Tay das mit dem Verstecken hört sich gut an
danke dir. Maulkorb haben wir als das mit dem Knurren bei Schmerzen aufkam für den darauffolgenden TA Besuch erst anfertigen lassen. Somit fällt das schonmal flach. Die Farbe wäre wenns nach meiner Nichte geht vermutlich rosa geworden
Zum Trainer, ich hatte tatsächlich voriges Jahr meinen damaligen Trainer eingeladen für ein „Familiengespräch“. Da gings zwar auch um Körpersprache aber bzgl streicheln. Shiva wollte als Welpe sehr, sehr ungern angefasst werden. Entweder er wich aus, erstarrte oder benutzte die Hand als Kauartikel. Er sah auch ein streicheln als Lob wenn er was gut gemacht hat mehr als Bestrafung als was „gutes wohltuendes“. Die Ansicht von meiner Familie: „streicheln tun wir schon wann wir wollen, dann soll er nicht herkommen“. Ich sah das ein wenig anders, klar muss er sich manche Dinge „gefallen“ lassen weil naja so ist das Leben. Aber erstens nicht von jedem und zweitens er ist kein Kuscheltier der hier ankommt und von der ganzen Familie betätschelt werden muss. Im Endeffekt waren sie dann wochenlang eingeschnappt und haben Shiva gänzlich gemieden (war mir dann aber auch recht). Bitte nicht falsch verstehen, wir haben uns alle lieb
nur wie manche nicht über Politik reden sollten so ist es bei uns bei Hunde/ Kindererziehung. Aber um auf das eigentliche Thema zurück zu kommen, nächste Woche am MO oder MI kommen zwei Trainer eine vom Verein und eine sehr angesehene die in ganz Österreich unterwegs ist, zu mir auf einen Kaffee, vl kann ich das Thema da anschneiden und zumindest meine Schwester fragen ob sie sich zu uns setzen mag. ![]()
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Will der Hund aber trotz allen Bemühungen nicht kapieren, dass er im Bezug auf Kinder nichts zu melden ha
Ich dachte diese Situation wäre schon erreicht
Klang für mich noch nicht so.
Aber hier aus der Ferne etwas raten ist schwer. Man müsste sehen wie sich Kind und Hund verhält, wie eingeschritten wird usw.
Vorallem ist aber hier ein Hund, der in diversen Situationen schon schwierig reagiert (hat). Da würde ich nochmal vorsichtiger sein.
Es wurde insgesamt 4x diverses Verhalten an der Kleinen korrigiert, ob das unter alle Bemühungen fällt in vermutlich Ansichtssache. Aber wie du sagst gab schon manch schwierige Situationen, man muss nicht noch was auf die Liste drauf packen.

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Dem kann ich gänzlich zustimmen. Emma ist auch so eine Gattung.(nicht böse gemeint) Wenn ich mit Shiva spiele und ihr klar vermittle jetzt ist Shiva-Zeit sie möge bitte am Tisch sitzen bleiben oder in ihr Spielhaus gehen zum spielen werden provokant dann aber Situationen gesucht warum sie nicht doch wieder an uns vorbei laufen muss. Da gibt es einige solcher Vorfälle vom vorigen Jahr. Shiva beachtet Emma erst seit anfang des Jahres davor war sie eher wie Luft für ihn außer sie hat ihn angestarrt was sie des öfteren gemacht hat und teils noch immer macht
oder angesprochen dann war er schon interessiert.Vor ein paar Tagen ähnliche Situation, wir machten den Grünschnitt. Ich hab Shiva im Schatten angeleint da ich wusste Emma kommt dann raus. Als wir Pause machten saßen wir am Tisch und Emma kam raus, Shiva lag angeleint da und wedelte leicht mit dem Schweif. Gut soweit. Emma stellt sich zu uns und starrt Shiva an. Ich fragte warum sie ihn schon wieder anstarrt, dass wir das schon mehrmals besprochen hätten. Von der Seite mein Schwager „warum darfs ihn nicht anschauen, ist ja nicht schlimm.“ ich erklärte ihm warum ich es gerade in unserer Situation nicht sinnvoll finde. Dann kam nur „was du immer hast“. Es wurde natürlich trotzdem unterbunden.
Oje oje… es tut mir leid aber da kann ich wieder nicht den Mund halten.
Das ist eben ein Kind, die müssen ganz vieles auch erst lernen und erzogen werden, ausprobieren und haben nicht die Weitsicht eines Erwachsenen, wo man etwas bespricht und dann klappt das.
