Hey, hört sich doch alles super an.😂
Ist doch bei Kindern nicht anders. Mamchmal ist der.Punkt verpasst, wo man bei Kindern (oder hier halt dem Hund) die Kurve noch kriegen kann.
Das schlechteste was man dann tun kann den Plan weiter zu verfolgen. Abbruch, Energie rausnehmen oder in erwas umleiten, Ego, Scham oder Verzweifelung wegpacken und das tun was geht.
Ich weiß, hört sich klugscheißerisch an und ist es auch. In der Situation den Moment zu erkennen, wo es keinen Sinn mehr macht ist schwer. Manchmal braucht es jemanden, der von außen drauf schaut.
Ich kenne Vito ja nicht und es sind Nuancen, auf die es zu achten gilt um die genaue Grenze zwischen "hier muss er durch" - wo man (meine Meinung) dann auch mal die Autoritätskeule rausholen darf um klar zusagen, wer das Sagen hat - und dem Moment, wo man weiß, wenn man weitergeht wird führt es u.U. zu einer handfeste Konfrontation. Am Ende MUSS m.M.n. der Hund sich unterordnen. Aber hier hört mein Laien-Latein auch auf.
Was passiert, wenn der Hund durchzieht und es drauf ankommen lässt? Auf solche Fragen hätte ich mangels Erfahrung keine Antwort. Wenn man Glück hat kommt es nie soweit, weil man sich im Vorfeld durch viele kleinere Situationen mit Konsequenz und Geradlinigkeit beim Hund schon genug Respekt und Führungsanspruch erarbeitet hat.
Beispiel: Morgens muss et mit mir warten bis es draußen hell ist um spielen zu gehen. Er ist dann 10 Minuten ok, dann springt er mich an oder zieht mir am Ärmel. Ich sage ihm dann er soll sitzen, das tut er für 5 Minuten und dann fängt er wieder an, bis er sich dan beruhigt und ruhig ist. Das passiert auch nur wenn ich ruhig mit ihm sitze, nicht wenn wir beschäftigt sind. Dad ist eigentlich die einzige Situation in der das passiert.
Das ist doch normal. Das sind die Momente wo er testet, ob Du in der Lage bist, das Rudel zu führen. Ich habe das bei uns hier immer "Impulskontroll-Übungen" genannt. Immer wenn Pepper eine Erwartungsgaltung gezeigt hat, habe ich sie ignoriert bzw. hab sie einfach nicht erfüllt. Immer!
Erst wenn er sichtbar "aufgegeben" hatte, habe ich gesagt:"Jetzt"
Er hat also meistens bekommen was er wollte, aber nur dann, wenn ich es will, sprich ich geben den Impuls wann und wie es losgeht, nicht er. Dadurch habe ich heute einen Hund, über den ich fast zu 100% die Kontrolle habe und der nicht auf eigene Faust mein Leben bestimmt. Und ihm macht es auch noch Spaß, weil er ja etwas für mich tut und ich das auch entsprechend honoriere.
Win-Win 😇
Wenn ihr bei einem TA wart, der eine Grundangst oder Vorbehalte hat, geht es nicht. Mach Dir keinen Kopf.
Wir waren beim ersten Physio-Termin und Charlotte ist eine junge Frau, die einfach toll ist. Trockener Humor, recht unemotional und trotzdem mit Herz.
Sie hockte hinter Pepper, sie an eine Blockade am Forderlauf am ersten Rippenbogen kam. Das tat dem Dicken so weh, das er sich pfeilschnell umdrehte und in ihre Richtung bellte. Dabei trafen sich Schnauze und ihr Gesicht. Pepper hat nicht gebissen oder abgeschnappt. Sie war einfach nur mit ihrem Gesicht in seiner Höhe als er sich umdrehte und bellte.
Alles ging so schnell und Pepper war zeigte sofort Beschwichtigung und wie erschrocken er war.
Sie meinte nur, gut das ich es gemacht habe und nicht meine Kollegin. ![]()
Also kurz: Ich glaube nicbt, das ihr ein Peoblem habt 😁