Pepper
  • Mitglied seit 5. Januar 2022

Beiträge von Pepper

    sie hat keine Box, würde in der aber auch bellen, da bin ich mir sicher


    da sie ein Großteil des Tages mein Schatten ist, ist es oft so, dass ich es ja unterbinden kann, aber es wäre natürlich schon schöner, wenn sie weniger auslösen würde und vor allem auch dann nicht wenn ich nicht direkt "Druck" machen kann weil ich zu weit weg bin

    Die Box wäre mir einen Versuch wert.

    Auch das sie Dir - so interpretiere ich das mal - 3/4 des Tages hinterher läuft, ist ja eher ungewöhnlich.

    Sowas würde ich bei Pepper auch nicht dulden.

    Der Sack ist eh schon sehr präsent in meinem Leben, da brauche ich auch Raum für mich, in dem er mich nicht anschaut oder mit in den Hacken steht :D


    Gibt es eigentlich sowas wie einen Kontrollzwang bei Hunden?

    Für mich fehlt mehr Info zu dem "warum".

    Lexy ist ja jetzt keine nervlich total angekratzte Mali-Hündin, die dauernd überreagiert, weil es in
    Ihrer Genetik so verankert ist.


    Es war ja auch schon immer so, es ist so als ob sie erst reagiert und gar nicht erst nachdenkt was/wer da kommt. Der Reiz löst die Reaktion aus und dazwischen wird nicht nachgedacht ob der Reiz überhaupt eine Reaktion erfordert.

    Wenn sie dieses Verhalten bereits früher als junger Hund oder gar Welpe gezeigt hat, gab es da ein Bedürfnis das aus ihrer Sicht nicht befriedigt wurde? Oder hat sie etwas falsch verknüpft?


    Ich hatte das früher schonmal angedeutet, dass ich es erstaunlich finde für einen solchen Hund, dass er nach 7 Jahren immer noch nicht weiss die Geräusche die wir im Haus machen einzuschätzen und nicht zu reagieren, wenn sie merkt das wir es sind.

    Das würde ich ausschließen. Sie wird das für sich persönlich genau richtig einschätzen.
    Woher sollte sonst die Kostanz in ihrem Verhalten kommen? :/


    Es ist sicher ein Teil ihrem sehr stark ausgeprägtem Territorialverhalten geschuldet, da sich da von Anfang an was eingeprägt hat wie "bei Geräuschen im Haus muss ich es verscheuchen - sofort", aber es gibt keinen Lerneffekt, das es so sinnlos ist wenn wir uns im Haus bewegen anzuschlagen :-/

    Na ich weiß nicht. Mir fehlt da die Erfahrung, um ehrlich zu sein. Trotzdem fällt es mir schwer zu glauben, das ein Hund
    mit starkem Territorialverhalten nicht weiß, wo sein Territorium anfängt und wo es aufhört.
    Am Gartenzaun bellen, ok.
    An der Haustür bellen, ok.
    Aber im Haus wenn jemand den Raum verlässt und nach oben geht?
    Hunde riechen, ob jemand der zum Rudel gehört präsent, also im Haus ist. Und solange jemand von der obersten Heeresleitung präsent ist, braucht es kein Territorialverhalten, sprich bellen.


    Das mein Mann wenn ich mich im Haus bewege und nach oben komme mit ihr spricht und zu ihr sagt gleich kommt Frauchen, baut leider noch mehr Spannung auf die sich dann erst recht entlädt :(

    Das spricht für mich ebenfalls dafür, das es nichts mit Territorialverhalten zutun hat.


    Wir haben Lexy ja in Waldbrunn nur kurz im Zusammenspiel mit Pepper kennengelernt und es ist immer leicht ein schnelles und einfaches Urteil zu fällen.

    Wenn ich mich recht erinnere, ging sie - als wir die beiden auf dem Nachbarfeld frei laufen ließen - zuerst profilaxtisch nach vorne. Als sie dann merkte, das von Pepper keine Gefahr ausgeht, hat sie ihn sogar irgendwann zum Spiel aufgefordert. Dabei suchte sie aber immer wieder Kontakt zu Dir nette (und suchte Schutz?).