Das ist in etwa so, als hättest du zu Shiva noch einen 16 Wochen alten Junghund der sich bitte ganz desinteressiert verhalten soll wenn du mit Shiva agierst. Natürlich ist ein Kind interessiert wenn es Tiere mag.
Du sollst ja auch nicht den Mund halten

Und ich nehme ihr das auch nicht böse, klar manchmal nervt es aber ich erklär es ihr immer wieder und gut ist es.
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Oje 😅
Also mal abgesehen von der Grund Problematik Hund - Kind, ist hier unter den Erwachsenen wahrscheinlich auch einfach zu viel Uneinigkeit.
Es haben ja hier auch schon einige geschrieben, wenn die Eltern kritisch sind bzw. misstrauisch, hat es keinen Sinn.
Wenn ich das lese, haben sie glaube ich wirklich Recht.
Diese Konflikte unter euch bekommt Shiva bestimmt auch mit, viele Hunde haben da richtig feine Antennen für.
Ich glaube unter diesen Rahmenbedingungen hast du egal wie du es anstellst aktuell gar keine Chance irgendwas zu verbessern. Diese komische Stimmung wird langfristig wahrscheinlich noch unterschwellig öl ins Feuer gießen.
Ja da hast du recht, will hier natürlich kein falsches Bild vermitteln im Großen und Ganzen verstehen wir uns gut, haben nur im Thema Hunde bzw Kinder Erziehung manchmal verschiedene Ansichten. Aber jeder hat seine Erfahrungen so im Leben gemacht, darum auch nicht immer der gleichen Meinung.
ist für mich jetzt grundsätzlich auch nicht schlimm. Nur auf einen Nenner in diesem Thema werden wir nicht kommen. -
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Ich erlebe immer wieder eine zusätzliche Schwierigkeit im Zusammenhang mit Kindern.
Sie haben oft einen totalen Radar darauf, wenn man sich auf das Training des Hundes konzentriert und versuchen dann irgendwie mit zu machen oder die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
Also da kommt es ganz sicher stark aufs Kind an wie sich das äußert, manche zeigen ganz charmant und höflich Interesse, andere versuchen mit allen Mitteln, die Aufmerksamkeit auf sich umzulenken.
Ich habe es erst gestern am Hundeplatz wieder erlebt. Ich hole Mila aus der Box, meine Freundin will mir noch schnell was erzählen, ich lege mila ab... Ihr Sohn (3 Jahre) kommt richtig dicht auf Mila und mich drauf gelaufen und schreit mich an, um erschrecken zu spielen.
Auch mit meinem Neffen erlebe ich es oft, dass es für ihn sehr schwer auszuhalten ist, wenn ich mich aus welchem Grund auch immer mal zu 100 % auf Mila konzentriere.
Irgendwie ist das auch schon so eine Grundproblematik, dass je mehr man sich auf den Hund konzentriert, weil man sicher gehen will (oder halt trainiert) oft automatisch auch die Aufmerksamkeit der Kinder darauf gelenkt wird, wenn nicht gerade was anderes interessanter ist.
Dem kann ich gänzlich zustimmen. Emma ist auch so eine Gattung.(nicht böse gemeint) Wenn ich mit Shiva spiele und ihr klar vermittle jetzt ist Shiva-Zeit sie möge bitte am Tisch sitzen bleiben oder in ihr Spielhaus gehen zum spielen werden provokant dann aber Situationen gesucht warum sie nicht doch wieder an uns vorbei laufen muss. Da gibt es einige solcher Vorfälle vom vorigen Jahr. Shiva beachtet Emma erst seit anfang des Jahres davor war sie eher wie Luft für ihn außer sie hat ihn angestarrt was sie des öfteren gemacht hat und teils noch immer macht
oder angesprochen dann war er schon interessiert.Vor ein paar Tagen ähnliche Situation, wir machten den Grünschnitt. Ich hab Shiva im Schatten angeleint da ich wusste Emma kommt dann raus. Als wir Pause machten saßen wir am Tisch und Emma kam raus, Shiva lag angeleint da und wedelte leicht mit dem Schweif. Gut soweit. Emma stellt sich zu uns und starrt Shiva an. Ich fragte warum sie ihn schon wieder anstarrt, dass wir das schon mehrmals besprochen hätten. Von der Seite mein Schwager „warum darfs ihn nicht anschauen, ist ja nicht schlimm.“ ich erklärte ihm warum ich es gerade in unserer Situation nicht sinnvoll finde. Dann kam nur „was du immer hast“. Es wurde natürlich trotzdem unterbunden.
