Secans
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Beiträge von Secans

    Was für mich immer ein großes Thema ist, ist wenn ich etwas unfair finde. Und es gibt auch viele belohenende Ansätze die ich als schlicht unfair empfinde. Für mich zählt dazu auch, wenn Hunde ihr Leben an der Leine fristen müssen, weil ein Besitzer keine Grenzen setzen kann und seinen Hund nicht gerecht auslasten möchte. Schleckmatte und Schleppleine sind da alles, aber kein fairer Ersatz für Erziehung und Auslastung.


    Und genauso unfair ist es, sich ein Powerpaket zu kaufen und das dann so kaputt zu hemmen, weil man ständig irgendwelche Energien stoppen, Räume beanspruchen und andere Gespenster vertreiben muss.


    Es gibt sehr, sehr viele Leute für die ist dieses Alltagszeug ein Hobby für sich und nichts was notwendig ist. Ich finde auch nicht richtig, wenn aversive Trainer sich nen Malinois anschaffen um flexen zu können wie toll sie doch so nen Gebrauchshund kaputtgehemmt bekommen, ohne dass dieser Hund jemals auch mal nach seinen Anlagen gearbeitet wird und auch mal Leben darf.

    Ich denke ja, dass wir mittlerweile sowieso am hoch angekommen sind und wir uns über die nächsten Jahre wieder relativieren werden was Hundetraining angeht.


    Vor ein paar Jahren hatte ich eine Hündin aufgenommen, welche ihre Halter zur Überforderung brachte. 4 Jahre lang, es floss sehr viel Geld in einen ganz bestätigend arbeitenden Hundetrainer (welcher selbst zu dem Zeitpunkt erst wenige Jahre Hundehalter war und selbst auch nie ein Hund hatte der zubiss). Der Trainer verordnete der Hündin zuhause eine Dauerbeschäftigung und die die üblichen Management-Maßnahmen bei Hundebegegnungen, Besuch und im Alltag. Freilauf gabs für die Hündin nie, sie jagte nämlich Autos, Radfahrer, Wild und Biss eben auch zu. Alles Dinge die unerzogene Hütehunde so tun.


    Am Ende ging es nicht mehr und ich Übernahm die Hündin für die Weitervermittlung. Ich habe nichts mit ihr trainiert, lediglich meine Grenzen abgesteckt. Ich werde nicht durch die Gegend gezogen und ich werde nicht gebissen. Es werden keine Dinge gejagt und auch keine anderen Hunde oder Menschen gebissen oder sich irgendwie sonst daneben benommen. Hältst du dich an diese Regeln, dann haben wir eine tolle Zeit zusammen. Ich hab sie sinnvoll beschäftigt und ansonsten einfach im Alltag meine Grenzen abgesteckt. Grenzen die nie viel Energie brauchten! Weit weg von Gewalt. Aber die Hündin scheint in ihrem Leben noch nie ein einziges Mal mitgeteilt bekommen zu haben, dass ihr Verhalten nicht ok ist. Zuhause wurde geruht, nicht mehr dauerbeschäftigt.


    Für mich hörten aversive Ansätze im Alltag dort auf, wo man versucht eine Haltung umzusetzen die dem Hundetyp nicht gerecht wird. Ja, es gibt auch viele Halter und Trainer die es völlig übertreiben.


    Genauso hören für mich belohnende Ansätze auf, wo es einfach zu Lasten des Hundes geht. Diese Hündin hatte Dauerstress! Es wurde versucht mit Schleckmatten, Schnüffelteppichen, Kauartikeln, Balli-Suchen den Hund so müde zu machen, dass sie nicht mehr reaktiv ist und kein Interesse daran hat Bewegungsreize zu jagen. Was vielleicht in der Theorie logisch klingt, aber an der Praxis scheitert.


    Das Schwierigste war die Weitervermittlung die auch fast ein Jahr gedauert hat. Weil es schwierig war ein Zuhause zu finden, welches passte. Jemand der Freude mit seinen Hunden haben möchte, der aber einen Hund und kein Kind- oder Partnerersatz sucht und der aber auch bereit ist bestimmt und deutlich Grenzen zu setzen, ohne dabei etwas böses in dem Hund zu sehen was permanent konrolliert und gegängelt werden muss.