    Vermutlich ist es komplexer und nur ein Anteil von ihrem aktuellen Verhalten könnte eine gewisse Unsicherheit sein.


    Es wurde dann besser als ich sie einfach konstant gestreichelt habe, wenn sie gebellt habe einfach zur Beruhigung und dann habe ich sie noch ermutigt und generell so ein bisschen gefeiert, wenn sie nur so diese leisen Mini wuffer gemacht hat. Oft schaue ich auch selbst mal aus dem Fenster was los ist und erkläre ihr dann das wir überleben werden, aber das man ja auch wirklich nie wissen kann.

    So habe ich es bei Pepper bei den wenigen Situationen, wo er im Haus plötzlich die Ohren Richtung Tür gespitzt hat, auch gemacht. Er hatte sich dann aufgerichtet oder ist sogar aufgestanden, als wir im Wohnzimmer saßen, hat Richtung Haustür geschaut und kurz "gebufft".

    Danach schaute er mich an.

    Da ich im Verhältnis zum Hund eher schwerhörig bin :D , hatte ich natürlich nix gehört.
    Egal, "bleib" gesagt, zur Tür gegangen, Tür geöffnet und sehr konzentriert nach rechts und links geschaut.

    Dann Hund gerufen, mit ihm zusammen geschaut und ruhig mit ihm gesprochen "schau Dicker, alles in Ordnung".

    ERGÄNZUNG: Will sagen, nur weil wir aus Menschensicht in einer Situation kein Problem sehen, beurteilt der Hund das vielleicht völlig anders und wir müssen dem Hund in einer, für ihn adäquaten Weise reagieren und zeigen, das wir die Lage unter Kontrolle haben.
    Machen wir das dann nicht, wir er uns das in der Sache (oder im schlimmsten Fall generell) nicht mehr zutrauen und selbst reagieren. So zumindest meine grundsätzliche Herangehensweise an die Gedankenwelt meines Hundes. :)


    Jetzt ist ein nicht bellender, von Natur aus ruhiger Pepper natürlich keine Herausforderung.

    Will damit nur sagen das ich der Meinung bin, das ein Hund der "klar im Kopf" ist immer einen Grund für sein Verhalten hat, welches es rauszufinden gilt.


    Vielleicht habt ihr einen Trainer in der Nähe, den ihr mal nach Hause holen könnt. Oft sieht ein Externer Dinge, für wir im täglichen Alltag inzwischen blind geworden sind.
    Ich drück euch die Daumen!

    Axman Milben kann ich mir gut vorstellen. Die überleben ja u.U. auch in Decken oder gemeinsam genutzen Kuschelecken. :thumbup:


    Von uns kann ich sagen, das es meist eine Kette von Umständen ist, die dazu führen das ich mal an ein Ohr ran muss.

    Entweder der Kollege musste mit seinen Löffeln wieder durchs hohe Gestrüpp und da ist irgendwas reingefallen, und sei es irgendwas kleines. Dieser Schmodder der da sonst so drin ist klebt ja auch ganz nett mal was fest.
    Zu Hause juckt ihn das dann irgendwann und er fängt an, sich den halben Hinterlauf mit Krallen voran in´s Ohr zu stecken und zu kratzen.
    Dann unterbinde ich das, wenn er vehement weitermacht, spüle ich es ihm mit otoPiú aus, das reicht dann so meist.

    Nachts bekomme ich das aber nicht mit und dann kann es passieren, das er sich da im Ohr ne Stelle wund kratzt.
    Dann kann es darin enden das wir zum Tierarzt müssen, um da diese weiße Paste reinzudrücken.

    Aber das das Ohr stinkt hatten wir noch nie...dann ist m.E. aber auch schon höchste Eisenbahn.

    Och komm bitte... an Katzen-Freigängern in der Nachbarschaft steckt sich mein Hund mit Ohr-Hefen an? Echt jetzt?


    Aber klar, welcher Schäferhund kennt das nicht...man streift so durchs Dickicht und zack, steckt einem ein Zweig im Ohr, mit dem sich Kater Karlo von nebenan gerade in den Ohren gekratzt hat. 🤨


    Und wenn es draußen sehr trocken ist, werden sie zu Flug-Hefen und sammeln sich in den Löffeln des DSH.

