09:00 - 11:00 Spaziergang oder Training (UO, FH, Rad/Scooterfahren)

    11:00 - 14:30 Rumgammeln, kuscheln, blödeln

    14:30 - 16:30 Spaziergang oder Training (UO, SD, Rad/Scooterfahren)

    16:30 - 18:30 rumgammeln, kuscheln, blödeln

    18:30 - 19:00 kurze Indoor-Trainingseinheit (UO, Ggst. Verweisen)

    19:00 - 20:00 rumgammeln, kuscheln

    So ab ca. 20:00 legt er sich endgültig hin und schläft dann durch bis morgens um 08:00.


    Wir kommen also auf

    - 12 Stunden totalen Schlaf

    - 7,5 Stunden entspanntes wachsein mit sozialer Interaktion und gelegentlichem Dösen zwischendrin

    - 4,5 Stunden vollgas Action


    Wenn die Tage wieder länger werden, gehen noch etwa 2 Stunden von den 7,5 Stunden weg und zu den Actionstunden hin.


    Ausnahmen bestätigen die Regel, wir machen sowohl im Sommer als auch im Winter gerne (Halb)-Tagesausflüge, Wanderungen usw. da ist dann natürlich mehr Actionzeit.

    Die räumliche Begrenzung ist das einzige, was scheinbar funktioniert. Nach einer Weile wird er ruhig. Ist aber ganz schön Zwang.

    Zu manchen Dingen muss man sie wohl oder übel zwingen, sonst hast du bald einen Aktivitätspsycho :D

    Grade das Schatten jagen usw. lässt meine Alarmglocken klingeln.


    Super, dass du schon am Boxentraining dran bist. :thumbup:


    Micha369 und Cinja ich habe die Box auch über mehrere Wochen positiv aufgebaut, die Box hat immer gescheppert, so freudig sind sie rein gehüpft.

    Aber kurz noch drin bleiben, obwohl das Futter/der Kauknochen alle ist?

    Das wollten beide Spitzohren dann doch nicht, und hatten auch laut protestiert. Auch hier ging dann die Tür erst wieder auf, wenn 30 Sekunden Ruhe war. :)

    Heute war es so weit, Ero hatte seine Premiere vor dem Scooter.


    Ich habe ja 2 Dogscooter, also vor jeden Scooter je einen Hund vorgespannt. Meine Mutter ist mit A.J. voraus gefahren, und ich mit Ero hinterher.


    Es hat mega gut geklappt, der Start war auch schon besser als auf dem Video wo ich zu Fuß hinten dran hing.

    Leckomio, Ero hat echt Power. :D

    Erstmal hatte er weit mehr Ausdauer als ich fürs erste Mal erwartet hätte, und zweitens hat er (obwohl ich ihn immernoch als recht schmal empfinde) echt viel Kraft, mehr als A.J.


    Für A.J. ist es aber auch eine super Sache, um seine Hinterhandmuskulatur (vor allem rechts) nun nach der langen Schonzeit wieder aufzubauen. Der hatte auch echt so eine riesen Freude, das erste mal wieder vollgas... in ihm ist echt irgendwo ein Husky verloren gegangen, auch was die Geräuschkulisse betrifft. :D


    Also das erste richtige Sprinttraining war ein voller Erfolg, ich arbeite jetzt mit Mama und A.J. als Hasen so lange bis Ero das Prinzip und die Kommandos verstanden hat. Dann kann ich beide gemeinsam hintereinander und später nebeneinander an meinen Scooter spannen. Ich freu' mich :love:


    Fotos gibt es leider keine, die Hände mussten definitiv am Lenker bleiben ... :D

    Sacred ja aber meist wird dieser Satz in den Listenhunddiskussionen ständig gedroppt. Und in dem Zusammenhang, bzw. wie er dort interpretiert werden soll, ist es wirklich dumm.


    Einem Pitbull wird jegliche genetische Veranlagung abgesprochen, da macht aaaaaaaalles zu 100% der Mensch.


    Aber beim Hütehund oder beim Jagdhund ist es völlig legitim, dass die ihrer genetischen Veranlagung entsprechend von sich aus hüten oder jagen, ohne menschliches zutun.


    Ach und nach ihrer ursprünglichen Tätigkeit benennen darf man die ja auch. Aber wehe du nennst einen Pitbull einen Kampfhund, dann geht' rund. :D

    Micha369 Man kann durch dauerhafte (über)reizung die Reizschwelle herunter setzen. Das heißt, der Hund reagiert dann prompter und extremer auf entsprechende Schlüsselreize.

