Ginger in der Hundeschule

  • Ja, das hat der Rütter auch schon verwendet. Das mit der Spritzpistole funktioniert! Man sollte es halt nur im Notfall verwenden. Ein Hundetrainer hat das bei Ludwig auch schon gemacht beim Pöbeln. Auch meine Mutter hatte bei ihrem letzten Schäferhund immer eine kleine Spritzpistole dabei.
    Roopa : Klar ist das einfach und billig, soll die Erziehung nicht ersetzen. Aber Cuki fragte ja, was sie tun kann, wenn die Situation schon außer Kontrolle ist. Natürlich ist die Vorbeugung das A und O, aber manchmal geht es doch an einem vorbei und schon geht es los.

  • Hundeschule Tag 12:


    Am Samstag hätten wir uns den Weg in die Hundeschule ruhig sparen können. Vielleicht bin ich die ungedüldige. Naja , Fakt ist, dass nur sehr einfache Sachen wiederholt wurden. Ich landete in einer Gruppe ( wurden aufgeteilt ) die nicht sehr weit war. Wir waren leicht unuterfordert mit Futtertreiben, Absetzten, Abliegen, Fußkommando.. Absolute basics. Keine schwieriegere Elemente, wie vom Hund weggehen etc.
    Ich hatte auch das Gefühl das die Trainerin ( wieder eine neue ) das Programm runterrasselt und auf die Uhr guckt.



    Hundeschule Tag 13:


    Sonntag war schon viel besser. Beim Aufteilen in die Gruppen, landete ich in einer mit Trainerin Renate. Diejenige die vor ein Paar Wochen den Junghund wegen Radfahren heimschickte. Sie fordert in ihren Stunden und es macht auch Spaß.
    Diejenigen die eine Übung schon draufhatten konnten selbständig weiterüben und sie ist dann zu den Leuten hingegenagen bei denen Sachen nicht so klappten und denen es auch gezeigt. Finde ich voll ok.
    Wir haben Futtertreiben mit Sitz, Platz, Steh zum Aufwärmen gemacht. Dann habe ich Gin die Richtige Drehung vorgezeigt der Gruppe, angefordert durch Trainerin. Geübt wurde auch Absetzte, Ablegen und Abstellen mit von Hund weggehen.
    Ein neues Element ist auch hinzugekommen: den Hund Ablegen/Absetzten, von Hund weggehen, den Hund mit "Hier" zu sich rufen. Der Hund soll dicht vor dir sich hinsetzten. Auf das Kommando "Fuß" soll der Hund rechts am Bein vorbei vorbei laufen hinter dem HH und Grundposition annhemen links neben Fuß im Sitz. Also so wie bei Drehung nur mit hereinrufen.
    Wir wurden nacheinander in die Mitte von Hundeplatz gerufen und haben es vorgezeigt. Der Abstand von Hund wurde vergrößert, bei uns war deutlich mehr als eine Leinenlänge :)
    Ich habe mit Gin das schon geübt selbständig beim Gassi ( von sich aus ) und es war bei uns gar kein Problem. Da haben wir die Trainerin überrascht, weil Gini flitze nur so die 20 m zu mir und rechts hinter meinen Füßen um sich dann dicht links neben mir zu setzten. :rolleyes:
    Ich merke langsam das es den Leuten gegen den Zeiger geht, dass Gin so ein Musterschüler ist. Meine emotionale Fühler sagen mir, dass ich nciht beliebt mache... Werde bisschen unauffäliger werden.
    Wir sind dann in einer Reihe um den Platz gegangen und die Trainerin hat Richtungen und Kommandos angesagt. Die Übung war zwar von technischen einfach, aber trotzdem bisschen anders, weil wir nicht die gewohnten Strecken mit den Hunden gingen und so musste der Hund wie in richtigen Leben sich länger konzentrieren und aufpassen was nun kommt. Also keine geraden Wege.
    Als Abschluss hat die Trainerin gemeint alle sollen sich mit den Hunden dicht neben ihr im Kreis stellen.
    Also wir 7 HH + Hund auf dem engsten Raum rund um sie herum. Die Hunde absetzten, dann Ablegen. Mutig ^^
    Die jüngeren Hunde haben sich angseprungen. Ich habe Gin die ganze Zeit durchgefüttert. Ich hatte Schiss, dass wenn er angesprungen wird, da die Fetzten fliegen werden. Absand von den Hunden war ja kein halbes Meter.
    Ich war erleichtert wo die letzte Übung zur Ende war und Gin sich nicht vom Fleck rührte. Extrawurst sei dank.
    Nach dem die Stunde vorbei war und alle seine Wege gingen, habe ich + Gin ein dickes Lob von der Trainerin kassiert.
    Sie meinte, dass man klar sieht das ich viel mit Gini arbeite und ich solle weiter so machen.


    Für mich wäre es interessant in eine Gruppe zu kommen, wo auch andere Schäfer dabei sind. Ich denke, dass seine schnelle Auffassungsgabe rasenbedingt ist. Die Schäfer arbeiten halt gerne und sind intelligent.

