Pepper
  • Mitglied seit 5. Januar 2022

Beiträge von Pepper

    So sehe ich das auch, wenn ein Hund gerne und viel schwimmt, braucht er sicherlich keine Weste.

    Bei einem Hund mit schmerzen oder komplett untrainiert, macht das schon sinn oder halt am Anfang nur kurze Einheiten.

    Meines Erachtens hat das nix gerne oder nicht gerne zutun, sondern ist dadurch bedingt, wie der Hund im Wasser liegt.
    Wodurch da genau die Unterschiede zustande kommen, kann ich nicht beurteilen.
    Fakt ist, das Pepper gefühlt hinten absackt als wäre der Schwerpunkt zu weit hintern und so nicht ins gerade Gleiten kommt.
    Gleichzeitig sehe ich Labbis ohne Weste fast mühelos waagerecht durch das Wasser gleiten.
    Also muss es irgendwie mit Auftrieb (vielleicht verteilter Fett-Anteil) zutun haben.

    Die Schwimmweste gleicht bei Pepper dieses Manko aus.

    Die Temperaturen sind schon fast unmenschlich und man kann mit dem Hund tagsüber bzw. am frühen Abend
    schon fast nichts anderes tun, als schwimmen zu gehen.

    Dank Pinguetta bin ich stolzer Besitzer einer Hundeschwimmweste. Hier nochmal vielen Dank an Claudia :S

    Vorgestern waren wir daher am Kanal. Leider hatte ich die Schwimmweste zwar rausgelegt, aber dann vergessen mitzunehmen.
    Die Hitze halt :rolleyes:
    Gut, Hund kann auch ohne schwimmen...also ein paar Mal die Boje geworfen, Hund rein ins Wasser: Apport.

    Wir waren etwa 45 Min. am Kanal, Hund ca. 20x rein ins Wasser, schwimmen, Hund raus, schütteln.

    Auf dem Rückweg zum Auto ging Pepper vor mir und ich konnte direkt sehen, das seine Hinterhand recht weich und schwammig war.
    Nicht stark, aber ich konnte es sehen.


    Gestern dann nochmal zum Kanal, diesmal mit Schwimmweste.
    Diesmal weniger rein und raus, sondern mehr Kopfarbeit. Ich schwamm raus, Pepper musste bleiben. Dann "hier" und er kam angeschwommen.
    Runden gedreht, dirigiert, dann zusammen zurück zum Ufer.

    Gleiches mit der Schwimmboje. Ich nahm sie mit auf´s Wasser, er musste am Ufer bleiben usw.

    Log Story short:

    Auf dem Rückweg trabte er mit fester Hinterhand wie immer vor mir her.
    Die Belastung, wenn der Hund hinten so tief im Wasser hängt und aus dem unteren Rücken heraus das Wasser tritt um zu schwimmen muss
    beträchtlich sein.
    Mit Schwimmweste liegt er gerade im Wasser und muss durch ihren Auftrieb nur noch für den Vortrieb sorgen.
    Zum einen schwimmt er wesentlich ruhiger, zum anderen wird der Rücken geschont.

    Also bei längerem Wasseraufenthalt, schwimmen bitte immer MIT Schwimmweste! ;)

    Ich glaube es hilft in dieser Diskussion über Auslastung, den grundsätzlichen Blick auf die Veranlagungen
    eines LH DSH zu beschreiben, den man hat.
    Pauchal alle über einen Kamm zu scheren ist damit nicht gemeint.

    Für die einen ist ein LH DSH immer gleichzusetzen mit einem triebstarken Gebrauchshund, was ja
    so in der heutigen Zeit - zumindest wird das in anderen Diskussionen hier oftmals beklagt - immer seltener der Fall ist.

    Also müsste man bei der Diskussion über Auslastung immer damit anfangen: Woher ist der Hund und wofür wollt ihr ihn haben.


    Als ich sagte "die Geister die ich rief" meinte ich folgendes:
    Pepper hat eine gut ausgeprägten (ich scheue den Begriff "starken" zu verwenden, weil mir dafür mangels Erfahrung die Referenzen fehlen) Beutetrieb. Wenn ich die Frisbee in die Hand nehme, brennt er! Ja, mag man so gar nicht glauben, ist aber so ;)
    Ich behaupte, wäre ich ein Hundesport Mensch und wäre ich mit ihm früh auf den Platz gegangen um ihn auf den Ärmel zu konditionieren, wäre er heute ein anderer Hund als er ist.

    Gleiches in Bezug auf Fährte. Pepper liebt es, Stöckchen zu suchen.
    Nehme ich ein kleines kurzes Stöckchen, fasse es nur kurz an und schmeiße es in den Wald zu den Millionen anderen (ohne das er es sieht) und sage "SUCH!", dann hat er die Nase tief und findet es zu 95%.
    Man sieht ihm an: Daran hat er Spaß!!!

    Ich behaupte wieder: Währe ich auf dem Hundeplatz geblieben, wäre er sehr warscheinlich ein Hund der supergern Fährte macht, drölfizig Winkel meistert und Punkte abräumt.


    Aber: Bin ich alles nicht, und er jetzt auch nicht. Vermutlich währen wir auch krachend am Verbellen gescheitert :D

    Am Ende sprechen wir bei der Frage, wie hoch eines Auslastung des Hundes sein muss m.E. in erster Linie über
    Genetik und im Nachgang über den Grundcharakter des Hunde.

    Ist er hoch im Trieb aber eher Führerweich, lässt sich die Energie recht leicht umleiten.
    Ist er im Charakter eher hart, ist das schon ne andere Nummer und der Hund wird mehr fordernd sein.


