Ich finde Social Walks vom Prinzip her eine gute Idee. Vor allem auch die HH können hier gut lernen andere Hunde einzuschätzen, Hunde zu lesen, UND HOFFENTLICH:
Kapieren, dass 3m Abstand zum anderen Hund VOM EIGENEN HUND AUS gerechnet wird ![]()
Es ist wirklich nicht zu fassen, was für eine Übersicht so mancher HF über seine eigene und die Position seines Hundes hat. Ist offenbar wie bei manchen Autofahrer(innen) die nicht einschätzen können, wo das eigene Auto aufhört und anfängt ![]()
2 Verletzungen habe ich davongetragen (die anscheinend nie mehr 100% heil werden), weil Kameraden an der Trainerschule zu unfähig waren ihren Hund in 3m Abstand an Axel vorbeizuführen, weil sie nicht berechnen konnten, dass ein ausgestreckter Arm + 1 Leine schon mal locker an die 2m ausmachen. Nein, was sie eigentlich nicht berechnen/überblicken konnten, war "wo befindet sich mein Hund in Bezug auf seine/unsere Umgebung und was macht/wie guckt er"
So etwas kann man, denke ich, gut bei Social Walks lernen und einiges mehr.
Also schlecht sind sie sicher nicht, man sollte nur vorher aufgeklärt werden, dass es kein magisches Heilmittel für reaktive Hunde ist, alleinfalls nur ein Puzzleteilchen bei der Behandlung davon.