  • Ganz genau! Das würde ich auch sagen, falls du angefeindet wirst. Wir haben in den Junghundgruppen auch öfter mal "Streber" gehört. Jeder Hundebesitzer kann doch für sich selbst entscheiden, ob er sich eine Arbeitsrasse oder einen anderen Hund holt. Wenn sich jemand eine Bulldogge oder einen Terrier holt, weiß er doch, dass das niemals die Überflieger auf dem Hundeplatz sein werden. Hinzu kommt, dass der Schäferhund gefallen möchte, was bei Gin sehr ausgeprägt ist, da er es so toll bei dir erwischt hat. Er kennt den Unterschied! Und ist dankbar, dass er endlich arbeiten darf. Deswegen würde ich auf die anderen HH nix geben.
    Beim Rallye-Obedience nimmt unsere Trainerin eigentlich nur Hunde aus Arbeitsrassen, wie Schäferhunde, Aussies oder auch Labrador-Retriever, da Halter und Hunde sonst wenig Spaß am Training haben, weil die Fortschritte so zäh kommen. Bei uns in der Gruppe hat sie eine Ausnahme gemacht. Da ist eine Husky -Hündin, eine ganz süße Maus. Hat aber absolut ihren eigenen Kopf und arbeitet, wenn sie Lust hat. Ihre Halterin hat aber unglaublich viel Geduld und auch die Trainerin setzt die Maßstäbe nicht so hoch.
    Ich kann gut verstehen, dass die Trainerin euch gerne demonstrieren lässt. Es geht ja nicht darum, dass du dich gerne mit Gin präsentierst, sondern dass jemand die Übungen zeigt, der sie richtig und exakt ausführt. Von daher, freu dich darüber und versteck dich nicht vor dem Neid der anderen!

  • wir waren auch immer die streber in der hundeschule aber auch nur weil wir auch an den tagen wo kein training war was gemacht haben bei jedem spaziergang haben wir geübt was der rest nicht machte da wird man schnell zum streber aber unsere gruppe bestand irgendwann nur noch aus 3 bis 4 teams da wir ja auf keinem hundeplatz waren war das sehr entspannt das im park oder auf der straße zu üben

  • Danke Lolou für die Unterstützung.
    Es ist echt ein komisches Gefühl. Ich merke ja die Blicke und ich bin wiiiirklich nett und erkundige mich immer vor wie es den anderen geht und bin für meine Verhältnisse sehr lieb zu allen und gebe mir Mühe ... naja.
    Wie du es sagst es ist Rassenbediengt und bei manchen Gespannen eher Halter bediengt.
    Vorletztes Mal, habe ich glatt eine HH gesehen wie sie ihren Goldenen Retriever in die Seite gekickt hatte ( nicht doll fest aber trotzdem ), wo der Hund nicht so wollte wie sie es mochte. :thumbdown: Die Hundetrainerin hat gemeint die soll es dann so und so machen, aber mir sind die Alarmglocken losgegangen. Also wirklich.....
    Ich würde echt gerne dann in Folge im Frühjahrkurs ( hoffentlich Stuffen die mich hoch ) zu den Erwachsenen Hunden gehen und am besten zu der Hundetrainerin die sich die Hunde selbst aussucht - von Ihr kam auch der Lob, ich hoffe daher darauf.. Es mag schon hart klingen, aber mit Arbeitshunden gehts ja halt schneller voran und ich werde nicht verlangsammt.
    Wie tut sich die Husky Hündin so in eurer Gruppe? Habts ihr einige Schäferhunde dabei? Wie sind die Unterschiede zwieschen den Schäfer so in Auffassungsgabe und dann im Vergleich zu anderen Arbeitshunden? Kannst du mir was darüber bitte berichten?


    Du hast Recht. Dadurch das Gini so gefallen möchte macht es eben viel Spaß mit ihm zu arbeiten.

  • wir waren auch immer die streber in der hundeschule aber auch nur weil wir auch an den tagen wo kein training war was gemacht haben bei jedem spaziergang haben wir geübt was der rest nicht machte da wird man schnell zum streber aber unsere gruppe bestand irgendwann nur noch aus 3 bis 4 teams da wir ja auf keinem hundeplatz waren war das sehr entspannt das im park oder auf der straße zu üben

    und wie hollst du dir neue Ideen und technisches? :)
    Oder hast du schon alles durch? Dann geht das ja auch mit allein arbeiten.

  • naja mitlerweile sind wir ja im hundesport gelandet aber am anfang haben wir eine ganz normale hundeschule besucht .
    Um die grunderziehung zu haben was naturlich ein riesen vorteil für den sport war. Wenn ich die leute bei uns auf dem platz sehe die haben alle so ne panik vor der ablage das die hunde aufstehen das geht garnicht. Einfach weil es zu wenig geübt wird da wird 3 wochen vor der Prüfung angefange das zu üben sicher ist es dann wackelig bei der Prüfung.


    Neues haben wir dann meist im park geübt das abrufen war mit leine gesichert und alles wurde recht langsam gesteigert.
    Bei uns auf den platz gibts auch gruppen taining das nutze ich meist zum aufwärmen und mache danach mein trainingsprogramm es ist immer wer da der mal drüber schaut.
    Leider gerat ich dadurch dann auch immer mal mit gewissen kollegen zusammen die meinen ich solle das lieber so machen dann wirds besser nur leider schaltet meine hündin dann ab weil es nicht ihrer natur entspricht . Als kleines bsp. Als Bestätigung werf ich ihr den futterdummy ein Kollege meinte ich solle doch eh ich es schmeiße über den boden ziehen und dann erst schmeißen tja nur leider findet sie das sowas von blöd und versteht nich warum sie erst im kreis das ding jagen soll und es dannach erst holen darf das sie nach einmal über haupt keine Motivation mehr hat zum arbeiten.
    Hab es dann wieder so wie vorher gemacht und alles war gut.
    Hab dem typen auch erklärt das sie nun mal nicht in schablone x passt und er mich doch trainieren lassen soll wie ichs es möchte da war er eingeschnappt. Ich habe ja nu wirklich kein problem wenn man sagt hier da kannste mal noch etwas ändern und mir versucht einen weg zu zeigen aber unterm strich ist es mein hund den ich kenne und dann schau ich obs passt wenn nicht bleibt es.


