Bzw. sie kann überhaupt nicht emotional sein.
Da muss Ich dir widersprechen. Das Thema wird immer emotional bleiben.
Die Entscheidung einen Hund zu kastrieren kann nur absolut pragmatisch sein. Abwägung der Vor- und Nachteile und fertig. Emotion hat hier nichts verloren.
Hier fängt nämlich die Emotionalität an.
Du, wirst automatisch eine andere Priorisierung der Vor- und Nachteile vornehmen, als jemand anderes.
Jeder macht diese Priorisierung für sich selbst.
Ich versuche mal an einem Beispiel zu erklären, was ich meine:
Der Eine, denkt, im schlimmsten Fall, nur an sein Vorteil, im Sinne "man will die Sauerrei alles halbe Jahr nicht haben".
Der Andere, denkt vielleicht an die Nachteile für den Hund, im Sinne " ich möchte mein Hund keiner OP mit allen Gefahren und Risiken aussetzen. Ganz zu schweigen von möglichen Spätfolgen wie Inkontinenz...".
Einer von beiden wird die Kastration machen lassen, der andere eben nicht.
Aber, beide haben die Vor- und Nachteile für sich abgewogen.
Hinzu kommen noch solche unterschiedlichen kulturellen Hintergründe, wie du sie, hier für Spanien, aufzeigst.
Wäre z.B. dieses Gesetz bei euch durchgekommen, müsste jeder Auswanderer (von D mach Es) mit Hund, der in D seinen Hund gesetzeskonform nicht kastrieren hat lassen, dies tun sobald er in Spanien angekommen ist... Das kann doch kein Mensch verstehen.
Für viele deiner Nachbarn z.B. scheint es viel pragmatischer zu sein, ihre Hunde nicht kastrieren zu lassen ( und sich das Geld zu sparen). Unerwünschte Welpen weden lieber "kostengünstig " erschlagen oder ersäuft... ![]()
Axman , ich glaube sogar zu verstehen was du mit "pragmatisch und Abwägen von Vor- und Nachteilen meinst.
und da will ich dir gar nicht widersprechen! Da sind wir, glaube ich, gar nicht so weit voneinander entfernt.
Aber emotional wird das Thema immer bleiben, weil es eben nicht diese EINE Wahrheit gibt. ![]()