Axman
  • aus Spanien
  • Mitglied seit 13. Januar 2022

Beiträge von Axman

    Find ich gut, prinzipiell.


    Gerade habe ich mal den Link verfolgt und die Preise angeschaut.


    Wenn ich, so eine kleinere und eine größere Frostbarf "Wurst" pro Tag verfüttern würde, käme ich auf rund 230 € im Monat =O =O =O


    So viel geben mein Mann und ich zusammen für unser Essen aus, fast.


    Ich könnte quasi jeden Tag ein Big Mac Menü essen :P (bei uns nicht so teuer wie in D)

    Ich kann von Axel auch berichten, dass das "mit anderen Gleichaltrigen spielen" nicht pauschal das beste oder gar notwendig ist.


    Als er 4 - 5 Monate alt war, gab es bei der Obedience Gruppe, zufällig, total cool, 4 junge Schäferhunde. 1 weisser, 1 schwarzer, 2 schwarzbraune. Alle im Alter wie Axel zwischen 3,5 und 5 Monate. Die durften immer nach dem Training zusammen freilaufen.


    Ich war begeistert und fuhr jeden Dienstag und Donnerstag da hin, damit Axel auf dem Nebenplatz mit denen spielen sollte.


    4 Wochen lang habe ich das gemacht und kein einziges Mal hat er mit den anderen gespielt. Er lief bisschen rum, hat am Gelände geschnüffelt, den anderen die kalte Schulter gezeigt und setzte sich dann am Zaun hin um auf mich zu warten.


    Das konnte ich vom Haus aus, für Axel unbemerkt, beobachten. Er war anständig mit den anderen Junghunden, hat nicht überreagiert, auch wenn er mal "überfallen" wurde, hatte keine Angst aber hatte kein Interesse am Spiel mit denen. Wollte mit mir spielen.


    Was Pepper sagt, "mit Artgenossen spielen geiler als mit Frauchen/Herrchen" kann wirklich eine von vielen unterschätzte Entwicklung sein und ist dann später seeehr schwer wieder gegenzusteuern.


    In der Welpengruppe war das häufigste Problem der Leute, dass ihre Junghunde geil auf andere Hunde und gelangweilt vom lahmen HF waren. Praktisch alles was wir geübt haben, war, diese Fixierung wieder umzukrempeln.

    Danke!! Ich muss sagen, die Fährte hat auch in MIR das Vertrauen in Axels Fährtenfähigkeit gestärkt.


    Ich gehe jetzt mit viel weniger Sorge oder Enttäuschung über die Bodenverhältnisse an die Fährte heran. Die Markierungen haben auch sehr geholfen.


    Ich habe vor, die Markierungen jeweils zu variieren. Im Moment hat Axel definitiv keine Zusammenhänge erkannt. Nächstes Mal markiere ich auf der rechten Seite und dann mal sehen ob ich irgendetwas an seinem Sucherverhalten feststellen kann, dass er sich davon beeinflussen lässt.

    Eine selbstaufstehende Gummiwand wäre die Lösung.


    Bei Anstossen nickt sie nach vorne oder hinten und schwuppt direkt wieder in die Ausgangsstellung zurück, so dass sie beim Rücksprung wieder perfekt steht.


    Ich stelle das Projekt in der Höhle der Löwen vor und werde Millionär 8)

    Vor ein paar Tagen rief mich abends noch mein Trainingskumpel an, er wäre in der Nähe, ob ich ein Feld hätte für Fährte.

    Ich fragte, welche Schwierigkeit suchst du? Grosse harte Klumpen oder hart und glatt wie Beton?

    Er meinte "wow, das ist ja toll, dass sogar ein Angebot zur Auswahl steht!! Such du eins aus!"


