Flummi
  • Mitglied seit 28. Februar 2022

Beiträge von Flummi

    Bzw. sie kann überhaupt nicht emotional sein.

    Da muss Ich dir widersprechen. Das Thema wird immer emotional bleiben.

    Die Entscheidung einen Hund zu kastrieren kann nur absolut pragmatisch sein. Abwägung der Vor- und Nachteile und fertig. Emotion hat hier nichts verloren.

    Hier fängt nämlich die Emotionalität an.

    Du, wirst automatisch eine andere Priorisierung der Vor- und Nachteile vornehmen, als jemand anderes.

    Jeder macht diese Priorisierung für sich selbst.

    Ich versuche mal an einem Beispiel zu erklären, was ich meine:

    Der Eine, denkt, im schlimmsten Fall, nur an sein Vorteil, im Sinne "man will die Sauerrei alles halbe Jahr nicht haben".

    Der Andere, denkt vielleicht an die Nachteile für den Hund, im Sinne " ich möchte mein Hund keiner OP mit allen Gefahren und Risiken aussetzen. Ganz zu schweigen von möglichen Spätfolgen wie Inkontinenz...".

    Einer von beiden wird die Kastration machen lassen, der andere eben nicht.

    Aber, beide haben die Vor- und Nachteile für sich abgewogen.

    Hinzu kommen noch solche unterschiedlichen kulturellen Hintergründe, wie du sie, hier für Spanien, aufzeigst.

    Wäre z.B. dieses Gesetz bei euch durchgekommen, müsste jeder Auswanderer (von D mach Es) mit Hund, der in D seinen Hund gesetzeskonform nicht kastrieren hat lassen, dies tun sobald er in Spanien angekommen ist... Das kann doch kein Mensch verstehen.


    Für viele deiner Nachbarn z.B. scheint es viel pragmatischer zu sein, ihre Hunde nicht kastrieren zu lassen ( und sich das Geld zu sparen). Unerwünschte Welpen weden lieber "kostengünstig " erschlagen oder ersäuft... <X


    Axman , ich glaube sogar zu verstehen was du mit "pragmatisch und Abwägen von Vor- und Nachteilen meinst. :) und da will ich dir gar nicht widersprechen! Da sind wir, glaube ich, gar nicht so weit voneinander entfernt.


    Aber emotional wird das Thema immer bleiben, weil es eben nicht diese EINE Wahrheit gibt. ;)

    sondern nur meine Meinung geschrieben. Dachte dafür ist ein Forum da

    Naja, wenn ich ehrlich sein darf, fand ich es auch von dir "etwas unglücklich" in deinem ersten Post hier im Faden, als Argument für eine Kastration, eventuell später auftretende Erkrankungen, zu nennen. Dies ist nämlich auch kein Argument das sich im Gesetz wiederfindet....

    Ja, man darf seine Meinung schreiben, man darf aber auch dafür kritisiert werden. ;)

    Der Ton macht hier die Musik. :)

    Bevor man eventuell verletzende Kommentare abgibt... Die Welt ist nicht schwarz oder weiß. Es gibt sehr viele Graustufen dazwischen. Viele unterschiedliche Realitäten die auf unterschiedlichen Erfahrungen basieren.


    Dieses Thema ist sehr emotional, deshalb hier mal der nüchtere Gesetzestext (blau).


    § 6 Abs.1 S.1 TierSchG sagt:

    Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres.


    Darunter fällt unter anderem die chirurgische Unfruchtbarmachung. Also eine Kastration. Was ja auch gut so ist!


    § 6 Abs.1 S.2 Nr.5 TierSchG sagt:

    Das Verbot gilt nicht, wenn:

    Zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung oder - soweit tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen - zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres eine Unfruchtbarmachung vorgenommen wird.


    Dieser Abschnitt im Gesetz bezieht sich hauptsächlich auf den TS und nicht auf den "normalo" Hundebesitzer.

    Das Schlüssel Wort ist hier nämlich "unkontrolliert"


    oder kastrierst du auch noch selber?

    Jetzt komm hier mal runter!

    Was macht dich zu einem besseren Menschen, dass du solche Unterstellungen raushauen kannst?

    Das Gesetz gibt auch anderes her, auch wenns dem Herrn nicht gefällt.

    Hier sind einige für und wieder Argumente aber dein geschreibsel ist für mich schwer erträglich, nett ausgedrückt.

    So gehts mir mit deiner Unfreundlichkeit und deinen KI Texten auch.

    Es wird einfach eingefordert, Fertig, kein Ball kein Leckerli nur Mensch und Hund.

    Also, der Hund zeigt ein eingefordertes Verhalten. Ich nehme jetzt mal den Rückruf. Der, in meinem Beispiel, bombenfest sitzt.

