Züchten mit Schäferhunden ohne Papiere!!!!

  • Hier ein schönes Beispiel, wo man es entdeckt hat...

    Gerade dieses Beispiel finde ich jetzt nicht tragisch. Passieren kann so ein Vorfall immer mal (ich kenne drei davon bei Hundehaltern, die vorher Stein und Bein geschworen hätten daß ihnen so etwas nie im Leben passieren könnte....), und in diesem Fall handelt es sich ja mehr um einen Fehler in einem der beiden involvierten Labore. Ein Betrugsversuch lag hier nicht vor.

  • "Nischen-Rüden", die nur einzelne Züchter interessieren, kommen aus diesem Weg im SV i.d.R. nicht in die Zucht.

    Ich denke gar nicht mal so sehr an "Nischenrüden!", sondern an die übergroße Mehrheit der "Nullachtfünfzehnrüden" - eine wirkliche Erweiterung des Genpools; und das ist ja erklärtes Ziel des RSV (und daher auch der Zuchtbuchanhang); erreicht man nicht mit Ausnahmerüden, die man für die Verbesserung der Zucht geeignet hält! Eine Erweiterung erhält man nur durch Zugriff auch auf das Mittelmaß! Hier widersprechen sich im Grunde zwei Prinzipien!

    Gerade dieses Beispiel finde ich jetzt nicht tragisch. Passieren kann so ein Vorfall immer mal (ich kenne drei davon bei Hundehaltern, die vorher Stein und Bein geschworen hätten daß ihnen so etwas nie im Leben passieren könnte....), und in diesem Fall handelt es sich ja mehr um einen Fehler in einem der beiden involvierten Labore. Ein Betrugsversuch lag hier nicht vor.

    Ich finde es auch nicht tragisch, zumal es ja entdeckt wurde! Mir ging es nur darum aufzuzeigen; dass diese Fixierung auf Papiere und Ahnentafeln als Kaufabsicherung und Zuchtplanung relativ leicht und schnell auszuhebeln ist! Bei einem unentdeckten Fehltritt dieser Art kann man alle Papiere und Stammbäume in die Tonne kloppen, weil ja der Vater ein ganz anderer ist! Wie oft so etwas vorkommt oder vorkam, kann doch niemand sagen!

  • Von Schäferhunden ohne Papiere halte ich nichts. Oftmals kann man in Inseraten folgenden Text lesen: Reinrassiger Rassehund Schäferhund ohne Papiere zu verkaufen. ???? Wie soll das denn funktionieren? Der Verkäufer kann viel behaupten. Es fehlt einfach der Nachweis und ein Gentest wird auch nicht beigelegt. Gerade bei den Internet Angeboten wird ganz schön geflunkert. Alle Hunde die keine Papiere haben, sind ganz einfach gesehen, nur Bastarde oder Mischlinge. Alle Hunde aus dem Tierheim haben keine Papiere, sind also Bastarde. Vollkommen egal was das Tierheimpersonal behauptet.


    Gerade im Internet gibt es sehr viele Kommentare / Berichte über Rassehunde. Sogar von Moderatoren irgendeines Hundeforum. Bei einer Nachfrage stellt man dann fest, das der Moderator über seinen eigenen Hund einen Bericht verfasst hat, der keine Papiere hat. Also über einen Rassehund schreibt, den er in Wirklichkeit niemals besessen hat. Gerade beim Pitbull kann man fast nur Blödsinn lesen und beim reinrassigen amerikanischen Pitbull Terrier gibt es Papiere. Dieser Hund wird in Amerika sogar registriert. Die Rasse selber wird international nicht anerkannt, deshalb ist er aber kein Bastard.


    Bei meinem jetzigen DSH wurde vom Verkäufer auch ordentlich geflunkert. Um den Hund zu verkaufen, hatte man mir sogar eine falsche Hündin vorgestellt. Erst bei einem Anruf bei der Person die im Impfpass stand, kam heraus, das mein Rüde nicht aus der Zucht des Verkäufers kam, sondern von dem Züchter, der im Impfpass stand.

  • Und wieder was mit Pitti.
    Erzähl mir doch mal warum man sich einen Schaefi kauft, wenn man von einer anderen Rasse so überzeugt ist.

