Also ich meine nicht den Schutzhundsport in Deutschland! Viele Hunde (in Vereinen, die nicht nach veralteten Methoden trainieren ) haben Freude am Schutzhundsport und sind nicht aggressiv. Immer vorausgesetzt, dass der Halter normal tickt (kenne da ganz "tolle" Hundesportler mit Rottis) !
Aber der holländische KNPV ist ja schon extrem, das schreiben die ja auch auf der Homepage, auch dass nur die besten Hunde bestehen und begehrt sind in der ganzen Welt. Deswegen frage ich: Wohin werden die eben nicht besten, aber schon ausgebildeten Hunde vermittelt? In die Hände von Möchtegernen? Oder falsch deklariert als Familienhunde? Wieviel Prozent bestehen die Prüfungen?
Großer, großer Mist - CES
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Das kann ich nicht beantworten, da habe ich wenig Kontakt zu.
Aber aggressive Hunde können die da auch nicht gebrauchen bzw. nur wenige. Auch da wird klar über die Beute gearbeitet und es wird kein Hund gebraucht, der unkontrolliert beißt, ins Gesicht geht o.ä.
Einer meiner Welpen ist in den KNPV gegangen und ich verfolge seine Ausbildung, bekomme immer wieder Videos. Da wird auch klar in der Beute gearbeitet, der Hund lebt zu Hause auch als Familienhund mit kleinem Kind und es gibt keinerlei Probleme.
Wenn ich das Video irgendwie runter geladen bekomme, poste ich es mal. -
Okay, würde mich interessieren.

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Er hat jetzt selber ein paar Videos bei wd hochgeladen (müsste man auch als classic Mitglied sehen können).
http://www.working-dog.eu/dogs-details/3…-grauen-Schlund
Das sind die Anfänge, da wird erst mal trainiert, wo er beißen soll und wie (drücken).
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Man sieht sie als normales mitglied find recht gut es ist halt wie alles wenn das richtig aufgebaut wird ist es auch im alltag nicht gefährlich.
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Ja, gut. Wenn man es richtig macht, kann ich mir schon vorstellen das es unbedenklich ist

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Ist es eigentlich auch, denn da wird genauso in der Beute gearbeitet wie beim IPO. Ob nun Anzug oder Arm, ist eigentlich das Gleiche.
Mit meinen mach ich auch ab und an, wenn die Möglichkeit besteht, etwas Vollschutzarbeit. Ist zwar nicht das gleiche wie KNPV, Mondio, Ring usw. da wir das auch nur just for fun mal machen. Die Hunde können klar unterscheiden, ob das nun Schutzdienst ist oder privat.




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Was für ein schöner Hund!
Das sieht aber längst nicht so extrem aus wie auf dem Video. Ich kann das nachvollziehen, dass der Hund das unterscheiden kann: Ort, Schutzkleidung, Trainingssituation....Wendet so ein ausgebildeter Hund das auch an, wenn es sein muss (Überfall, Einbruch. ..). Polizei -und Schutzdiensthunde müssen das ja können. Aber die privaten? Machen die das rein zum Spaß? Oder kann man das im Ernstfall wirklich abrufen? Und dann ist so ein Hund ja eigentlich eine Waffe, über die nicht jeder XY verfügen dürfte.
Nicht falsch verstehen, mich interessiert das nur. Ich wüsste bei uns nicht, wen ich das fragen könnte. Deshalb finde ich es toll, dass man hier Profis fragen kann. -
Der Hund auf dem Video ist ja auch noch jung, war da ca. 7 monate alt, als sie gemacht worden und er hat erst mit 5-6 Monaten angefangen zu trainieren. Das sind also die ersten Schritte

Ich denke, es kommt ganz auf den Typ Hund an, ob man das auf solche Situationen übertragen kann oder nicht und die würden auch so handeln, wenn sie keine Ausbildung hätten, jedoch lernen ausgebildete Hunde eben auch den Gehorsam und ihren Trieb zu kanalisieren und kontrollieren.
