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Secans
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  • Community und Forum zum Thema Deutsche Schäferhunde und artverwandte Hunderassen

Beiträge von Secans

    Ich hoffe, ich bin hier richtig. Ich wollte nach einer Buchempfehlung für Flächensuche suchen. Leider habe ich keinen Verein bei dem ich beitreten kann und möchte daher die Anfänge selbst aufbauen. (Nur für Freizeitzwecke!)
    Hat jemand Erfahrung zu "Flächensuche mit Hund - Martina Stricker" oder kann vielleicht sogar etwas anderes empfehlen. Für mich ist vorallem wichtig, wie man das am besten Aufbaut und was dazugehört.
    Mantrailing wäre dann eine Alternative, aber möchte es doch erstmals in meine Wunschrichtung versuchen :)

    Auf jeden Fall erst nach der Brut und Setzzeit in die Flächen gehen, vor allem wenns nur just for fun ist. Starten übers anzeigen und dann Stück für Stück das Suchen dazunehmen, immer schwieriger werden.

    Die geländenutzung abklären wie bei Fährten auch, sonst gibt’s nur Ärger.


    Ich würde nen verbeller ausbilden.

    Es gibt doch eh riesige Unterschiede in den Trainingsmöglichkeiten. Bei uns gibt es z.B. nur ganz wenig Fährtengelände, Acker so gut wie gar nicht und Wiesen ein paar kleine, auf die man mit Glück eine dreier Fährte gelegt bekommt. Ich war die letzte Woche vor der Cacit fünf mal auf der selben Wiese Fährten, da hab ich mir natürlich kreuz und quer durch meine alten Fährten durchgelegt, aber mehr Wiese ohne Gülle gabs halt nicht mehr. Dagegen sind die Sportler im Norden oder Osten mit den riesigen Flächen die es da gibt extrem privilegiert. Aber so ist es nun mal, gleiche Voraussetzungen gibt es nicht, man muss aus dem was man hat, das Beste machen :)

    Ich komme aus Norddeutschland und war letztes Jahr zur B-FCI wo das Gelände kurze Wiese war die man hier zum üben gar nicht findet um die Zeit. Das geht halt allen so und darauf will ich doch hinaus.


    Es ist doch aber auch egal, oder? Unsere Ansichten und Punkte können doch auch einfach nebeneinander existieren.

    Mona : genau darum versuche ich secans Ansicht zu verstehen. Irgendwie erschließt es sich mir einfach nicht. Im Norden oder in Spanien sind die Böden oft sehr sandig. Bei uns in der Schweiz gibt es kaum Acker zum Fährten usw.

    Auch an einer Prüfung kann der eine trockenen Boden haben und der nächste das Gegenteil.

    Eigentlich wären für möglichst gleich bleibende Prüfungsbedingungen überdachte Reithallen tatsächlich sogar ein Vorteil,.So gesehen

    Ich denke wir müssen uns ja auch nirgendwo treffen.


    Ihr seid halt gedanklich immer dort dass ich mit Training meine die Hunde würden anders nicht funktionieren und bräuchten irgendeine Form von Vortraining.


    Darum geht’s mir halt überhaupt nicht, wenn wir von einem hohen Niveau sprechen sind das in der Regel alles tauglich Gebrauchshunde und da greift für mich auch nicht das Argument dass die CACIT Umgebung schwierig wäre weil die eh im Tunnel sind.


    Da geht’s einfach um Andere Dinge und alleine das man diverse Länder bereisen muss um oben mitzuspielen ist für mich halt ein Punkt wieso ich das Konzept kritisch sehe. Wie gesagt für mich muss Hundesport bodenständig bleiben, auch für den normalen Menschen machbar der das nicht beruflich macht.


