JvG
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Beiträge von JvG

    Wusste ich doch, dass es eine gute Idee ist, hier zu fragen. Vielen Dank an Euch alle für eure Einschätzungen. :thumbup: Habe mir natürlich gewünscht, Positives zu lesen.


    Ruebchen Threu war/ist komplett drüber. Habe mittlerweile so viele LZ-Schäfis kennengelernt – keiner war so extrem wie er.


    Flummi Ja, wir haben uns vergangenen Sonntag kennengelernt. Das ist es ja :love:


    Der Punkt ist: Ob ich schon wieder einen Welp großziehen möchte – obwohl es natürlich am schönsten ist, die Beziehung von Grund auf aufzubauen und den Hund zu prägen – weiss ich gerade nicht. Schäfis, die ab Junghundealter zum Verkauf stehen, scheinen oft verkorkst. Dieses Fräulein ist es nicht, im Gegenteil: Da sitzt alles. Die Verkäuferin ist ehemalige Züchterin und Trainerin. Und LZ hin oder her: sie nimmt sich im Rudel sehr zurück, will einfach nur gefallen, verträgt sich mit allen und allem. Ist mir fast schon zu ruhig. Spieltrieb tendiert gegen Null. Und die jagt ja noch nicht mal Katzen :D


    Doch das muss im Alltsg ja kein Nachteil sein. Und als Hundesport bleiben ja noch ruhigere Arten wie Mantrailing oder Dummy-Arbeit.


    Also vielen Dank nochmal, wenn wir ein Paar werden sollten, lasse ich es Euch natürlich wissen :)

    Da gibt es eine junge Dame, die mir dauernd durch den Kopf geht. Und wieder wünsche ich mir euren Rat. Denn es gibt da zwei Themen.


    Erstmal die Eckdaten: Sie ist ein Jahr jung, hat ein liebenswertes, ruhiges Wesen, beste Erziehung und rote SV-Papiere. Jetzt zum Aber: Sie hat eine leichte HD C. Und ist (nach zweiter Läufigkeit) bereits kastriert.


    Natürlich kann niemand wissen, was sich aus beidem mal entwickelt oder auch nicht. Eine Freundin meinte, die frühe Kastration würde sie mehr abschrecken als die HD C.


    Hat jemand von Euch Erfahrungswerte zu den möglichen Entwicklungen von beidem? (Alles Grundsätzliche habe ich natürlich schon recherchiert.) Vielen Dank schon mal.


    PS: Die Bilder sagen zwar nichts aus, doch es hält sich hartnäckig das Gerücht, Bilder seien hier immer gerne gesehen ;)

    Ihr Lieben,


    mich hat die folgende Nachricht von einer Freundin erreicht. Vielleicht habt Ihr eine Idee oder kennt jemanden, der jemanden kennt. Ich kann es leider nicht leisten, so gerne ich auch würde. Doch ich denke, es ist mal wieder Zeit für ein kleines Wunder und die beiden haben es bestimmt verdient.


    =========== Original-Nachricht ===========


    Ihr Lieben Alle 💚


    vielleicht weiß jemand von euch eine Lösung für diese zwei Seelen in Südbaden dessen Besitzerin verstorben ist?


    Die zwei sind unverträglich mit anderen Hunden, vermutlich auch nicht mit Kindern - somit scheidet ein Tierheim aus. Sie sind superlieb, lebten jedoch als Wachhunde und kennen vieles deshalb nicht.


    Bitte meldet euch direkt bei Maria, wenn ihr eine Idee habt

    -> 015777247441

    ======================================

    Willkommen, schön, dass Ihr da seid! Und 100 Extra-Punkte für die grandiose Vorstellung, in der sogar Katzen vorkommen – wau! Und dein Yuriko lächelt auf fast jedem Bild. So ein Hübscher. Viel Spaß hier und liebe Grüße.