    Das bezieht sich aber eher auf stupides Bällchenwerfen, Spielen mit der Reizangel und solche Sachen.


    Durchdachtes regelmäßiges UO Training hat dahingehend eher keine negativen Auswirkungen... dann müsste ja jeder Hundesportler einen nervenschwachen Irren an der Leine haben. ^^

    Also immer brav die Hausaufgaben machen ;)

    Und demgegenüber stehen auch diverse Rassevertreter mit Papieren aus anerkannten Zuchten, die so sind und wodurch ich über Google erst auf dieses Forum gestoßen bin damals, weil so viele offenbar damit ein Problem haben.

    Natürlich gibt's das bei Verbandszüchtern mit Papier genauso. Es wird auch im Verband grade was das Wesen anbelangt auch viel Käse gezüchtet. Das liegt einerseits daran, dass das nicht greifbar und genau messbar ist, wie zb. der HD-Grad der Hüfte ... und daran, dass mit zunehmendem Alter und zunehmender äußeren Einflussnahme viel "verfälscht" und überdeckt werden kann. Es hat seinen Grund, dass der SV seine Wesensbeurteilung im Zeitfenster von 9 bis max. 13 Monaten abhält und nicht etwa erst mit 2 bis 3 Jahren. Als Hündinnenbesitzer (Züchter) kannst du dir den potentiellen Deckrüden auch nur so ansehen wie er mit 5, 6, 7 Jahren vor dir steht. Unter Umständen ist da in der kurzen Zeit wo du ihn siehst nicht so viel von seinem Grundwesen zu erkennen, sondern du kriegst vom Besitzer eine idealere Version des Hundes präsentiert. Im Bezug auf den Sport nennen wir das einen "gemachten Hund".


    Und DAZU kommt noch, dass eben auch viele Leute, die mit einem Hund der eben diese oder jene genetische Veranlagung mitbringt garnicht rechnen und umgehen können. (siehe auch die Beispiele von @KleineMama) Klar, dass die dann früher oder später Probleme mit dem Hund haben. ^^


    Grade heute habe ich wieder eine Wurfplanung gesehen, da klappte mir die Kinnlade runter... was sich der Züchter dabei gedacht hat (oder eben nicht gedacht hat) =O
    Ich sagte ja nur, dass man die Linie über das Papier nachvollziehen KÖNNTE, ob oder wie viel man darauf was gibt ist ja jedem selbst überlassen. ^^


    Also bis auf dass ich da einem anderen Glauben folge (dass der (LZ) DSH eben nicht bis zum Erbrechen tagsaus und tagein extrem ausgelastet werden muss

    Ok, aber das hat im ursprünglichen Thread doch auch keiner gesagt? ^^
    Oder doch?


    Der Ero wäre bei mir niemals Ruebchens Ero, mein Brummi wäre niemals Pinguettas Brummi und Pinguettas Harras wäre niemals Ruebchens Harras. Ich glaube, dass der Mensch da extrem viel Einfluss hat, wie sich ein Hund entwickelt und was aus ihm wird - egal, welche Genetik, Erziehung und Triebe („Hund“) er mitbringt.

    Dem stimme ich zu 100% zu, Ero wäre bei meiner Oma zb. nicht Ero so wie er hier ist. Bei Oma wäre er ein absolut teuflischer Terrorist. :D

    ABER, das meiner Meinung nach eben, weil er ein gewisses genetisches Potential mitbringt, auf welches dann die Art und der Umgang meiner Oma mit dem Hund treffen... und daraus ergibt sich dann halt "was", oder eben nicht =O :D
    Deshalb würde er da so werden, und nicht weil meine Oma gerne einen Terroristen haben wollte und sich den so herangezogen hat.



    Wie ich schon eingangs schon sagte, bin ich durchaus der Meinung, dass der Mensch seinen Teil zum Wesen seines Hundes beiträgt, aber halt auch nur in dem Rahmen, den die Genetik des Hundes vorgibt. Von daher gehe ich mit Axman  HSH  @KleineMama und Schafring mit.

    Ihr seht erst nach dem Gassi so aus? Ich gehe zu dieser Jahreszeit meistens schon dreckig mit den Hunden aus dem Haus... ich wasche doch die Hundehose und Jacke nicht 2x täglich :D