    Das schlimme bei dem typen ist sein hund funktioniert nicht leiht er sich nen anderen und will dann anderen vorschriften machen nur weil er grad die ausbildung zum leistungsrichter machen

  • @Cuki
    prima ! bin sehr gerührt, was ihr für ein tolles Team seid
    würde euch gerne mal begleiten und zuschauen....
    ich habe oft ein schlechtes Gewissen, daß ich zu wenig mit Roopa mache. es ist zwar ok, aber könnte schon mehr sein ... gerade weil er auch so mit voller Begeisterung dabei ist, wenn es etwas "zutun" gibt ....
    das mit dem unterschiedlichen Können ist halt so, aus welchem Grund auch immer - da mußt halt drüber stehn
    vielleicht klappt es ja mit ner Schäfi-Gruppe


    @Lolu
    Terrier sind schon sehr gelehrig - also zumindest mein Lieblings-Terrier, der Jack Russel
    mit einem Husky würde ich verzweifeln - aber ich kenne ja einen Schäfi-Husky --> der absolute Hit

  • Roopa : Also ich finde, dass Roopa ein ganz toller und gehorsamer Hund ist. Du brauchst unterwegs keine Panik haben und wenn es sein muss, weiß Roopa ganz genau, was er tun muss. Und die Kommunikation zwischen euch funktioniert auch super! Klar, man könnte immer mehr tun. Die Frage ist immer, was du persönlich möchtest. Natürlich ist es toll, wenn ein Hund auf leisen Befehl am Bein klebt und dich anschaut. Aber das Suchen ist für Roopa das absolute Highlight, das machst du ja täglich. Ich kenne wenig Hundehalter, die so viel Zeit in ihren Vierbeiner investieren wie du.
    Klar sind Terrier gelehrig, aaaber sie haben ihren eigenen Kopf. Wenn sie eine Spur haben, kannst du sie nicht mehr für etwas anderes begeistern. Ich habe mal den Jacky eines Bekannten gehütet. Ich war so froh, als der den wieder abgeholt hat. Und glücklich über meinen unkomplizierten Schäfer.
    Cuki: Die Husky-Hündin macht halt mit, wenn sie Laune hat. Die Hürden springt sie mit Begeisterung, die Slaloms sind auch okay. Aber wehe es liegt ein Stöckchen oder ein Apfel herum. Dann denkt sie nur noch ans Spielen. Sie schlüpft auch ab und zu aus dem Kurzführer und springt herum und lässt sich nicht mehr rufen oder fangen. Dann spielt sie den Clown.
    Bei uns sind wir die einzigen Schäferhunde. Die Aussie-Hündin ist auch toll. Wenn bei ihr etwas nicht klappt, liegt es ausschließlich an der Halterin. Vor kurzem ist eine Aussie -Hündin aus einer anderen Gruppe noch gar nicht so lange Rallye-Obedience macht, mit ihrer Halterin einen Wettkampf in Klasse 1 gelaufen mit 100 Punkten und Platz 1.
    Ich war mit Lotte vorher zufällig in einer reinen Schäferhund -Gruppe. Die waren schon weiter und die Parcours waren mir zu schwer. Ein DSH-Hündin und eine Tervueren-Hündin, beide waren toll.
    Bei uns ist es tagesformabhängig, wer besser arbeitet. Lotte bewältigt die Übungen eleganter, Ludwig läuft wunderbar am Bein. Lotte überlegt nicht lange, alles geht zackig. Aber dann sitzt sie eben oft nicht parallel zu mir am Bein. Ludwig arbeitet langsamer, führt die Übungen dadurch aber meist sehr exakt aus. Aber wehe, er sieht aus dem Augenwinkel, dass Lotte sich irgendwie aus Langeweile während des Wartens anderweitig beschäftigt. Dann ist er sofort abgelenkt. Mein Mann neigt dann auch manchmal zu Ungeduld. Aber er merkt schnell, dass dann gar nichts mehr geht.
    In einer anderen Gruppe ist ein Labrador, den wir gut kennen. Der ist auch super.
    Mäuschen : Das gibt es auch immer wieder. Gerade bei so jungen Halterinnen meinen manche "alte Hasen " ,dass sie ihre Ratschläge los werden müssen. Dass auch schon junge Halterinnen (jungen Haltern passiert das seltener!) richtig erfolgreich mit ihren Hunden trainieren, kann man nur schwer ertragen.