    Ich dachte sch..... drauf, Axel muss lernen eine Fährte zu verfolgen die man nicht sieht. Das grösste Problem dabei ist, dass wenn ich nichts mehr sehe, kann ich nicht merken wenn Axel doch falsch geht. Daher hab ich mir eine Plastikflasche mit so einer Spritztülle drauf mit weisser Diatomeenerde gefüllt, die habe ich noch von den Hühnern. (Plastikflasche so wie die Spritzfläschen von Haarfärbemittel, nur grösser)


    Wir trafen uns bei "hart und glatt wie Beton"


    Es waren 2 grosse Felder, durch die kleine Strasse getrennt und jeder legte seine Fährte auf einer Seite.


    Ich versuchte, wenigstens eine gaaanz leicht sichtbare Spur zu hinterlassen, indem ich mit den Schuhen so ein bisschen scharrte, damit wenigstens die Oberfläche angerauht wird. Allerdings war das nicht überall möglich, es war auch teilweise bockelig oder mit vertrocknetem Bewuchs und vertrockneten Zwiebeln (war wohl ein Zwiebelfeld gewesen)


    Ich habe nur an kurzen Abschnitten Futter gelegt, da wo es etwas bockelig war, weil auf den glatteren Flächen wäre das Futter sichtbar gewesen und das wollte ich nicht.


    Einfache Fährte, 300 Schritte, 2 Winkel, 3 GS, einer davon am Ende.


    Ich habe darauf geachtet, dass die Schenkel nicht exakt gerade sind und vor allem nicht parallel zu irgendwelchen Linien im Feld gehen und habe jeweils, ca 50cm links neben meiner Spur in unregelmässigen Abständen, einen Strich mit der weissen Erde gesprüht. Ebenso an den Winkeln.


    Ich habe ausserdem die roten GS benutzt, damit ICH sie besser sehe. Wie gut oder ob Axel sie sehen konnte weiss ich nicht, er hat sie jedenfalls alle super verwiesen.


    Auf dem ersten Schenkel habe ich gemerkt, dass Axel (auch) mit den Augen arbeitete. Er ist 2 oder 3 mal leicht mit dem Kopf zur Seite geschwenkt, weil er dachte wohl, ein dunklerer Stein könnte ein Futterstück sein.


    Mein Trainingskamerad und seine Freundin liefen nebenher, als "Richter" und nachdem er zuerst noch schmunzelte über meine Spritzflasche, sagte er bereits nach 15m "oh verdammt, ich seh Null, hast du noch den Überblick?"


    Jap, den hatte ich, meine Markierungen haben bombig funktioniert. :)


    Am ersten Winkel musste ich Axel ein bisschen an der Leine begrenzen aber dadurch fand er den 2. Schenkel dann ohne Probleme.


    Auf dem 2. Schenkel war er bereits viel sicherer und suchte sehr intensiv. 2. GS korrekt verwiesen.


    Am 2. Winkel hat er wieder bisschen suchen müssen, aber ich habe nicht eingewirkt und er fand den 3. Schenkel schnell.


    Mitte 3. Schenkel wurde er kurz etwas fahrig und schneller, ich musste etwas bremsen. Den 3. GS am Ende hat er korrekt verwiesen.


    Ich konnte merken, wie er sich gefreut hat als er jeweils die GS gefunden hatte.


    Ich muss noch erwähnen, es war dann schon nach Sonnenuntergang, also dämmrig, die Luft war lau, leicht feucht und es ging kein Lüftchen. Also ideale Bedingungen, hatte ich das Gefühl.


    Insgesamt war ich sehr sehr zufrieden, dass Axel die Blindfährte doch so souverän und vor allem mit Einsatz abgesucht hat. Er hat sich nicht beirren lassen und sich dann doch auf seine Nase verlassen.


    Danach haben wir die Fährte meines Trainingskameraden gemacht und es war schon fast dunkel. Mit dem allerletzten Licht konnte man seine Fährte aber, Überraschung, deutlich besser sehen als meine!


