Ruebchen Moderator
  • Mitglied seit 15. Oktober 2020

Beiträge von Ruebchen

    Urlaub oder Hunderudel

    Warum "oder"? Wir waren auch schon mit 6 Hunden im Urlaub. Wenn die Hunde sich benehmen können ist das gar kein Problem.

    Kommt drauf an, wo.

    Wir waren mal mit 3 großen in Italien und da wurden wir vielerorts weg geschickt. Nicht, weil die Hunde sich nicht benommen hätten, sondern weil die Leute da Angst hatten, die Hunde könnten andere zahlende Touristen abschrecken.


    Außerhalb der üblichen Touristenhotspots war es aber ein sehr schöner Urlaub. :)

    Und um nochmal auf die Angst (oder gar Panik) zurück zu kommen... das wäre richtig blöd. Denn einen vermeintlich "Angstgestörten" Hund sollte man nicht kastrieren lassen, da in solchen Fällen eine Kastration oftmals das Problemverhalten deutlich verschlimmert.

    Wenn er so Angst vor andren Hunden hat, hat die Trainerin das ja sicher gesehenn und euch das im Bezug auf die Kastration (hoffentlich) auch gesagt.

    Ja dann prügel du mal auf den Hund ein

    Dass ich meine Hunde prügle, lasse ich mir nicht unterstellen, und so sollte man m.M. nach auch keine Diskussion beginnen... soviel dazu.


    Du hast eben vorhin geschrieben, dass der Hund massiv nach vorne geht, und jetzt auf einmal doch nichtmehr und er versucht (panisch?) zu flüchten? Was denn nun?


    Aber will ich sehen, wie du einem Hund ne Kopfnuss verpasst, der danach auf dich los geht

    Tatsächlich hatte ich das Vergnügen schon mit einem 5 jährigen Malinois, ein ausgemusterter Diensthund der Firma. Ausgemustert deswegen, weil in er in 3 Dienstjahren nach 8 verschiedenen Hundeführern (von denen er 4 Gebissen hat) weg sollte.

    Da die Vermittlung eines solchen Hundes aber denkbar schwer ist, und die Hundepension ihn nichtmehr beherbergen wollte, nachdem er auch die Pflegerin dort angegangen war, wohnte der Gute 4 Monate bei mir in der Wohnung.

    Spoiler: mich hat er nie gebissen, was nichr heißt, dass er es Anfangs nicht versucht hätte. :S

    Ich bin in dieser Zeit sogar noch eine BGH1 und 2 mit ihn gelaufen, bevor er dann endlich seinen Endplatz gefunden hatte.


    Gewalt und Druck das alles ins unendliche verschlimmert

    Dazu hat HSH schon ein paar sehr gute Zeilen geschrieben. Schon krass, was du da alles reininterpretierst... blanke Gewalt, fließendes Blut, Verletzungen.


    Es gibt auch noch ganz viel zwischen roher Gewalt, und dem Hund Leckerlies an die Birne schmeißen, in der Hoffnung, dass er sich abwendet und dann alles gut ist...

    Micha369 mach dir da jetzt mal keine allzugroßen Sorgen.

    Bei A.J. passen die Gelenkshälften auch nicht so richtig gut zusammen und leichte Arthrose hatte er im Alter von 13 Monaten schon (2mm hoch waren die Ablergerungen zu dem Zeitpunkt).


    Und der ging bis heute noch keinen einzigen Tag vorne lahm.


    Jetzt lass Witus mal gesund werden, schone ihn konsequent und dann startest du langsam mit dem Training und Wiederaufbau. Die beste "Medizin" gegen Arthrose ist Bewegung, die hält die Muskulatur aufrecht und kurbelt die Produktion von Gelenksschmiere an.

    Ich würde mich dann noch nach Nahrungszusätzen für den Knorpel umschauen, die man dauerhaft geben kann. :thumbup:

    Ne Kopfnuss finde ich jetzt nicht besonders schlimm. Nur das ich nicht glaube, dass das im Moment wo der Hund so drauf ist, das etwas bringt.

    Die Intensität müsste man sowieso immer dem Hund anpassen.

    Und dem nach was ich hier alles lese, kann ich mir schon vorstellen, dass das was bringt. Einfach, um den Jung mal auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen.


    Ero ist ein lieber Hund, aber würde er sich so verhalten, wie Azemba hier Aslan's Verhalten schildert, hätte es bei mir - bei aller Liebe und positiven Verstärkung - schon lange einen Satz heiße Ohren gegeben...


    Aber ich weiß, dass das nicht zur Debatte steht und das respektiere ich auch. Aber diese Einstellung "der Hund ist so arm, der Hund hat sicher Angst oder dies oder das, das arme Tier, dem muss man nur helfen" ist bei diesem Hund zu 99% die falsche und vermutlich auch ein Mitgrund des ganzen Problems.


    Hunde sind abgebrühte Egoistenschweine, die nutzen (unbewusst) alles aus, was sich ausnutzen lässt... auch menschliches Denken und Emotionen, wenn es sich anbietet. :S

    Ruebchen die Frage ist doch was oder wie die Ansage sein soll die hier vorgeschlagen wurde.

