Danke Palinka, Ja, steinigen Weg erwarten wir. Aber gerade deswegen wollen wir nicht noch gegen einen starken Trieb abarbeiten müssen, wir hatten auch mal einen Hund aus dem Tierschutz, der z.B. sehr stark jagdtriebig war, das zu steuern ist möglich, haben wir auch, aber die dauernde Gegenarbeit ist eine unnötige Baustelle, die wir im Rahmen des Möglichen ausschliessen wollen. Natürlich ist jeder Hund ein Jäger, aber es gibt halt doch Unterschiede zwischen einem Jagdhund und einigen anderen Ausrichtungen.
Jagdverhalten auf hofeigene Tiere ist Erziehung. Ich hatte Jagdhunde und es gab kein Problem mit meinen Hühnern, Enten, Katzen und Pferde, sogar die Kaninchen meiner Kinder wurden respektiert.
Jagdverhalten draussen, auf Wild ist ein anderes Thema oder auf Tiere die nicht zum Hof gehören (z.B. fremde Katzen).
Ich schliesse mich den Meinungen der anderen an (habe nicht alle gelesen). Für deine Ansprüche brauchst du einen Hund der EINE ganz klare Aufgabe zu erfüllen weiss und die andere Dinge kann man drum herum bauen wenn man kann. Das wäre also ein ausgebildeter Assistenzhund. Dieser kann die anderen Dinge die in eurer Lebenssituation notwendig sind auch noch bis zu einem gewissen Punkt erfüllen. Mit Sicherheit kann er andere Hoftiere respektieren ob er diese dann auch treiben kann muss man abwarten.
Mein Kenny (DSH LZ) konnte unerwünschte Tauben von hofeigenen Hühnern unterscheiden (alle so erzogenen Hunde können das mMn) und hat die Tauben auf Kommando vom HÜhnerfutter verjagt. Sogar die Hühner wussten dass sie nicht gemeint sind ![]()
Ein Problem, das ich auch sehe ist, dass man niemals einen Welpen ausfindig machen kann, der dann zu dem geeignet ist, was ihr sucht. Es müsste also in jedem Fall ein bereits erwachsener Hund sein, dessen Eignung konkret eingeschäzt werden kann.