Tay
- Mitglied seit 28. November 2022
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- Thema Hallo von Tay mit osteuropäischer Schäferhündin
Beiträge von Tay
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So ich melde mich mal zurück unter die Lebenden. Arwa war schlimm krank, also sie war genau genommen nur anderthalb Wochen krank, aber die anderthalb Wochen haben bei mir dann wiederum natürlich Folgen gehabt. Ein Teil des so engen Zusammenlebens ist eben auch, dass ich mich extrem schwer abgrenzen kann von ihr, bzw wir uns voneinander, und wenn sie leidet - naja. Dazu gut 2 Wochen nicht arbeiten konnte/sollte, hat insgesamt immer viele Folgen. Aber sie ist wieder total fit jetzt, ich auch langsam wieder. Jetzt muss sie nur auch wieder paar Muskeln an den Hintern bekomme, die war nur noch Haut und Knochen, und ich bin heilfroh, dass sie vor der Krankheit ein Kilo mehr drauf hatte als sonst. Jetzt geht sie viel schwimmen und heute wollte ich sie das erste Mal ans Fahrrad nehmen wenn es nachher nicht zu warm ist.
Ist schon krass, mit Hund denke ich regelmäßig, dass ich sie eigentlich nicht mehr brauche, sie hat mir so viel beigebracht - dann bricht der Hund 2 Wochen weg und ich stelle fest, ich brauche sie ganz dringend. Ich denk jetzt schon drüber nach, wie ich das regele, wenn sie mal in Rente geht. der Border arbeitet auch, aber ich möchte sie nicht unbedingt prüfen lassen, aber wenn Arwa in Rente geht ist der Border zu alt für eine Prüfung, und außerdem möchte ich ja wieder einen Schäferhund als Assistenzhund. Aber 3 Hunde im Haus, puh. aber bisschen Zeit hab ich ja zum Glück noch
Also so 5-7 Jahre. -
Ich glaube viele sehen es eher zweckmäßig und machen sich kaum einen Kopf über Wesensänderung o.Ä.
Wir leben in einer Industriegesellschaft. Was nicht passt, wird passend gemacht.
Moment mal - Nutztierhaltung ist doch kein Phänomen der industrialisierten Gesellschaft! Das Gegenteil ist der Fall, Hunde werden immer mehr vermenschlicht und es wird immer mehr geforscht über den psychologischen Zustand von Hunden etc - was großartig ist! Dass ein Tier, was einen Job hat, auf den Menschen angewiesen sind, "passend gemacht" wird, ist natürlich ökonomisch gedacht, ansonsten würd ich zB auch gern 2 Assistenzhunde nehmen um zB zu hoffen, dass beide dann nicht zeitgleich läufig werden, ansonsten muss eben ein dritter her... oder wie? Wer soll das finanzieren? Oder wir bilden munter aus und stellen nach 2 Jahren fest, Rüde ist leider bissl arg sexuell interessiert, ja dann nehmen wir nen neuen und fangen von vorne an. Das ist halt leider an der Realität vorbei.
Ich bringe mal wieder den Vergleich zu anderen Tieren: Hatte ein krankes Schaf. Find mal einen TA der ein krankes Schaf über Tage behandelt, umfangreiche Diagnostik erstellt und am WE raus fährt. So schnell wie dir geraten wird, es halt "wegzumachen" bevor es noch andere ansteckt, kannste gar nicht gucken. Und ich Idiot renn 5 mal täglich rüber, um Tropfen zu verabreichen, mit einer Spritze Futter ins Schaf zu kriegen weil wenn die Verdauung still steht ist Feierabend und sitz beim kranken Schaf um aufzupassen. Kann ich jetzt aber nicht von jedem Schäfer erwarten, der 200 Tiere oder mehr hat und wirtschaftliche Faktoren berücksichtigen muss, deshalb ist das aber kein schlechter Mensch oder ich bin moralisch überlegen. Schaf hats übrigens trotzdem nicht geschafft.