  • @Maeuschen90: Wenn sein Hund da nicht Musterhund ist, dann würde ich keinen Pfefferling auf seine Ratschläge geben. Seine Methoden sind dann doch dann nicht so effektiv. Dabei, wo du es ausprobiert hast und bemerkt hast das es nicht der richtige Weg ist für deinen Hund, dann so und so.
    Der HH erarbeitet meistens nach einiger Zeit ein Gefühl für den Hund. Das ist übrigens auch ein toller Aspekt, wenn man mit dem Hund arbeitet.
    Man merkt es sehr stark in der Hundeschule: jeder Hund ist anders und braucht andere Motivationsmethoden z.B.
    Wichtigtuer gibt es immer. Würde der Typ genauso viel Zeit in sein Hund investieren, wie in die gutgemeinten Ratschläge, dann wäre er auch viel weiter :P
    Ich würde z.B. unaufgefordert nie jemandem vorschreiben wie er mit seinem Hund üben solle. Man hat schließlich oder sollte man :P ein sozialverhalten haben. In der Schule hat man auch schließlich nicht jedem seinen Wissen aufgedrängt 8)
    Für mich in Obiedience gehört die Grunderziehung dazu. Du hast geschrieben die wollen Hundesport als Obedience machen, aber die Hunde können nicht ein Mal "Platz" ? Wie soll das gehen? :/:P
    Der Ansatz nur für die Prüfung zu üben ist auch komisch. In meinen Augen ist die Prüfung ein Zusatz. Man macht Obidience dafür, das der Hund im Kopf ausgelastet ist und das man gemeinsam was erreicht und die Bindung stärkt, nicht für das Papier.
    Dementsprechend ist kontinuierliches Üben eine Selbsverständlichkeit, weil es schließlich Spaß macht.
    Ich verstehe nicht, weshalb die Leute das überhaupt machen, wenn es denen keinen Spaß macht, weil DANN macht es dem Hund 100% keinen Spaß und es geht schließlich um den Hund ,...


    @Roopa: Ich habe mir das Suchvideo von Roopa auch angeschaut. Gin kapiert das einfach nicht, da ist Roopa Naturtalent und es wurde mit ihm sicherlich viel gemacht in dieser Richtung. Da z.B. beneide ich euch sehr.
    Es ist auch nicht so, denke ja nicht, das Gin im Alltag beim Gassi mir am Bein klebt :D:P Wenn er nicht gezielt arbeitet, Hundeschule, Wiese während Gassi, dann ist er weeeeeit entfernt von am Bein kleben haha :saint: Ich bringe es einfach nicht zusammen, der rennt mal rechts, mal links, mal hinten mal halb vorne....


    @Lolu: Bei uns gibt es auch eine Aussie. Die hat aber den Pech das die total .. unerfahrene Halter hat wenn ich es so sagen kann hat. Aber die Hündin im Vergleich hat soo Fortschritte gemacht. Man merkt es.
    Danke für den Einblick, es war interessant zum Lesen

  • Cuki, das lernt Gin auf jeden Fall, dass er das Gelernte auch im Alltag anwenden kann. Da habe ich bei euch beiden überhaupt keine Bedenken. Ein junger Rüde ist einfach eine Herausforderung. Es wird immer getestet und immer die Regeln hinterfragt. Wenn wir den jungen Shiba treffen, laufen wir ein Stück zusammen. Wenn die beiden angeleint werden, müssen wir immer aufpassen, dass die 2 sich nicht fixieren, dann knallt es. Beide brauchen absolut klare Ansagen. Die wissen ganz genau, was sie zu tun und zu lassen haben und probieren es immer wieder. Das ist bei Lotte deutlich einfacher. Da reicht ein lautes: "Lass es!" und gut ist.
    Man muss das einfach wissen, damit man sich nicht selbst immer wieder infrage stellt. Klar gibt es auch sehr revierbezogene Hündinnen und sehr unkomplizierte Rüden. Aber im Allgemeinen sind junge Rüden anstrengender. Allein, wenn 2 Rüden an einer Pipi-Stelle einer läufigen Hündin riechen , reicht aus, damit es knallt. So schnell kann der Halter manchmal gar nicht reagieren.
    Du schreibst unerfahrene Halter: Mit einem Aussie nicht so einfach. Aber wenn die Leute sich in einer Hundeschule bemühen, ist da ja noch okay. Doch wie oft werden Hunde wegen Überforderung einfach abgeschoben, ohne dass man ihnen eine Chance gibt mit Hundetrainer /Hundeschule. Wegwerf-Gesellschaft : Alles muss weg, was man nicht mehr braucht oder im Weg ist. Das Schlimme ist, die Leute lernen nicht daraus: Es wird ein neuer Hund gekauft, weil die Schuld lag ja beim alten Hund. Und dann beginnen die Probleme von vorne. ......

  • Ich lese immer und voller begeisterung deine beiträge wirklich interessant und man merkt wie toll ihr zwei zusammen arbeitet und man erkennt sich auch in einigen situationen wieder.
    umkein neues thema anzufangen, schließe ich mich mal kurz an, bezüglich schnappen. Unsere alani ist sehr lieb zu anderen, sofern sie nicht direkt auf sie zugehen, denke sie ist sehr ängstlich bzw unsicher bei fremden hunden. nun ist es so, das sie nicht direkt beißt, wenn ihr einer zu nah kommt , dann schnappt sie 2-3 mal so komisch in die luft und setzt sich dann wieder neben mich, trainer sagt sie hätte ausgeprägten schutztrieb und würde es deshalb machen. Ist das so?

    Wenn Menschen denken, das Tiere nicht fühlen, dann müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!!!

  • Cuki, das lernt Gin auf jeden Fall, dass er das Gelernte auch im Alltag anwenden kann. Da habe ich bei euch beiden überhaupt keine Bedenken. Ein junger Rüde ist einfach eine Herausforderung. Es wird immer getestet und immer die Regeln hinterfragt. Wenn wir den jungen Shiba treffen, laufen wir ein Stück zusammen. Wenn die beiden angeleint werden, müssen wir immer aufpassen, dass die 2 sich nicht fixieren, dann knallt es. Beide brauchen absolut klare Ansagen. Die wissen ganz genau, was sie zu tun und zu lassen haben und probieren es immer wieder. Das ist bei Lotte deutlich einfacher. Da reicht ein lautes: "Lass es!" und gut ist.