Nehmen wir mal an, bei dir bricht jemand ein und greift dich an. Dein Hund geht nach vorne und beschützt dich. Aber irgendwann muss er auch mal ablassen und abgerufen oder abgelegt werden können. Schraubt deiner im Trieb hoch, so wirst du da deutlich Probleme haben, ihn vom Angreifer zu trennen.
Hat er dagegen eine Ausbildung, wo er gelernt hat, auch in höheren Trieblagen sich zurück zu nehmen und sich kontrollieren zu lassen, so wirst du da keine Probleme haben.
Es gibt Hunde, die würden dir jederzeit nur Rückendeckung geben, egal wie gut sie im Sport auch arbeiten und ausgebildet sind. Es hat also auch weniger mit der Ausbildung zu tun, sondern mehr mit der Veranlagung des Hundes. Aber ja, eine Ausbildung hilft da auch ungemein, den Hund besser zu kontrollieren. Aber es macht ihn nicht unbedingt zur Waffe.
Du kannst mich auch gerne mal anrufen, ich schreibe nicht so gerne
Diensthunde sind im privaten ja auch ganz normale Familienhunde und leben meist mit im Haus, mit anderen Hunden, Kindern usw.
Die meisten Behörden können auch keine Hunde mit erhöhtem Aggressionspotential gebrauchen, da die Hunde eben auch im privaten funktionieren müssen und sie auch oft keinen DHF haben, der damit auch umgehen kann. Manchmal hat man Glück und findet einen, aber meistens nicht.Der Sport, egal ob IPO, KNPV, Mondio etc. ist für die meisten Hunde reiner Spaß, gibt natürlich auch etwas ernsthaftere Hunde, aber die werden nur selten "oben" geführt.
Habe mich am Wochenende erst wieder mit einigen, die oben führen unterhalten über dieses Thema, die meisten wollen auch keinen wirklich ernsthaften Hund, sondern bevorzugen den führigen Beutehund. -
Aber der Agressionstrieb wird bei der Ausbildung doch auch gefördert. Der Hund soll doch nicht nur hinter der Beute hinter her betteln, sondern er muß die Beute richtig einfordern beim Verbellen. Es soll doch schließlich auch alles ein wenig ernsthaft aussehen.
Einen Sportschutzhund nur über den Beutetrieb ausbilden machen doch bestimmt nur wenige Hundeführer.
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Beuteaggressionen und zivile Aggressionen sind aber 2 paar Schuhe. Genauso das Dominieren des Helfers, hat auch rein gar nichts mit "scharf machen" zu tun.
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Scharf gemacht werden die Hunde auf den Plätzen nicht, aber im allgemeinen wird die Aggression gfördert.
Nur mir ist aufgefallen, daß viele Schutzhunde im Bezug auf Sozialverträglichkeit gegenüber ihren Artgenossen doch zu wünschen übrig lassen. Allerdings habe ich auch nicht sehr viel Erfahrung im Schutzhundesport.
Bei der Polizeischutzhundausbildung kann man sehr schnell aus einer Beuteaggression eine zivile Aggression machen, in dem der Helfer über den Schutzarm eine normale Jacke zieht und es auch außerhalb des Platzes trainiert wird.
So besonders weit sind diese 2 paar Schuhe doch gar nicht auseinander. -
Sicherlich ist das alles machbar, aber für einen Laien schwierig zu verstehen und man sollte öffentlich nichts schreiben, was einen falschen Eindruck erwecken könnte, der Sport ist eh schon genug in Verruf geraten bzw. erweckt oft einen falschen Eindruck. Ohne fundiertes Wissen sollte man mit gewissen Aussagen vorsichtig sein, da es schnell falsch interpretiert werden kann.
Also kurzum: Sport ist Sport, zivilie Arbeit zivil.Was die sozialen Aggressionen angehen...vieles ist auch hausgemacht.