Ich glaube, dass die Tierhaltung sich in eine bessere Richtung entwickelt, es dauert halt vieles, und eine wohlüberlegte Entscheidung für oder gegen Kastration ist einer der Punkte, die klasse sind, aber Tiere passend zu machen für ihren Zweck ist die Grundlage für das Zusammenleben zwischen Tieren und Menschen, immer gewesen (inwiefern man das gut findet oder nicht ist eine andere Frage). Haustiere, die psychologisch untersucht werden, sind das neue Phänomen. Es geht in eine gute Richtung, aber es gibt, wie in jeder Entwicklung, Fraktionen, die es maßlos übertreiben (Stichwort "Mein Hund darf seine Emotionen jederzeit ausdrücken" - nein, darf er nicht! Zum Zusammenleben gehört gegenseitiges Zurücknehmen.)
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Das österreichische Gesetz schriebt zB die Kastration von Assistenzhunden pauschal vor. Ist halt blöd, wenn n Führhund zB statt seine Arbeit zu machen, der läufigen Hündin hinterher rennt
Das ist auch in Deutschland gedeckt vom Gesetz, oder wenn eine Hündin sonst wegen hormoneller Schwankungen wochenlang im Dienst unkonzentriert ist. -
Bei uns Menschen wird aber nicht komplett ausgeräumt, sondern nur die Eileiter unterbunden, sprich: sämtliche Sexualhormone werden weiterhin ganz normal gebildet und auch alle monatlichen Begleiterscheinungen bleiben bestehen.
Nicht zwingend, es gibt mehrere Varianten - bei einer Freundin alles ausgeräumt, Thema durch. Sie hats keine Sekunde bereut und ist sehr glücklich damit.
Hab hier eine mit 13 Monaten kastrierte Hündin (hatte tatsächlich medizinische Gründe in dem Fall, sonst hätte ich es später machen lassen) - deutlich entspannter geworden gegenüber Umweltreizen, weniger ängstlich, freundlicher gegen Menschen und Hunde. Wenn Verhaltensprobleme bedingt sind durch Sexualhormone, können sie ggf auch über eine Kastration gelöst werden. Weiß man nur vorher nicht, ist das dumme.
Nicht falsch verstehen - ich bin absolut gegen pauschale Kastration bei Hunden! Ich wollte einfach ein bisschen mehr Sachlichkeit reinbringen und Emotionen und pauschale Aussagen (aus beiden Richtungen) entschärfen. Und finde die Tendenz, die Diskussion mit so verhärteten Fronten zu führen bisschen schwierig.
Meinem Schafbock hat die Kastration ohne medizinische Indikation das Leben gerettet, beim Hengst war ich heilfroh als die Kugellager endlich ab waren weil der Volltrottel grundsätzlich morgens erstmal auf sein Heu gepisst hat, weil "Alles seins!" und dann bedröppelt daneben stand weil "Frühstück stinkt...", das sind auf Dauer nicht zu unterschätzende Kosten und so n Gaul lässt man dann auch nicht aus Erziehungszwecken 12 Stunden leer stehen, erstens kriegt er dann Magenprobleme und zweitens checkt der den Zusammenhang eh nicht. Ich sehe da keinen grundsätzlichen Unterschied zum Hund, außer dass man einen Hund durch die Haltungsform besser erziehen kann. Deshalb ist das für mich nicht so ein Grundsatzding sondern tatsächlich Abwägungssache, wobei auch die Belastung der Halter miteinfließen darf - nicht "Hündin tropft, bäh" sondern wie viel Aufwand muss zB betrieben werden, um intakte Hunde zusammen zu halten. Muss ein Hund dann dauerhaft weggesperrt sein und wie lange usw.
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Wir können uns ja alle gesunde Organe entfernen lassen, weil, es könnte ja was passieren.
Wer fängt an?
Ich du, wenn es jemand bei mir machen würde, ich wär die erste!!
die Ärzte machen es halt leider nicht. Weil, ich könnte mich ja noch umentscheiden. Ja und was macht man wenn man n Kind hat und sich umentscheidet? Heim? Oder wie... Also irgendwann trifft man diese Entscheidung eben. Und muss damit leben. Aber deiner grundsätzlichen Aussage stimme ich zu, präventive Operationen müssen gut überlegt sein. Gibt es aber durchaus auch bei Menschen, bei hohem Risiko. -
Das ist whataboutism..