    Das der Sand keinen unterschied machen dürfte könnt ihr mir 100x erzählen, ich war doch dort und hab es an den eigenen Trainingshunden gesehen das es das eben doch tut. Und der Großteil der Starter sind nun mal normale Hunde. WENN das sowieso nur über ne quali erreichbar wäre wäre es doch sowieso anders zu argumentieren, dass da ja auch nur Hunde starten die das abkönnen müssen.


    Und nochmal: trotzdem ist es doch eine super schöne und wertvolle Veranstaltung die meine Kritik mit Sicherheit verkraften wird.


    Fährte ist halt wies ist, da ist es aber ein leichtes verschiedenen Untergründe zu üben, insbesondere im C nun mal nicht, kaum einer hat eine hundesporthalle oder Reithalle zur Verfügung.

    Gut, ich gebe zu, ich arbeite in den Ferien auch am Strand. Diesen Frühling in Empuriabrava. Da war der Boden recht tief. Hat auch keinen Unterschied gemacht. Grosser Vorteil: im Voraus musste er ackern. War entsprechend nachher angenehm müde

    Das kann man im Training doch auch alles machen, aber auf Prüfung wäre schön wenn vorher kein Ostsee-Urlaub oder ein Abo beim örtlichen Reitverein notwendig ist. Zumindest solange die PO sich um perfektionimus dreht und nicht um vielseitigkeit.

    Wie gesagt, ich sage ja nicht die Veranstaltung sei nix, ich habe mich ja auf ambitionierten Sport bezogen und natürlich ist da irgendwann auch der Boden relevant, sonst würden die Reiter sich da ja auch nicht so viele Gedanken drum machen wenns egal wäre und keinen Unterschied machen würde, es würde keine speziellen Eisen geben oder sowas wie Stollen. Und du hast natürlich einen Nachteil wenn jemand etwas üben kann und der andere nicht. Ich beziehe mich ja auch auf Bereiche wo die Hunde alle ein gehobenes Niveau haben sollten. Und unsere Hunde werden nun mal immer schneller. Ich meine nicht die Hunde die sich eh beeindrucken lassen.


    Die Problematik im Hundesport ist an der Stelle dass diese Trainingsmöglichkeit etwas priviligiertes ist. Wer ne Reithalle oder nen Sandplatz hat, der hat nen Vorteil. Weshalb ich für zuchtrelevante Veranstaltungen das besser finde was einfach allen zur Verfügung steht. Ich finde auch ein Stadion doof, weil manche zu sowas tatsächlich Zugang haben und andere nicht. Aber die Größe manch einer Veranstaltung benötigt sowas halt. Und an dem Punkt sieht man dann auch alles aber keine vermeintliche Qualität wenn vorher einfach entsprechend geübt wurde, sondern das Gegenteil wird der Fall. Und verbieten bringt doch an der Stelle eh nix. Der Ansatz wäre, Umgebung so einfach wie möglich und den Punkt Umwelt einfach anders testen wenn es einem für die Zucht wichtig ist.


    IGP ist da einfach Extrem, die Punkte liegen nun mal nicht in der Vielseitigkeit.


    Passt nun aber auch gar nicht mehr zu CACIT, die ja sowieso geringe Einstiegshürden hat und davon lebt das jeder die Chance hat unter dem besonderen Ambiete zu führen.


    Und wenn der Hund sich da toll präsentiert darf man sich doch natürlich auch freuen. Waren doch wieder einige Top Hunde vertreten.

    Ich wollte dich und deine Hunde auf keinen Fall angreifen, wenn das so rüber gekommen ist tut es mir leid!

    Mir ist es aber zum Beispiel völlig egal was und wieviel andere vorher üben oder ob sie bessere Trainingsbedingungen haben als ich. Es ist doch nie für alle gleich, spätestens beim Fährtengelände hat man Glück oder Pech.

    Natürlich muss an Tag X dann alles passen und es geht im Endeffekt immer um 2-3 Punkte, ob man mitfährt oder nicht.

