Man muss es natürlich vom jeweiligen Hund abhängig machen, wie schnell man Futter abbaut.
Aber ich denke, gerade bei den Hunden, die schnell sehr viel anbieten, muss man vorsichtig sein, die Schritte nicht zu groß zu machen. Ist wie überall in der Ausbildung, dass man gucken muss, das richtige Maß zu fordern, um Überforderung zu vermeiden, weil der Hund von sich aus schon so viel anbietet. Das verleitet ja doch gerne mal dazu, das auch anzunehmen und dann vielleicht den einen oder anderen Schritt zu schnell zu gehen oder sogar zu überspringen.
Ich lasse ja sowieso gerne stehen und passe den Futterabbau auch stark dem Gelände und der Witterung an.
Wobei ich hier zum Beispiel häufig sehr lockere Böden habe und die Mädels aus dem A-Wurf beide dazu neigen am Futter dann mit der Pfote schaben zu wollen. Hier fände ich es kontraproduktiv das durch viel Futter noch zu festigen, wir sind deshalb schnell in den Abbau, aber dann muss man natürlich aufpassen den Hund nicht in allen Bereichen so zu pushen
Futter ist ja nur ein Hilfsmittel damit der Hund sucht, ein Hund der eh gerne und gut sucht braucht das mMn einfach nicht in dem Maße.