Pepper
  • Mitglied seit 5. Januar 2022

Beiträge von Pepper

    N'Joy Es soll noch ein Blatt Papier unter die Krallen zu schieben sein, wenn der Hund steht.


    Mir hat mal jemand erzählt, das er zu weit zurückgeschnitten hat und das soll wohl mega geblutet haben 🙈

    Denke, das hat der Hund dann auch durch Schmerzen angezeigt!


    Ich fand das immer Recht eindeutig zu sehen...so 3mm reichen ja meist schon.

    Sooo, tatsächlich noch eine Erfolgsgeschichte von uns.


    Pepper wollte nie in die Dusche...Wasser war gundsätzlich kein Thema und er schwimmt für sein Leben gern. Aber halbwegs trocken von so einem Brausespritzdings nassgemacht zu werde, nö!

    Noch dazu macht das Dings so komische Geräusche. Brause eben...also nochmals, nö!


    Aber manchmal ist das halt doch unumgänglich, gerade bei diesem Matschwetter. Wenn dann noch schwarzer Acker dazukommt, stößt die Handtuch-Abrubbel-Technik an ihre Grenzen. Also muss der Sand raus.

    Also doch Dusche!

    Das letzte Mal ist jetzt schon gefühlt 6 Monate her und Kathi hat damals immer die softe Leckerchen Methode
    propagiert. Der Hund sollte ja gerne in die Dusche gehen und es mit etwas angenehmen verbinden...nun gut, ich muss sagen, war nicht so Meins. Aber ich sehe heute ein, es ist die bessere Methode...wenn man Geduld hat.
    Ich hab die nicht, also Leckerchen schon, aber Geduld nicht.

    Noch dazu braucht man immer zwei Personen. Eine Person hält die Leine und stopft vorne Leckerchen in den Hund, die andere hält die Brause, und braust halt.

    Auch wenn ich grundsätzlich meinen Hund zu nichts zwingen will gibt es doch Grenzen.

    Jetzt bin ich alleine mit Pepper und auch wenn Kathi kommen würde um o.g. Prozedere zu unterstützen, so ist das ja nicht praktikabel.

    Also habe ich es mit Selbstverständlichkeit probiert.
    "Ja Hund, Du siehst aus wie Sau und "SELBSTVERSTÄNDLICH" kannst Du so nicht im Haus rumlaufen und musst duschen. :)
    Also kam ein "bleib" vor der Tür, Klamotten aus, Leine geholt und mit dem Hund an der Leine die Treppe hoch.
    Als hätte er es gerochen, zog er nach rechts Richtung Schlafzimmer.
    Aber wie SELBSTVERTSÄNDLICH ging ich mit Hund an der Leine nach links ins Bad. UNd Hund folgte mit ein wenig Widerstand, aber er folgte.
    Hund in die ebenerdige Dusche: "Sitz" ...und Hund sitzt.
    Leine loslassen, Hund abduschen, trockenrubbeln, fertig.

    Heute dann wieder...und ratet?
    Hund geht die Treppe mit mir hoch und stupst selbst die Tür zum Bad auf und zieht schon fast in die Dusche ^^
    Nach dem Abrubbeln durfte er dann rauslaufen...aber er kam sogar wieder, steckte seinen Kopf durch meine Beine und trank aus der Brause, während ich mit der die Dusche abspülte. <3


    Der Podenco muss wirklich einer von der ganz harten Truppe sein, weil durch so eine Aktion (lauter Schrei.......) sind viele Podencos fürs Leben traumatisch tiefengeschädigt :D

    Ich war zuerst sogar etwas beleidigt, das der es überhaupt gewagt hat, einen Schäferhund anzuknurren... 😉

    Der machte mir irgendwie gar nicht den Eindruck, als wäre er zart besaitet.😄


    Am Ende war es ja auch eher eine Vorstellung für Pepper Der sehen und erleben kann, das ich mich kümmere, während er hinter mir liegt.

    Daher bin ich für solche Gelegenheiten immer super dankbar. Wie soll man solche Bedrohungslagen sonst üben 🤷🏻

    Wer braucht schon eine OG und einen Hundeplatz, wenn man Münsters Aasee zum trainieren hat🥳


    Heute war scheinbar Podenko Tag.

    Wir waren bereits auf dem Rückweg und hatten eine kleine Pause auf einer Wiese oberhalb eines Rundweges, der um den Aasee verläuft, eingelegt, als zwei Frauen so um die 30 mit ihren zwei Podenkos unterhalb vorbeiliefen.

    Beide Hunde liefen ohne Leine und ich hatte Pepper abgelegt und die Frisbee an mich genommen.

    Während die beiden Frauen in etwa 30m Entfernung vorbeigingen und der braune Podenko bei ihnen blieb, drehte der weiße Rüde plötzlich ab und kam in unsere Richtung getrabt, wurde langsamer und blieb etwa 10m vor uns stehen.

    Ich stand neben Pepper.

    Ich mag Podenkos, weil sie gerne laufen und Pepper die so richtig jagen kann.

    Mit welchem Hund geht das so?


    Vom Gefühl sehr lange 1,5 Sekunden später war mir aber klar: Hier kommt keine Spielaufforderung oder Jagdaufforderung mehr.

