Sehr cool erklärt Maria , danke!
Pepper
- Mitglied seit 5. Januar 2022
Beiträge von Pepper
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Das liest sich extrem gut. Sehr sehr cool!
Ist es beim Hund wie beim Menschen? Der Traubenzucker geht zwar direkt in´s Blut., dafür verpufft dann aber auch ziemlich schnell wieder.
Der Traubenzucker ist da praktisch so eine Art Notgroschen ist, also wenn man "außer Plan" plötzlich einen Abfall hat und man sollte dann auch direkt was richtiges Essen.
Wie ist das bei Kira? Du kannst das ja mit dem Gerät gut monitoren... -
Pepper wurde in einer Scheune mit seinen Geschwistern groß.
Die Besitzerin kümmerte sich früh morgens als er größer war und ging dann zur Arbeit.
Er konnte von anfang an problemlos alleine sein, war sich selbst immer genug bis heute.
Geklaut hat er anfangs auch, aber ehe so mit einem Schalk im Nacken "schau mal, haste gesehen?" und total vorsichtig.
Gab dann Verbot und gut...nur wenn er sich freut muss er was im Maul haben und es rumtragen 🤣
Schuhe, Socken, Filzuntersetzer. Zeugs halt.
Deshalb stehen im Eingang jetzt immer meine Schlappen wenn ich gehe. 😇
Wie das genau in seiner Welpenzeit abgelaufen ist, muss ich noch mal erfragen. Sobald meine Kabine fertig ist, fahre ich mit ihm hin und besuche seinen Ursprung. Mich interessiert das voll weil ich ja heute nach 4,5 Jahren viel besser Rückschlüsse ziehen kann.
Ist vielleicht auch mal wichtig, wenn es tatsächlich nochmal einen nach Pepper geben sollte.
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Sehr lustige Geschichte...also ich finde es völlig nachvollziehbar, das berollerte Drogendealer morgens um 4 nichts auf einem McD Parkplatz zu suchen haben.
Mir fällt dazu nur eines ein: Well done, Kira!

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Herzlich Willkommen hier bei uns!

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Neuerdings bricht er bei seiner ersten Lautäusserung das Spiel ab und geht in die Box
Weil ich ihn oder auch Ioshy in der Vergangenheit immer wieder mal getrennt habe, einer in die Box, wenn sie es hier zu bunt treiben.Geil, ein sich selbst besztrafender Schäfi
Da soll mir nochmal einer erzählen, man kann einem DSH nicht ALLES beibringen

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Wie Alt ist Pepper?
4,5 Jahre ziemlich genau.
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Ich finde das Thema interessant, weil führig sind ja eigentlich alle solchen Schäferhunde und genaugenommen ist es einfacher einen Hund zu trainieren, der eine gute Portion Motivation mitbringt. Die "braven", ruhigen sind, wie ich finde, überhaupt nicht leicht zu trainieren, weil die den ganzen Kram unnötig finden, Futter oft langweilig finden und Spielzeug mäßig.
Ich habe ja bewußt von Beginn an darauf geachtet, das Pepper nicht nur gallig auf irgendwas wird.
Mir waren diese hypnotisierten Ball oder Irgendwas-Junkies immer ein Graus.
Sobald ich sah, das er total fixiert auf Ball oder Frisbee war, haben ich das nur sehr dosiert genutzt und nicht jeden Spaziergang mitgenommen. Dreimal werfen, weggetan fertig.
Und glaub mir, seine Frisbee findet er schon sehr geil und dann kommt Leben in den Burschen, oder halt Katzen
Dadurch kann ich ihn heute aber auch mitten ihm Spiel mit "aus!", "weitergehen" rausholen und er läßt - was auch immer - einfach liegen.Natürlich wartet er darauf, das ich ihm das ok gebe sie zu holen, mache ich manchmal, macnhmal aber auch nicht.
Dann bleibt sie da liegen. 500m weiter nehme ich einen Stock und wir spielen damit.
Wenn ich dann sage "wo isses?" weiß er sofort was gemeint ist und rennt wie bekloppt und holt die Frisbee.