  • Der mexikanische Hundeflüsterer Cesar Millan hat einmal behauptet, das es auf dieser Welt nur einen wahren Hund gibt und das ist der reinrassige amerikanische Pitbull Terrier. Recht hat er. Als ich solch einen Pitbull vor ca. 30 Jahren gekauft hatte, wußte man in Deutschland überhaupt nicht was das ist. Leute die genau wußten wie gefährlich solch ein Hund ist, sind auch nie in die Presse gekommen. Erst als die Presse davon "Wind" bekam, das ein neuer gefährlicher Schmusehund in Deutschland aufgetaucht ist, erst dann wurde diese Rasse in Deutschland zu einer Art Modehund. Jeder wollte solch einen Hund haben. Ein Schäferhund beisst sein Herrchen nicht tot. Ein Pitbull schon. Das wussten die Leute nicht. Einige sind sogar der Meinung gewesen, das der Pitbull überhaupt keinen Schutztrieb hat. Wenn man mit solch einer Meinung in der Öffentlichkeit einen Pitbull händelt, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis man mit seinem Hund plötzlich in der Presse steht. Bei Youtube gibt es ein Video, die 10 besten Security Hunde. Auf Platz 5 der Deutsche Schäferhund und auf Platz 6 der echte Pitbull Terrier.


    In den USA ist der Pitbull noch gefährlicher wie in Deutschland. 67% aller Beissunfälle beim Menschen mit dem Pitbull in den USA stammen vom Pitbull. 52% aller Beissunfälle beim Menschen mit tödlichen Ausgang stammen in den USA vom Pitbull. Bekommt Cesar Millan einen Pitbull in die Finger, macht er charakterlich aus diesem Hund, so eine Art Pudel.


    Bei meinem Pitbull war der Dückrüde, mit das beste, was Amerika zu bieten hatte. Beim Pitbull ist sein Herrchen das höchste Gut in seinem Leben. Das bedeutet auch das er seinen Herrn bedingungslos, gegen jedes Lebewesen verteidigen würde. Der Pitbull ist ein hervorragender Bodyguard. Mit einigen Tricks, kann man ihn dazu bringen. Dabei würde er auch keine Gefahr für Jogger oder Radfahrer darstellen. Ein Pitbull kann eine Gefahr im Bruchteil einer Sekunde erkennen und würde dann auch immer die richtigen Schlüsse ziehen. Er Läuft damit in so einer Art Automatikmodus. Setzt man sich beim Pitbull durch, wird er auch für seinen Herrn nicht gefährlich. Meiner hatte eine Schulterhöhe von 62cm und wog 42,5 Kg. Er ist wie eine Kanonenkugel, einmal abgefeuert, ist er nicht mehr stopp bar. Sogar Gangster hatten vor diesem Hund Respekt.


    In der heutigen Zeit, haben unfähige Hundeführer diese Rasse vollkommen in den Verruf gebracht. Der Pitbull Rüde ist schwierig in der Unterordnung. Eine Hündin ist nicht so schwierig. Hauptsächlich die Rüden machen in der Öffentlichkeit den großen Ärger. In Dänemark darf der Pitbull das Auto nicht verlassen. Im Augenblick wird wohl geduldet, das der Pitbull zum Gassi gehen das Auto verlassen darf. In Holland kann es passieren, das der Pitbull von der Polizei beschlagnahmt wird und von einem Tierarzt dann eingeschläfert wird. Außer man hat gefälschte Papiere dabei und behauptet es sei ein Staffordshire Terrier. In Hamburg dürfen gemeldete Hamburger keinen Pitbull besitzen. Wird man erwischt, gibt es ein Ordnungsgeld und der Hund wird eingezogen. Leute die außerhalb von Hamburg wohnen, dürfen mit ihrem Pitbull in Hamburg spazieren gehen. In Schleswig Holstein muss der APBT, Bullterrier, Staffordshire Bullterrier und der amerikanischer Staffordshire Terrier ein blaues Halsband und einen Maulkorb in der Öffentlichkeit tragen. Was will ich mit so einem Hund? Durch den Maulkorb kann ich ihn als Bodyguard in der Öffentlichkeit nicht gebrauchen. Überall nur Auflagen und Schikane. Auch die hohe Hundesteuer schreckt ab.