    Es ist immer eine Mischung aus Haltung, Gehorsam, Erziehung, Management und sinnvoller Auslastung. 5e Grade sein lassen können gehört genauso dazu wie Situationen die absoluten Gehorsam erfordern und trotzdem gemeinsam Freude haben zu können.


    Die echte Kunst im Hundetraining ist es, als Hundehalter zwischen diesen Bereichen switchen zu können und sich dabei sinnvoll den lerntheoretischen Grundlagen bedienen zu können.

    Ich würde auch nur noch voll unterpflastern. WIr hatten auch erst gedacht, dass wir uns die Arbeit sparen und Ende vom Lied war dass wir nach einem Jahr alles wieder abgebaut und doch gepflastert hatten.


    Buddeln, nässe, Geruch und Nagetiere waren ein Thema. Wir haben aber auch Bromet mit Holzböden, darunter fing es ohne Pflaster grandios an zu leben.


    Meine Zwinger haben Ausläufe, die sind mittlerweile auch komplett gepflastert und mit Sand bestreut.

    Für mich ist das Hauptproblem heutzutage einfach dieses zerdenken und perfektionieren. Gebrauchshunde sind wirklich simpel und weitaus weniger Spezialist als einem verkauft werden soll. Auch Hundetrainer verdienen an diesem Mythos sehr, sehr gut und leben davon.


    Was man mögen muss ist ein aktiver und triebiger Hund. Mittlerweile wird einfach alles dramatisiert und schlechtgemacht, vor allem im Netz. Und temperament überfordert zunehemend, sicherlich auch durch die immer engere Haltung und Lebensweise und die viele Angst der Menschen.


    Gebrauchshunde brauchen Grenzen, Bewegung und Beschäftigung. Man braucht die Themen nicht über "Ruhe, Ruhe, Ruhe" regeln, man kann denen doch einfach mitteilen wenn man etwas nicht möchte. Vor allem moderne Gebrauchshunde werden doch immer führerweicher und wollen selten gegen ihren Menschen arbeiten, können sehr gut mit Korrekturen umgehen und sich im höchsten Maße ausbildbar.


    Und in diese Sparte zählen für mich auch viele Hundetrainer, selbst im Sport nie was gerissen, aber viel dagegen sein. ist halt der einfache Weg. Einfach doof finden worin man selbst nicht gut ist. Der alltagstaugliche, aber triebstarke Gebrauchshund ist überhaupt kein Problem und auch kein erzieherisches Hexenwerk.


    Man muss halt irgendwo checken wie diese Hunde funktionieren, das sie schnell Frust aufbauen wo Ruhetraining häufig absolut kontraproduktiv ist, weil man damit einen Triebstau erzeugt. Und auch einfach mögen dass das keine halbtoten Kartoffeln sind. Vor allem nicht in den jungen Lebensjahren.

    Also, wir haben einfach gemeinsam Spaß am Hundesport. Meine wären sicherlich auch mit Gassi zufrieden und glücklich. Hauptsache dabei und zusammen Spaß haben. Aber dann auch was erleben, nur Spazierengehen ist ja schon arg langweilig so auf Dauer.

    Hundesport macht ihnen aber natürlich sehr viel Spaß, es hält geistig und körperlich fit. Wie beim Menschen mit Sport doch auch.


    Ich finde beide Trends irgendwie komisch. Sowohl Hunde die ständig „Auslastung“ brauchen, als auch diesen „Ruhe“-Trend wo die Hunde irgendwie so gar nichts dürfen und bloß nicht aktiv sein.


    Vermarkten wollen sich übrigens alle.


    Einfach etwas Leichtigkeit, schauen was so passt und woran der Hund Freude hat. Der eine liebt Hundesport, dem nächsten taugt es nicht. Ja, solche Schäferhunde gibt es auch.


    Zuhause dürfen sie gemeinsam zocken, baden und Spaß haben und beim Hundesport haben wir eben auch gemeinsam Spaß.