Hoooohe Reizschwelle. Ganz tolle Sache, eigentlich. Den einen "Beamten" hat der Helfer vor kurzem mal dolle getriezt, da wurde der Hund aber rrrrichtig sauer, Mamma mia.
Naja, ich glaube da habe ich eher einen Authisten. Meiner wird nicht sauer...der bleibt irgendwie immer stur bei seinem Ding oder hört dann einfach auf und geht weg.
Auch in Auseinandersetzungen mit anderen Hunden, unter Anderem mal mit seinem Bruder, als der an sein Stöckchen wollte. Er gibt schon Vollgas, aber er zieht nicht durch...also kippt nicht in die Beschädigungsabsicht und setzt nach wenn der anderen Hund sich zurückzieht oder nachlässt.
Dann regelt Pepper auch sofort runter. -
Pepper Ich bin gerade mal neugierig und bin mir nicht mehr sicher, ob ich nicht schon mal irgendwo gelesen habe: Ist Pepper von Jessat?
Nein, aber ich wollte damals von ihm einen Welpen und hatte mit ihm telefoniert.
Leider hatte der Wurf damals nicht geklappt..und dann sahen wir Peppers Bruder und haben gefragt, wo der her ist.
Und einer war noch da
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habe tatsächlich angefangen, alle Deine Beiträge im Forum durchzuscrollen auf der Suche nach Inspiration, bin aber noch nicht gaaanz durch die 178 Seiten gekommen xD Was würdest Du denn an meiner Stelle machen?

War auch schon am Überlegen, die "singen kann sie nicht, deswegen bellt sie manchmal"-Schiene zu fahren und primär mein schlechtes Gewissen zu trainieren statt den Hund. Aber vielleicht hat ja jemand noch eine Inspiration, wie ich Kira konkret zeigen könnte, dass sie sich im Büro entspannt zurücklehnen kann.
Hahaha, na da fragst ja den Richtigen. Ich bin doch der der hier überhaupt keine Ahnung von Hundeerziehung hat.

Ich bin doch der, der eh nur einen führigen, nicht bellenden LZ Schäfi hat, weil der im Welpenalter mal in den Topf Zaubertrank mit Valium gefallen ist.