    Ich habe gelesen, dass je älter die Rüden sind, desto umgänglicher. Es liegt daran vielleicht, weil man die Regeln schon oft genug in den Hundehirn eingeblaut hat und der Hund kapierte das der Widerstand zwecklos ist. Ich habe für die Zukunft überlegt mir dann nach Gin eine DSH Hündin zu nehmen. Aber auf der anderen Seite je mehr ich Baustellen von Gin beseitige desto mehr schätze ich sein Rüdendasein. Wird Mal ne schwere Enstcheidung.
    Hehe ich bin beruhigt, wenn ich Deine Schilderungen lese, denn da sehe ich, dass nicht nur ich wie ein Falke über jede Rüdenbegegnung von Gin wache :)
    Da findet man sehr schnell Parallelen. Bei dir ist es "Lass es!", bei mir "Aus" :P -> ist noch nicht immer 100% wirksam.
    Lolou das ist ein bisschen erschreckend wie sehr ich meine Hund liebe. Ich meine der hat sich einfach selbst so eingeschlichen in mein Herz. Angefangen von Spaziergängen bei der Vorbesitzerin bis jetzt. Es macht mir manchmal richtig Angst. Die Bindung, die durch die Hundeschule verstärkt worden ist trägt dazu bei, dass ich noch nie ein Haustier so arg lieb hatte. Was mir Angst macht? Das ich irgendwann in der Zukunft von meinem besten Freund Abschied nehmen muss. Der bloße Gedanke treibt mir jetzt schon Tränen in die Augen. ->> abgedrochen wie es klingt, ist es aber so.



    Ich lese immer und voller begeisterung deine beiträge wirklich interessant und man merkt wie toll ihr zwei zusammen arbeitet und man erkennt sich auch in einigen situationen wieder.
    umkein neues thema anzufangen, schließe ich mich mal kurz an, bezüglich schnappen. Unsere alani ist sehr lieb zu anderen, sofern sie nicht direkt auf sie zugehen, denke sie ist sehr ängstlich bzw unsicher bei fremden hunden. nun ist es so, das sie nicht direkt beißt, wenn ihr einer zu nah kommt , dann schnappt sie 2-3 mal so komisch in die luft und setzt sich dann wieder neben mich, trainer sagt sie hätte ausgeprägten schutztrieb und würde es deshalb machen. Ist das so?

    Shirlay, da ich so eine Baustelle auch offen habe und die noch nicht beseitigt habe, kann ich nicht wirklich mit einem konstruktiven Rat dienen.
    Es wäre aber interessant zu wissen, zwecks Austausch wie genau sich alani verhält. Bzw. wie alt ist sie?
    Macht sie es nur an der Leine? Macht sie es auch wenn ein Hund auf sie zugeht aber nicht direkt fronatl aber leicht von der Seite? Wie verhaltet sie sich wenn ein Hund auf sie zukommt und du nicht neben ihr stehst?
    In die Luft schnappen ist eher ein Warnzeichen, Art der Kommunikation zu den anderen Hunden. So wie ich es bis jetzt beobachtet habe, hat es stets geheißen: "ich will dich nicht so nah, lass mich in Frieden"
    Es muss nicht unbedingt was mit Schutztrieb zu tun haben.
    Hatte Alani irgendwann eine unangenehme Begegnung mit Hunden?
    Ich habe das Verhalten manchmal bei anderen Hunden ( meist Hündinnen ) gesehen, wo Gin hingegangen ist um zu schnuffeln. Die haben auch in der Luft geschnappt, dann drehte sich Gin um und ging weg. Daher leite ich davon ab, dass es heißen soll "lass mich in frieden".
    Ein Mal war es bei einer Hündin, die in der Vergangenheit von einem DSH angefallen worden ist. Da spielte vll auch Angst eine Rolle.
    Paar Mal war es bei älteren Hündinen denen die Nähe zu Gin zu viel war.

  • Cuki, dass, wenn man ein Lebewesen sehr liebt, gleichzeitig die Verlustangst immer größer wird, ist ja normal. Gin ist ja noch ein junger Hund und du musst dich damit noch nicht beschäftigen (natürlich können unvorhergesehene Dinge passieren ). Aber im Normalfall ist das ja ein natürlicher Vorgang, vom Welpen /Junghund bist zum Senior. Und irgendwann darf das geliebte Tier auch gehen. Aber die Erinnerungen an eine großartige Zeit bleiben. Und dann zieht ein neuer Hund ein. Das ist dann zwar nicht Ginger, aber auf seine eigene Art genauso wunderbar. Die eigenen Kinder sind ja auch ganz unterschiedlich und man liebt sie alle.
    Jetzt genieß die tolle Zeit mit deinem wunderbaren Hund und mach dir nicht so traurige Gedanken!
    Mir geht es ähnlich wie dir. Rüden sind anstrengend, die Erziehung braucht viel mehr Mühe und Konsequenz, aber wenn man durchhält und die turbulenten ersten Jahre überstanden hat, sind Rüden einfach unwiderstehlich.