    Ich glaube ich bin da einfach nicht mehr so ehrgeizig, bin ja auch schon ein bisschen älter. Ich möchte Spaß an meinem Hobby haben, eine schöne Prüfung machen und sehen wo meine Baustellen sind, an denen ich weiter trainieren muss,. Deswegen fand ich den live Kommentar wahrscheinlich auch so gut, weil man wie im Training sofort die Rückmeldung bekommen hat, gestört hat mich das überhaupt nicht, ich fände es super, wenn sich das durchsetzen würde.

    Ich muss mich auch entschuldigen, ich hab nämlich übersehen das es nicht nur RSV sondern auch RSV2000 als Verband gab und letzteren Übersehen, dann hat man doch auch wesentlich mehr Starter.


    Das ist doch aber genau das worauf ich hinaus möchte. Es ist doch auch eine schöne Veranstaltung, es wurde ja gefragt wie man das kommentieren beim führen empfindet. Mich stört das auf der CACIT ja auch nicht, bei der LGA möchte ich das aber bitte nicht haben. Aber im Rahmen dieser Veranstaltung ist das doch alles super und passig. Peter ist aber auch ein super Richter. Und bei einer LGA oder LVSP wo es für uns um mehr geht und man entsprechend viel aufwendiger vorbereitet, da würde es mich enorm stören. In dem Format CACIT oder auch Adventpokal finde ich das super, da wollen ja auch ganz viele starten und es ist doch genau richtig lieber nochmal für mehr Startplätze zu sorgen.


    Aber nichts davon schmälert die Leistung der Hunde, die ist auf einer LGA ja auch nicht höher als dort. Aber die Gegebenheiten sind einfach vergleichbarer und der CACIT merkt man natürlich an dass viele Hunde mit dem Ambiente sehr zu kämpfen haben durch die Selektion über den Anmeldezeitpunkt.


    Das ne DVG BSP auf nem normalen Sportplatz stattfindet finde ich gar nicht verkehrt weil meine Erwartung auf dem Niveau eh ist, dass den Hunden das egal sein sollte und man auf einer Bundesveranstaltung doch bitte nicht mehr auf sowas achten muss.


    Trotzdem sind auf der CACIT ja genug Spitzenhunde und die Veranstaltung eine absolute Bereicherung für den Sport.

    Dass es da mal Abweichungen gibt vom normalen Prüfungs-ABC, find ich persönlich eine durchaus vertretbare Herausforderung für den Gebrauchshund.

    Darum geht es mir halt gar nicht bei meiner Kritik, aber wie gesagt, ist doch auch egal, ich mag einfach nicht in Worte fassen können worauf ich hinaus möchte.


    Wir persönlich trainieren im übrigen ganz bewusst nicht immer nur auf dem Hundeplatz, um eben den Hund möglichst vielseitig auszubilden.

    Tun wir auch nicht, hat aber auch nichts mit der Herausforderungen zu tun einen Hund überregional unter starker Konkurrenz zu führen.


    Was Sand gegenüber Rasen angeht, da dürften die Unterschiede minimal sein. Heutzutage wird in Reithallen zumeist ein spezielles Quarzsand-Vliesgemisch eingesetzt, das bei richtiger Bewässerung ähnlich fest ist wie Rasen. Für Hunde, die deutlich leichter sind als Pferde, sowieso.

    Auch Rasen ist je nach Feuchtigkeitsgehalt sehr unterschiedlich zu begehen, da reicht die Bandbreite von knüppelhart bis lehmig-rutschig.

    Das ist ja eine Westernsport-Halle, keine Ahnung in wie weit das gemisch dort anders ist, vor allem im Bereich Reining.