Ist ein Hinweis auf Doppelmoral eigentlich per Definition, oder? Ich versteh schon, dass die Aussage, man müsse eine Hündin grundsätzlich kastrieren, weil sie Stress hat, dich aufregt. Das entgegengesetzte Extrem, die Behauptung, es müsste zwingend eine medizinische Indikation vorliegen, ist jedoch auch nicht umfänglich korrekt. Das wird halt super gerne verkürzt so behauptet, um moralische Überlegenheit zu demonstrieren, und genau da kommen wir an den Punkt der Doppelmoral.
Ich bin nicht generell gegen Kastration, wie einige schon sagten, das muss man sich individuell ansehen und entscheiden.
Das unterschriebe ich sofort. Hier wurde nur in 2 Beiträgen eben verkürzt geschrieben, es müsse eine medizinische Indikation vorliegen und das ist nicht der Fall. Was nicht bedeutet, dass man munter durch die Gegend kastriert ohne Sinn und Verstand, aber es gibt diverse Gründe dafür, die individuell sind. Ich wünsche mir die Diskussion differenzierter und vollständiger.
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Gibt schon noch Gründe für eine Kastration neben der medizinischen Indikation, bei Arbeitshunden zB. Und wann Hunde anfangen zu leiden wenn sie intakt zusammenleben (5 Tage Nahrungsverweigerung könnte man durchaus so sehen), muss der jeweilige Halter mit dem TA absprechen. Ich mag die Verkürzung auf "Ohne medizinische Indikation ist es verboten" nicht, das trifft nicht den vollen Umfang des Gesetzes.
Hengste werden üblicherweise kastriert und keine Sau schert sich drum, ob in der Fleischproduktion grundsätzlich allen Tieren nach Gabe von dem entsprechenden Mittel auch Schmerzmittel verabreicht wird wage ich mal zu bezweifeln. Tierschutz in allen Ehren, aber ich sehe da bei Hundehaltern (hier niemanden bestimmten adressiert!) extrem oft ein hohes Maß an Doppelmoral, der Hundehalter, der seinen Hund aus Bequemlichkeit kastriert ist der Superbösewicht und derjenige der sich ne Currywurst vor dem Baumarkt holt, hatte halt Hunger. Hm.
Ich hab neulich jemandem mit großem Rüden geraten, den zu chippen, weil der Hund immer abhaut. Ja, man KÖNNTE den Hund erziehen, ABER offenbar können die es halt nicht, und wenn der junge unkastrierte Rüde mit 35 Kilo auf eine alte Dame mit läufiger Pom Hündin trifft wenn er mal wieder entwischt ist, tja, Pech. Müssen die den Hund deshalb jetzt abgeben? Ist das für den Hund tatsächlich die bessere Option?
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Das mit dem Sprühhalsband ... ich weiss nicht so recht. Hat jemand Erfahrungen damit?
Meine Erfahrung damit als ich es geschenkt bekommen hab war, dass es sich recht gut verkauft hat
Ich bin skeptisch bei Korrekturen, die nicht für den Hund erkennbar von mir kommen. Funktioniert bestimmt, aber fühlt sich für mich sehr falsch an. -
Gibt es einen Platz, wo sie von der Verantwortung entbunden ist? Also auf den sie zB geschickt wird wenn Besuch kommt? Dann könntest du sie vielleicht dorthin schicken wenn du den Raum verlässt und planst zeitnah wieder zu kommen und üben, dass du erst nur kurz außer Sichtweite gehst und sofort bevor sich sich überlegen kann, in den Job wieder einzusteigen, wieder da bist und sie frei gibst, und dann die Zeitspanne und die Entfernung erhöhen - sodass sie vielleicht lernt, wann sie aufpassen soll und wann nicht. Eine Art Stille Bank für den Schäferhund, halt nicht als Strafe sondern als ganzer Kontext für "Ich bewege mich im Haus und passe selber auf, du hast grad frei, aber wenn ich länger weg bin, pass bitte auf"
Hab sehr gute Erfahrungen damit gemacht, Jobs Kontexten zuzuordnen bei Arwa, außer Dienst darf/soll sie zB Bescheid sagen wenn jemand von hinten kommt oder generell sich nähert, wenn die Kenndecke drauf ist soll sie sogar ignorieren wenn jemand von hinten an sie dran packt. Ohne Kenndecke darf sie frei kommunizieren, mit Kenndecke darf sie das leider nicht.