  • Hey also alani ist jetzt 16 monate alt,ist sie ohne leine ist sie freundlicher dies kommt leider nur selten vor da alle hier angst vor schäfis haben. Wenn sie frontal und zu schnell kommen ist es ganz schlimm, kommen sie langsamer geht es bei manchen, sind es kleinere hunde so beagle größe ist alles ok ab schäferhundgröße wirds kritisch.
    Ja , leider ist sie schon fast 2 mal von der marxdorfer wolfshündin meines schwagers gebissen worden, ich konnte jedoch zum glück immer noch rechtzeitig eingreifen sodass kein blut floss, dies war einmal als sie ca 6 monate alt war und dann nochmal als sie 10 monate alt war ( die andere hündin ist ein halbes jahr älter als alani) seitdem habe ich den riegel vorgeschoben und sie hatten seitdem keinen kontakt mehr zueinander. Ich habe nämlich bedenken das sie dann wenn sie richtig gebissen wird , jeden anderen hund sofort angeht da sie angst hat das sie wieder gebissen werden könnte.
    In unserem rudel steht sie mit unserer kleinen peaches ungefähr auf dem selben rang, die älteste ist chef und die mittlere ist auch noch über ihr, die zwei ( alani und peaches) haben sich ab und zu mal in der wolle , aber eher wenn es um futter geht, aber alles nur kleine reibereien nichts schlimmes. jeder der beiden will halt mal die weltherrschaft an sich reißen.
    Die zweite baustelle bei alani ist , das sie auf dem platz und beim training sowie in der wohnung so toll hört und auch mitmacht und außerhalb des grundstückes läuft sie überall und nirgends nur nicht da wo sie soll, wir diskutieren das gerade aus, mal schauen wie es wird.

    Wenn Menschen denken, das Tiere nicht fühlen, dann müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!!!

  • Wo hattet ihr euch getroffen mit der Wolfshündin? Auf neutralem Boden? Seid ihr erstmal miteinander angeleint spazieren gegangen?
    In der Wohnung und auf dem Platz gibt es kaum Ablenkung. Aber draußen schon. So viele Gerüche, so viel Fremdes.....Da braucht es einfach viel Übung und noch mehr Konsequenz, um das Gelernte auch da abzuspulen. Deshalb nicht aufgeben, dranbleiben! Irgendwann kommen auch da die Erfolge.

  • @shirley: Bei euch ist es klar die Angstkomponente die predominiert, ausgelöst durch die 2x schirche Hundebegegnungen. Dazu kommt auch wahrscheinlich, dass wenn ein Hund kommt, gerade auf euch zu, dann bist du auch gestresst, weil du weißt was jetzt unausweichlich kommen wird. Das wiederum, sendet Signale an Alani, dass sie jetzt die Situation selbst händeln muss.


    Ich weiß, du gibst dir Mühe und manchmal ist es schwer dem Hund die Führung nicht abzugeben ( UNBEWUSST). Ich habe da auch diese Baustelle ;)


    Tipp: was du probieren könntest ist, wenn ein Hund auf euch gerade aus zurennt und Alani angeleint ist, dann stelle dich vor ihr. Also so, dass du zwieschen deinem Hund stehst und dem ankommenden und rufe bestimmt "nein". Ich habe das ein Mal bei einer HH gesehen. Der anrennende Hund hat haltgemacht. Wenn man sich vor eigenen Hund in solch Situation stellt, dann übernimmt man die Kontrolle und nimmt Beschützerhaltung "Abschirmhaltung" ein. Ich weiß nicht ob es bei euch klappt, es hängt davon ab ob bei Euch der unerwünschte Verhalten Angstbetrieben ist oder da noch was anderes drinn ist. Bei Gin funtioniert der Manöver nicht so ;) probier mal aus.


    Was ich dir raten könnte: Alani braucht positive Hundebegegnungen mit größeren Artgenossen. Bei euch ist das in der Gegend ein Problem, habe ich rausgelesen. Wieso schust du nicht ob es in Deiner Nähe von irgendeinem Hundetrainer / Hundeschulen Spielgruppen für erwachsene Hunde gibt? Die Spielgruppen kosten nicht so viel ( Roopa hat eine gefunden um 5 Euro ). Da hast du den Vorteil das Alani Kontakt zu den (großen) Hunden bekommt UND es wird alles unter Trainer Auge ablaufen, der Dir Tipps geben kann genau zugeschnitten auf deinen Hund. zB. Was du machen könntest um deinem Hund mehr Sicherheit zu verleihen.
    Weiters es gibt Sozialisierungsspaziergänge im Angebot. Das sind Spaziergänge mit Leine / dann ohne je nach Angebot, wo die Hunde mit dem Hundetrainer wirklich in den Altag Gassi gehen. Alani könnte da wiederum auch mitbekommen das an der Leine es ok ist wenn ein Hundi kommt und du wiederum Tipps und praxisorientiert gezeigt woran es bei euch liegt.

  • Hundeschule Tag 14:


