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Jagdtrieb beim Schäferhund

  • MiraLady
  • 2. Februar 2014 um 20:02
  • Luna
    Gast
    • 4. April 2014 um 21:34
    • #31

    Ignorieren halte ich beim Jagdtrieb für völlig falsch. Du solltest auch unterscheiden lernen, zwischen Hasen und Kaninchen! Kaninchen sind Baubewohner und oft ruck zuck in einem Erdloch verschwunden. Da hat der Hund nicht lange Spaß an der Jagd. Das kann man dann schon mal tolerieren. Meine Hündin steht auf Eichhörnchen, da bin ich auch recht entspannt. Aber Hasen gehen nicht in einen Bau, die rennen um ihr Leben. Und das ist der absolute Kick für den Hund! Im Moment gibt es junge Hasen, bald auch Rehkitze. Tu' dir, dem Wild und deinem Hund bitte den Gefallen und nimm ihn an die Schleppleine! BEVOR er Erfolg hat und einen Hasen erlegt. Manche Hundeschulen bieten Anti- Jagd- Training an. Fahr' Fahrrad, gehe Joggen, mach irgendwelchen Hundesport, um deinen Hund auszulasten. Aber lass ihn nicht jagen! Ich habe meinen vorigen Hund (Schäfer- Ridgeback- Mix) durch den Jagdtrieb verloren, das war schrecklich! Bei unserer Hündin habe ich von vornherein konsequent dagegen gearbeitet. Eine Einschränkung der Freiheiten kommt einem immer grausam vor. Aber wenn dein Hund vor deinen Füssen stirbt, ist es zu spät!

  • Simone Krüger
    Gast
    • 5. April 2014 um 07:46
    • #32

    @Jontes Papa
    Eine kurze Vorstellung in dem Vorstellungsthread von Dir wäre nett!!! :P

  • BirgitF
    Beiträge
    374
    • 5. April 2014 um 10:33
    • #33

    und was,bitteschön,sind unterwerfungsgesten?

    LG, Birgit und ihr Trio Infernale

  • JontesPapa
    Gast
    • 5. April 2014 um 16:24
    • #34

    Danke erstmal für Eure schnellen Rückmeldungen.

    @Luna: Ich kenne den Unterschied zwischen Hasen und Kaninchen habe es in dem Moment nur nicht so streng genommen mit der Unterscheidung und wusste nicht dass darüber über Himmel und Hölle unterschieden wird. ;) In Hamburg laufen auch nur Kaninchen herum, davon aber leider viele. Hasen triffst du hier in der Stadt natürlich nicht an. Joggen gehen werde und möchte ich auch mit ihm, das ist nur derzeit leider noch nicht möglich gewesen auf Grund seiner Verletzung an der Pfote und daher dass er sich nach 1,5 Jahren Zwingeraufenthalt erstmal wieder etwas Grundkondition antrainieren musste. Die Sache mit der Schleppleine hatte ich auch schon im Kopf, wäre wohl das Beste. Ich gehe ziemlich d'acore mit dir dass es leider etwas grausam ist ihn so einzuschränken, aber wenn das seine Lebenszeit mit einer großen Portion an Wahrscheinlichkeit erhöht, dann muss das wohl sein. :) Dnake dir.

    @Simone: Ja geht los!

    @ BirgitF: Nunja, "Unterwerfungsgeste" ist natürlich etwas "freestyle" ausgedrückt von mir. Ich mache in der Regel ein Zischgeräusch und Stampfe auf den Boden, das führt dazu das er "mal wieder" registriert wer der Chef ist und sein Temprament etwas zügelt. Und ja ich weiß auch das der Hund möglichst selten unterworfen werden sollte. Dennoch ist es manchmal einfach unerlässlich. Ist zumindest meine Meinung und die vieler anderer. Wie auch immer, das tangiert ihn in diesen Jagdmomenten auf jeden Fall auch nicht mehr....

  • BirgitF
    Beiträge
    374
    • 5. April 2014 um 20:15
    • #35

    aha..zischen und stampfen..dann ist ja alles gut.. 8)

    LG, Birgit und ihr Trio Infernale

  • Esuse
    Gast
    • 6. Mai 2014 um 10:23
    • #36

    Jade jagt, dh sie rennt schon los, wenn sie im Wald was hört, Gandalf überlegt kurz und dann geht hinterher.
    Folge: Jade bleibt im Wald an der Leine, denn wenn sie unterwegs ist, ist sie nicht zu stoppen, taucht irgendwann wieder auf - das letzte Mal nach ca 45 min. Anonsten ist sie ja ganz gut abrufbar. Da wir sie von einem Schäfer übernommen haben, als sie ca 18 Monate alt war, wissen wir auch nicht, was vorher war.

