Axman
  • aus Spanien
  • Mitglied seit 13. Januar 2022

Beiträge von Axman

    Kennt sich jemand bisschen mit Stöbern aus? StPr?

    Zwei Fragen, so vornweg hätte ich:

    Wie verträgt es sich mit Fährte, für denselben Hund.

    Macht man es auf dem Hundeplatz? Bzw. trainiert man es üblicherweise (auch) auf dem Hundeplatz wo man UO und SD trainiert?

    :/

    Thomas Baumann hat vor ein paar Stunden einen sehr schönen Artikel/Stellungnahme über das Thema "Schutzhundesport gefährlich?" auf Facebook veröffentlich.


    Lässt sich leider nicht verlinken, aber bestimmt auf seiner Seite finden.

    Ui, das sieht ja super aus!!!

    Wie am Schnürchen.Gleichmässiges Tempo, bis auf das Losschiessen beim Wiederansatz. (Kommt mir bekannt vor ^^) Legt sich flüssig und gerade ab.


    Da ich auch meistens kurze Leine habe, tu ich immer ne Weile auf der Stelle stapfen, damit Axel lernt, dass eine Zeit vergeht und Bewegung hinter ihm ist.

    Ja, ich habe so einen Futter Irren!!

    Das ist natürlich durch viel Üben und älter werden besser geworden.


    Für Axel war es lange Zeit so, dass, wenn er Futter direkt vor der Nase hatte, leider kein Hirn mehr funktionierte, oder kaum. Ich habe daher Futtertreiben fast nur für das Üben von Bewegungsabläufen (Muskelgedächtnis) genutzt, um schnelle Abläufe zu etablieren. Das funktioniert definitiv.


    Ansonsten arbeite ich mit Markern, so wie Klickern, nur ohne den Klicker. Ein Wort oder Geräusch markiert den korrekten Moment und kündigt die anschliessende Belohnung an.


    Ich würde mit deinem Hund auch parallel an der Impulskontrolle bzgl. Futter in deiner Hand oder an deinem Körper arbeiten.


    Da gibt es etliche nette Übungen, ganz einfach zum Beispiel: Futter auf der offenen Hand vor die Nase des Hundes halten, immer wenn er hinschnappt oder sonstwie versucht dranzukommen, geht die Hand zu. Bis am Ende der Hund lernt, dass er nur an das Leckerli kommt, wenn er ruhig abwartet. Dann kriegt er es ins Maul "geliefert".


    Noch eine wäre die "UFO-Landung". Hund sitzt, Hand mit Leckerli (UFO) kommt von oben Richtung Hundenase, wenn Hund entgegenkommt, geht das UFO wieder nach oben. Hund geht wieder runter, setzt sich = UFO kommt näher. Solange bis das Leckerli sanft im Maul landen kann, weil Hund abwartet.


    Beide Übungen erfordern bei einem Hund, der A schon längere Zeit mit drangvollem Verhalten Erfolg hatte und B, extrem Futtergeil ist, grooosse Geduld. Es zahlt sich aber wirklich aus! Besonders die UFO Übung kann man dann später auch Verlagern, z.B. an die linke Seite (Fussposition). Wichtig bei beiden Übung ist: Nicht reden! Keine Kommandos, kein NEIN!!! Der Hund muss es selber herausfinden!

    Mein Mann macht solche Sachen unheimlich gerne mit. Ihm gefällt es, mit dem starken Hund, trotz der vermeintlichen Wildheit und Ungestümtheit, so zu interagieren und zu tollen.


    Ich "benutze" ihn auch gerne als Figuranten 8) Oder Helfer-Double, wie das manche so schön bezeichnen.


    Ruebchen Ich weiss nicht, ich kann mir nicht vorstellen, dass der Hund mit dem Sammeln durcheinander kommt? Sammeln tut er ja beim Apport. In der obigen Übung behält er kein Objekt im Maul und trägt nichts zu mir, er lässt ja wieder los, nach dem AUS. Es ist ein AUS für SD, sozusagen. :)

    Bei dem Thema "Helfer fliegt auf die Nase" fiel mir ein altes Video von Axel, meinem Mann und mir vor 2 Jahren ein ^^ das sehr lustig ist.


    Ich hatte da begonnen die Methode mit den ortsbezogenen Markern "experimentell" auszubauen. Im Video war ich noch nicht so in Übung mit der Idee einen Partner (Helfer) mit einzubeziehen und daher ist das Timing manchmal nicht ganz optimal. Aber Axel machte es einen Riesenspaß und meinem Mann auch. Mir sowieso.


    Das war übrigens der Beginn meines Gedanken, dass man das so oder ähnlich in irgendeiner Weise im Hundesport (SD) verwenden könnte. Später erst lernte ich, dass Abrufen aus dem "Angriff" auf den Helfer, leider nur in Mondioring vorkommt, aber trotzdem, die Methode hat mir die ganze Zeit im IGP auch geholfen.


    Schliesslich ist der Hund in einer schon recht hohen Trieblage und bleibt ansprechbar und kontrollierbar.


    An einigen Stellen fällt mein Mann etwas aus dem Rahmen :D :D


    Gefährlich? Ja, denke schon. Er hätte stürzen können, sich beim Abfangen des bestimmt 38kg Hundes Arme, Finger, Fussknöchel oder sonstiges verletzen können.