    Könnte es daran liegen, dass er an die 30kg mehr wiegt als ich???? Seine Freundin und ich sagten JA, er meinte, NEIN, es seien seine tollen Gummistiefel mit der schweren Profilsohle :D :D :D 8)

    Ich glaube es ist eher umgekehrt, die Anforderungen im Sport werden deshalb nicht auf z.B. kleinere Rassen angepasst, weil leider einfach nicht genug Leute mit kleineren Rassen interessiert am IGP Sport sind. Die IGPler die ich kenne, sind immer fasziniert und wohlwollend, wenn jemand mit einem untypischen Hund auftaucht. Wie gesagt, jetzt vor ein paar Wochen, der kleine Junge mit dem Jack Russel.


    Meinst du den Pinscher in einem Reel von Knut Fuchs?? Der Hammer, das Tier! :D :love:


    Aber leider haben die Leute mit Hunden anderer Rassen meist nicht genug Ausdauer und Einsatz um den Sport dann durchzuziehen wenn sie merken wieviel Aufwand dahinter steckt.


    Verständlich, weil allermeistens haben sie sich nicht einen Border Collie, oder Pinscher! gekauft, mit der Absicht IGP zu machen. Bei denen die ich kenne, wurden die Zweifel dann erst richtig gross, als es um das 2kg Bringholz ging ^^


    In unserer neuen Gruppe ist ein Holl. Herder, der ist auf jeden Fall unter 60cm, springt aber halt wie eine Gazelle.


    Aber, abgesehen davon, gibt es doch sogar rasseoffene Weltmeisterschaften im IGP.


    Wie gesagt, wenn jemand aufkreuzt, mit einem Pudel der Dampf hat, glaube ich nicht, dass der überall abgewiesen wird.


    Wenn man in einer Trainingsgruppe aufgenommen werden will ist es auch von Vorteil, wenn man einen Hund hat, der schon eine vernünftige Trainingsbasis hat, wo man sieht, dass da auch Wille und Einsatz dahintersteckt. Ich behaupte, was die meisten OGs davon abhält Leute mit anderen Rassen oder Hochzucht DSHs aufzunehmen, ist, dass die Erfahrung wohl zeigt, dass die tendenziell am wenigsten Biss haben (die HH). (.....Anwesende ausgenommen Goldi )

    Mir ist noch was eingefallen. Und zwar habe ich hinten am Grundstück eine betonierte Rampe, die zum oberen Grundstück führt. Die hat einen Rand aus Mauersteinen, der etwas über 1m hoch ist, dahinter die Rampe ist ca 10cm niedriger als der Rand.


    Ich übe ab und zu mit Axel da raufzuspringen, die Rampe runterlaufen und dann wieder raufspringen. Es ist super, weil er setzt mit den Hinterbeinen über den Rand aus Mauersteinen ohne aufzusetzen und landet auf der Rampe. Dabei belastet er die Vorderbeine nicht so wie bei einer Landung auf ebenem Boden und wir können eine ganze Anzahl von Sprüngen nacheinander machen ohne grosses Bedenken.


    Ich habe bei einem Trainingskameraden der Gruppe wo wir jetzt 1x wöchentlich mittrainieren gesehen, dass er seinem Hund einen Tisch hinter die Hürde gestellt hat, aus dem gleichen Grund, um den Vorderbeinen die Landung zu ersparen. Sein Hund ist ein notorischer Rammbock. Er macht das auch so, dass er den Hund springen lässt und nur mit Ball belohnt, wenn der Hund sauber springt.


    Ruebchen ich wollte übrigens nicht sagen, dass eine Streckung beim Sprung schlecht sein könnte, sondern nur, dass Hunde vielleicht individuell gemäss ihrer Anatomie unterschiedliche Sprungtechniken haben, mit der sie effektiver springen können. Sozusagen Typ Gazelle, Typ Häschen, Typ Känguru, Typ Nashorn :D :D

    der wolf schafft im freisprung über einen meter über den zaun, und hier wird diskutiert dass ein gebrauchshund sich eventuell an der hürde verletzen könnte oder der 1 m zu hoch wäre?

    für kleinere hunde gibt es viele andere betätigungen und airdales laufen komischerweise meisterschaften im igp..die sollten die 1m also auch schaffen...