    Wir haben da einfach andere Erfahrungen gemacht und letztes Jahr auch anderes beobachtet, bei eigenen Hunden und uns bekannten Hunden, ja da war manchmal der Griff halt nicht voll weil der Hund offensichlich beim abdrücken anders abspringen musste als auf festem Boden. Auch hier ist der Schlüssel natürlich den Hund optimal vorzubereiten und nicht den krassesten Über-Gebrauchshund zu haben, sprich: hast ne Reithalle oder Sandplatz zur Verfügung kannst du deinen Hund besser vorbereiten. Das ist auch egal wenn man einfach nur bestehen möchte, willst du vergleichen musst du das unter gegebenheiten tun auf die sich jeder gleichermaßen vorbereiten kann. Sonst vergleichst du keine Qualität, sondern bessere Trainingsmöglichkeiten.


    Gleiches mit Voraus, war bei uns zum Beispiel beim Adventpokal weg weil der Hund einfach nicht gecheckt hat Richtung Tor zu laufen. Das macht alles aber weder den Hund schlecht, "unbelastbar", noch hab ich da nicht vielseitig genug geübt. Hundesporthallen gibt es hier gar nicht, das ist eine Konstellation die wir sowieso nie so üben können. Entweder das klappt an Tag X oder halt nicht. Genug Leute haben aber eine Halle zur Verfügung, würde mein Verband die DM nun in einer solchen Halle ausrichten, hätte ich einfach perse schlechtere Chancen oder einen abnormalen Aufwand. Und es ist ja nun mal nicht so dass die Leute nicht versuchen sich optimal vorzubereiten.


    Ihr müsst einfach mal gedanklich weg von allgemein schlechten Hunden kommen. Darum geht es mir nämlich überhaupt nicht, sondern darum Hunde zu vergleichen die alle gut sind, keine Umwelthemen haben und alle gut trainiert werden. Wo es darum geht das einer den Griff besser setzt, ein Hund schneller die Übung annimmt. Einem gute trainierten Hund ist die Umwelt sowie egal während der Arbeit, der wird das Ambiete sowieso nicht mitbekommen.

    Alle RSV Mitglieder die gemeldet haben, haben einen Startplatz bekommen, eben weil es die Quali ist.

    Ich finde es gerade gut, das man diese Bedingungen so Zuhause nicht trainieren kann, da zeigt sich die Qualität vom Hund und seiner Ausbildung.

    Genau das ist doch das Ziel der Gebrauchshundezucht, belastbare Hunde, die einfach abliefern, egal was drumherum ist.

    Ein Hund mit dem ich lange trainieren muss, damit er einen vernünftigen Schutzdienst auf Sand anstatt auf Rasen macht, bekommt auf so einer Veranstaltung eh Probleme, da sollte man so vernünftig sein lieber nicht zu führen.

    Ich denke es ist völlig ok da verschiedenen Ansichten zu haben, so ist doch für jeden was dabei.


    Ich glaube ich kann auch nicht rüberbringen was ich meine. Wenn KEINER vorher üben kann und würde, dann wäre es ja auch was anderes, aber so ist es doch in der Regel nicht. Irgendwie finde ich auch fies das nun auf meine Kritik kommt, dass meine Hunde nicht beißen würde und unbelastbar sind nur weil ich vor Großveranstaltungen trainieren muss??? Wir haben bei uns an die 30 Starter von denen eine Handvoll mitfährt, da geht es einfach um eine punktgenaue Vorbereitung und auch gerne mal 2-3 Punkte. Es muss einfach schlicht alles passen um weiterzukommen, genau genommen braucht es im heutigen IGP Sport kaum einen belastbaren Hund, es braucht einen sehr gut trainierten. Belastbar sind davon ganz ganz viele nicht und das darf auch eine CACIT nicht abprüfen ;) Da kann man maximal sehen wie Umweltfest ein Hund sein könnte (was sich ja auch sehr gut trainieren lässt).