    Angriff auf den Helfer? Beisst in etwas was am Körper einer Person ist. Knurrt sogar wie ein Höllenviech :/


    Ja, apropos, hier kann man schon hören, dass Axel IMMER schon geknurrt hat beim Spielen. Jetzt ein echtes Problem.


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    Ich bin die Heizungswärme im Winter auch überhaupt nicht mehr gewöhnt.


    Immer wenn ich in Deutschland bin, sterbe ich halberts, weil die alle auf 22 Grad oder so Heizen! Ufffff, für draussen trage ich dann ne Strumpfhose drunter und wenn ich bei jemandem reingehe, ist der erste Weg ins Bad, wo ich mir die ganzen Klamotten vom Leib reissen muss :D


    Ich habe gar keine Heizung, nur die Klimaanlage kann im Prinzip auch Wärme produzieren, nutzen wir aber nicht. In den kältesten Winterzeiten haben wir hier auch einige Wochen lang 17 oder 18 Grad im Haus, im Bad nur 16, aber da gibt es so einen Wärmeventilator, der heizt ordenlich, für die paar Minuten, wo man duscht und danacht noch ein bisschen, wegen Schimmel.

    Durch das Video mit dem hilflos auf dem Boden liegenden Mann, nach dem "Angriff" des Hundes, müsste eigentlich klar sein, dass der Hund kein Interesse an irgendwelchen Körperteilen des Mannes hatte. ^^ ;)


    Der Hund hätte sich ja ungehemmt bedienen können. Aber was macht er? Apportiert brav den Beissärmel :)


    Immer wieder STERBEN junge Fussballspieler auf dem Fussballplatz. Fussballer mit schwersten Kopfverletzungen gibt es etliche. Fussball ist nicht unbedingt eine als gefährlich geltende Sportart, aber schlimme Dinge können auch da, vereinzelt, vorkommen, daher in diesem Fall ein guter Vergleich, weil Verletzungen an Personen im IGP Sport, meines Wissens, so gut wie nie vorkommen, zumindest nicht durch Hunde absichtlich oder unkontrolliert verursachte.


    Man könnte jetzt noch hunderte Sportarten aufzählen, die unter Umständen oder sogar grundsätzlich, gefährlich sind.


    Ich kann auch total nachvollziehen, dass es den unwissenden Zuschauer erschreckt oder beängstigt, wenn ein grosser Hund mit vielen Zähnen auf eine Person zurennt und dann in irgendwas reinbeisst, was an der Person ist. Oder die Person kräftig anbellt, verbellt.


    Man muss wirklich mal beim Training dabei gewesen sein, um zu sehen, dass die Hunde eben keine "Waffen" sind und hinterher oder sogar währenddessen sich von dem gleichen Helfer/Figuranten, den sie gerade "gebissen" haben, bzw in den Schutzärmel, den Kopf tätscheln lassen und freundlich wedeln.


    Ich lasse mich von meinem eigenen Hund verbellen und "angreifen", beissen ins Beisskissen oder den Schutzarm.

    Naja, die PO gibt vor, dass der Hund "hohe Dominanz und Entschlossenheit -

    Selbstsicherheit - Belastbarkeit - voller fester und beständiger Griff - aufmerksames, dominantes Bewachen - drangvolles Stellen - druckvolles Verbellen", zeigt.


    Das lässt doch einiges an Interpretation für den Richter zu. Hier bei uns ist es schon so, dass die Richter gerne eine einigermassen "autentische" Konfrontation sehen, aber wie gesagt, es gibt Leute, vor allem bei den Malis, die haben vierbeinige Punktesammler, wo ich jetzt nicht unbedingt "dominantes Bewachen und hohe Dominanz sehe". (Ich gehöre übrigens nicht zu den Kritikern solcher Vorstellungen)


    Abgesehen davon ist beim Schutzdienst die Auseinandersetzung mit verschiedenen Trieben, diese anzusprechen, zu kontrollieren und dem Hund bewusst zu machen, genau das, was das Besondere und Reizvolle dabei ist.


    In keiner anderen Sportart lernt man seinen Hund so tiefgründig und in allen Facetten seiner Natur kennen!

    Dazu kommt noch, dass Hunde manchmal auch nicht in den Bereichen bleiben... hat er eine entsprechende genetische Veranlagung, kann es sein, dass der mit zunehmendem Alter und Reife trotzdem mehr in die Konfrontation mit dem Helfer als solchen geht, und nicht weiter bloß brav "den Ärmel anbellt."

    Wie sollte man dann mit solchen Kandidaten verfahren?

    Die gäbe es ja dann nicht mehr, weil sich die Gebrauchshunderassen dann schon zu Schönheits- und Kuschelrassen entwickelt hätten :D :D

    Ja, wenn der Schutzdienst wegfällt, fällt eigentlich der attraktivste Teil weg.


    Nicht das Fährte und Unterordnung nicht auch super wären, aber der Schutzdienst ist schon das was es besonders macht.


    Ich könnte mir vorstellen, dass man irgendwann nochmal das Regelwerk ändert.


    Es gibt etliche, die heute schon ihre Hunde komplett im Beutetrieb ohne ausgeprägte "Dominanz, Aggression" am Helfer ausgebildet haben, und die mischen ganz oben in den Ranglisten mit. Andere, die Konservativeren ärgern sich darüber.


    Bin gespannt, wie es wird.