    Cinja und Secans In der LG05 brauchst du einfach 275p. dann hast du das Ticket zur BSP. Haben viele nicht verstanden und meinten das kann nicht sein, es gibt nur ein Ticket und das kriegt der Beste (was in dem Falle Kristina Spönlein ist, die hatte 2 Punkte mehr als wir) usw., aber unser LG Ausbildungswart wird's ja (hoffentlich :D ) wissen. Bei diesen Regelungen kocht seiner Aussage nach jede LG ihr eigenes Süppchen.

    Ahhh, okay. Ja, dass da jede LG ihr eigenes Ding macht war auch meine Info, da wurde ich gestern korrigiert, dann hatte ich da doch Recht :D Auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch!!!

    Vielen Dank für die Blumen. :)


    Das Trennen war für ihre Verhältnisse zu langsam beim zweiten und dritten :D Da wusste ich schon, das wird hintenraus vermutlich nicht passen, haha.



    Wir hatten in B 87 und C halt Dis.

    Ich bin mal so frei: mWn qualifizieren sich die Erstplatzierten innerhalb der Landesgruppe für die BSP, die Quali für die VDH geht über die Gesamtliste.


    Zur LGA passt es dann hoffentlich wieder bis zum Schluss :D Naja, mein Helfer ist halt auch verletzt, so richtig trainieren in C tun wir auch erst wieder in ein paar Wochen. Die nächsten Wochen gibts eh erstmal wieder bissl Spaß mit Vollschutz bevor wir dann wieder in die Abläufe gehen.


    B hat sich wieder super verbessert im Vergleich zur FCI, wir sind fast wieder auf alter Höhe vor der Trächtigkeit. Bringen war mal schöner, da hab ich was verändert, das drehe ich wieder zurück und Voraus muss sich die Erwartung wieder etwas verändern. Aber mit dem oberern 80iger Bereich bin ich schon echt zufrieden.

    Herzlichen Glückwunsch trotz dem dis. an dich Secans ich habe mit gefiebert auf der Tribüne... einfach eine sehr kernige Hündin, da machste nix ... das eine Auge lacht, das andere weint... ;) :D 8o

    Dankeschön! Ja so ist sie halt, ich lieb ja genau diese Art. Die ist kernig, aber dabei nie gegen mich und kein Hund gegen den man arbeiten muss. Im Alltag kann sie trotzdem überall mit uns ist trotzdem fröhlich in ihrer Art mit toller Arbeitseinstellung.


    Wir haben ja unsere Startzeit im B vergeigt,

    ich hab das gesehen und gedacht..na,ob das jetzt was wird,so nach der hetzerei..

    aber kuck an, es geht auch ohne große vorbereitung wenn der hund seine arbeit kennt und das tier ist einfach losmarschiert.. glückwunsch zum hund und zur ausbildung.. :thumbup: <3

    Da wurde ich häufiger drauf angesprochen :D Ja, das geht, sowas ist kein Thema. Aber das Voraus eins wird, das wusste ich, haha. Unser Übungsaufbau fällt uns da grade etwas auf die Füße und sie hofft durch frühes Platz ihren Ball zu bekommen.


    Ich war leider auf die falsche Zeit eingestellt, weil sich da intern in unserer LG verschrieben wurde und ich dummkopp natürlich zu faul war in der Liste oder meinen Unterlagen zu schauen.. aber ging ja am Ende alles noch gut.

    Das ist halt was, was bei der Hexe passieren kann. Ist eben auch irgendwo ein abwägen, wenn ich sie zu lange in der Übergangsphase lasse, dass schraubt sie sich auch gerne fest. Letztes Jahr LGA musste ich nach der Langen auch doppelt trennen. Grade fremde Helfer, da ist die einfach noch mehr am brennen.


    Mich stört es halt null, ich mag den Typ Hund sehr gerne, ist aber nicht immer ganz einfach.


    Wir haben ja unsere Startzeit im B vergeigt, ich hatte mich auf die falsche Zeit eingestellt und dann musste ich den Hund so schnell wie möglich holen, bin mit ihr übers Gelände gerannt und dann ging’s direkt los mit führen. Da war nichts mehr mit vorbereiten. Aber bei sowas kann ich mich dann auf sie verlassen. Bissl chaotisch ist es da einfach mit mir und wir zwei kommen da sehr gut miteinander zurecht :D  :D :D