    Ich raunte Pepper ein knappes "Bleib!" zu und stellte mich zwischen den Podenko und meinen Hund.

    Der Podenko fixierte Pepper und fing an zu knurren. Die beiden Frauen, inzwischen bestimmt 80m weit entfernt, waren auch wach geworden und eine pfiff auf einer Hundepfeiffe und rief, was ihren Hund allerdings wenig kratzte.

    Geil, dachte ich, kann ich meine dominante Seite mal so richtig ausleben und sprang dem Podenko mit einem lauten Schrei und geöffneten Armen entgegen.

    Ich muss jetzt noch lachen 🤣🤣🤣

    War natürlich Theater, aber der Podenko hat sich so erschrocken, das er die Fixierung von Pepper aufgab, einen Satz nach hinten machte und schnurrstracks zu Frauchen rannte. 😃

    Dann dreht ich mich um und schaute in total entspannte Pepper-Augen, der immer noch in seinem Platz lag. 😍


    Podenko zwei kam dazu, als ich mit zwei Frauen und ihren 6 Monate alten drei Pfiffis auf dem Weg stand.

    Der wollte rennen und war sehr robust. Die Besitzer gaben grünes Licht und dann ging die Lutzi ab. Pepper gab Mal so richtig Gas, machte Laute Geräusche und beide Hunde schmissen ihre Ärsche gegeneinander. Sowas kenn ich eigentlich nur Schäfi-intern, aber der Podenko stand echt seinen Hund!

    Irgendwann nahm die Dynamik aber dann etwas überhand, da die kleinen drohten, zwischen die Erwachsenen zu kommen, daher rief ich Pepper aus dem Lauf ab und legt ihn hinter mir ab.

    Wir unterhielten uns dann noch und die Podenko-Besitzer zogen weiter.

    Zehn Minuten später fragt mich plötzlich die Besitzerin eines der kleinen Hunde: "Darf ihrer jetzt nicht wieder aufstehen?"

    Ich sah mich um und da lag er, schaute mich regungslos an und wartet auf die Auflösung des Kommandos. 🥰

    Es gibt ja verschienene Arten von Intelligenz.

    Für mich ist Intelligenz aber immer mit wahrnehmen verbunden.

    Wenn mein Hund sich auf mich einstellen kann, muss er dafür Zusammenhänge erkennen können.

    Wenn er zum Beispiel nach einiger Zeit merkt, das "nur den Schlüssel nehmen" nicht immer bedeutet, das es für ihn raus geht. Es müssen noch andere Faktoren und Verhaltensweisen dazu kommen.

    Natürlich "versteht" er nicht, das ich den Schlüssel brauche, um wieder ins Haus zu kommen, nachdem wir rausgegangen sind.

    Sonst würde er ja zurück zum Auto laufen, wenn ich den Hausschlüssel dort liegen gelassen hätte. 😁

    Auch um die soziale Klaviatur im Umgang mit anderen Hunden zu spielen, bedarf es meiner Ansicht nach einer Art sozialer Intelligenz.

    Ein Doodle, der immer nur lustig spielt, hat das m.E. nicht.

    Die Intelligenz die man Boarder Collies oder Aussis nachsagt, hat Pepper definitiv nicht.

    Wie alt ist Sam jetzt?


    Ich fände es super, wenn man im Profil das/die Geburtsdaten der Hunde eintragen könnte, um sie dann unter dem Profilnamen an jedem Post angezeigt zu bekommen.

    Tech-Nick Wäre sowas möglich?


    Gerade bei Verhaltens-Themen ist das Alter ja sehr relevant und ich kann mir das bei den vielen Posts hier nicht merken. X-)

    Ich nehme aus diesem Faden folgendes mit:


    Ich wohne mit meinem Hund scheinbar in einer sehr privilegierten Gegend von Deutschland.

    Und damit meine ich nicht die Hunde, von denen hier erzählt wird.🙄


    Wir treffen hier tatsächlich auch keine Leute, wie ihr sie beschreibt, wofür ich dankbar bin.


    Tilli Ich verstehe Dich total...das hat ja schon was von Nötigung 🙈

    Ich glaube, das hängt schon alles zusammen. Reiz, Gewohnheit = Sicherheit usw.


    Grundsätzlich hängt es m.E. einmal an der Souveränität und Erfahrung des Hundes, wie weit ihn äußere Dinge bzw. unvorhergesehene Situationen überhaupt beeinflussen. Daraus resultiert das Reaktionspotential, das der Hund hat.
    Und jetzt kommt noch dazu, ob er sich in einer sicheren, ihm bekannten oder in einer, für ihn potentiell unsicheren Umgebung befindet und in welcher Rolle er seinen Besitzer dort sieht.


    Vergleich das mal mit einer Person, die im Umgang mit Menschen nicht sehr sicher ist.

    Da ist es doch ein großer Unterscheid, ob man bei den Nachbarn zum Geburtstag eingeladen ist, die man schon lange kennt, oder ob man auf eine öffentliche Silvesterparty geht, wo man nur fremde Leute trifft.

    Bei letzterem wird man ziemlich angespannt sein, wohingegen man bei den Nachbarn entspannt sitzt weil man weiß, hier wird man nicht mit Unbekanntem konfrontiert.