Pepper
  • Mitglied seit 5. Januar 2022

Beiträge von Pepper

    Angie, die waren schon zu meiner Schulzeit (1987) nicht mehr aus Holz 🤣


    Aber zurück zum Thema... 😇

    Ich finde das immer sehr problematisch und auch einen Teil weit herablassend gegenüber einem Zuchtverein, der verdammt viel dazu beiträgt Studiendaten zusammenzutragen, die es nicht nur beim DSH ermöglichen in eine züchterisch bessere Zukunft zu gehen.

    Was der SV tut und wie intensiv er sich bei dem Thema reinhängt, kann ich nicht beurteilen.
    Aus meinen eigenen Recherchen aber sehe ich, das ein Umdenken bisher nicht aus dem Verband selbst heraus stattfand, sondern ausschließlich auf Grund des Drucks von außen (öffentliche Kritik, wissenschaftliche Erkenntnisse, Tierschutz, verschärfte Anforderungen des VDH und Fédération Cynologique Internationale).

    Wenn Du mich fragst, muss ein Zuchtverein nicht "verdammt viel dazu beitragen" sondern stattdessen dafür sorgen, das es überhaupt nicht so weit kommt.


    2022: Nera du Val d'Anzin auf der SV-Bundessiegerzuchtschau 2022.

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    2021: Usher aus der Brunnenstraße bei der SV-Bundessiegerzuchtschau 2021

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    2010: Ober von Bad Boll VA1

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    Die Züchter züchten doch nach Verbandsvorgaben und nicht nach ihrem persönlichen Geschmack.


    Das tut "der Schrägheck-Hochzucht-DSH" aber nicht nur aufgrund seiner Optik.

    Viele dieser Hunde sind vom Bewegungsapparat her gesund und haben schlicht und ergreifend keine Schmerzen.

    Dein Ernst jetzt? Die "Optik" ist das, woran der Laie schon sieht, das da offensichtlich ein Fehler im System ist.
    Das wäre in etwas so, als würdest Du so etwas über magersüchtige Models auf Pariser Modeschauen sagen.
    Ich muss als Aussenstehender nicht erst das Blutbild eines Models sehen um zu erkennen, das da etwas nicht
    richtig ist.


    Und deshalb finde ich es sehr reißerisch hier aus Prinzip die Qualzucht-Keule zu schwingen.

    Ich halte dies so lange für genau richtig, solange auf auf offiziellen Verbandsveranstaltungen Hunde prämiert werden, die diese Kriterien erfüllen (siehe Videos oben).

    Es ist unbestritten das es Züchter gibt, die verstanden haben. Und ich verstehe auch, das Dich das als Züchterin triggert. Nur vergiss bei all dem bitte nicht, das es hier nicht um Dich als Züchterin persönlich geht.

    Ohne Internas zu kennen bin ich mir ziemlich sicher, das es im SV (wie in jedem anderen Verband auch) zu diesem
    Thema Hardliner gibt, die sich Veränderungen gegenüber verschließen und welche die wissen, das sich die Zeiten
    geändert haben. Das braucht Zeit und weiter Druck von außen, damit es weiter in die richtige Richtung geht.

    DSH - Ein paar Grad weniger Winkelung/weniger abfallende Kruppe = anatomisch richtiges Laufen
    Franz. Bulldogge - ein paar Zentimeter längere Nase = keine Luftnot, besseres Riechen
    Dackel - 3cm längere Beine = keine Dackellähme mehr
    usw.

    Niemand will den Einheits-Hund, aber anatomisch gesund sollte er sein.
    Und was anatomisch gesund bedeutet, da ist sich die Wissenschaft inzwischen ziemlich einig.

    Natürlich ist jeder Hund anders, trotzdem kann ich Dir nur raten, Dich an die Wachstumskurve zu halten und eher ein paar Prozent unter der empfohlenen Futtermenge zu bleiben, als zuviel zu füttern.


    Angst, das Dein Hund gleich unterversorgt oder mangelernährt ist, wenn er mal 30g zu wenig bekommt als er bräuchte, musst Du nicht haben:


    Pepper mit 9 Monaten:



    Pepper 4 Jahre später:


    Ich finde es sehr interessant, dass Du das Futter so genau abmisst.

    Ich habe das bei Pepper auch gemacht.

    Futter ist Privileg.

    So hatte ich auch nach einiger Zeit ein gutes Gefühl dafür , wann er Wachstumsschüben hat und mehr Futter eingefordert hat.

    Hungern musste er nie, aber er musste sich melden, dann gab es noch etwas. Aber die Kontrolle hatte ich.


    Abmessen (also wiegen) mache ich heute nicht mehr.

    Es gibt zwei Becher...und wenn wenig Action war, mache ich sie nicht ganz voll.


    Bis heute sieht man seine Rippen durchscheinen, wenn er vorbeiläuft, und so soll das auch bleiben.

    Jedes Gramm zuviel rächt sich im Alter.

    1. auch der Beste Schwimmer kann mal einen Krampf o.ä. haben und untergehen... wenn ein dunkler Hund 15m draußen im See plötzlich unter der Wasseroberfläche verschwindet machste halt einfach garnix mehr.

    2. Wir gehen nicht "einfach nur zum Spaß" Schwimmen, sondern auch als Training für das Herz-Kreislauf-System und natürlich auch die Muskulatur. Als Training ist es MIT Schwimmweste EFFEKTIVER, weil die Weste in der Vorwärtsbewegung einen deutlichen Wiederstand liefert, gegen den der Hund arbeiten muss.

    Ich würde Deinen 1. Punkt gerne nochmal um einen wichtigen Punkt ergänzen.
    Hund leben im Hier & Jetzt und sie laufen, schwimmen und jagen rum, bis die Batterie komplett leer ist.
    Wir kennen das u.U. von langen Wanderungen etc. wo der Hund läuft und sich plötzlich einfach auf den Boden knallt und nicht mehr weiterläuft.

    Im Wasser muss man vorausplanen. Wir wissen i.d.R., wieviel Kraft wir noch haben und wenn wir platt sind, starten

    wir die Tour nicht mehr bis zum anderen Ufer.
    Hunde wissen nicht, das sie "bald" nicht mehr können, bzw. wie ihr Engie-Level ist.
    Wenn Pepper total platt ist und ich ne Frisbee mitten in den Kanal schmeiße, würde er trotzdem losschwimmen...
    Die Gefahr, das die dann einfach absaufen halte ich für extrem hoch.