Der schwarze links auf dem Bild ist mittlerweile Diensthund, der eine graue rechts daneben Personenschutzhund und der dunkelgraue ganz rechts ist ebenfalls Diensthund.
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Bild 1: 4 Hündinnen, alle 4 im IPO gearbeitet.
Bild 2: 2 Hündinnen, 3 Rüden (darunter der zukünftige Personenschutzhund und der Diensthund, und eine Hündin, die im IPO, sowie Vollschutz- und Korb gearbeitet wurde)
Bild 3: wieder 2 Hündinnen, eine im IPO gearbeitet, die andere in Ausbildung aus einer Linie, die nicht unbedingt für ihre Sozialkompetenz bekannt ist (aber wo ein Wille...)
Bild 4: Sohnemann besucht seinen Vater
Bild 5: wieder ein kleines Familientreffen. Eltern + 2 Nachkommen
Bild 6: 2 Rüden, die sich zum ersten Mal treffen
Bild 7: ein 3. Rüde kommt dazu (da dort aber noch eine heiße Hündin rumlief, funktionierte dies nicht ganz so gut
)Und nein, das sind weiß Gott nicht alle meine. Ich veranstalte 1-2 mal pro Jahr ein Nachkommen Treffen, aber so sind die Welpenkäufer jederzeit willkommen und ja, wir lassen die Hunde dann auch zusammen rum laufen. Natürlich versteht sich nicht jeder mit jedem, aber eigentlich klappt das ganz gut, gerade auch in größeren Gruppen.
Ich kann nicht bestätigen, dass IPO Hunde aggressiver im Umgang mit Artgenossen sind als andere. Viele Probleme sind einfach hausgemacht, wobei es eben auch Hunde gibt, die andere einfach nicht sonderlich mögen...aber zu jedem Topf gibt es einen Deckel und ich habe noch keinen Hund erlebt, der sich mit absolut niemanden versteht, egal ob dieser schon andere beschädigend gebissen oder getötet hat, oft ist es einfach nur eine Trainingsfrage.
Dazu Bild 8. Mittlerweile läuft er auch ohne Korb ohne Probleme. -
Bronxter, du hast das gut erklärt. Ich habe das so verstanden : In privatem und dienstlichem Gebrauch sind Hunde gewünscht, die klar im Kopf und zivil-/familientauglich sind. Mit einer guten Ausbildung ist eine gewollte Aggression kein Problem, weil der Hund auf Kommando sofort aufhört. Und die meisten HF betreiben es eh nur auf dem Platz als Sport und die Hunde sind außerhalb des Platzes gar nicht anders als andere Hunde. Richtig?
Ich verstehe inzwischen auch den Reiz. Den Hund im Trieb hochzuschrauben, ihn richtig zu powern, und ihn dann in erforderlichen Momenten durch einen sehr guten antrainierten Gehorsam wieder runterzuholen. Unserem Rüden würde das bestimmt auch gefallen. Aber ich bin dazu der völlig falsche Typ. Mir reicht es schon, dass der Kerl beim Ballspielen so aufdreht. Der sieht dann keine anderen Hunde mehr, Leckerlies interessieren nicht die Bohne, selbst läufige Hündinnen können ungehindert vorbeilaufen. Ihn dann im Gehorsam zu halten, damit er nicht ungehindert an den Ball springt, ist anstrengend. Wenn ich das auf dem Platz machen würde, wo die Geräuschkulisse ihr übriges tut, wäre ich vermutlich total k.o.
Lotte spielt auch sehr gern. Aber sie ist dabei lockerer, nicht so angespannt. Die dreht eigentlich nie so hoch, bellt auch nicht dabei.Du hast unheimlich schöne Hunde. Ganz tolle Zeichnungen! Und ich finde die Nachzuchttreffen eine tolle Sache. So können die jungen Hunde mal mit anderen Hunden toben und ausprobieren und müssen nicht ständig Angst haben. Zudem ist ja der Austausch und der Vergleich untereinander toll und auch du kriegst so ein Feedback.
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