Die Umstände sind in der Studie genau beschrieben. Ja, soweit ich weiss ist das E-Gerät überall in den USA erlaubt.
Es ging darum zu zeigen, dass das Training mit einem E-Halsband, entgegen den Behauptungen hocheffektiv ist, ohne bei den Hunden Langzeittraumata zu verursachen.
Es gab ja auch viele Studien mit für "E-Gerät ist ganz scheisse" herausgepickten Leuten und damit hatte auch niemand ein Problem. Naja, doch, die Leute die jetzt eben die obige Studie gemacht haben.
Die breite Masse sieht man ja auf der Strasse oder bei den diversen Hundeereignissen, wie Jagd, Sport, Freizeit. Habe z.B. jemanden auf Instagram gesehen, der macht Touren in die hohen Berge, teilweise klettern, also "extreme trekking" (weiss nicht wie man es nennen könnte), der hat immer seinen Schäfi dabei und der geht mit E-Halsband, damit Herrchen absolute Kontrolle in schwierigen Situationen und Gelände haben kann. Kann man sich jetzt drüber streiten ob jemand das überhaupt machen muss, aber dann muss man sich über alles streiten was Leute so machen.
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Am Wochenende in Segovia auf der Saisoneröffnung des IGP Sports waren ja böse Halsbänder aller Art verboten, wie bei allen Hundesportveranstaltungen in Spanien.
Ich konnte jedoch erkennen, wer seinen Hund üblicherweise mit E-Halsband trainiert und in welchen Phasen. Nun ist es im IGP Sport so, dass Zeichen von Zwang oder Druck beim Hund, penalisiert werden. Also Punktabzug und Bemerkung des Richters. Das heisst, mit meidigen Hunden, angeklappte Ohren, unsichere Körpersprache etc. solltest du heute auf Prüfungen selbst bei technischer Korrektheit kein Vorzüglich mehr erreichen können, bzw. eine deutliche Entwertung erhalten.
Ich würde mir wünschen, dass das noch deutlicher von den Richtern durchgezogen würde aber es wird tendenziell immer strenger abgewertet bzw. eine deutlich motivierte, freudig mitarbeitende Ausstrahlung des Hundes kann heutzutage so manchen Richter über kleinere Ungenauigkeiten hinwegsehen lassen (hüstl
). ...... nicht immer aber immer öfter