    Deutlich werden ok, klar kommunizieren ja. Gewalt nein, meiner Meinung nach.

    Ich propagiere keine Gewalt, dazu würde ich Azemba auch nicht raten.


    Aber wenn du so fragst: Bevor ICH MEINEN Hund tagtäglich vor dem Gassigang mit Beruhigungsmitteln zudröhne, verpasste ICH ihm lieber eine Kopfnuss, ganz ehrlich.

    Ohgott, das tut mir unendlich Leid Micha ;(


    Aber ich bin nun auch wirklich total geschockt, dass das nicht gesehen wurde/werden konnte beim Hauptröntgen.

    Weil die Lahmheit bestand ja schon beim Hauptröntgen, d.h. diese Absplitterung war zu dem Zeitpunkt schon vorhanden, oder?


    Ich wünsche euch eine gute und ganz, ganz rasche Genesung, ihr schafft das :thumbup: :thumbup:

    Ich bin absolut ratlos, was ich tun kann, dass es ihm nicht so schlecht geht. Das ist so was, da würde ich definitiv Beruhigungsmittel in Erwägung ziehen, denn so kann ich mit dem gar nicht vor die Tür. Ich kann ihn halten, kein Ding, aber der wirkt richtiggehend panisch. Aber nach vorne gerichtet, bellend.

    Also, dass du Beruhigungsmittel einer Ansage vorziehen würdest schockiert mich grade sehr.


    Klar, jetzt ist kurz nach der OP, es kann gut sein, dass die Wunde ziept oder er sich einfach nicht gut fühlt. Aber wenn wir ehrlich sind, besteht das Problem ja nicht erst seit der OP.


    Panik hat der Hund gewiss nicht... denke an die 4 F's. Freeze, Flight, Fight, Fiddle about.

    Ein Hund der Panik hat, wird auf Distanz immer Freeze und/oder Flight wählen.

    Fight ist erst eine Option, wenn der Hund massiv bedrängt wird, und das ist auf 100m Distanz nicht der Fall.
    Das ist auch bei der gegenüberliegenden Straßenseite nicht der Fall.

    Und wenn er panische Angst hätte, würde er das von euch ursprünglich einstudierte "abwenden und entfernen" in dieser Situation dankend annehmen.


    Ich schreibe hier nicht so viel, aber ich lese oft mit... und wa sich so lese ist kein armer Hund, sondern einer außer Rand und Band. Irgendwie ist er da ja dann schon auch arm, aber anders.

    @Azemba verabschiede dich von dem Gedanken, dass dein Hund durch dieses Verhalten bemitleidenswert ist und "nur" Angst oder gar Panik hat...

    ernsthaft es geht um die Absicherung und Frauen führen hier Gespräche über das stylen eines Maulkorbes. :D Herrlich auf so ein Gedöns kommt nur ihr

    Ich als Frau möchte mich hier explizit gegen diese Verallgemeinerung aussprechen. 8o

    Ich kaufe extra die Körbe mit mit dem silbernen Gitter, weil man das besser und deutlicher sieht als das schwarze, damit auch jeder den Korb sieht und vom bösen Hund auch wirklich Abstand hält :D

    Da wird nix mit rosa und blau und Blümchen schön geschmückt. ^^

    Wie die schon losläuft und den Hund null im Blick hat. Klar sollte man sich nicht verkrampft an die Leine klammern, das überträgt sich auf den Hund... aber das was die da macht ist nicht selbstsicher, sondern naiv. "Beim Trainer hat es grade eben geklappt, also klappt es jetzt auch" :D

    Da merkt man halt auch, dass die Leute an sich einfach keinen Hundeverstand haben.


    Blöderweise kann es aber auch so sein, dass der andere zwar von sich aus keine Gefahr darstellt, aber aus der Situation die er mit seinem "nur nervtötendem" Verhalten erzeugt, eine gefährliche Situation werden kann. Man weiß ja nicht, wie der zweite - unfreiwillig beteiligte Hund - tickt.


    Und mehr als sichern kann eine Person die einen unverträglichen Hund hat, halt auch nicht tun.

    Aber ist echt schwierig. Nehm ich nun was mit 10cm? Oder doch lieber 11? Herstellertoleranz sind ja schon mal +-0,5cm und dann wäre 10 wieder zu kurz (falls 9,5 draus werden), 11 vielleicht etwas zu lang, wenn 11,5 draus werden... Menno :(

    Im Zweifel nimmst du den größeren. Nach vorne hin kann er kaum "zu lang" sein, von der Höhe her ist mehr sowieso immer besder zwecks freien hecheln. Wenn er zu breit ist, kannst du die Backenbügel so hinbiegen, dass sie korrekt anliegen.

    Einzig zu weit im Umfang sollte er nicht sein, da er sonst in die Augen rutschen kann. Aber +/- 0,5cm machen das dann auch noch nicht aus...

    Belohben kannst du dann gut mit diesen weichen Leckerliestangen die es überall gibt... einfach reinstecken und abbeißen lassen.