Nasenarbeit / Fährte & Co /Praxisarbeit

  • Die Sprache am Ende....:D....wie bei Donald Duck.

    Tolle Konzentration von Roopa! :thumbup:

    Über so einen langen Zeitraum! Ein richtiger Spurensucher. Roopa war bestimmt platt am Ende.

  • Macht er Spitze :):thumbup:


    Ja platt war er bestimmt oder?

    Dogmeat`s längster Trail waren bisher auch so 25 Minuten er hat sich direkt danach ins Gras gelegt auf die Seite und zufrieden den Kopf im Gras gerieben :love:


    Bei ihm ist es oft so, er findet dann die Person freut sich für ne Sekunde und dann guckt er gleich ob der Dummy irgendwo zu sehen ist egal was das "Opfer" macht. :D Oder er rennt zu mir und holt sich dort seine Bestätigung in Form von Knuddeln und Loben.


    Mir fällt allgemein ich letzter Zeit auf das er sich viel mehr über ein freundliches Lob und streicheln bzw. knuddeln freut als Belohnung als über ein Leckerlie oder Spielzeug :)

  • Dogmeat`s längster Trail waren bisher auch so 25 Minuten

    hui, dann ist er einige Erfahrungen voraus

    erzähl mal über die Strecke/Gelände und die Schwierigkeiten


    ich war wirklich überrascht, daß er am Anfang wieder aus dem Feld rausgekommen ist und auf den Weg zurück. Wir waren ja dort zwei mal und er hatte seine Schwierigkeiten auf dieser Wiese, denn das Gras/Unkraut war in einem Gährungsprozess und roch sehr stark .......

    und dann hoffte ich, daß keine Hunde kommen, denn diese Gegend kommen die Leute mit Auto und lassen die Hunde laufen .... aber heut war Sonntag und früh


    ich trau mich nicht so sehr in den Wald, denn da muß ich ihn ohne Leine laufen lassen - denke aber, daß dies viel interessanter ist....

  • Also es war Wiese, Wald so nen Schotterweg und ein kurzes Stück wenige Minuten auf Beton.

    Er hat an Spuren auf Beton am meisten zu kämpfen da braucht er ab und zu noch Hilfestellung. Er geht auch machmal kurz woanders rein (in die Wiese oder Gebüsch ) korrigiert sich dan aber recht fix so wie Roopa beim Feld.

    Die Geruchspartikel verteilen sich ja je nach Wetterbedingungen so das Trailhunde auch oft mehrere Meter neben der Spur suchen aber trotzdem am Ziel ankommen :)


    Bei dem langen Trail habe ich auch gemerkt wie er gegen Ende doch sehr erschöpft war das war auch bisher der einzige sonst sind es immer so 15 Minuten.


    Ich laufe auch im Wald mit der Schleppleine, wenn ich mal kurz festhänge gehts danach gleich weiter ohne Schleppleine geht Trailen nicht.

    Ich habe in 2 Wochen Urlaub dan werde ich mit meinem Bruder einen längeren Trail machen und auch aufnehmen. :)


    Zu den anderen Hunden wenn Dogmeat im "Suchmodus" ist intressiert ihn fast gar nix. Er ignoriert alles ganz selten schaut er kurz hin aber sofort gehts weiter. Normalerweise muss er alles angaffen was uns entgegen kommt aber nicht wenn er sucht 8o

  • Ihr habt mein Interesse sehr geweckt :thumbup:.


    Ich habe jetzt bei den letzten Spaiergängen vorsichtige Anfänge gestartet und immer mal ein Leckerli fallen lassen und es dann einen Augenblick später von Harras suchen lassen.

    Auf jeden Fall kann ich ihn so sehr gut von anderen (für ihn) interessanten Dingen ablenken.


    Roopa und Asnea, weiter so, macht Spaß das zu verfolgen und zu lesen. :thumbup:

  • schön wenn ihr Interesse habt

    Harras ist ja noch sehr jung - vielleicht wird ja mehr draus .....

    hier eine Seite zum einlernen: https://faehrtenarbeit.jimdo.com

    und natürlich viele, viele videos auf youtube



    Nachschlag:

    Roopa darfst nicht als Vorbild nehmen, denn wir machen es nur just for fun und sind nicht Prüfungsorientiert

    dies solltest du evtl. früh entscheiden, ob ihr auf eine Prüfung hinarbeitet oder nicht, denn wenn man seinen eigenen Kram macht, wird es für die Prüfung immer schwieriger


    für mich steht an erster Stelle: der Spaß des Hundes mit einer Artgerechten Beschäftigung - die Freude für mich kommt dann von ganz alleine, wenn ich sehe, was er da vollbringt (ohne Prüfung) - bei jedem Spaziergang !

