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Secans
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Beiträge von Secans

    Gerade bei den sportlich ambitionierten gibt es halt Sachen, die allenfalls mühsam sind, wenn der Hund sie mitbringt oder auch nicht mitbringt. Ich bin selber auch der Typ, der versucht, das beste aus dem Hund zu machen ohne ständig zu jammern. Aber das ist oft auch abhängig davon, in welcher Liga man unterwegs ist.

    Ich finde eher dass es Geschmacksache ist. Das ist mir bei der Rüdenwahl auch sehr wichtig, man hat ja ein Zuchtziel innerhalb des Rassestandards welches man verfolgt.


    Mich würde interessieren worin sich diese Probleme deiner Meinung nach äußern? Ich finde limitierte Bedeckzahlen würden den Druck nochmal erhöhen massiv junge Rüden einzusetzen und sicherlich die Welpenpreise nochmal enorm treiben. Ich denke nicht dass das ein passender Weg für den SV ist. Wichtiger wäre es meiner Meinung nach die Trennung Stockhaar und Lagstock anzugehen sowie die künstliche Besaamung zu ermöglichen.

    Ich finde die Diskussion super spannend und berechtigt, finde es aber nicht gut, dass grundsätzlich immer alle nur auf die Rüden gucken... Sowohl wenn Nachkommen gute Eigenschaften zeigen, als auch wenn Würfe in die Hose gehen. Die Mutter ist mehr als nur ein Gefäß das den Wurf 2 Monate lang austrägt.

    Und nicht zu vergessen: die Aufzucht!


    Aber es ist so. Die Mutter wird so, so häufig vergessen es wird ständig auf die Rüden reduziert. Im guten wie im schlechten. Und so einfach ist es eben nicht.

    Oder man könnte künstliche Befruchtung und damit die Möglichkeit von Samenimport aus Übersee erlauben, oder man könnte LstH x StH Verpaarungen erlauben ... Oder, oder. Würde alles den Genpool wieder etwas auffrischen ohne direkt Fremdrassen einzukreuzen.

    Ich vermisse diese Möglichkeiten. Es würde den Druck rausnehmen das ein rüde weg sein könnte der einem gefällt, man könnte sich Samen hinlegen und erstmal abwarten und da meine Hündin Langstock trägt kommt für mich kein Träger infrage WEIL ich damit in einem anderen Zuchtbuch wäre wenn ich eine Hündin behalte und genaus die die mir gefällt (oder hat alle aus dem Wurf) Langstock sind. Rückverpaaren unmöglich. Wäre ein Fakt der mir egal ist wenn ich einfach wieder Stockhaar nutzen könnte.

    nö, fand ich angenehm. Nur:die Frage, was da an genetischem Engpass passiert, jetzt nicht im Einzelnen, sondern im Großen, wenn da hunderte Halbgeschwister im Umlauf sind, ist halt damit nicht beantwortet

    Man muss natürlich selektieren. Ich denke nicht dass dieser quantitative Fakt ausschlaggebend ist, sondern das Problem eher ist wenn die Menschen anfangen unehrlich zu werden und Hunde in der Zucht landen die nicht gesund sind.


    Sehr viele Hunde gehen ja sowieso nie in die Zucht. Weder decken sie, noch bekommen sie einen Wurf. Bei mir bleibt eine Hündin aus dem Wurf und mir stehen damit immer noch genug andere Linien offen.


    Einerseits sollte man natürlich bedenken was hinterher in der Zucht passiert, andererseits kann ich jeden Welpenkäufer verstehen der einfach nur einen soliden Sporthund möchte und deshalb auf Rüden setzt die entsprechend nachweislich vererben.


    Eine Hündin aus diesem Wurf wird nie in die Zucht gehen, eine wird bei mir bleiben und eine geht ins entfernte Ausland zur Blutsauffrischung vor Ort. Die 4. Hündin wird man sehen.


    Ich denke nicht das mein bescheidener Zwinger den nächsten Deckrüden stellen wird, sondern die Rüden werden als solide Sporthunde ihre Halter einfach sehr glücklich machen :)

    Ich finde den Spike in Kombination mit meiner Hündin prima. Meine Hündin ist ja nicht „durchseucht“ von Popular Sires. Der angedachte Rüde fürs nächste Mal steht im Ausland und seine Würfe kann man hier an einer Hand abzählen. Also auch für sowas bin ich durchaus offen WENN der Rüde mich überzeugt! Ich bin gespannt wie die Nachfrage ist, ich selbst würde eine Hündin daraus behalten wenn eine fällt und ich den Wurf realisieren kann. Keine der aktuellen Popular Sires wäre vertreten.