    Ich war gestern in der Stadt und bin spät nach Hause gekommen (kurz noch mit Gin raus). Dementsprechend bin ich heute spät aufgestanden. Bin dann gleich in die Hundeschule gefahren und da ich doch noch Zeit hatte bin ich mit dem Rabauken ordentlich Gassi gegangen. In der Nähe gibt es viele kleine Seen und der Tag war schön und sonnig. Bin am Ufer mit ihm gelaufen blauäugig genug um zu denken da es eh kühl ist wird er mir nicht reinspringen. FALSCH :evil: Das Ergebniss war: ich hatte einen totall nassen Hund, der aber sich wie ein Königskuchenpferd gefreut hat :P;) Stöckchen Werfen war dann angesagt, damit er zumindest mir nicht soooo nass in die Hundeschule kommt.
    Ganz allgemein zu dem Thema Gassi gehen vor der Hundeschule: es ist irgendwie selbstverständlich ne? Aber anscheinend nicht für alle. Ich bin einfach der Meinung, dass wenn ich mt dem Hund vor Hundeschule Gassi gehe und er seine Geschäfte in Ruhe erledigt, dann ist er auch konzentrierter am Platz.
    Mir tut ein Colli von Hundeplatz leid. Der Besitzer kommt immer mit dem Hund und seinem kleinen Sohn ( von dem habe ich schon berichtet hier ) und der Hund wird so richtig mies (in meinen Augen) gezogen, gezerrt, angeschrien von dem Mann :(:S Manchmal kann ich nicht hinschauen ......
    Heute am Vorplatz wo wir gewartet haben war die Stimmung eher unruhig. Gin hat es mit Ruhe genommen, Gott sei Dank.
    Wir wurden wie schon sehr oft in zwei Gruppen aufgeteilt. Grundposition, durch den Platz laufen mit "Fuß", Absetzten, Ablegen, Steh. Kombiniert dann mit eine Leinelänge von dem Hund weggehen. Bei dem Zaun stets die Kehrtwende. Während der Woche habe ich sehr viel das "Steh" Kommando mit Gin geübt. Es hat sich wirklich ausgezahlt. Der bleibt stehen und macht keinen Schritt mehr nach vorne wenn ich von ihm weggehe. Es war aber in der Woche schon recht anstrengend. Wo er sich bewegte bin ich immer wieder zurückgegangen zu ihm und habe ihn noch ein Mal die Übung machen lassen. In der Hundeschule sah man aber den Unterschied. Es macht soo ein Unterschied wenn man mit dem Hund was in der Freizeit macht... Am Anfang von den Übungen wurde ich ein Paar Mal korriegiert, nach der Kehrtwende saß Gin parallel, aber zu weit weg von meinem Fuß ( Loch dazwieschen). Ich finde die Korrektur gut, da wurde ich schlampig bei den Übungen auch in Freizeit und es zeigte sich dies auch sofort :P Aber ein Mal korrektur und passte dann schon wieder.
    Wir sind dann 8er gelaufen um "Menschengruppe". DIese Trainerin meinte man solle zuerst durch die Mitte (von zwei Leuten) durchgehen und erst dann den 8er machen. Ich kann mich aber erinnern, dass irgendein Trainer meinte zuerst von außen und dann zur Mitte um den anderen Menschen herum und die Übung in der Mitte beenden. :whistling: Da war ich verwirrt, was ist jetzt das korrekte? Habe leider nicht gefragt.
    Die Trainerin von heute hat in die Runde gefragt wer wird heuer ( im November ) die BH Prüfung machen. Wir haben dann darüber diskutiert. Der Hund muss die alle Übungen ohne Leckerli machen etc. Ich würde die Prüfung schon irgendwann machen, aber November ist mit zu früh, vor allem da wir in der Junghundegruppe immer nur mit Leckerlis arbeiten zum anderen ich nicht genau weiß ob mein Hund soweit ist und auch was da alles bei der Prüfung genau auf uns zukommt. Üben das ganze würde ich schon.. Dann habe ich das ganze auch ihr gesagt und sie meinte ich solle diesen Dienstag zur Hundeschule kommen. Da wird gezielt ein BH Kurs abgehalten und da wird sie sich den Gin anschauen und mir ein Feedback geben wie weit wir wirklich sind. Ah, und das tolle :rolleyes: am Dienstag wird sich auch entscheiden ob Gin soweit ist um von Junghundekurs in Erwachsenen Kurs zu kommen und wenn ja dann zur welcher Kleingruppe. :thumbsup::thumbup: Bin sehr stolz auf die Fortschritte und ich wünsche uns das sehr, denn ich glaube das wir bei den Erwachsenen mehr lernen werden. Bei Junghunden wiederhollen wir das Gelernte seit einiger Zeit. Ein Bringholz soll ich auch am Dienstag mitnehmen. Bitte haltet uns die Daumen :D^^
    Danach haben wir uns im Kreis aufgestellt ( da wurden die 2 Gruppen zusammengelegt ) und wir machten ein Slalom. Zum Abschluss dürften wir zu der Rampe nacheinander hingehen. Die Rampe stand sehr nahe zum Vorplatz.
    Wieso ich das so schildere? Mein Freund ist inzwischen angetroffen und der Gin wusste das nicht. Rampe stand 1-1,5 m von Vorplatz Zaun. Gini flitze über die Rampe und konzentrierte sich auf mich obwohl mein Freund da am Zaun stand. Ein Trainer meinte das mein Hund totall in Arbeitsmodus sei. Beim Rausgehen aus dem Platz hat Gin erst gerafft wer da steht und dann gabs die Freudegeheule :D

  • das klingt doch super wenn es so schön vorwärts geht aber das liegt auch daran fas du in deiner freizeit was machst.
    Zur menschen gruppe bei uns wars so das du einmal durch die mitte gehst um einen mensch rum dann wieder zur mitte und dann um den anderen und stehen bleiben. Es gibt wohl auch prüfer die es zulassen das der hund in der mitte absitzt . Danach verlässt du die gruppe und machst das ganze nochmal ohne leine


    Das video fand ich eigentlich super um mich damals vorzubereiten und das absitzen wird hier in der mitte gezeigt also ist beides richtig.