    und an zweiter Stelle: dieser wilde Hund ist mit dieser Beschäftigung konzentrierter, lernfähiger und besser zu händeln - also rundum, die absolut beste Entscheidung

    Einmal editiert, zuletzt von Roopa ()

  • ohne Schleppleine geht Trailen nicht.

    warum nicht?

    da wir noch nicht so viel Walderfahrung haben, werde ich vorerst auch nur mit Leine arbeiten - aber plane schon, die Leine wegzulassen

    ich glaube, Hermann läuft im Wald auch ohne Leine ....

    bin heut meim stöbern durch youtube auf eine interessante webseite gestossen, die vielleicht den einen oder anderen zu mehr such bzw dummy-Arbeit motivieren wird

    neben dem Fachwissen sind auch viele schöne Natur und Hunde Eindrücke zu sehen

    http://www.dummywerfer.de

  • heute morgen sind wir in den Wald

    Roopa wartet im Auto und ich bin eine Strecke abgelaufen mit Start an einem Grillplatz (neugierig was er zu den Gerüchen sagt)

    habe die Stecke extra erstmal kurz gehalten, um zu sehen, wie es klappt - und komplett ohne Leckerli !

    Roopa hat alle Löffel passiert und ist auch am Ziel angekommen, beim Dummy: suuuper !

    der Weg dorthin war sehr mühselig, weil es nicht so gradlinig ging und die Leine oft im Weg war.

    interessant war folgendes:

    ich dachte, daß ein Löffel fehlt und habe versucht, die Strecke nochmals abzulaufen: ich hab es nicht geschafft: hab mich nicht richtig orientieren können, sah nur Wald ......

    zuhause merkte ich dann: es fehlt keiner, hab nur einen weniger mitgenommen - Roopa hat also alle gefunden und den korrekten Weg gelaufen


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  • Okay der Satz hört sich unverständlich an. Es geht natürlich auch ohne Schleppleine aber die Leine ist die Verbindung zwischen Hund und Führer.


    Ich kann mir gar nicht vorstellen wie es ohne gehen soll der Hund hat teilweise solch ein Tempo drauf der rennt einem davon und ständig zurückrufen ist nicht Sinn der Sache :)

  • Ich kann mir gar nicht vorstellen wie es ohne gehen soll der Hund hat teilweise solch ein Tempo drauf der rennt einem davon und ständig zurückrufen ist nicht Sinn der Sache

    genau, wenn keine Leckerli gestreut sind, dann ist es ein imenses Tempo, wo ich mit Leine gerade so mitkomme, ihn aber etwas ausbremse.

    ohne Leine müßte ich vermutlich abkürzen, und ich müßte ihm vertrauen, daß er nicht einer falschen Spur nachrennt (Wild usw.) das ist eigentlich mein Hauptproblem, aber ich werde es sicherlich mal ausprobieren .....

  • warum nicht?

    da wir noch nicht so viel Walderfahrung haben, werde ich vorerst auch nur mit Leine arbeiten - aber plane schon, die Leine wegzulassen

    ich glaube, Hermann läuft im Wald auch ohne Leine ....

    Das stimmt, Hermann sucht ohne Leine. Aber du darfst das Mantrailen und die Flächensuche nicht mit einander mischen. Das sind 2 unterschiedliche Suchformen!

    Hermann ist Flächensucher und sucht nach allgemeinen, menschlichen Geruch. Er läuft dabei ohne Leine,selbständig, stöbernd durch ein Suchgebiet. Meist mit hoher, bzw. halbhoher Nase. Es kann vorkommen, dass er sich zwischenzeitlich eine Fährte zu nutze macht, aber generell laufen die Flächensuchhunde keiner Fährte nach.

    Mantrailer folgen der Individualspur eines Menschen und orientieren sich an der Geruchsspur aus verlorenen und abgestorbenen Hautschuppen, sowie anderen Körperausscheidungen. Diese Hunde sollen möglichst nah an der Spur arbeiten, da sie meist im städtischen Bereich eingesetzt werden. Natürlich kann auch ein MT Hund über die hohe bzw. halbhohe Nase zum Erfolg kommen, gerade wenn sich der Vermisste in der Nähe befindet. Aber generell arbeiten diese Suchhunde eher mit tiefer bzw. halbhoher Nase in der langen Leine.