Jetzt ist Kira ja schon 9 und so wie Du im Vorstellungspost beschrieben hast, hat sie schon einiges hinter sich.
Wenn sie, wie maike schrieb, aus Unsicherheit bellt, dann gilt es ihr diese zu nehmen.Vielleicht kannst Du mal schauen, ob sie vorher - wenn auch nur ganz kurz - Kontakt zu Dir aufnimmt und "fragt".
Oder machst Du eine unbewußt überraschte Geeste oder Bewegung.
Es ist sauschwer, sowas aus der Ferne zu berurteilen.
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Da bin ich tatsächlich nur noch etwas begrenzter bei dir, das mag -bitte versteh mich da nicht falsch, es ist kein Angriff oder keine Abwertung- an deinen überwiegend positiven Erfahrungen mit Pepper und auch an Peppers Naturell liegen ... und das gönne ich dir wirklich von Herzen.
Nee, bin mir dessen völlig bewußt. Das war schon ein 6er plus Zusatzzahl
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Aber weißt du, man kann leider NICHT jeden Hund zum Sozialverträglichkeitsprojekt machen.
Schade, genau das habe ich auch nicht gesagt. Lies mal ohne getriggert zu sein
Ich bin total bei Dir was Du schreibst...ich habe doch genau das erwähnt, wie wichtig das geeignete Umfeld ist.Wir zähmen also ggf. einen Instinkt, weil er für uns unbequem ist und nicht, weil es sinnvoll für den entsprechenden Hund ist.
Nee, eben nicht zähmen. Ein Gebrauchshund soll und darf sich ja ausleben. Er muss das auch, sonst passiert das was Du schreibst: Frust/Stress, Krankheit, Verhaltensauffälligkeit.
Nur wo und wann er das tut, bestimmt nicht er, sondern sein Mensch. Und der hat auch die Verantwortung, genau das Quantum zu liefern, das der Hund auf Grund seiner genetischen Disposition benötigt, um ausgeglichen zu sein.
Wir sind da völlig dacor.Die einzige Frage, die ich mir dabei stelle ist: wieso wählt man einen "Partner", dessen Wesen ich dann aber wegtrainieren muss ... den ich zu einer gefälligeren Version dessen mache, was er ist ... damit sich mein soziales Umfeld nicht auf den Schlips getreten fühlt?
Genau darum ging es mir nicht. Es geht darum, das auch ein Gebrauchshund im Office keine Aufgabe wahrnehmen muss, nur weil er dazu die Genetik hat.
Ein Boxer verprügelt auch nicht ständig Leute auf der Straße, weil er ja Box-Champion ist. -
Bei den Gebrauchshunderassen musst du eben auch teilweise damit rechnen, dass sie sich aufgrund der Genetik nicht immer zwingend komplett in das Umfeld pressen lassen, in dem wir sie gerne hätten.
Ich glaube hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Bin völlig Deiner Meinung wenn Du sagst, das man damit rechnen muss, das die Gebrauchseigenschaften eines Hundes mehr Aufwand, Zeit und Fähigkeit vom HH fordern können, um ihn alltagstauglich zu bekommen.
Die Verantwortung und Anforderung an den HH wächst m.E. mit zunehmender Ausprägung der Gebrauchshundeeigenschaft.Gleichzeitig werden die Voraussetzungen an das Umfeld gerade in den ersten 4 Jahren wo es drauf ankommt oft unterschätzt.
Aaaaber...mir wird zu häufig die Gebrauchshundeeigenschaft als Ausrede für Ungehorsam bzw. das nicht-funktionieren im Alltag hergenommen.
Der DSH bellt bei jedem Pieps? Ja, der ist ja auch dafür gezüchtet zu bewachen.
Der Dackel geht alles & jeden an? Ja, der ist ja dafür gezüchtet, gegen den Dachs zu kämpfen.
Der Kangal blockiert die ganze Straße? Ja, der ist ja auch terretorial...Wenn Kimmo im übertragenen Sinne sagt, das Schäferhunde alles & jeden melden, weil sie ja genau dafür gezüchtet wurden und das also normal ist, dann würde ich dem nicht zustimmen wollen.
Wenn man einen Gebrauchshund machen lässt, mag das so sein.
Im besten Fall wird er so gebildet & erzogen, das er genau weiß wann er was zutun und zu lassen hat. Und wenn er "klar im Kopf" ist und der HH es grob richtig macht, bekommt er das auch ohne Probleme hin.Gerade einem DSH kann man im Grunde doch alles beibringen. Er ist so ein Allrounder, das er im Prinzip vom Stöckchen holen über Hardcore-IGP bis Objektschutz alles lernen und abrufen kann.
Vorausgesetzt er kann die Disziplinen voneinander abgrenzen, wofür aber seine Ausbildung verantwortlich ist (Stichwort Triebwechsel), und nicht seine Genetik.
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Ich hab Thyra auch auf der Arbeit (Einzelhandel) dabei. Mein Schreibtisch steht am Verkaufsraum hinter einer kurzen Wand versteckt. Unter dem Schreibtisch ist ihr Hundebett. Ich hab ihr von Anfang an klar gemacht das sie Kunden weder anbellen noch anknurren darf und sie belohnt wenn sie die Klappe gehalten hat. Nachdem ich natürlich vor gehe und die Kunden bediene, hat sie relativ schnell verstanden das es nicht ihre Aufgabe ist aufzupassen und ich mich darum kümmere.
Genau das ist der Punkt aus meiner Sicht, der oft missverstanden wird.
Wenn ein Hund nicht weiß, wo seine Aufgabe anfängt und wo sie aufhört, dann hat das nix mit Genetik zutun, sondern mit falscher Konditionierung & fehlender Erziehung.