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Danke euch!
Ansich würde ich einfach meinen Mann mit dem Tier auf ein Seminar schicken, aber ich bin nichtmal sicher ob das überhaupt der Hit ist. Klar hat sie Interesse, und sicherlich wäre das sogar ab und an hilfreich, um die Schafe von der großen Weide in den Stall zu bringen, das wollen sie nämlich manchmal gar nicht. aber irgendwie geht das meistens auch mit Futter und soweit ich weiß, kennen die Schafe das nicht, klar laufen die wenn ein hund sie treibt, aber ob das lustig für die ist... Ich hab halt die Schafe auch gern, ich weiß dass denen nichts passiert, aber ich denk schon dass die Angst haben und das ist ja auch gut so. Falls doch mal irgendein blöder Jungwolf vorbei kommt, müssen die ja Angst haben und laufen. Ich weiß es noch nicht.
Jetzt isses eh erstmal angekommen in der Kackbratzenphase, möglicherweise überlegt es auch schon Richtung Läufigkeit... jedenfalls stellt es sich grade vor, dass Pöbeln eigentlich eine witzige Sache ist mit Schäferhund Bodyguard im Rücken. Also so erschreckend das mit den Pudeln damals war, EIGENTLICH wars gar nicht sooo schlecht. Das darf sie sich jedenfalls abgewöhnen.
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Ich finde die echt toll. Also so als Hund, als Border Collie. Ich häng echt nicht an ihr bisher, und sie nervt auch hart manchmal, aber ich glaub sie ist ein richtig richtig guter Hund. Klar im Kopf, Hütetrieb ist definitiv da, aber nicht so völlig irre wie man es manchmal bei Familienhunden sieht die das ganze nicht in geregelte Bahnen lenken, kann Action, muss aber nicht, super freundlich, aber bei Hunden trotzdem klar in der Kommunikation (aufgewachsen mit 20 Hunden von Teacup Pom über Havaneser, Dobermann bis zur Dogge), hat eine Mini kleine Idee, wie man ein Ressourcen Problem bauen könnte, aber ich denke mit sehr viel Klarheit schlägt sie sich das auch wieder aus dem Schädel.
Definitiv kein Hund den man unbeobachtet mal machen lassen kann, sie braucht zu sehr vielen Dingen eine Einordnung, ob wir dies oder das tun oder lieber lassen, aber die nimmt sie eben auch total gut an. Kenne Border sonst eher so, dass sie vehementer nachfragen, aber vielleicht kommt das auch noch mit zeitlicher Nähe zur ersten Läufigkeit. Oder aber es ist ein echt lieber Border.
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Das Borderding kommt langsam in die Flegelphase

So sehr allen davor immer graut - ich muss sagen, ich schätze die Phase und die Zeit. Ja, manchmal müssten sie im hohen Bogen aus dem Fenster fliegen, aber ich glaube, diese permanente Auseinandersetzung mit dem Hund und das Streiten und Vertragen und Fluchen und dann doch wieder freuen, darüber, dass es halt schlau ist und das ja durchaus irgendwann auch mal Vorteile haben wird und einen eigenen Willen entwickelt und auch Standing entwickelt, das finde ich toll. Ich arbeite am allerliebsten mit Hunden zwischen 8 Monaten und anderthalb Jahren.
Also Interesse an den Schafen zeigt sie von Anfang an. Interesse im Sinne von "Da!!! Das bewegt sich! Hast du gesehen? Darf das das? Stehen die nicht etwas weit auseinander und sollten die nicht lieber links herum laufen? Soll ich? Ja? Ich kann das!!! Oder ich gucke es erstmal in Grund und Boden? Geht auch, kann ich auch!" Weiteratmen ist hier die Devise.
