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Nasenarbeit / Fährte & Co /Praxisarbeit

  • Roopa
  • 8. Mai 2016 um 08:55
  • Asnea
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    • 15. Juni 2017 um 12:22
    • #151

    Okay der Satz hört sich unverständlich an. Es geht natürlich auch ohne Schleppleine aber die Leine ist die Verbindung zwischen Hund und Führer.

    Ich kann mir gar nicht vorstellen wie es ohne gehen soll der Hund hat teilweise solch ein Tempo drauf der rennt einem davon und ständig zurückrufen ist nicht Sinn der Sache :)

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Roopa
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    • 15. Juni 2017 um 13:54
    • #152
    Zitat von Asnea

    Ich kann mir gar nicht vorstellen wie es ohne gehen soll der Hund hat teilweise solch ein Tempo drauf der rennt einem davon und ständig zurückrufen ist nicht Sinn der Sache

    genau, wenn keine Leckerli gestreut sind, dann ist es ein imenses Tempo, wo ich mit Leine gerade so mitkomme, ihn aber etwas ausbremse.

    ohne Leine müßte ich vermutlich abkürzen, und ich müßte ihm vertrauen, daß er nicht einer falschen Spur nachrennt (Wild usw.) das ist eigentlich mein Hauptproblem, aber ich werde es sicherlich mal ausprobieren .....

  • Asnea
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    • 15. Juni 2017 um 17:22
    • #153

    Ja teilweise braucht man da echt Kondition bei nem längeren Trail ^^

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Hermannthegerman
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    • 16. Juni 2017 um 10:20
    • #154
    Zitat von Roopa

    warum nicht?

    da wir noch nicht so viel Walderfahrung haben, werde ich vorerst auch nur mit Leine arbeiten - aber plane schon, die Leine wegzulassen

    ich glaube, Hermann läuft im Wald auch ohne Leine ....

    Das stimmt, Hermann sucht ohne Leine. Aber du darfst das Mantrailen und die Flächensuche nicht mit einander mischen. Das sind 2 unterschiedliche Suchformen!

    Hermann ist Flächensucher und sucht nach allgemeinen, menschlichen Geruch. Er läuft dabei ohne Leine,selbständig, stöbernd durch ein Suchgebiet. Meist mit hoher, bzw. halbhoher Nase. Es kann vorkommen, dass er sich zwischenzeitlich eine Fährte zu nutze macht, aber generell laufen die Flächensuchhunde keiner Fährte nach.

    Mantrailer folgen der Individualspur eines Menschen und orientieren sich an der Geruchsspur aus verlorenen und abgestorbenen Hautschuppen, sowie anderen Körperausscheidungen. Diese Hunde sollen möglichst nah an der Spur arbeiten, da sie meist im städtischen Bereich eingesetzt werden. Natürlich kann auch ein MT Hund über die hohe bzw. halbhohe Nase zum Erfolg kommen, gerade wenn sich der Vermisste in der Nähe befindet. Aber generell arbeiten diese Suchhunde eher mit tiefer bzw. halbhoher Nase in der langen Leine.

    "Egal wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben, macht dich reich."
    Louis Sabin

    Viele Grüße von Anja mit Hermann und Otte und Sammy im Herzen

  • ostholstein
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    • 17. Juni 2017 um 22:56
    • #155

    Hermannthegerman


    Welche Suche ist denn nun am anstrengendsten für den Hund, die Fährtensuche, Stöbersuche oder Mantrailing?


    Die Personenspürhunde haben wohl die schwierigste Aufgabe nehme ich an, oder?

    VG
    Klaus und die Bea

  • Roopa
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    • 18. Juni 2017 um 14:13
    • #156
    Zitat von Hermannthegerman

    Aber du darfst das Mantrailen und die Flächensuche nicht mit einander mischen. Das sind 2 unterschiedliche Suchformen!

    vor langer Zeit hab ich mir Gedanken gemacht, wie ich mit der suche vorgehen möchte, also Richtung Prüfung und nach klaren Regeln oder ganz relaxt just for fun

    wir haben uns klar gegen die Regeln entschieden und machen somit Fährte und Stöbersuche. Klar ist alles an die Regeln angelehnt, aber es entspannt tierisch, wenn man den Druck weglässt. Zwar wird Roopa niemals ein wirklicher Champignion werden, aber das braucht es auch nicht - ich bin immer wieder so sehr überrascht, was er auf die Reihe bringt - und richtig, die Grenzen sind da sichtbar, wo ich zu wenig abgrenze.