    Ich bin kein Gegner von Linienzucht, sondern plädiere dafür gute und gesunde Hunde in die Zucht zu nehmen. Es ist momentan aber schwer mit den Rüden, weil auch einfach viel verkauft wird und ich möchte eigentlich weg davon Rüden zu nehmen die noch nicht Beständigkeit gezeigt haben. Da ergibt sich aber so ein wenig dass die natürlich gerne und viel genutzt werden, zumal wenn sich die Nachzucht so gut zeigt. Irgendeinen Tod muss man leider sterben.


    Ich hoffe meine Antwort wirkt nicht harsch! Sie ist so nicht gemeint und mich stört die Frage auch absolut nicht :)

    Secans : was hat dich bewogen, einen anderen Rüden zu wählen?

    Zum einen die bessere Resonanz, die meisten meiner Interessenten wollen graue Hunde kaufen, selbst schwarz ist mitunter schwieriger, bzw. springen da Leute ab auch schwarz-braun ist bei mir nicht so gefragt. Ist schade, aber ist wie es ist. Es gibt einfach grade sehr viel schwarze Hunde. Teilweise würde ich sehr gerne schwarze Rüden einsetzen, aber das lasse ich direkt bleiben. Deshalb bleibt auch vorerst keine schwarze Hündin mehr.


    Überzeugt hatte mich, dass ich verschiedenen Nachzuchten nach dem Rüden persönlich kenne und dass der Rüde kein Newcomer ist. Auch die Blutlinie mag ich so leiden, aber das ist ja Geschmacksache und dafür gibt es ja zum Glück verschiedene Linien.


    Meine Wahl für den nächsten Wurf steht ja auch schon fest, da werde ich die Wurfplanung auch recht früh veröffentlichen um zu schauen ob an der Verbindung überhaupt Interesse besteht. Bei so No-Names wie mir mit unscheinbarer Hündin finde ich es nicht verkehrt eine Planung erstmal zu veröffentlichen und das Feedback bisschen abzuklopfen.

    Aktiv tun kann ich a irgendwie nix, außer ebn hoffen, dass er durch Routine selber ne Kompensationsstrategie entwickelt. ?(

    Das tut mir sehr leid!! Ich würde es genauso machen wie du es beschreibst. Und notfalls ist es eben wie es ist, das wäre mein Weg. Mir wäre das Risiko zu groß daran zu basteln dass es hinterher teurer wird als so.

    Mir geht's ja um dieses Extrem... ich hätte hinzufügen sollen, das war jetzt auch garnicht auf dich speziell bezogen, mein Hirn ist auf Basis deiner Aussage nur weiter abgeschweift, weil es gibt diese Leute, die nur dieses ganz extreme akzeptieren, alles andere ist da dann schon "zu wenig".

    Das finde ich falsch, dafür gibt's eben keine Extrapunkte und das gehört erwähnt, grade in Zeiten wo die Richter gerne mit "könnte, sollte, müsste ... schneller, druckvoller, intensiver,..." um die Ecke kommen. - Weil ich einfach finde, man muss dann auch sehen was dahinter steckt, woher das dann kommt, und was es mit sich bringt.
    Und das halte ich meist sowohl aus sportlicher, als auch aus züchterischer Sicht nicht unbedingt für das erstrebenswerte non-plus-ultra.

    Aber natürlich habe auch ich ein Herz für intensive, dynamische, schnelle Hunde, ich spreche nur von diesen Extremen die man teilweise zu sehen bekommt und die dann gefühlt als Maßstab gelten (sollen?).

    Ich denke sowieso dass Temperament und Nervenkostüm nur die Basis sind. Um erfolgreich, terminiert und beständig zu führen braucht es sowieso noch mehr Eigenschaften. Und dann gibt es ja auch noch die Punkte Härte und Belastbarkeit von denen man in einer Prüfungssituation gar nichts mehr sieht. Mir ist der belastbare Hund immer wichtiger als der schnelle. Einfach persönliche Vorliebe. Die heutigen Prüfungsbedingungen sowie Körbedingungen lassen schon viele Eigenschaften hinten drüber fallen und Ausbildung kann sehr viel erreichen.


    Spannend finde ich ja auch immer, wie die Hunde vorbereitet werden müssen für Veranstaltungen. Können sie sich schnell einstellen? Oder sind es Hunde die das Gelände kennen müssen um abzuliefern (am schlimmsten noch den Helfer kennen müssen...). Am geilsten sind Hunde die eben einfach abliefern. Und da ist mir doch egal ob der 5 PS mehr haben könnte oder sich bissl angekratzt zeigt. DAS ist nämlich auch eine Eigenschaft.