Also bei uns haben wir mit 4 Monaten begonnen. Grund war auch bei uns: einfach mal kennenlernen, auch das wegfahren auf einen Platz, die Atmosphäre usw. SD an sich war nicht so wichtig.
Beim ersten Mal war der Kleine durch die Gerüche auf dem Rasen derart abgelenkt, dass er den Helfer gar nicht richtig wahrnehmen konnte.
Was haben wir gelacht..aber nach dem 2. Mal ging die Post ab.
Und seine Griffe lassen die Helfer stets strahlen, wir hätten also Training diesbezüglich nicht nötig.
Aber ich finde, wenn man früh anfängt, hat man auch gemütlich Zeit zum üben ( also nicht die Griffe, sondern das Drumherum).
Und meiner ist halt der absolute Beutegeier. Da nutzt mir UO bis jährig oder länger gar nichts,ohne SD macht der das ganze schön artig, aber sobald er Helfer/ Beute sieht, ist er weg vom Fenster.
Was ich damit sagen will: Unser "Problem " ist genau das. Und das muss ich vor Ort lösen bei dem Typ Hund, weil es, unabhängig, ob ich mit 4 Monaten oder 14 Monaten mit dem Schutz beginne, es ist rasant da. Quasi wie Junky nach den ersten 3 Spritzen, der Hund ist süchtig und ich inexistent. Und das muss vor Ort geübt werden, Trockenübungen nutzen bei meinem Hund nix.
Das tönt jetzt dramatischer als es ist.
Der erste Helfer war sehr feinfühlig und hat nichts übertrieben. Helferteiben hat er bei Bassam völlig gelassen, weil dessen Genetik quasi aus SD besteht. Aber er macht halt nur Schutz und überlässt die UO dem Besitzer bzw baut die gar nicht im Schutz ein.
Wir haben dann zu einem PolizeiSD Helfer gewechselt, der das Problem sofort erkannt hat und angegangen ist. Er fordert beides und das ist genau, was Bassam braucht.
So können wir das, was Schwierigkeiten macht auch an dem Ort angehen, wo die Schwierigkeiten überhaupt entstehen. Gleichzeitig kann der Hund sich eben auch auf seine Stärke und Talent ausleben.
Das Thema wäre bei ihm dasselbe gewesen, wenn ich erst mit 2 Jahren mit dem Schutz begonnen hätte. Der Trieb ist bei ihm derart stark. Doch das Ausleben können vom Trieb in Kombination mit UO ist bei ihm der Königsweg. Braucht natürlich bei so einem Hund einen sehr, sehr erfahrenen Helfer.
Würd ich bei dem Typ Hund, der mit seinem irren Trieb quasi sagt: aufgeschoben ist nicht aufgehoben immer wieder so machen. Für mich ist Zeit der Faktor. Fang ich früh an, kann ich viel und ohne Zeitdruck üben