    Was ist das? 🤔

    ist das ein Gefühl wohliger Zufriedenheit, das mir sogar besser als Sex vorkommt, soweit ich mich erinnere. ^^

    Bis zu diesem Teil wollte ich Dir ein <3 geben...aber dann überwältigte mich das Mitgefühl! :D
    Ich hoffe, Du bist bereits über 85 8o

    :D Ich neige natürlich zur verbalen Zuspitzung und da fiel mir als heterosexueller alter weißer Mann von Mitte 50 nur dieses Thema ein, um das Glücksgefühl mit Hund zu beschreiben. :) Und natürlich ist daran lediglich wahr, dass es Gamba gar nicht gerne sieht, wenn Herrchen und Frauchen sich herzen, für alle tiefergehenden Prozesse ehelicher Gunstbezeugung muss ich sie freilich in den Garten schicken; aber ich verrate nicht für wie lange. 8)

    YMMD 🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣

    ist das ein Gefühl wohliger Zufriedenheit, das mir sogar besser als Sex vorkommt, soweit ich mich erinnere. ^^

    Bis zu diesem Teil wollte ich Dir ein <3 geben...aber dann überwältigte mich das Mitgefühl! :D
    Ich hoffe, Du bist bereits über 85 8o

    Die meisten Hunde reagieren nicht auf die Türklingel in einem fremden Haus oder auf eine Türklingel irgendwo im Wald.

    Das ist ein schlechtes Beispiel ;)
    1. Sind Türklingeln meist unterschiedlich

    und

    2. Ist es ja nicht die Türklingel alleine.


    Es ist ein Kombi aus Signal + Mensch (Herrchen/Frauchen) springt auf und rennt zielgerichtet Richtung Tür.

    Deshalb ist die Übung ja, erstmal das Türklingeln zu ignorieren und frühestens nach 30-40 Sek langsam aufzustehen, erst in die Küche zu gehen um dann irgendwann Richtung Tür zu laufen.

    Nur so entsteht erstmal keine unliebsame Verknüpfung.


    Insgesamt generalisieren Hunde auch individuell unterschiedlich. Manche erstaunlich gut, andere sehr zäh.

    Das ist mit Sicherheit so...allerdings glaub ich, das Hunde generalisieren "wollen".

    Schon aus dem Grund, um es einfacher zu haben. Das Gehirn will Energie sparen, deshalb sagt

    es am Ende "Sitz ist Sitz", ob auf dem Hundeplatz, vor der Apotheke oder am Auto.

    Man muss es halt nur oft genug und immer gleich machen, dann denke "es" nicht mehr nach.


    Pepper macht auch sitz, wenn Stephi das zu Pauline sagt...er unterscheidet da nicht, ob der Befehl von mir kommt.

    Ich kann dem "der Magen muss lernen" etc. nicht zustimmen.


    Das Kotzen ist in dem Alter meist eine Übersäuerung.

    Pepper hatte das in seiner Junghundphase ebenfalls, allerdings nicht nur nachts.

    Wenn wir mit ihm länger unterwegs waren und so seine Mahlzeit über 3-4h nach hinten geschoben wurde, kam das vor.
    Es kam dann beim Kotzen nur - sagt man beim Hund auch "Galle"?

    Dazu muss ich sagen, das ich ihn im Futter "recht kurz" gehalten habe und jede Mahlzeit genau abgemessen wurde.
    Deshalb war da vermutlich auch wenig Toleranz.


    Am Ende bin ich der Meinung, das mein Hund nicht hungern muss und gerade ein Junghund, der Wachstumsphasen hat, entsprechend mit Nährstoffen versorgt werden sollte.


    Will sagen...umbringen wird Carma das nicht wenn es vorkommt. Zu Standard und "normal" deklarieren würde ich das nicht.


    Pepper bekommt übrigens heute noch, wenn wir am Tag das erste Mal sehr spät rauskommen immer eine kleine Hand voll Trockenfutter, damit er nicht 1,5h mit leerem Magen durch die Felder läuft.
    Danach gibt es die Hauptmahlzeit und er hat 4-5h Ruhe.
    rein energetisch merkt man ihm das total an, ob er mit oder ohne leerem Magen läuft.


    Wäre bei uns ja nun auch nicht anders...