    Macht das Sinn?

    Bei uns ist entscheidend, wie das Wasser an den Hund kommt ^^

    Als Junghund ist Pepper regelmäßig in andere (und seinen eigenen) Hundehaufen gestiefelt.
    Ich teile mit meinem Hund fast alles, aber da verstehe ich keinen Spaß.

    Also kam nach dem Spaziergang immer eine flache Wanne zum Einsatz, in der die Pfoten gewaschen wurden.
    Danach abtrockenen und erst dann in´s Haus.

    Er liebt es heute krachend in´s Wasser zu rennen, aber nur die Pfoten (also z.B. in den Hundepool stiefeln) nass, kostet
    ihn Überwindung.

    Was ich aber hinbekommen habe ist, das er selbst in die Dusche geht wenn ich das möchte, um ihn dann unten rum
    abzuduschen, damit er ab Herbst nicht den ganzen Dreck & Sand durch die Bude trägt. :)

    Die Besitzer hatten sich getrennt, der Hund war den ganzen Tag alleine und wurde nur morgens und abends mit Stöckchen werfen "ausgelastet".

    Malis sind ja auch sehr feinfühlig. Denke die Spannungen zu Hause bzw. die Trennung an sich wird auch viel zu seinem Zustand beigetragen haben.


    Und "Stöckchen werfen" ist jetzt auch nicht wirklich etwas, was einen Hund mental beschäftigt bzw. ausgleicht 😅

    Daher mag der eine mit weniger klar kommen, andere wiederum werden deutlich mehr Auslastung brauchen

    Und weil wir bei Anforderungen immer nur von Auslastung sprechen.
    Es geht auch um den Anspruch, den der Hund an seinen Menschen in Punkto Führung und Verlässlichkeit (Konsistenz in Handlung und Verhalten des Menschen) stellt.


    Die Folgen bei "dem Hund nicht gerecht werden" durch den Menschen in diesem Punkt können m.E. noch gravierender sein, als wenn der Hund weniger körperlich ausgelastet wird.

    Das kann man nicht so pauschal sagen.

    Doch klar kann, wenn man von normalen Hunden ausgeht :)
    Wenn wir jede Spezial-Linie berücksichtigten, können wir ja über Grundlagen in der Hundeerziehung gar nichts schreiben.

    Du hast natürlich insofern recht, das es natürlich Hunde gibt, die damit nicht zufrieden sein werden.
    Aber das wird man dann ja schnell auch feststellen. Es gibt ja auch Menschen, die zwingend 10h Sport/Woche brauchen.
    Und ich habe bewußt "klar im Kopf" geschrieben.

    Wenn Michelliau einen Welpen aus einer krassen Linie erwischt hat, wo sich der Hund auf Grund seines immens hohen Energielevels schon im Alltag selbst im Weg steht, ist´s natürlich Essig.

    Dann stelle ich aber die grundsätzliche Eignung als Familienhund schon in Frage.


    Natürlich gibt es auch bei den LZ DSH welche, die damit glücklich sind, ein bisschen durch die Gegend zu schlurfen und ansonsten ihre Lebenszeit auf dem Sofa zu verbringen.

    Wo hab ich denn sowas geschrieben?
    Ich glaube Pepper ist einer der best ausgelasteten Hunde die ich persönlich kenne.
    Natürlich "schlufft" der nicht nur schnüffelnd ein wenig rum.
    Und ja, er ist ein komplett andere Energie-Charakter als z.B. Flummi , die ich ja persönlich kennenlerne durfte.
    Nicht weil er nicht kann und eine Schlaftablette ist, sondern weil es nicht seinem Wesen entspricht und er nicht will!"

    Das ist extrem wichtig zu unterscheiden.


    Wenn Du einen Hund hast, der gar nicht anders KANN als ständig unter Volldampf zu sein und dauernd fordert, ist er aus meiner Sicht wiederum nicht klar im Kopf (was ich mit mangelnder Alltagstauglichkeit assoziiere).


    Wir haben hier im Forum in den letzten Jahren ja einige Fälle gehabt, wo das gründlich schief gegangen ist und der Hund dann weg musste, weil er zu anstrengend geworden ist.

    Ja, und das würde auch hier vermutlich der Fall sein, wenn der Hund aus einer falschen Linie ist, weil der Hund sich auf Grund seiner Genetik nicht anpassen kann.

    Was ich im erst Post geschrieben habe, spiegelt meine Sicht der Grundlagen der Hundeerziehung wieder und ist kein Pauschal-Rezept. Wenn das so rübergekommen ist, habe ich das hoffentlich jetzt genauer beschrieben.

    Wann zahnen denn Hunde???🤔

    Hab ich das verpasst?

    Ich weiß nur noch, das irgendwann ein Zahngerippe (glaube Backenzahn) auf dem Waldweg lag.😅


    Bis dahin gab es keine Auffälligkeiten 🤷🏻

    Beim Rücktransport meinen die es aber echt gut. Ich habe spaßeshalber mal mit gezählt, es werden rund 60 Schritte gemacht. Laut PO sollen es 30 sein.

    Ich auch ein Video gemacht von (wie heißt das mit dem langen Anlauf auf den Helfer??? 🙈) und im Vordergrund sieht man Martin Bibelge heftig Kopfschütteln 😬


    Nina wird bestimmt noch was schreiben.

    Ero hat beim Revieren zwei Verstecke liegen gelassen und ist durchmaschiert zum letzten 😔