Wir regulieren halt mal wieder Probleme die gar nicht da sind und schießen an dem vorbei wo eigentlich was gemacht werden müsste.
Secans
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Beiträge von Secans
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Trotzdem, irgendwie finde ich die Verordnung ja gar nicht so falsch... Sie ist meiner Meinung nach in vielen Details nur viel zu unpräzise. Oder anders gesagt, einfach nicht gut
Die Verordnung ist auch nicht falsch und es war ja auch notwendig, ein einsehen bei vielen Züchtern war ja gar nicht absehbar.
Es braucht heutzutage halt ganz klare Präzision, wie ich schon sagte, die Vetämter sind offenbar nicht dazu tauglich selbst zu interpretieren.
Diese Gesetze sind ja nicht dazu gedacht Veranstaltungen zu blockieren, genauso wie der 11er keine Zucht blockieren soll. Leider wird das zunehmend aus solchen Gesetzen abgeleitet und gemacht. Warum auch immer, ob nun aus „Überzeugung“ oder weil man keine Verantwortung tragen möchte und deshalb einfach alles blockiert.
Letztendlich ist es wie überall, unser aktuelles Mindset führt zu überregulierung und blockiert in allen Bereichen.
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Die Veterinärsämter wären schon das richtige als Kompetenzzentrum, ich denke die Problematik ist einfach gesellschaftlich. Sehr viele Menschen könne beruflich nicht mehr mit Verantwortung umgehen. Hier braucht es einfach sehr klare Regeln und wenig Ermessensspielräume, das mag früher funktioniert haben, heute tut es das leider nicht mehr.
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Für mich persönlich hat sich die letzten Jahre ganz stark gezeigt dass Vetämter häufig nicht fähig sein zu scheinen Verantwortung zu tragen. Jahrelang passierte gar nichts, nach der neuen Verordnung nur noch am sinnlos blockieren und verhindern, keinerlei Zusammenarbeit möglich. Hier ist es mit dem 11er, den händigen die quasi gar nicht mehr aus, niemand ist „Sachkundig“ genug. Diese Ämter können und wollen keine Verantwortung übernehmen, Ansich dürfte es nur noch Gesetze geben ohne Interpretationsspielraum mit ganz klaren Richtlinien und die Vetämter nur noch reine ausführende Kontrollorgane sein ohne eigenen Spielraum.
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Man fragt sich einfach ob man den Ämtern überhaupt noch einen Ermessensspielraum einräumen darf bei der Gesetzgebung. Offenbar kann man da mangels Fachwissen gar keine Verantwortung übertragen, nicht mal bei Akademikern.
Wir leben einfach in einer Gesellschaft in der man immer schlechter Verantwortung übertragen kann. Es muss ganz klare Regeln geben, auch für die Ämter, weil es sonst total bekloppt wird.
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Ja, den Hobbyzüchtern ist es egal...die wollen im Zweifel nur Geld verdienen, ohne Verantwortlichkeit für das "danach".
Jeder Käufer kann Röntgen und den Züchter entsprechend in Regress nehmen, es gibt mittlerweile so viele Wege, der Druck ist so hoch, ich sehe wirklich nicht wo man jetzt auch noch bei Beschäftigung ansetzen muss oder gar in der Hundeschule. Das ist doch auch null zielführend oder irgendwie sinnvoll wenn es einem wirklich um Tierwohl geht.
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Bitte steinigt mich jetzt nicht, nur ist das im Grundsatz nicht der einzig funktionierende Weg?
Wofür meinst du?
Kenne kaum wen der überhaupt einen Hund aus Elterntieren kaufen würde die „noch zugelassen“ haben, manche Linien wirken so oder so wenig frequentiert wenns gesundheitlich nicht passt. Ich erlebe meine Käufer als absolut gesundheits-orientiert, Thema Nummer eins.
Oder meinst du Qualzucht? In wie gerne findest du denn da unsere Leistungslinien betroffen?
Grade im RO doch einfach nur schade, das ist doch die absolute Ersatzsportart für Hunde die gesundheitlich eben angeschlagen sind oder auch Tierschutzhunde.
Und 100% Gesundheit gibt’s nun mal nicht, so funktionieren Lebewesen leider nicht.
Das Thema Aufzucht ist da ja auch ein Thema, nicht alles ist nur Genetik.