    Und es sind letztendlich Hunde, ich finde einen Hund nicht schlecht nur weil er bei so einem Ambiente einen Fehler macht, schon gar nicht bei der Perfektion im IGP Sport wo wir doch meistens von rein technischen Fehlern sprechen aufgrund dieser ich mir keine Rückschlüsse auf die Qualität des Hundes erlauben würde. Der Umkehrschluss wäre ja nun, dass alle Hunde die nicht "abgeliefert" haben am Wochenende keine belastbaren Gebrauchshunde wären? Ich denke nicht dass du das damit aussagen willst? Und das ist eben auch die Frage in wie weit man bei einem solchen Ausnahme-Ambiete wirklich die Qualität beurteilen will? Fällt da nicht zu viel hinten drüber?


    Für mich muss überregionaler Sport Basisnah sein. Nicht weit weg, nicht priviligiert, bodenständig.


    Ist ja nun nicht so als würde ich jemanden belächeln weil er dort teilnimmt. Das IST eine riesige Leistung! Aber FÜR MICH ist es nicht das was den ambitionierten Hundesport wiederspiegelt und das was ich damit verbinde, der fängt für mich aber auch nicht erst bei einer DM an. Ich möchte meine Besprechung auch mit den Punkten hören, mich darauf konzentieren können und nichts ausblenden müssen weil Zuschauer es angenehm finden während meiner Vorführung direkt Kommentare zu haben und dann warten müssen bis ich Tage später das Video einsehen kann, oder auch nicht weil ich dafür nicht bezahle und niemanden zum filmen hatte. Oder ich die Videos irgendwo reinstelle und dann quatsch da jemand "befriedigend" bei einer Übung die mir aber total gut gefällt und auf die ich stolz bin. Und wenn der Hund bellt dann möchte ich da vielleicht nicht den Ton ausschalten. Hatte ich so schon gehabt, dass ich super happy mit dem bellen war und der Richter das alles befriedigend und nicht druckvoll genug fand und der Hund und könnte und müsste... MICH hätte das in dem Moment echt demotiviert weil wir dafür jahrelang gearbeitet haben und ich das Video auch reingestellt habe, was ich mit nem quatschenden Richter nicht getan hätte. Denn auch der steht dann blöd da im Zweifel und sowas mache ich nicht. Ja, deshalb hoffe ich sehr, dass sich das nicht etabliert.


    Und trotzdem finde ich es eine super tolle Veranstaltung ich bin gerne da und nehme sicherlich auch irgendwann selbst dran teil, einfach weil spaß macht und eine wertvolle Veranstaltung ist. Ich bin ja auch gar kein RSV Mitglied von daher ist sowieso egal wie ich den Weg der Quali finde, wichtig ist ja dass die Mitglieder damit zufrieden sind. :)


    Ich liebe übrigens auch Pokalkämpfe, einfach aus Spaß. Als Spaßveranstaltung, ohne die Leistung nicht anzuerkennen. Ich finde manchmal nämlich auch ganz schön das es nicht der ambitionierte Hundesport ist und da auch mal Sachen sind, die anderswo nicht möglich wären.

    Ich finde es sogar gut, dass im Grunde jeder, der schnell genug meldet, dabei sein kann. So können auch "kleine" Hundeführer bei einer großen Veranstaltung starten. Für viele ist das schon ein tolles Erlebnis, überhaupt vor so einer Kulisse starten zu können.

    Aber das ist doch genau das was ich meine. Jetzt stell dir mal vor du brauchst die Veranstaltung um weiterkommen zu können zum Beispiel zur deutschen Meisterschaft und kriegst keinen Startplatz, weil du halt nicht schnell genug warst.


    Spaß schließt ja auch nicht Leistung aus! Die Bedingungen vor Ort sind ja sogar abnormal schwierig und es ist eine Leistung sich denen zu stellen. Das Konzept ist für mich aber wenig tauglich um einen sportlichen Wettkampf abzubilden.

    Als Spaßveranstaltung sehe ich das auch nicht. Denn es sind schon richtig tolle Leistungen zu sehen und die Helfer haben auch keinen Spaß gemacht.