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Ich habe nicht alles gelesen bin aber generell der Meinung, dass normalerweise Schäferhunde des Kalibers unserer Hunde, die nicht von klein auf vernünftig mit Kindern aufgewachsen sind, sollten ÜBERHAUPT NICHT freien Kontakt mit Kindern haben. Zumindest nicht, wenn sie noch so jung und dödelig sind wie deiner und meiner etc. Die kriegen das nicht auf den Schirm und sind einfach nicht kompatibel mit uneinschätzbaren Kindern.
Uneinschätzbare Kinder + uneinschätzbare Hunde = NO GO
Also ganz einfach: Hund wegsperren oder Kind wegsperren
Bei meinen Hunden war es so, dass sie jeweils als sie älter waren deutlich gelassener gegenüber Kindern sein konnten. Natürlich hat man das während der Zeit des Aufwachsens auch geübt.
Wenn keine Möglichkeit des Wegsperrens/Trennens besteht, muss der Hund einen Maulkorb tragen UND and der Leine sein.
Mit herumrennen bei Schneeballschlacht oder sonstigen dynamischen Ereignissen: NEIN! Und der Hund sollte das auch nicht beobachten können.
Und das Kind muss ganz klar gesagt bekommen dass der Hund in Ruhe gelassen werden muss und auch nicht angestarrt werden darf. Überhaupt keinen Hund anstarren. Kann ja nicht so schwer sein für ein Kind, sich daran zu halten und kommt ja auch insgesamt der Erziehung des Kindes zugute, wie man sich generell mit (auch unbekannten) Tieren verhält.
Hallo danke auch für deine Meinung zu dem Thema

Die beiden werden vorerst getrennt den Garten benutzen, bei wenig Aktivität wird er mit Leine draußen sein. Da Emma viel bei Freunden ist und wir auch öfter mal unterwegs sind wird das gut zu managen sein. Bei dem Kind anschauen dachte ich mir ehrlich gesagt anfangs nichts, alles was sich bewegt ist zurzeit interessant und einen Blick wert. Ich schrieb auch er fixiert und lauert nicht, diese Ausdrücke/ Haltungen kann ich schon unterscheiden. Bei Vögeln zB wird das hecheln unterbrochen, Gesicht eher ernst und starr und Augen fixiert richtung Vögelchen. Würde ich dieses schauen nicht unterbinden wäre sein nächster Schritt in windeseile richtung Vogel. Bei Emma hat er gehechelt war eher weich im Ausdruck und hat seinen Blick nach kurzer Zeit wieder abgewendet bei dem nächsten Geschrei oder Platzwechsel von Schaukel auf Rutsche zB jedoch wieder hingeschaut. Aber wie gesagt ich werde es unterbinden wenn es wieder zu so einer Situation kommen sollte. Da wir uns aber auf die abwechselnde Nutzung geeinigt haben wird es vermutlich nicht mehr auftreten.
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Ich habe gar nichts unterstellt, wenn doch, dann Zitiere mich bitte.
Ich habe nur das Gefühl, das du nicht einsehen willst oder kannst was bereits 2 mal vorgefallen ist und hier zu 100% die Meinung vorherrscht das der Hund und das Kind getrennt werden muss, bis sich das ein Profi anschaut.
Liege ich Falsch mit meinem Gefühl, wenn ja, dann ist doch alles bestens und das Kind ist geschützt.
Ok dann tuts mir leid aber dein Gefühl täuscht dich, denn ich habe nicht gefragt OB es gesichert gehört (denn das war mir bewusst) sonder welche Sicherung eurer Meinung nach die beste ist. Leine, Zaun oder abwechselnde Benutzung des Gartens. Das einzige was mir nicht bewusst war dass auch das ansehen der Kleinen bereits unterbunden gehört. Was bei mehrmaligen darüber nachdenken auch Sinn ergibt für mich. Vorallem der Schlusssatz von Wuesti hat mein Gedankenchaos endgültig zurecht gerückt. Vielleicht finden wir bei einem anderen Thema irgendwann besser zueinander. Ich bin nicht hier um zu streiten, sondern nur um mich mit euch auszutauschen
und mir den ein oder anderen Tipp zu nutze zu machen. -
Eventuell ist es genau das, was die Thread Starterin braucht?
Eventuell und ein ?