  • Miss Shepherd
    Beiträge
    342
    • 28. Juli 2014 um 02:31
    • #37

    Mir wird immer wieder gesagt, dass ich einen Jagdhund habe, da DSHs aus Leistungszucht einen ausgesprochen starken Jagdtrieb hätten. Ich weiß es nicht. Als ich Odin erst ein paar Wochen hatte, hüpfte plötzlich ein Reh aus dem Feld und er hinterher, er war nicht abrufbar. Wahrscheinlich lag es daran, dass er noch nicht wusste, dass ich nun sein neuer Alpha bin. Mein Kumpel rannte hinterher, womit ich zuerst ihn erziehen musste, ehe ich wieder versuchen konnte, Odin zurückzubekommen. Wir gingen auf mein "Kommando" also in die entgegengesetzte Richtung und ich rief "Tschühüüüüß", was bei Odin Wunder wirkt. Er war schon weit gerannt, aber mindestens genauso schnell kam er daraufhin zurück. :biggrin:
    Das hat sich seither stark geändert: Vor ein paar Tagen machten wir einen Waldausflug und begegneten nacheinander 3 Rehen. Sobald er eins sah, spannte er sich total an und fixierte das Wild. Wenn ich gleich Nein sage, bleibt er stehen und schaut nur. Auch an diesem Tag musste ich noch jemanden außer Odin erziehen: das Reh. Es blieb direkt vor uns stehen und sah uns neugierig an. Nach einer Weile rief ich dem Reh "weg!" zu und es hüpfte davon. Manchmal frage ich mich, ob unser Grundwasser verstrahlt ist... ;)

  • sternchen
    Beiträge
    297
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    14
    • 29. August 2014 um 15:51
    • #38

    Also Rocky jagt sehr gerne, wenn er Wild sieht. Allerdings ist er nicht auf Beutemachen aus. Er hätte nämlich schon einmal einen kleinen Fuchs und ein anderes Mal einen Hasen bekommen können, wartete aber, bis beide endlich weiterliefen.

  • Carl2011
    Gast
    • 9. September 2014 um 22:34
    • #39

    Mein Hund ist absolut beherscht.Hebt Eine Vorderpfote und verfällt in Eine Art starre.
    Allerdings ist hopfen und Malz verloren wenn mein Freund Seine Australien Shepherd Huendin los lässt.Er läuft ihr hinterher wie ein Liebeskranker, ohne eigenen Willen. So kam es Eines schönen Tages zu der Begegnung mit einem Dachs. Da half echt nix mehr, Hunde fort.Abwarten.
    Sie kamen Wieder, unverletzt. Aber ich glaub dem Dachs ging es nicht so gut.:cry:

  • Schäfi2015
    Gast
    • 24. Februar 2015 um 16:49
    • #40

    Unser hat einen unglaublichen Jagdtrieb :S

    Jogger, Fahrradfahrer, Kaninchen, Rehe.. wir gehen daher viel mit Schleppleine und Pfeife. Auf Pfeife hört er an sich wunderbar. Jogger hält er an, find ich blöd. So richtig haben wir den Dreh noch nicht raus wie wir ihn das abgewöhnen können..

  • Waschbär
    Moderator
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    1
    • 25. Februar 2015 um 05:20
    • #41

    Beutetrieb ist ein weitreichender Begriff. Meine Schäferhunde hatten und haben alle einen hohen Beutetrieb. Aber es gibt einen Unterschied zwischen Beuteverfolgungstrieb und Beutebesitztrieb. Ist erster stark ausgeprägt, hat man einen Hund der seine Erfüllung sehr schnell im Wildern (= verfolgen von flüchtigem Wild, auch Katzen und anderem "Raubzeug") findet. Ist der zweite stärker ausgeprägt kann man seinen Hund z.B. sehr gut auf einen Ball trainieren, den es als Belohnung gibt wenn er Wild sieht. Dem ist dann jedes Häschen schnuppe, der sitzt in so einer Situation vor Herrchen/Frauchen und himmelt dieses an wenn er dann dafür seinen Ball bekommt.

    Was in welcher Zuchtlinie stärker ausgeprägt ist kann man nicht sagen. Sogar bei Wurfgeschwistern können der Beuteverfolgungstrieb und der Beutebeseitztrieb unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Ich hatte aus meinem vorletzten Wurf zwei Schwestern aufgezogen, die diesbezüglich völlig unterschiedlich waren.