    Natürlich. Der DSH springt den 1m und höher aus dem Stand oder aus dem Sitz von direkt vor der Hürde mit Leichtigkeit und sogar auf diese Weise am allerbesten! :)


    Aber wir verlangen halt beim Sport, dass die Hunde das mit Power machen, mit hoher Intensität und so schnell und spritzig wie möglich, eine 180 Grad Kehrtwendung mit Holz im Maul in kurzem Abstand zur Hürde und ebenso wieder zurück in eine Vollbremsung.


    Und dieser Punkt, die Intensität und Schnelligkeit der Ausführung, die man erreichen will, macht den Unterschied und ausserdem: wenn Wölfe sich bei einem Sprung so schwer verletzen, dass sie in der Folge verhungern merkt halt keiner.


    Ich könnte mit 80cm wirklich gut leben im IGP, allerdings kenn ich Hunde, die krachen auch in die 80cm :D

    Ich habe es auch so aufgebaut, eine Mischung von Cinja und Ruebchen s Methoden.


    Bei mir ging es dann anstatt eines Stabes um eine Pylone, die kannte er schon von vorherigen Übungen. Bei mir auch sehr lange nur mit Leckerli, auch jetzt oft noch.


    Ich hatte keine Abstandhalter und auch keine seitlichen Begrenzungen, finde die aber prinzipiell nicht schlecht.


    Heutzutage finde ich es auch eine gute Methode, vor allem bei einem sehr triebigen Hund, wenn man das ganze mit einem Platztarget aufbaut. Also schicken auf das Target, dort Platz. Dann nach einer Weile hin und zurück jeweils mit Platztarget auf beiden Seiten.


    Ich habe das mit den Platztargets mal ein bisschen ausprobiert, mit Axel und fand es gut, es bringt Ruhe und Konzentration in einen Hund der sehr aufdreht durch Bewegung.


    Ich finde auch die Methode, das Springen ganz konkret erst über Weitsprung aufzubauen um den Hunden ein Strecken beizubringen interessant, bin aber nicht sicher ob es für jeden Hund sinnvoll ist sich zu strecken oder ob man individuell sehen sollte welche Sprungtechnik für den einzelnen Hund gut ist.


    Auch übe ich mit Axel gerne (erst seit der Aufbau an sich schon durch war), dass er, ähnlich wie Ruebchen , wirklich kognitiv klar hat, dass Anstossen nicht erwünscht ist und zu "oh, nein, blöd gelaufen" und Wiederholung, führt.


    Dazu lege ich ein Brett, ca. 12cm breit und 2cm dick, auf das letzte Brett meiner Hürde (Holzhürde) flach drauf, so dass es lose liegt. Es steht dann nach vorne und hinten entsprechend etwas über und bei der leichtesten Berührung fällt es deutlich hörbar herunter. Wenn das passiert, gibt es wieder ein "oh nein...." und ich lege das Brettchen mit einem "musst dich mehr anstrengen" wieder drauf, neuer Durchgang, von der selben Seite wo es gerade missglückt war.


    Ich lege ebenfalls sehr gerne einen Ball oder das Bringholz, anstatt zu werfen, da Werfen den Axel schon so hochfährt. Besonders wenn ich auf unbekannten Plätzen bin und sowieso die Grundaufregung schon grösser ist.


    Damit Axel sich nicht selbst bestätigt, wenn mir der Sprung nicht gefällt, gebe ich ein Abbruchkommando, so dass Axel das Apportierobjekt liegen lässt.


    Ich finde das ist ein tolles Thema, daher habe ich einen neuen Faden gemacht. Habe nicht gesucht ob es das Thema schon gibt.