    So, Ihr Lieben,


    habe gerade mit Michaels Hundetrainerin gesprochen und der Status ist wie folgt: Kerstin, Michas Frau, möchte es mit Unterstützung der SV-Kameraden nun doch probieren, Witus zu führen. Der Verein scheint wohl in unmittelbarer Nähe zu sein. Diese Option ist, wenn sie denn funktioniert, sicher für alle das Beste. Und vermutlich auch das, was Michael sich gewünscht hätte. Schicken wir ihr also gute Gedanken und drücken wir ihr die Daumen.

    JvG , ihr seid beide auf der Suche.

    Du und Witus...

    Großartig, wie Ihr Euch um Kerstin und Witus kümmert. Habe mir schon alle Videos von Witus angeschaut – was ein feiner Kerl.


    Wo ich gerade in Sachen Hund stehe, weiss ich selber noch nicht. Mehr, als dass Threu mir fehlt, kann ich gerade nicht sagen. Doch ich habe gerade mal mit Gabi Kontakt aufgenommen und wir werden uns zu Witus austauschen. Was daraus wird? Keine Ahnung. Doch so offen, wie ich auf alles im Leben zugehe, werde ich auch auf Witus zugehen :) Der Bursche hat ganz sicher nur das Beste verdient.

    Ihr seid so toll, ich danke Euch <3

    Und was wirst Du jetzt tun?

    Fest steht:


    1. Ein Leben ohne Hund macht nicht wirklich Sinn.

    2. Ein Hund in richtig ist für mich nun mal ein Schäfer. Einen anderen will ich nicht.


    Und Threu war ein ezellenter Lehrmeister für mich. Auf einem Ferrari den Führerschein machen.


    Ich glaube, ein Weisser würde gut zu mir passen. (Hallo @Ellionore :S ) Schäfer in mild, mit dem ich schön aktiv sein und arbeiten kann, der auf der anderen Seite auch in den Alltag passt.

    Threu hat seine Laufbahn als Polizeihund begonnen.


    Am Montag habe ich Threu ins Sauerland gebracht. Wir haben uns privat bei seinem neuen Ausbilder getroffen, ein riesiges Areal. Er hat Malis und Schäfer ist – obwohl erst 30 Jahre alt – seit 15 Jahren im Hundesport und bildet seit 5 Jahren selber aus. Bereits das Kennenlernen lief super. Dann sind wir in seine Trainingshalle gefahren. Dort wurde Threu getestet auf seinen Spieltrieb, wie gut er mit ungewohnten Umgebungen und schwierigen Situationen klar kommt. Threu hat – unbeeindruckt und selbstbewusst, wie er eben ist – alles mit Bravour gemeistert. Der Ausbilder sieht in ihm großes Potenzial, war auch von den Namen in Threus Stammbaum angetan.


    Als letztes sind wir zum Röntgen. Dort durfte ich ihn nochmal auf den Tisch heben und halten, bis er unter der Narkose eingesackt ist. Seine Knochen sind laut Arzt so schön wie gemalt. Noch bevor das Gegenmittel gewirkt hat, habe ich mich von ihm verabschiedet. Er ist in einem neuen Leben aufgewacht und ich war schon wieder auf dem Heimweg.


    Jetzt trainiert Threu täglich, ein neuer Führer wird passend zu ihm ausgewählt. Als Team trainieren dann beide ein paar Wochen gemeinsam weiter. Dann geht er in den Polizeidienst nach Köln als Schutz- und Spürhund, lebt dort auch nach dem Dienst in der Familie seines Führers.


    Es war einer der trübsten Tage in meinem Leben und ich erwische mich immer wieder bei dem Gedanken, ihn zurück zu holen. Gleichzeitig weiss ich, dass er dort in besten Händen ist und sein Wesen und seine Talente voll entwickeln und ausleben kann. Das ist das Wichtigste.

    Vielleicht kannst du so einbesseres Bewusstsein für die Gefühlswelt deines Hundes entwickeln und dann entsprechend (anders) handeln.

    Natürlich darf ich mich in jeden, mit dem ich kommuniziere bestmöglich hineinversetzen. Und um herauszufinden, wie was wirkt, muss man es eben ausprobieren. Praxis. Und dabei die angewandte Strategie auch mal überraschend kontern.


