Ja, absolut, Pepper
Am schlimmsten ist einfach auch Fanatismus. Ich beobachte mit Schrecken, dass es so viele Menschen heutzutage gibt, die in diese Sparte rutschen und nicht merken dass sie sich darin verfangen haben. Diese Leute sind nicht (mehr) offen für Erkenntnisse.
Hier ist dann keine Diskussionsbasis mehr vorhanden, keine Argumentation auf kognitiver Ebene mehr möglich. Eines der Merkmale von Fanatismus, Extremismus.
Ganz klar, alle rutschen wir mal in ein emotionales Loch ab, glauben uns verteidigen zu müssen. Hängt oft von der Tagesverfassung ab, von unserem aktuellen Umfeld.
Ich sehe in letzter Zeit häufig Ansprachen von Hundetrainern im Internet, die sich gezwungen fühlen mal auf das Thema Anfeindungen einzugehen.
Das Lustige ist ja, man kann es ja heute nicht mehr richtig machen. Also "RICHTIG" existiert nicht mehr, weil jede Gruppierung ihr eigenes "RICHTIG" definiert. Wer davon auch nur minimal abweicht wird geächtet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Es gibt ja mittlerweile Gruppierungen, die sind gegen positive Verstärkung, die verachten die Erziehung des Hundes mit Belohnung!!! Die sagen, auch mit Leckerli und Belohnung "zwingt" man den Hund ein bestimmtes Verhalten zu zeigen. Sie Verachten alles was unter "konditionieren" fällt. Sie hassen das Wort "konditionieren" und alle, die es ihrer Meinung nach verwenden. Die steigern sich dann so hinein in irgendein Glaubenskonstrukt, dass sie den Boden der Realität komplett verlassen. Und das bei völliger Ahnungslosigkeit über die Thematik als solche.
Ich frage mich schon sein geraumer Zeit: "All diese Menschen, die Liebe, Sanftheit, Freundlichkeit, Respekt und Gewaltlosigkeit propagieren, warum sind dies die Aggressivsten, Respektlosesten, Unfreundlichsten und verbal Gewalttätigsten von allen?" Hier stimmt doch was nicht!