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Man muss es natürlich vom jeweiligen Hund abhängig machen, wie schnell man Futter abbaut.
Aber ich denke, gerade bei den Hunden, die schnell sehr viel anbieten, muss man vorsichtig sein, die Schritte nicht zu groß zu machen. Ist wie überall in der Ausbildung, dass man gucken muss, das richtige Maß zu fordern, um Überforderung zu vermeiden, weil der Hund von sich aus schon so viel anbietet. Das verleitet ja doch gerne mal dazu, das auch anzunehmen und dann vielleicht den einen oder anderen Schritt zu schnell zu gehen oder sogar zu überspringen.
Ich lasse ja sowieso gerne stehen und passe den Futterabbau auch stark dem Gelände und der Witterung an.
Wobei ich hier zum Beispiel häufig sehr lockere Böden habe und die Mädels aus dem A-Wurf beide dazu neigen am Futter dann mit der Pfote schaben zu wollen. Hier fände ich es kontraproduktiv das durch viel Futter noch zu festigen, wir sind deshalb schnell in den Abbau, aber dann muss man natürlich aufpassen den Hund nicht in allen Bereichen so zu pushen
Futter ist ja nur ein Hilfsmittel damit der Hund sucht, ein Hund der eh gerne und gut sucht braucht das mMn einfach nicht in dem Maße. -
Garou konnte am Wochenende wieder 100 Punkte ersuchen.
Beim Aufbau kommts für mich drauf an wie der Finderwillen generell ist. Je besser der Finderwille desto eher kann dann das Futter auch weg. Ich arbeite dann lieber übers Verweisen von Mini-gegenständen um das Verhalten in den tritten intensiv zu halten.
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Ich hoffe, ich bin hier richtig. Ich wollte nach einer Buchempfehlung für Flächensuche suchen. Leider habe ich keinen Verein bei dem ich beitreten kann und möchte daher die Anfänge selbst aufbauen. (Nur für Freizeitzwecke!)
Hat jemand Erfahrung zu "Flächensuche mit Hund - Martina Stricker" oder kann vielleicht sogar etwas anderes empfehlen. Für mich ist vorallem wichtig, wie man das am besten Aufbaut und was dazugehört.
Mantrailing wäre dann eine Alternative, aber möchte es doch erstmals in meine Wunschrichtung versuchen
Auf jeden Fall erst nach der Brut und Setzzeit in die Flächen gehen, vor allem wenns nur just for fun ist. Starten übers anzeigen und dann Stück für Stück das Suchen dazunehmen, immer schwieriger werden.
Die geländenutzung abklären wie bei Fährten auch, sonst gibt’s nur Ärger.
Ich würde nen verbeller ausbilden.
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Es gibt doch eh riesige Unterschiede in den Trainingsmöglichkeiten. Bei uns gibt es z.B. nur ganz wenig Fährtengelände, Acker so gut wie gar nicht und Wiesen ein paar kleine, auf die man mit Glück eine dreier Fährte gelegt bekommt. Ich war die letzte Woche vor der Cacit fünf mal auf der selben Wiese Fährten, da hab ich mir natürlich kreuz und quer durch meine alten Fährten durchgelegt, aber mehr Wiese ohne Gülle gabs halt nicht mehr. Dagegen sind die Sportler im Norden oder Osten mit den riesigen Flächen die es da gibt extrem privilegiert. Aber so ist es nun mal, gleiche Voraussetzungen gibt es nicht, man muss aus dem was man hat, das Beste machen

Ich komme aus Norddeutschland und war letztes Jahr zur B-FCI wo das Gelände kurze Wiese war die man hier zum üben gar nicht findet um die Zeit. Das geht halt allen so und darauf will ich doch hinaus.
Es ist doch aber auch egal, oder? Unsere Ansichten und Punkte können doch auch einfach nebeneinander existieren.
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Mona : genau darum versuche ich secans Ansicht zu verstehen. Irgendwie erschließt es sich mir einfach nicht. Im Norden oder in Spanien sind die Böden oft sehr sandig. Bei uns in der Schweiz gibt es kaum Acker zum Fährten usw.
Auch an einer Prüfung kann der eine trockenen Boden haben und der nächste das Gegenteil.
Eigentlich wären für möglichst gleich bleibende Prüfungsbedingungen überdachte Reithallen tatsächlich sogar ein Vorteil,.So gesehen
Ich denke wir müssen uns ja auch nirgendwo treffen.