    Denn ich fordere das von meinem Hund ein!

    Aber, was ist den so schlimm daran, wenn es dafür eine Belohnung gibt? Das ist eine ernstgemeinte Frage, ich verstehe es nämlich wirklich nicht.

    ...ich gehe ja auch nicht zum Arbeiten, weil meine Beziehung zu meinem Vorgesetzten so gut ist. :D ;)

    Hallo und herzliches Willkommen bei uns im Forum. Zuerst einmal ein großes Lob für die Bilder, damit kannst du bei uns immer Punkten :thumbup:

    Magst du vielleicht ein bisschen mehr von Thor und dir erzählen? Ist Thor dein erster DSH? Was hast du vor mir ihm zu machen? ... Und nein, wir sind auch gar nicht neugierig :D *hüstel* :D

    Ich überlege, seit dem ersten lesen, was so ein Verhalten auslösen könnte. Dabei stolper ich immer wieder über diese Aussage.

    jedes mal beim zurückkommen ins Zimmer wie ein Einbrecher verbellt wird.

    Wie genau stellt sich das dann dar? Wann genau bellt sie Euch an?

    Bevor die Türe auf geht und sie hört dann sofort auf mit bellen.

    Oder eher so, dass sie Euch verbellt wenn ihr den Raum betretet, also mehr Euch anbellt als das Geräusch?

    Das würde ich dann nämlich ganz anders bewerten.


    Zum Problem, bellen bei jedem (bekannten) Geräusch kann ich nur erzählen wie ich das bei Flummi "gemacht" habe. Ich kannte sowas vorher nicht und habe deshalb bei den ersten Malen, als sie dieses Verhalten gezeigt hat, schallend lachen müssen Ich habe sie richtig ausgelacht, weil ich das Verhalten einfach lächerlich fand. Also ein ganz ehrliches zeigen von Emotionen. Flummi war tatsächlich beeindruckend, sie hat mich jedes Mal mit großen Augen angeschaut und ist dann beleidigt / in ihrer Ehre verletzt, in ihr Bettchen gegangen und hat sich demonstrativ zusammengerollt. :D

    Das hat sie danach, zum Glück, nicht mehr sooo oft gemacht...

    Bei Euch scheint das Verhalten ja aber schon gefestigt zu sein. Ob das trotzdem mal ein komplett anderer Ansatz sein könnte, kannst nur du entscheiden.

    Vor allem im Hinblick auf meine oben gestellten Fragen, da ich nicht sicher bin ob ich dein Problem wirklich vollständig verstanden habe. ;)

    Danke für die Erläuterung deiner Sichtweise.

    Ich glaube sie haben schon Ahnung davon, aber meinen eigentlich nicht den Lernvorgang selbst,

    ...glaube...meinen eigentlich nicht...

    Deine Meinung beruht also auf der Annahme, dass...

    Also auf Vermutungen...


    Ich sehe das so.

    Der Instagram Post den Axman hier geteilt hat:

    DAS STILLE LEIDEN AUSSCHLIESSLICH KONDITIONIERTER HUNDE

    ...ist polarisierent, mit einer einseitigen Darstellung, ohne dabei wirklich Fakten zu nennen.

    Bei einer solchen Überschrift "Das sitlle leiden..." ist schon so viel Subtext enthalten, Platz für Interpretation... :rolleyes: was will man damit erreichen?

    Aussagen wie: "... nicht bloß zu funktionieren" "moralisch verwerflich" , "psychologisch riskant"... X/ Suggeriert nichts anderes als: Ausbildung von einem Hund ist was schlechtes.


    Ich will nicht beurteilen, ob da Ahnung vorhanden ist.

    Ich finde einfach die Aufmachung solcher "Informationen" moralisch verwerflich.

    Wenn nicht sogar gefährlich, wenn jemand (mit dem entsprechenden Hund) den Mist glaubt.

    Ich glaube die meinen damit etwas anderes. Kann mir den Beitrag aber nett durchlesen, hab' kein Instagram.


    Ich sage auch immer, dass ich nicht konditioniere. Damit meine ich aber ganz bestimmtes Verhalten meinerseits dem Hund gegenüber. Eine gewisse Mentalität. Dass das Leben eine Abfolge konditionierender Reize/Ereignisse ist, ist klar, zumindest auf analytischer Ebene.

    Und was möchtest du jetzt damit sagen? Sorry - Ich verstehe die Botschaft dahinter nicht.

    Hallo und herzlich willkommen bei uns im Forum.

    2 Hunde in so kurzer Zeit zu verlieren ist hart, mein Beileid.🕯️

    Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg bei der Suche nach einem neuen Begleiter. Was sucht ihr denn? Einen Welpen oder eher was erwachenes. Leistung oder Hochzucht?