Das macht es nicht weniger unangebracht. Ich würds vielleicht verstehen wenn ich hier rein schreiben würd „Haha mein Hund ist meine Nichte angesprungen war voll lustig, und vorgestern wollte er sie mit einem festhalten der Jacke in der Bewegung einschränken. Da hab ich ja einen tollen Hütehund, der passt sogar auf Kinder auf.“
Aber wenn ich doch offensichtlich schreibe welche der drei genannten Lösungsvarianten wären die besten für ALLE Beteiligten, bitte um eure Meinung, da ich dieses Verhalten weder gut heiße noch dulde und natürlich auch schlimmeres vermeiden will? Dann ist dein Post die Unterstellung des Jahrtausends. Wenn ich hier poste, weiß ich bereits dass der ein oder andere direkt mitn Knüppel kommt und dass es mich wieder sehr verunsichert, ich mich selbst in Frage stelle und trotzdem poste ich das ein oder andere da mir von manchen die Meinung schon des öfteren geholfen hat einfach einen neuen Blickwinkel oder eine andere Herangehensweise an den Tag zu legen. Und inzwischen weiß ich auch ich bin für Shiva nicht die beste Wahl aber ich werde es werden. Es bleibt mir auch nichts anderes übrig. Was ich die letzten Monate an mir selbst gearbeitet habe, würde mir niemand glauben. Einfach um standhafter, sicherer und klarer für ihn zu sein. Umso mehr verletzen dann solche Posts. Hoffe du verstehst mich auch ein wenig.
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Ich persönlich halte sehr viel davon Gedankengänge zu "vermenschlichen" 😈
Allerdings auf eine etwas andere Art und Weise.
Stell dir vor Shiva wäre eine Person, von der du nur das allerschlechteste vermutest.
Wenn er deine Nichte "zwickt", dann stell dir vor er wäre ein Kidnapper, wenn er jemanden anspringt, dann stell dir vor ein fremder Mann würde auf diese Art in deinen persönlichen Bereich eindringen etc ... also stell dir einfach immer vor, ob du es okay findest, wenn sich eine völlig fremde Person dir oder deinen Lieben gegenüber so verhält wie es dein Hund tut.
Wenn die Antwort "nein" ist, dann gehört das Verhalten abgestellt oder abgesichert.
Freiheit endet da, wo sie die Freiheit anderer einschränkt bzw. die Unversehrtheit anderer gefährdet.
Interessante Art und Weise. Werde ich versuchen zu verinnerlichen
der letzte Satz gefällt mir sehr gut. Danke! -
@ Julia: Die ganzen Kommentare sind sichtlich nicht böse gemeint. Im Kern stimmt das aber. Ich finde, in diesem Forum geht es sehr gesittet und konstruktiv zu. Da habe ich schon ganz andere Sachen gelesen. Hier tummeln sich Züchter, Trainer und Meisterschaftsteilnehmer.
Deswegen bin ich auch hier, ich habe vor manchen größten Respekt, bewundere sie und bin mir auch dessen bewusst dass viele hier um einiges mehr Erfahrung haben.
Aber zu behaupten ich bräuchte einen Beißvorfall mit einem KIND soetwas sehe ich dann schon böse. Alles andere sind Meinungen, manche gefallen mir, manche nicht, doch ich habe danach gefragt und werde mir das, das mich weiterbringt dankend mitnehmen.

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Julia das Baumann Video kann ich übrigens wirklich empfehlen. Hab da grad reingeschaut und genau die Spirale, die er dort beschreibt, beobachte ich täglich von Hundemenschen draußen. Hund hängt pöbelnd in der Leine und Mensch steht dahinter und ruft halbherzig "Schluss!", Hund pöbelt weiter und das wars. Und die Leute verstehen nicht, warum das Problem sich einfach nicht in Luft auflöst.
Danke, werde ich mir ansehen

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Ja hat er aber was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Das hat insofern damit zu tun, dass mit jedem Problemchen was bei euch auftaucht, mit jedem Post, jeder hilflosen und unsicheren Nachfrage deinerseits deutlicher wird, dass ihr nicht in der Lage seid einen Hund zu lesen/deuten, das unerwünschte Verhalten sicher zu managen oder gar nachhaltig zu korrigieren.
Es tut mir leid, ich will nicht blöd oder schlau daher reden, aber jeder der Ahnung hat und diesen Post von Anfang bis Ende liest kriegt Gänsehaut, ihr seid ne' Tickende Zeitbombe.