Ihr seid halt gedanklich immer dort dass ich mit Training meine die Hunde würden anders nicht funktionieren und bräuchten irgendeine Form von Vortraining.
Darum geht’s mir halt überhaupt nicht, wenn wir von einem hohen Niveau sprechen sind das in der Regel alles tauglich Gebrauchshunde und da greift für mich auch nicht das Argument dass die CACIT Umgebung schwierig wäre weil die eh im Tunnel sind.
Da geht’s einfach um Andere Dinge und alleine das man diverse Länder bereisen muss um oben mitzuspielen ist für mich halt ein Punkt wieso ich das Konzept kritisch sehe. Wie gesagt für mich muss Hundesport bodenständig bleiben, auch für den normalen Menschen machbar der das nicht beruflich macht.
Das der Sand keinen unterschied machen dürfte könnt ihr mir 100x erzählen, ich war doch dort und hab es an den eigenen Trainingshunden gesehen das es das eben doch tut. Und der Großteil der Starter sind nun mal normale Hunde. WENN das sowieso nur über ne quali erreichbar wäre wäre es doch sowieso anders zu argumentieren, dass da ja auch nur Hunde starten die das abkönnen müssen.
Und nochmal: trotzdem ist es doch eine super schöne und wertvolle Veranstaltung die meine Kritik mit Sicherheit verkraften wird.
Fährte ist halt wies ist, da ist es aber ein leichtes verschiedenen Untergründe zu üben, insbesondere im C nun mal nicht, kaum einer hat eine hundesporthalle oder Reithalle zur Verfügung.
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Gut, ich gebe zu, ich arbeite in den Ferien auch am Strand. Diesen Frühling in Empuriabrava. Da war der Boden recht tief. Hat auch keinen Unterschied gemacht. Grosser Vorteil: im Voraus musste er ackern. War entsprechend nachher angenehm müde
Das kann man im Training doch auch alles machen, aber auf Prüfung wäre schön wenn vorher kein Ostsee-Urlaub oder ein Abo beim örtlichen Reitverein notwendig ist. Zumindest solange die PO sich um perfektionimus dreht und nicht um vielseitigkeit.
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Wie gesagt, ich sage ja nicht die Veranstaltung sei nix, ich habe mich ja auf ambitionierten Sport bezogen und natürlich ist da irgendwann auch der Boden relevant, sonst würden die Reiter sich da ja auch nicht so viele Gedanken drum machen wenns egal wäre und keinen Unterschied machen würde, es würde keine speziellen Eisen geben oder sowas wie Stollen. Und du hast natürlich einen Nachteil wenn jemand etwas üben kann und der andere nicht. Ich beziehe mich ja auch auf Bereiche wo die Hunde alle ein gehobenes Niveau haben sollten. Und unsere Hunde werden nun mal immer schneller. Ich meine nicht die Hunde die sich eh beeindrucken lassen.
Die Problematik im Hundesport ist an der Stelle dass diese Trainingsmöglichkeit etwas priviligiertes ist. Wer ne Reithalle oder nen Sandplatz hat, der hat nen Vorteil. Weshalb ich für zuchtrelevante Veranstaltungen das besser finde was einfach allen zur Verfügung steht. Ich finde auch ein Stadion doof, weil manche zu sowas tatsächlich Zugang haben und andere nicht. Aber die Größe manch einer Veranstaltung benötigt sowas halt. Und an dem Punkt sieht man dann auch alles aber keine vermeintliche Qualität wenn vorher einfach entsprechend geübt wurde, sondern das Gegenteil wird der Fall. Und verbieten bringt doch an der Stelle eh nix. Der Ansatz wäre, Umgebung so einfach wie möglich und den Punkt Umwelt einfach anders testen wenn es einem für die Zucht wichtig ist.
IGP ist da einfach Extrem, die Punkte liegen nun mal nicht in der Vielseitigkeit.
Passt nun aber auch gar nicht mehr zu CACIT, die ja sowieso geringe Einstiegshürden hat und davon lebt das jeder die Chance hat unter dem besonderen Ambiete zu führen.
Und wenn der Hund sich da toll präsentiert darf man sich doch natürlich auch freuen. Waren doch wieder einige Top Hunde vertreten.