    Entwickeln tut sich der "Jagdtrieb" beim DSH meist so im Alter ab einem halben Jahr. Bei einem jüngeren Hund, der sich für Wild nicht interessiert, kann man leider nicht davon ausgehen dass das auf immer und ewig so bleiben wird. Erst nach der Pubertät weiss man was man diesbezüglich wirklich am Strick hat.

  • indy
    Gast
    • 2. März 2015 um 21:21
    • #42

    Asko setzt an zum Jagen und rennt auch los, lässt sich aber abrufen. Er hat sich das mit dem Jagen von Nikan abgeguckt, Podenco, der aber nur an der Schleppe läuft. Trotzdem zeigt er was er wollte, wenn er könnte, zumindest im Garten.

  • Lolu
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    • 24. Oktober 2015 um 23:05
    • #43

    Wir hatten heute eine fröhliche Hasenjagd, wo unsere 2 als Team bestens funktioniert haben. Im negativen Sinn. :thumbdown:
    Da Ludwig in den letzten Tagen wegen des Verzehrs zu vieler Falläpfel ordentliche Magenprobleme hatte, nehme ich im Moment meist Wurfspielzeug mit, um von den Äpfeln abzulenken. Ich schicke sie ins Platz, werfe das Spielzeug, warte kurz und lasse sie auf Kommando suchen. Blöderweise landete das Spielzeug neben einem Hasen ;( .
    Ludwig hat ihn mit seinen sehr guten Instinkten aufgespürt und rannte hinterher. Lotte, die eher auf Spielzeug fixiert ist, ließ sich anstecken. Auf Rufen und Pfeifen wäre Ludwig zurück gekommen, er hat mehrmals gezögert. Aber bei Lotte war nichts mehr zu machen, die rannte nur noch. Und ihr Bruder hinterher. Sie kamen zwar ziemlich schnell zurück, aber es hätte genug passieren können! Ludwig allein wäre zurück gekommen, Lotte allein hätte den Hasen gar nicht bemerkt.
    Da Lotte gerade in einer Rüpelphase ist, übe ich jetzt vermehrt mit ihr den Rückruf, den sie eigentlich schon sehr gut beherrscht hat.
    Ich bin schon ziemlich entsetzt, dass sie nicht mal kurz gestoppt und überlegt hat.
    Viele Leute sagen, dass unsere Hunde schon richtig gut hören. Oft stimmt das auch, aber das Erlebnis heute hat mich doch sehr eines Besseren belehrt. Wir haben noch viel Arbeit vor uns. :S

  • Maeuschen90
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    • 25. Oktober 2015 um 10:56
    • #44

    Die meisten hund die gut hören gehen trotzdem jagen sprech da aus Erfahrung. Mein würde immer noch jagen gehe wenn ich zuspät bin obwohl man merkt das sie es schon hört und drauf wartet das was kommt letzten sprang ein reh direkt neben uns auf eh ic reagieren konnte war das Thema schon erledigt und sie rannte dreht sich beim rufen auch kurz um. Nur was sie nicht wusste das mein bruder auch grad mit odin etwas weiter weg unterwegs war er sah sie und rief Platz die war so erschrocken das sie sich legte.
    An hier setz ich beim jagen kein stück mehr entweder platz oder sitz damit sie runter kommt aus der Bewegung hat bei uns am besten geklappt.
    In 3 jahren ist sie nur 4 mal noch jagen gewesen und einmal war ich auch noch selbst schuld. Leg deine hund niemals auf dem acker ab und geh weiter es könnten auf einmal reh hinter ihnen stehen zum glück stop chaina an straßen oder weg Kreuzungen.
    Somit ging auch das gut aus. Odin ist nur mitläufer und kommt schnell zurück aber chaina hilft nur Platz.

    Also nicht aufgeben und vielleicht versuchst du es das sie sich ruhig ginlegen müssen habs am anfang mit der schlepp geübt und das wild gesucht

    LG sarah

  • Lolu
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    • 25. Oktober 2015 um 13:46
    • #45

    Danke, das ist ein guter Tip! Da könnte ich bei Vögeln ansetzen. Wild treffen wir nicht so oft hier. Wir sind demnächst für 1 Woche an der Nordesee, da können wir das auch gut üben.
    Und Platz funktioniert bei beiden auch aus der Distanz recht gut.

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