Die Relativierungen ("kurz hat er dies gemacht und kurz war er da nochmal blöd, ABER...") Machens noch schlimmer, weil 1. Bekommt man das Gefühl ihr findet dass ja alles soweit gut ist, und 2. zeigt es, dass ihr recht einfache Probleme über mehrere Monate hinweg nicht abstellen könnt.
Erstmal danke dir für deine Antwort, ich gebe dir nur teils recht. Manche anfänglichen Meinungsanfragen waren unsicher da bin ich auch ganz ehrlich. Ich habe viele Sachen einfach nicht erwartet und somit auch nicht kommen sehen. Wie schon erwähnt ist Shiva nicht mein erster Hund, solche „Probleme“ sind mir trotzdem neu hatte ich vorher nicht. Und tickende Zeitbombe würde ich nicht sagen, im Endeffekt haben wir bis jetzt alles so hinbekommen wie es sein soll. Er zwickt nicht mehr bei Korrekturen, er kommt gut zu Ruhe und die Futteraggression ist besser geworden bei uns. Bei Fremden noch vorhanden. Klar verstehe ich warum du und andere das so sehen, ich frage hier nur um Meinungen bei „Problemen“, was alles hervorragend läuft teile ich hier selten. Er ist Leinenführig, kein Problem beim TA, pöbelt keine anderen Hunde an, Fahrräder, Jogger,.. interessieren ihn null, der Rückruf sitzt,… Ihr schreibt von „erfahrenen HH“, woher kommt diese Erfahrung wenn man nicht in gewisse Situationen kommt und in diesen Situationen dann arbeitet. Versteh mich nicht falsch aber wenn ein Hund manches Verhalten nicht zeigt wie Futterverteidigung sammelt man dahingehend keine Erfahrungen. Man sagt dann meiner dürfte das nicht/ zeigt das nicht - ja mein voriger Hund auch nicht, Glück gehabt. Man kann sich dahingehend trotzdem informieren (Bücher, Videos,..) es ist trotzdem ein Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Wenn jemand keine Kinder im Haushalt hat oder der Hund schon älter ist wird er gewisses Verhalten auch nicht auslösen. Im Endeffekt investiere ich viel Zeit und Geld damit alles in die richtigen Bahnen geht. Und ich bin ja hier wohl nicht die einzige die das ein oder andere Problem schildert, verstehe nicht warum ich immer als unfähig und verantwortungslos hingestellt werde wenn ich doch offensichtlich an bestimmten Verhalten arbeite und es keineswegs gut rede sonst würde ich hier ja nicht um Meinungen fragen und würds einfach laufen lassen wie es ist. Und nur am Rande den Post „ich bräuchte einen Beißvorfall der voral geht“ zu liken sagt schon viel über deinen Charakter aus. Finde ich nicht in Ordnung aber gut.
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Die Antwort ist Triebstau, völlig logisch dass der Hund so reagiert. Mit Böse hat das wenig zu tun, es ist einfach Triebstau.
Ist die Triebstau Theorie nicht völlig überholt? Ich meine dazu in einigen Vorträgen was gehört zu haben, und zwar nicht von den Petras die gegen Beißsport sind, sondern aus kynologischer Sicht.
Zum eigentlichen Thema: Schnappen bei Dynamik ist höchstwahrscheinlich eine Korrektur von Shiva. Daran ist nichts böses, das ist absolut Schäferhundtypisch, soweit so gut. Aber: Der Hund darf absolut keine Chance haben, die Kinder zu korrigieren/hüten/maßregeln oder was auch immer. Sondern muss stattdessen lernen, dass die Kinder nicht sein Job sind, insofern hast du schon Recht, dass er den Umgang mit den Kindern lernen muss, nur nicht indem er mit ihnen läuft sondern indem er lernt: Kind = nicht mein Job, hab ich nichts mit zu tun, muss ich ignorieren. Und ja, da wäre ich auch schon bei zu aufmerksamen Blicken dabei, dem Hund mitzuteilen, dass schon das zu viel ist. Sobald beide Ohren auf die Kinder gerichtet sind mit einer gewissen Aufmerksamkeit, schau mal, wie schnell und wie entspannt er den Blick abwendet wenn du ihn ansprichst. Es sind ursprünglich halt Hütehunde und die reagieren auf Bewegung wund wollen diese kontrollieren und das endet für Kinder leider sehr oft sehr, sehr schlimm - auch wenn die Hunde nicht böse sind oder beschädigen wollen, aber so ne Achillessehne ist schnell durch wenn das Schaf sich nicht so hüten lässt wie es soll.
