xannina
  • Mitglied seit 19. Juli 2011
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Beiträge von xannina

    Meine jetzige Zuchthündin, die Nudel, hat selbst in den ersten Tagen nach der Geburt kein Problem, wenn fremde Menschen kommen.

    Welpen anfassen geht immer, sie geht lediglich mit der Nase dazwischen, wenn es ihr nicht passt.

    Wenn jemand die Welpen hochhebt, gefällt ihr das gar nicht, aber sie würde nie beissen.

    Am besten ist es bei uns,wenn die Besucher sich auf den Boden setzen, dann ist alles entspannt (bis auf eventuelle Bussis von der Mama).

    Ich denke, ein guter Züchter kennt seine Hündin so genau, daß er weiß in welchen Situationen sie wie reagiert.

    Meine Nudel jedenfalls genießt die Zeit mit ihren Welpen, da wir fast täglich Besuch haben.

    Positiver Nebeneffekt für mich ist, daß meine Welpen sich über alle Menschen freuen, ich denke auch,

    weil die Mama sie in der Beziehung mit ihrem eigenen Verhalten schon arg prägt.

    Entschuldige, aber ich könnte grad platzen!

    Das ist ja wie bei Pipi Langstrumpf: "Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt".

    Wenn ich mir eine Hündin anschaffe, weiß ich doch, daß die zweimal im Jahr läufig wird.

    Und wenn ich dann auch noch einen intakten Rüden habe, weiß ich normalerweise, daß ich die beiden zweimal im Jahr

    für ein paar Tage trennen muß, wenn ich keinen Nachwuchs will.

    Aber einfacher ist es ja, der Hündin den Bauch aufschneiden zu lassen.

    Für mich ist und bleibt es eine Amputation, genauso wie das Abschneiden von Ruten und Kupieren von Ohren.

    Denn in Deinem Fall liegt ja keinesfalls eine medizinische Indikation vor, es ist lediglich Bequemlichkeit auf Kosten des Tieres!

    Gott sei Dank hast Du wenigstens einen einigermaßen vernünftigen Tierarzt, der vor der ersten Läufigkeit nicht kastriert.

    Und ja, auch bei so einer "Routine-OP" kann es Komplikationen geben, von Wundheilungsstörungen bis zum Tod.

    Sorry, aber das mußte ich jetzt loswerden.

    Bei der Vererbung kommen aber doch z.T. auch Gene der Großeltern zu tragen. Die Welpen müssen nicht immer wie ihre Eltern aussehen.

    Aber schwarz-gelb mit schwarz-gelb gibt immer schwarz-gelb.

    Ich habe selber eine Hündin aus einer solchen Verpaarung, die ist schwarz, hat aber zwischen den Zehen und an den Innenseiten der Schenkel hellere Haare.

    Sie ist also nicht lackschwarz.

    Es kommt immer darauf an, welches Gen dominant ist.

    Es gibt reinerbig graue Schäferhunde, deren Nachkommen sind immer grau, egal welche Farbe der Deckpartner hat.

    Genauso gibt es reinerbig Stockhaar vererbende Hunde, da kannst Du als Deckpartner auch einen Langstockhaar draufsetzen, es werden immer nur stockhaarige Hunde rauskommen.

    Um aus zwei stockhaarigen Hunden einen Langstockhaar zu bekommen, müssen beide Elternteile das Langhaargen tragen.

    Aber das ist jetzt o.t., sorry.

    ich weis nicht, wie du darauf kommst das die Mutti dunkel ist ? ?

    Dunkel hab ich nicht geschrieben, sondern schwarz-gelb, die gibts mit mehr oder weniger schwarz.

    Sorry, auf dem anderen Bild ist gut zu sehen, daß die Mama grau ist, auf dem ersten sah es aus wie verwaschenes schwarz-gelb.

    Falls sie nachgedeckt haben, wäre das auch eine Erklärung für den Größenunterschied, da die Spermien bis zu 72 Stunden leben und so

    unterschiedliche Zeitpunkte der Befruchtung sein können.

    Aber wichtig ist sowieso nur, daß die Kleinen gut trinken und gesund sind.

    Die holen das innerhalb kurzer Zeit auf, vor allem wenn dann etwa ab der vierten Woche zugefüttert wird.

    Ich wollte keinesfalls jemanden was unterstellen, aber das Leben hat mich gelehrt, manchmal etwas mißtrauisch zu sein.

    Wenn ich das richtig sehe, sind ja beide Eltern schwarz-gelb, da kann es nach den Regeln der Genetik keine

    grauen Welpen geben.

    Was ist das für ein Züchter, bekommen die Welpen Papiere?

    Möglicherweise hat der Wurf ja zwei verschiedene Väter, das würde auch die Größenunterschiede erklären, wenn eventuell einige

    Tage zwischen den Deckakten waren.

    Ich will Dir Deinen Welpen auf gar keinen Fall madig machen, aber seltsam ist das schon.

    Mein Bub hatte mit sieben Monaten rund 35 Kilo, er ist zwar nicht langsam, aber sehr gleichmäßig gwachsen. Ich füttere beides, roh und auch Trockenfutter, er hat jetzt mit 1 3/4 Jahren ca. 43 Kilo. Er hat ziemlich bald (mit ca 3 1/2 Monaten) Juniorfutter in Kombination mit Rohfutter bekommen und ich habe ihn moderat bewegt. Mit den Großen durfte er aber immer ausgiebig spielen. Und er ist absolut gesund (HD/ED frei, LÜW-Befund 0, keine OCD.

    Ich hatte bisher 9 eigene Schäferhunde und habe sehr viele Prüfungen von der BH bis IPG 3, Rettungshund,FH1, FH2 geführt.

    Ich war auch einige Male aug Landesgruppen-FH und beimGebrauchshundeverein auf der Kreisausscheidung und bayerischen

    Meisterschaft FH1, desweiteren auf etlichen Körungen, Schauen und Ausdauerprüfungen. Im Moment habe ich fünf Schäfis im Alter von

    1 3/4 Jahren, 6 1/4 Jahren, 9 1/4 Jahren, 13 Jahren und 14 3/4 Jahren. Der Jungspund hat auf Grund meines derzeit nicht allzu guten Gesundheitszustandes erst die Wesensbeurteilung undeine Schaubewertung.

    Da ich Belcando zusätzlich zu Rohfutter füttere, hab ich mich mal über die Agil Tabs informiert und habe beschlossen,

    meinen Welpen bis zum Alter von einem Jahr zukommen zu lassen. Wenn man sich an die Dosierungsanleitung hält

    (1Tab pro 10 Kg Körpergewicht) kann man nichts falsch machen.

    Ich habe jetzt drei Hunde (in den letzten neun Jahren) so aufgezogen und die sind alle drei HD/ED frei und hatten auch nie Probleme.

    Die Genetik gehört natürlich auch dazu, aber schaden tut es mit Sicherheit nicht.