    Der Deutsche Schäferhund hat in Deutschland keine Auflagen und wird auch in keiner Liste geführt. In Österreich und in der Schweiz schaut es etwas anders aus. Im Schmuseverhalten ist mein Schäferhund nur einen Tick schlechter wie mein verstorbener Pitbull. Wie gesagt, einen Pitbull will ich auch nicht mehr haben. Hinzu kommt auch noch, das es in Deutschland keinen Züchter gibt, den ich als "ausgezeichnet" bezeichnen würde. Ein reinrassiger AMI könnte mich vielleicht noch reizen. Leider ist der Import nach Deutschland verboten.


    PS: So lange mein Pitbull lebte, hatte ich beim Toben mit diesem Hund nie eine Schramme an den Fingern abbekommen. Bei meinem Schäferhund muss ich vorsichtig sein.

  • Naja jetzt weiss ich viel über Pitts,
    aber wie kommt man von denen zu einem Schaeferhund das leuchtet mir nicht so ganz ein.


  • Tja, du hast ja auch ein Schäfertier und keinen Pitti, deshalb die Schrammen beim Toben. :biggrin:


    So, und ehrlich meine persönliche Meinung. WARUM hast du dich hier in einem Schäferhundforum angemeldet, wenn du nur über Pittis schreibst? Melde dich doch besser in einem Pittiforum an. Da kannst du ausgelassen über diese Hunderasse schreiben. Hier nervt es mit der Zeit ein wenig. In deiner Vorstellung war es ja noch ok, aber nun ist es einfach out und deine Infos wiederholen sich in den Themen. Lass dir doch mal was gutes zu einem Schäferhund einfallen OHNE einen Pit zu erwähnen oder mit einem Schäferhund zu vergleichen.
    Kommt es wiederholt vor, das du Themen über Pittis schreibst, werde ich diese einfach ignorieren, weil sie mich nicht interessieren. Und in einigen Themen hast du immer noch nicht auf die Frage geantwortet, WARUM du dir einen Schäferhund und keinen Pit wieder angeschafft hast. :rolleyes:
    So, ich habe fertig!:biggrin:
    Und eine Antwort dieses mal von dir währe SUPER!

  • Alle Hunde die keine Papiere haben, sind ganz einfach gesehen, nur Bastarde oder Mischlinge.



    Und bei der nächsten abwertigen Bemerkung gegen Hunde ohne Papiere gibts hier ein One-Way-Ticket nach irgendwo, nur nicht mehr hier!

  • Alle Hunde die keine Papiere haben, sind ganz einfach gesehen, nur Bastarde oder Mischlinge.



    Der Pitbull ist eine nicht FCI-anerkannte Rasse. Auf jeder VDH- bzw. FCI-Veranstaltung würde der Pitbull daher als Mischling geführt werden.
    In sofern war dein Pitbull ja selber ein Bastard bzw. Mischling.

  • Ich will mich hier nicht herum streiten. Mein Pitbull hatte Papiere. Als Bastard würde ich ihn auch nicht bezeichnen. Auch mein jetziger Schäferhund besitzt rote SV Papiere. Mein Herz hängt immer noch an meinem verstorbenen Pitbull. Mit meinem Schäferhund kann ich einfach mehr anfangen. Gerade fürs Schnüffeln brauche ich einen ruhigen Hund. Außerdem lässt sich der Schäferhund bedeutend besser führen als irgend so ein "Kampfhund" und ich kann mir auch nicht vorstellen, das mein Schäferhund mich bedingungslos gegen ein Wildschwein verteidigen würde. Mir ist das bewusst, deshalb wird es mit dem Schäferhund auch keine Enttäuschung geben.


    Persönlich hätte ich auch kein Problem damit, mir einen Dobermann oder Mali anzuschaffen.