    Roopa tut sich mit der Stöbersuche schwerer, weil er ja noch nichts in der Nase hat, also erst mal nach einer Spur suchen muß .......

  • Hermannthegerman
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    289
    • 19. Juni 2017 um 12:58
    • #157
    Zitat von ostholstein

    Hermannthegerman


    Welche Suche ist denn nun am anstrengendsten für den Hund, die Fährtensuche, Stöbersuche oder Mantrailing?


    Die Personenspürhunde haben wohl die schwierigste Aufgabe nehme ich an, oder?

    Was für den Hund am anstrengendsten ist, kann ich nicht beurteilen. Die äußeren Einflüsse sind dabei wichtig. Während der Fährtenhund Bodenverletzungen folgen soll und dies vorwiegend auf natürlichem Untergrund, soll der Mantrailer sich nicht (ausschließlich) an der Bodenverletzung orientieren und der Geruchsspur über die verschiedensten Untergründe folgen. So können innerhalb eines Trails die Untergründe von z.B. Waldboden,über Schotter,Asphalt usw. wechseln. Auch Wechseln von innen nach außen, also zum Beispiel von der Fußgängerzone in ein Geschäft, ist möglich. Das stellt schon eine Anforderung an den Hund dar. Sagen wir mal, mantrailen ist komplexer. Ein Hund muss sich mit mehr Ablenkungen und äußeren Einflüssen auseinander setzten.

    Die Stöbersuche (Flächensuche) wird durch die Umwelteinflüsse begünstigt oder erschwert. Beim gestrigen Training haben wir z.B. in einem dichtem Gebiet mit hohem Farnwuchs gearbeitet. Dazu Temperaturen um die 29 Grad und wenig bis gar kein Wind oder kurzen Brisen. Man sah wie die Hunde, selbst die Erfahren, ordentlich ackern mussten um die VPs zu finden. Das gleiche Gebiet, mit mehr Wind und kühleren Temperaturen wäre weniger anspruchsvoll gewesen.

    Dem entsprechend tue ich mich da schwer, zu beurteilen, was nun am schwierigsten ist. Je nach Gestaltung kann jede Suchform für den Hund sehr anstrengend sein.

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    Louis Sabin

    Viele Grüße von Anja mit Hermann und Otte und Sammy im Herzen

  • Hermannthegerman
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    • 19. Juni 2017 um 13:12
    • #158
    Zitat von Roopa

    Roopa tut sich mit der Stöbersuche schwerer, weil er ja noch nichts in der Nase hat, also erst mal nach einer Spur suchen muß .......

    Ist ja davon abhängig, wie man es aufbaut. Kurz umrissen: unsere Junghunde/Welpen bauen wir anfangs über einen Sichtreiz auf. Sprich der Hund lernt spielerisch, da wo meine Beute ist, riecht es nach Mensch. Passiert zu Beginn auf kurzer Distanz.Die VP hat die Beute und rennt damit weg. Der Sichtreiz wird nach und nach abgebaut und der Hund Schritt für Schritt zum Einsatz seiner Nase motiviert, der Hund weiß, ich muss "Mensch" suchen. Im weiteren Verlauf bekommen die Junghunde z.B. nur einen kurzen Sichtreiz, in dem sich die VP hinter einem Baum versteckt oder der Hund kurz weggedreht wird. In den meisten Fällen wird der Junghund den Punkt anlaufen, an dem er die VP zuletzt gesehen hat, oft folgt ein kurzes Verharren, eine Art "hä,der war hier doch gerade noch?", und kurz danach gibt es einen aha Effekt und der Hund setzt die Nase ein, weil er über die Augen nicht weiter kommt. Wir gestalten eine Übung so, dass der Hund immer Witterung bekommt(erfahrene Hund setzen wir auch schon mal ohne Witterung an , denn im Einsatz hat man auch nicht immer Witterung, sprich die Hunde müssen auch dann motiviert suchen, selbst wenn sie über einen längeren Zeitraum keine menschliche Witterung bekommen). Quasi einen direkt Erfolg bekommt,wenn er seine Nase einsetzt. Dies muss natürlich über viele Trainingseinheiten gefestigt werden und dauert seine Zeit. Die Hunde benötigen dabei keine Spur, da sie gelernt haben, so lange zu laufen, bis sie auf menschliche Witterung treffen.