  • Hundeschule Tag 15 1/2:


    Heute war wieder viel mit den Grundpositionen und von dem Hund weggehen. Dazu beim "Fuß" gehen wurde das Futtergeben reduziert. Das Futter wird nicht mehr in der Hand gehalten ( bzw. nicht dem Hund vor die Nase halten ), sondern erst geben wo der Hund paar Schritte aufmerksam mitgelaufen ist.
    Trainerin hat uns allgemeine Abfolge erklärt. Es gibt 5 Schritte:


    • - Akkustisches Kommando (Kommando rufen/aussprechen)
    • - Visuelles Kommando (mit der Hand Kommando anzeigen)
    • - das Kommando Ausführen (durch den Hund)
    • - Mit der Stimme loben
    • - Bestätigung (Leckerli)


    Ziel wird es sein alles abbauen bis aus 1. und 3. Bei den Junghunden war das so in etwa in zu der Theorie. Wir sind dann 8er gelaufen und es gab eine coole Übung wo wir nacheinander dran waren. Die anderen Hunde waren abgelegt. Man sollte ein Paar Schritte machen, dann die Leine fallen lassen uns weitergehen. Der Hund sollte aufmerksam Fuß gehen. Gin machte es :D Dann den Hund absetzten und sich von dem unangeleinten Hund 20 Schritte, auf jeden Fall viel mehr als eine Leinenlänge, entfernen. Stehenbleiben, 10+ Sekuneden warten ( mit dem Rücken zu Hund noch nicht umgedreht ) der Hund darf sich nicht rühren. Dann zum Hund umdrehen und Hereinrufen mit dem Kommando "Hier". Der Hund solle zu dir laufen und sich vor dir hinsetzten. Bei Gin war es so, dass alles gut geklappt hat bis ich "hier" gerufen habe. Da ist er angerannt zu mir, aber ich merkte so 4 Schritte vor mir hat er kurz überlegt: soll ich jetzt sich vor ihr hinsetzten oder meinte sie das andere was wir privat üben: Grundposition aus dem Rufen :P:P Der hat sich aber richtig entschieden.
    Die restlichen Übungen waren eine Wiederholung für uns. Nach dem Training wurde ich von einer Trainerin angesprochen, ob ich heute noch am Nachmittag nicht zu den Erwachsenenhunde Kurs gehen möchte. Und so bin ich bei den erwachsenen nun gelandet :rolleyes::love::D
    Ich war mit Gin zwischen den Kursen laufen bzw. spazieren. ( in den See springen hat er sich wieder nicht nehmen lassen :evil: )


    Hundeschule Tag 15 2/2:


    Die Erwachsenen Hundegruppe besteht jetzt mit mir aus 9 Hunden. Zur Verfügung stehen 2 Trainerinen. Wir haben eine Schäferhündin in der Gruppe :thumbsup: Die ist total brav. Bei den Erwachsenen wurde uns noch ein Mal die 5 Punkte eingebläut. Wenn wir Fuß gehen wird es ab sofort so gemacht, dass man kein Futter in der Hand hat. Wenn der Hund nach ein Paar Schritten aufmerksam ( sprich dich anschauend ) Fuß geht wird zuerst mit der Stimme markiert ( 4. loben, "Super") dann erst in die Leckerli Tasche gegriffen und bestätigt. Wenn man die Übung macht auch stink normales Fußgehen auf diese Art und Weise ist es ganz schön herausfordernd. Mein Hund geht zwar brav neben mir, aber die Nase wandert schon Richtung Boden. Man muss echt bei dem Hund dabei sein und motivieren damit man die 5-8 Schritte geht ohne Leckerli und den Hund auf dich schauend zu haben. Der Unterschied bei den Erwachsenen zu den Junghunden war: die anderen Hunden machten die Übungen souverän, klar man arbeitete noch an Feinheiten ( anschauen ) aber es war eher Feinheit und nicht das "wie".
    Ah es ist mir auch Vormittag passiert: wenn man schnellen Laufschritt macht, sollte der Hund nicht galoppieren ( Hüpfer machen ). Was bei Gin der Fall war. Man korriegiert das indem man eigenes Lauftempo runterschraubt, bzw. ein Tempo findet wo der Hund nicht springt und falls man Futter in der Hand hat dann die Hand nicht zu weit oben halten.
    Den erwachsenen Kurs sind wir durchgelaufen mit Fuß und Grundpositionen. Es war was anderes, durch die fehlenden Leckerlis und hat Spaß gemacht was ganz neues auszuprobieren. Ah, es wurde auch uns einbegläut das es ab sofort kein Leckerli gibt wenn der Hund ein Kommando nicht perfekt ausführt. Man kann es zwar mit Stimme markieren "Super" aber es gibt kein Leckerli. Zum Hund zurück die Übung wiederhollen und wenn es perfekt ist erst dann nach Stimmer Leckerli geben. Bei Gin habe ich es angewendet weil der Gute beim Kommando aus dem Fußgehen "Platz" sich nicht perfekt parallel gerade hingelegt hat. Wieder eine Kleinigkeit zum Üben ^^
    Wir haben dann 8 er gemacht in einer echten Hundegruppe.
    Zw. den Übungen bei den Erklärungen waren wir alle ziemlich nah beinander. Gin war schon müde nach den 2 Kurszeiten und hatte 2x versucht einen Ausflug zu danaben liegenden Hündin zu machen.Unterbunden.
    Die Trainerin hat nach den erwachsenen Hunden gefragt ob ich zu ihrer Hundegruppe gehen mag. JA :thumbsup: das ist die Trainerin die ich haben wollte :saint: Sie meinte auch das Gin bei den Junghunden schon unterfordert war.