  • Ich hätte sehr gerne einen Mischling genommen, ich hatte nur eine ungefähre Richtlinie, welche Hunde zu mir passen, da ich mit sehr vielen mein Leben teilen könnte. Mir war es scheißegal, ob mein zukünftiger Hund ein Mischling ist oder nicht. Jetzt habe ich einen (auch im Schutzdienst) wirklich ausgezeichnet veranlagten DSH-Rüden mit einem astreinen Wesen aus der Hochzucht mit Papieren. Er war der Erste, für den ich anrief. Für einen Pitbull hätte ich nie angerufen, doch das interessiert hier niemanden. :)
    BtT: Heute sprachen wir über die Zucht und über Deckrüden. Auch ist bei uns ein Leistungs-DSH trächtig, der in 7-8 Tagen wirft. Eine 1A Zuchtündin und einen Top Deckrüden, der mit Abstand bestausgebildetste Hund, den ich die letzten Jahre live in Aktion erleben durfte. Wenn man da fragen würde, ob sie Papiere haben, würde man laut lachend davongejagt werden. :roflmao:
    Ich bin ausschließlich für Zuchten von Züchtern mit Herz und Fachkompetenz, die nicht des Geldes wegen züchten oder weil sie mal süße, kleine Welpen haben möchten, die sie aufziehen können. Ich bin nicht so risikofreudig, um ein wildes begatten von jedem Hund mit jedem zu befürworten. In meinen Augen nur mit Papieren züchten, um nachsehen zu können, ob der Deckakt eine hohe Chance bietet, gesunde Welpen zu zeugen.
    Meinen Rüden hätte ich gern zum decken angeboten, aber er wird auf ewig Jungfrau bleiben. Es ist alles ausgezeichnet, nur seine ED ist nicht in Ordnung. Er hat absolut nichts, ist in Topform. Doch man weiß nie, ob evtl. mal was ist und falls ja, wann. Das weiß ich allerdings erst, seit mir in den SV-Papieren aufgefallen ist, dass er nur einen HD-Stempel hat, aber keinen für ED. Ich rief beim Züchter an, der mich bereitwillig darüber aufklärte. Ich könnte es nie über's Herz bringen, ihn Welpen zeugen zu lassen, deren Chance an ED zu erkranken, viel höher ist als die derer, die von Eltern mit HD- und ED-normal gezeugt wurden.
    Ich finde es auch sehr wichtig, die Ahnen zu kennen, um zu wissen was man erwarten kann und was evtl. nicht.
    Was weiß man denn alles über den Hund ohne Papiere, außer das was man mit den Augen sieht, wenn man den Hund anschaut und im Alltag erlebt? :o o:

  • @Miss Shepherd
    HD und ED ist beim Schäferhund ein Thema. Laut Papieren waren bei meinem Schäferhund die Eltern HD frei. Leute aus meinem SV Verein waren der Meinung, das ich meinen Schäferhund auf HD röngten lassen sollte. Dies sollte nur von SV zugelassenen Ärzten geschehen. Kostenpunkt: Auf HD und ED röngten,über 200 Euro. Jetzt meinte mein Tierarzt, wenn der Hund den Frosch macht, dann hat er keine Probleme mit der Hüfte. Mein Hund macht ca. 3 bis 5 Mal am Tag den Frosch. Hinzu kommt auch noch, das mein Schäferhund aus der Zucht der geraden Rücken kommt. Diese sind von der HD weniger betroffen.

  • Wenn der Pitbull keine anerkannte Rasse ist kannst du auch keine "richtigen" Papiere gehabt haben.
    Ich bin bei uns auf dem Platz für die Anmeldung der Prüfungen zuständig, und hatte vor Jahren mal einen Labrador, einen echt tollen Hund.
    Auf alle Fälle brachte mir das Frauchen alle Unterlagen mit und ich sah die " Papiere" durch und fragte sie wo die richtige Ahnentafel wäre.
    Ja die wäre dabei.
    Dabei war ein am Computer ausgedrucktes etwas was alles andere als Papiere waren.
    Eine selbstgestaltete Ahnentafel.
    Sie war aber der festen Überzeugung das der Hund mit Papieren ist.
    Vor allem hatte sie 1400 € bezahlt weil es ja ein Labi mit angeblichen Papieren war;)
    Die war so enttäuscht das ihr Hund als Mischling startete.
    Ich hab dann zu ihr gesagt das es doch jetzt egal ist der Hund ist kerngesund und top im arbeiten sie kann es jetzt sowieso nicht mehr ändern. Das Ding ging damals bis vors Gericht
    und sie hat einen teil Geld zurück bekommen