    Ich finde es sogar gut, dass im Grunde jeder, der schnell genug meldet, dabei sein kann. So können auch "kleine" Hundeführer bei einer großen Veranstaltung starten. Für viele ist das schon ein tolles Erlebnis, überhaupt vor so einer Kulisse starten zu können.


    Ich finde, es verdient jeder Respekt, der da startet, egal wie das Ergebnis am Ende ist. Und "Spaßveranstaltung" würdigt das ganze irgendwie herab.

    Ich meine die Aussage halt nicht beleidigend und finde auch nicht dass ich damit Leistungen herabwürdige. Es geht einfach darum in wie fern es um ambitionierten Hundesport geht und es fängt doch schon dort an, dass es schon immer schwieriger wird überhaupt auf Sportplätzen zu üben wenn man dort überregional führt. Wie soll das bei einer Reithalle möglich sein? Du fährst da halt hin und hoffst das alles hält, der Hund mit dem Boden klar kommt, dem Ambiente, das Vortraining reicht. Es ist einfach eine Umgebung in der es sehr schnell auch vorbei sein kann und wenn davon dann abhängig ist ob man weiterkommt dann ist das mMn schwierig.


    Es ist doch trotzdem eine schöne Veranstaltung und die Leistungen sind doch auch der Hammer.


    Aber ja, wir würden da nur zum Spaß melden und ich fände es frustrierend wenn ich das Event auch für mehr bräuchte, allein schon weil sich das kaum daheim üben lassen würde.

    Die CACIT ist für die RSV Mitglieder die Quali für die VDH DM, da geht es schon um etwas ;)

    Ich denke die CACIT wird es gut verkraften dass ich Kritik übe.


    Ob ich das ganze als RSV Mitglied gut fände, keine Ahnung. Es ist einfach sportlich sehr schwierig für so eine Veranstaltung dediziert und ambitioniert zu trainieren, außerdem ist die Teilnahme teuer. Vom RSV haben es ja auch sehr viele Starter gar nicht geschafft überhaupt erfolgreich zu bestehen und waren nur ein winziger Teil des Teilnahmefeldes.


    Es gibt ja auch die Golden League um weiter zu kommen aber ich finde die Aufmachung einfach zu teuer mit den verschiedenen Ländern um wirklich zu sagen die Zielgruppe sind normale, ambitionierte Hundesportler.


    Ich weiß nicht mit welchen Punkten man als RSVler nun zur VDH käme, aber ich finde es sehr schön einen sportlichen Wettkampf zu haben, auch im unteren Bereich und mich nicht nur auf einer DM oder WM messen zu können.


    Wie gesagt, es ist doch trotzdem eine schöne Veranstaltung auch wenn ich das hundesportliche Konzept infrage stelle und nicht würdige. Man ist ja trotzdem gerne da, verfolgt das ganze und mag die Veranstaltung. Es ist ja schön organisiert und aufgemacht. Ich mag auch den besagten Adventpokal super gerne.

    Im Idealfall bin ich als Hundeführer vermutlich so nervös und konzentriert, dass ich davon nicht viel mitbekomme.

    Ich empfinde die CACIT nicht als eine Veranstaltung die sich an den ambitionierten Hundeführer wendet. Für mich ist es ehrlich gesagt eher eine Spaßveranstaltung. Die Qualifikationsbedingungen sind wenig selektierend und die Aufmachung ist so teuer dass es natürlich darauf optimiert sein muss das Maximum an Startern sowie Zuschauern zu generieren. Es ist ja trotzdem eine schöne Veranstaltung.


    Im Großen und Ganzen weiß man ja schon selber, was gut und was schlecht läuft.

    Ich stand schon häufiger mit Bewertungen da die ich so nicht gesehen hätte. Ich finde es bei diesen Veranstaltungen auch ok, da gehts ja um nix und es ist halt nett für die Zuschauer. Aber für die richtigen Veranstaltungen… bitte nicht übernehmen das Konzept, dann lieber zwei-Richter-System.