    An der Supermarktkasse. Kind wirft sich schreiend auf den Boden, trommelt mit den Fäusten, weil es Süßigkeiten will. Mutter hat alles ausprobiert, nichts hilft. Bis sie sich zum Kind auf den Boden legt und ebenfalls schreit und mit den Fäusten trommelt. Kind ist perplex und hört auf.


    Oft genug macht er Quatsch und ich komme spielerisch an mein Ziel – das ist mir am liebsten. Hätte hier ja genauso sein können. Ausprobieren, wenn's klappt, dann mehr davon. Wenn es nicht klappt, dann was anderes.

    Aber dabei unberechenbar zu werden und Vertrauen zu zerstören halte ich für kontraproduktiv.

    Danke für deinen Kommentar. Guter Hinweis mit dem Halsbandgriff, den ich hier vermieden habe, da wir mit Bezug zum Halsband die vergangene Situation hatten. Ja – und die Anita Balser ist wirklich sehr inspirierend.


    Doch was ist denn daran so unberechenbar, wenn ich Threus Pfoten nehme? Wurde da wirklich "Vertrauen zerstört"? Ich habe da eher Günter Bloch im Kopf gehabt, der für flexibles, kreatives Verhalten plädiert und Threus Pfoten aus einer spielerischen Situation heraus genommen. So wollte ich auch eine übertriebene Strenge vermeiden. Eben spielerisch, wie ich es auch abends mache, wenn er sich neben mir auf den Rücken legt und ich seine Pfoten nehme und damit Luftfahrrad spiele.

    Wenn ich jetzt Threu zu mir nach Hause holen würde, dann würde ich von ihm aber nicht verlangen sich wie meine Hunde zu benehmen, sondern einen Weg finden unsere Beziehung zueinander langsam aufzubauen.

    Vielleicht nochmal zur Klärung: Ich kann Threu überall anfassen. Maniküre, Pediküre. Bürsten, Unterwolle. Vorhin direkt am Auge eine Zecke entfernt. Ich kann ihm auch das Futter während des Fressens wegnehmen. Auch hebe ich ihn regelmäßig aus Quatsch von oben hoch und lasse dabei seine Beine baumeln.


    Indem er trotz klarer Ansage und wissend, was zu tun ist, neben seiner Liege liegen bleibt, zeigt er mir den Mittelfinger. Also probiere ich was aus, um ihm zu zeigen, dass er damit nicht durchkommt. Tue ich das bei einem Charakter wie ihm nicht, habe ich ganz sicher verloren.


    Und mit Situationsvermeidung ist es da nicht getan. Die Situation habe ich ja nicht bestellt. Nur sie ist, wie sie eben ist. Und ich darf sie lösen. Und wenn es Threu eben empört hat, dass ich ihn an allen Vieren hochgehoben hat – na und? Vielleicht ja beim nächsten Mal ein Anreiz, meiner freundlichen Einladung auf die Liege sofort zu folgen ;)

    JvG, was war denn eigentlich das Problem mit der Liege?

    Mit der Liege gibt es kein Problem. Auch handelt es sich um seine (nein, darauf liegen wir nicht gemeinsam ^^ ). Es geht hier einzig um räumliche Begrenzung. Eine Form von Führung. Hundekommunikation. Ich hatte weiter oben zu dem Thema und dessen Bedeutung zwei Videos eingestellt. Führende Hunde weisen anderen ihren Raum zu. Darum geht es.


    Natürlich lasse ich ihn am liebsten auch selbst entscheiden, wohin er sich legt. Doch da ich ein Respektthema mit Threu habe, komme ich (allein) mit so einer Laissez-fair-Haltung nicht weiter. Den MK setze ich auch aus diesem Grund ein. Darüber hinaus hilft ihm das oft, zur Ruhe zu finden, da er ansonsten von Platz zu Platz tingelt.


    Und wenn ich einmal die Ansage gemacht habe, er soll auf die Liege, dann muss ich diese Ansage auch durchsetzen. Ansonsten bin ich unglaubwürdig.