Gestern ist sie dann mal losgebrettert, war klar dass sie das irgendwann tut, hat aber leider den Zaun vergessen. Mit rein nehm ich sie nur an der Leine. Borderchen hängt also erregt bis zum geht nicht mehr im Drahtzaun. Kann man machen, schlau isses nicht. Hab ihr mal vorgeschlagen, das Hirn wieder an zu machen, nach 3 weiteren Vorschlägen ist sie meiner Idee wiederwillig gefolgt. Also geht es gleich wieder mit auf die Weide, es darf zuallererst mal Lernen, dass Schafe nicht aus Spaß an der Freude wild über die Weide getrieben werden - die haben nämlich auch eine Meinung dazu und wohnen nunmal da. Und wir haben 5 neue, die erst eine halbe Woche da sind, die dienen nicht dem Border Vergnügen sondern wollen sich erstmal einleben. Und sind abgesehen davon trächtig.
Jedenfalls war das Hirn dann wieder an. Also bis zur Straße. Da hat es dann gefragt ob es sich wegen der Autos anpissen darf, weil die bewegen sich ja auch. Durfte es nicht. 200 Meter weiter hat es gefragt, ob es sich vielleicht jetzt wenigstens wegen der unkontrolliert umher fliegenden Krähen anpissen darf. Ihr könnt es euch denken - durfte es auch nicht. Das Leben als Border-Teenie ist sehr, sehr schwer. Könnt ihr euch gar nicht vorstellen.
Aber: Sie kann trotz heftiger Spannung wegen der Krähen auf Distanz ins Platz gehauen werden und einwandfrei zurück gerufen. Also nach den vorhergehenden Diskussionen wegen der Schafe und der Autos. Also über Gehorsam lässt sie nicht viel kommen. Find ich in Ordnung so.
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Und, aus der Sicht der sportlichen und dienstlichen Seite stellen sie halt die Frage, was die arbeitstaugliche Seite von einem VEO ist. Aus europäischer Sicht. Ich denke, die Hunde können vermutlich durchaus bewachen. Ob sie im dienstlichen oder sportlichen Sinn zubeissen können, ist die andere Frage. Ich glaube, das ist für Leute, die da nicht involviert sind, oft schwer zu verstehen. Und ich möchte keinesfalls überheblich wirken.
Tust du nicht - und ja, von der technischen Seite eines Zubeißens, wie es auf dem Platz gefordert ist, verstehe ich definitiv nichts. Und als Sporthund seh ich ihn nicht - meine unterscheidet viel zu stark, was ernsthaft notwendige Arbeit ist und was Training oder "Spaß" ist, das ist einer der Gründe warum ich den HSH Anteil durchaus für nicht zu vernachlässigen halte - meiner Hündin kannst du eher nicht mit dem gleichen Ablauf oder mit der 27. Übung kommen, die sagt nach 3 Durchläufen "Okay, hab ich verstanden, wofür brauchen wir das?" und zeigt mir einen Vogel wenn ich es noch 5 mal möchte. Sie macht das, aber sie überschlägt sich nicht vor Eifer es NOCH schneller und geiler zu machen
Aber wenn es um etwas geht, was sie als ihren Job versteht (Wachen, Schützen, Gegenstände bewachen, Dinge finden die ich "verloren" habe, Bescheid sagen, wenn etwas ihr komisch vorkommt, absichern wenn es um eine Ecke geht oder in einen dunklen Raum usw), könnte sie nicht pflichtbewusster und ernsthafter sein. Und ich bin todsicher, wenn jemand ernsthaft Mist baut und an mich dran geht, hat der ein wirklich großes Problem. Das ist keineswegs romantisiert, und demjenigen ist glaub ich dann auch egal ob der Griff technisch viele Punkte bringt 
Ich hab ihr natürlich im Zuge der Ausbildung klar gemacht, was ihr Job ist und was nicht, sprich sie differenziert ob sie im Einsatz ist oder nicht, und wenn ja in welcher Form von Einsatz (abhängig von Kennzeichnung), aber es war viel Arbeit.