Um mal die Geschichte vom bösen Schäferhund da raus zu nehmen für dich: Der Hund meint, er müsste das tun und das wär sein Job und er tut das weil irgendwo da drin verankert ist, dass du das von ihm willst. Daran ist nichts böse, das ist ansich supercool, und trotzdem gibt es so einige durchgebissene Sehnen bei Kindern
Das ist einfach die Kombi aus der Rasseveranlagung und dem dynamischen Bewegungen von Kindern, ziemlicher Klassiker. Bei manchen passierts, bei manchen nicht. Steckste nicht drin, ist auch egal, aber Freilauf in Anwesenheit von Kindern gäbe es bei mir nur ab einem gewissen Alter und ggf mit Maulkorb, und d Training sähe so aus, dass der Hund solange nicht mit den Kindern läuft, bis es ihm wurscht ist, was vielleicht nie der Fall sein wird.Mein Border "darf" keine Zoomies haben laut meinem Schäferhund. Der liebt den Border, aber Zoomies darf er eben nicht. So. Ich leg aber wert darauf dass der Border sich Stress weglaufen darf, sprich der Schäfer bleibt bei mir wenn der Border meint rennen zu müssen. Und die Leine draußen stört doch dich viel mehr als den Hund, er soll doch eh lernen entspannt bei euch zu liegen wenn ihr mehrere Stunden im Garten seid, ob da jetzt ne Leine dran ist oder nicht ist doch völlig egal. Stell dir doch einen schweren Betonfuß von einem Sonnenschirm hin und mach ihn da dran. Im Idealfall ist das kein Unterschied zu einer Ablage des Hundes.
Hallo, danke dir für deine ausführliche, freundliche Antwort

Ich dachte auch als erstes an Raumverwaltung/ Maßregelung der Kleinen. Geht natürlich auch nicht. Und ja mit der Leine hast du Recht da hab ich seinen möglichen Gedankengang zu menschlich betrachtet. Werden wir so und teils räumlicher Trennung bei viel Trubel daran arbeiten
danke. -
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Waren eure 11 Monate alten Hunde nie wild, verspielt und manchmal durch im Kopf?
Natürlich waren sie das und das sollen sie auch gern.
Aber dennoch gibt es Situationen in denen man das direkt von Anfang an im Keim ersticken sollte.
Das Kneifen in "Personen" gehört definitiv dazu.
Tatsächlich begreifen auch die allerjüngsten Welpen schon zuverlässig, wenn man von Anfang an resolut ein Tabu setzt ... allerdings ist es da mit Schimpfen zumeist nicht getan ... man muss sich dann schon durchringen den Hund auch einmal etwas robuster anzupacken.
Wenn man sich dazu nicht durchringen kann dann bleibt nur eine Trennung Hund / Kind als sichere Lösung übrig.
Allerdings muss ich auch eine Lanze für den Hund brechen: nicht nur der braucht Regeln, sondern das Kind, das Umgang mit ihm hat genauso.
Meine hat beispielsweise von Anfang an gelernt, dass die Hunde nicht verfolgt, festgehalten, gehauen, gekniffen etc. werden, dass der Ruheplatz der Hunde im Schlafzimmer unter "Todesstrafe" tabu ist, den Hunden nie etwas selbstständig weggenommen wird was sie in der Schnauze haben etc.
Damit Kind und Hund gut und sicher zusammen funktionieren braucht es da teilweise viel Management.
Das setzt aber natürlich voraus, dass auch jeder Beteiligte diesen Weg mitgeht.
Ja davon kann ich ein Lied singen. Bis ich wirklich mal hart auf den Tisch hauen konnte verstrichen leider wertvolle Monate und es hat mir viel abverlangt aber es hat tatsächlich funktioniert. Ich hatte immer die Angst wenn ich zu robust korregiere zerstört es unsere „wertvolle“ Bindung. Käsekuchen im Gegenteil..
Es war für ihn klarer somit verständlicher als so manches verbales Donnerwetter..Emma kennt die Regeln und befolgt sie auch. Sie würde so gern mit ihm spielen und sagt es auch gefühlt 123x am Tag aber sie akzeptiert dass es zurzeit einfach nicht möglich ist. Das was noch nicht so klappt, sie starrt Shiva ständig an, egal was er macht sie fixiert ihn regelrecht, ihrer Aussage nach weil er so süß ist. Da muss ich sie des öfteren erinnern das wir Hunde egal ob Shiva oder andere nicht anstarren..