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  • ostholstein
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    • 19. Juni 2017 um 15:25
    • #159

    Na ja, Roopa wird bei der Stöbersuche sicher keinen Menschen suchen , sondern eher einen Gegenstand oder Futter. Bei der Stöbersuche im Hundesport muß der Hund auch einen Gegenstand suchen und verweisen. Hier laufen noch extra viele Menschen durch das Stöberfeld, damit der Hund gar nicht auf die Idee kommt, sich an den menschlichen Geruch zu orientieren.


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    VG
    Klaus und die Bea

  • Hermannthegerman
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    • 19. Juni 2017 um 17:54
    • #160

    das weiß ich.Aber auch ein Dummy gibt einen Geruch ab bzw. einen Mischgeruch (aus Mensch also Herrchen und Dummy). Was der Hund erstöbert,ist im Prinzip egal.Der Geruch muss konditioniert werden.

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  • Roopa
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    • 21. Juni 2017 um 07:18
    • #161

    im Moment haben wir eine geschorene Wiese, direkt neben dem Weg

    hier machen wir unsere Apfel-Fährte

    heute ein besonderes Ereignis: Auf dem Weg kommt Pepe, ein wilder Jung-Schäfi - Roopa 5 Meter entfernt mit der Nase am Boden - ich bin 20 Meter weiter - Roopa hebt kurz den Kopf und schaut rüber und sofort die Nase wieder auf den Boden !

    :love: bin total begeistert :love:

    wenn wir uns normal auf dem Weg begegnen will Roopa natürlich rüber zu Pepe, der erst 10 Monate alt ist und noch keinen Kontakt zu Roopa haben darf

  • Lolu
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    • 21. Juni 2017 um 12:42
    • #162

    Da kann man mal sehen, wo seine Prioritäten sind, toll!! :thumbup:

  • Asnea
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    • 21. Juni 2017 um 13:32
    • #163

    Super! Roopa hat seine Priorität gesetzt. :)

    Da freu ich mich auch immer tierisch bei sowas, weil Dogmeat normalerweise zu jedem Hund hin will und ohne Schleppleine auch tun würde aber wenn er sucht dann sucht er da wird wenn überhaupt nur kurz geschaut. Da sieht man mal wie die Konzentration beansprucht wird beim suchen

    Wir haben schon zwei tolle Suchnasen 8):thumbup::thumbup:

    Ps: Hier bei uns sind auch endlich die Wiesen gemäht und das Heu eingeholt. Jetzt hat man wieder die Auswahl wo man Fährten gehen kann. ^^

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Roopa
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    • 21. Juni 2017 um 13:41
    • #164
    Zitat von Asnea

    Da freu ich mich auch immer tierisch bei sowas, weil Dogmeat normalerweise zu jedem Hund hin will und ohne Schleppleine auch tun würde aber wenn er sucht dann sucht er da wird wenn überhaupt nur kurz geschaut. Da sieht man mal wie die Konzentration beansprucht wird beim suchen

    schön zu lesen, dass es bei euch auch so ist ! - es ist wirklich eine große Freude :thumbup:

  • Asnea
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    • 21. Juni 2017 um 13:56
    • #165

    Vor allem merkt man wie wichtig es dem Hund ist und wie groß der Spaß ist. Manche Hunde haben ja gar keine Freude am suchen.

    Bekannte von mir machen auch ab und zu Fährte zum Spaß aber wenn der Hund was sieht oder hört ist die Fährte abgeschrieben da sucht der nix mehr ^^ Da merkt man auch er macht es zwar aber halt nur so weil Frauchen das will.

    Klappt solange bis was besseres in die Nase, Ohren oder Augen kommt ^^

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