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Ginger in der Hundeschule

  • Cuki
  • 29. August 2016 um 21:30
  • angieblau
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    267
    • 2. September 2016 um 19:12
    • #16

    hi Cuki,

    genauso wie Du beschrieben hast fängt man an. Man kann es mit einer Leine sich etwas einfacher machen mit hinten rum führen. Dein Hund muss ja erst mal wissen, was er zu tun hat. Neben Dir SITZEN kannst Du gut mit Futterhand üben. Du stellst Dich neben den Hund und hebst gwasi die Hand nach oben. Der Hund schaut in der Regel der Hand nach - ist ja Futter drin. So wie Du halt Sitz auch üben tust, nur halt, dass Du neben dem Hund stehst. Wenn Du mit der Leine den Hund rumgeführt hast, kannst sofort das mit der Hand in einem "Atemzug". So ist die Verknüpfung nachher da, um Dich rum und neben dir absitzen. Am Anfang kannst Du ruhig auch mit dem Wort SITZ nachhelfen. Allerdings würde ich SITZ separat üben. Auch die Fußposition vor dem Losgehen. Bevor der Hund nicht bei Dir ist KEINE Schritte machen. Das kann sehr lange gehen bis das funktioniert. Aber immer wenn der Hund Dich anschaut, loben und bestätigen. Dann das Kommando mit einbauen. Klaro ist es einfacher einen Welpen zu Konditionieren. Aber auch ein Älterer Hund lernt das sehr schnell :-). Mein Derry kam mit 2 Jahren zu mir. Allerdings muss ich dazu sagen, er himmelte mich von Anfang an AN. Das musste ich ihm nie zeigen. Er kannte auch vom Züchter (er war da 1 Jahr, bis er zu einer Familie kam) schon die Grundkommandos.

    Ich hoffe, Du kannst damit was anfangen. Finde es immer schwierig zu beschreiben, wie man das am Besten hinbekommt. Oft mache ich auch vieles aus dem Bauch heraus.

    LG
    Angelika

    P.S. Meine Britte hat beidseitig schwere HD

    Einmal editiert, zuletzt von angieblau (2. September 2016 um 19:17)

  • angieblau
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    267
    • 2. September 2016 um 19:12
    • #17

    @Sarah, sieht richtig gut aus auf den Bildern! Supi :)

    Angelika

  • angieblau
    Beiträge
    267
    • 2. September 2016 um 19:15
    • #18

    @Roopa, kommt bestimmt. Aber ich kann nicht auf einmal mein Rudel auf Roopa loslassen, dat geht nicht gut - mein Alter ist da nicht mehr so gut zu sprechen drauf. Aber Britte und Roopa würden sich prima verstehen, die Sprechen die gleiche Sprache :D

    LG
    Angelika

  • Cuki
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    68
    • 4. September 2016 um 15:38
    • #19
    Zitat von angieblau

    hi Cuki,

    genauso wie Du beschrieben hast fängt man an. Man kann es mit einer Leine sich etwas einfacher machen mit hinten rum führen. Dein Hund muss ja erst mal wissen, was er zu tun hat. Neben Dir SITZEN kannst Du gut mit Futterhand üben. Du stellst Dich neben den Hund und hebst gwasi die Hand nach oben. Der Hund schaut in der Regel der Hand nach - ist ja Futter drin. So wie Du halt Sitz auch üben tust, nur halt, dass Du neben dem Hund stehst. Wenn Du mit der Leine den Hund rumgeführt hast, kannst sofort das mit der Hand in einem "Atemzug". So ist die Verknüpfung nachher da, um Dich rum und neben dir absitzen. Am Anfang kannst Du ruhig auch mit dem Wort SITZ nachhelfen. Allerdings würde ich SITZ separat üben. Auch die Fußposition vor dem Losgehen. Bevor der Hund nicht bei Dir ist KEINE Schritte machen. Das kann sehr lange gehen bis das funktioniert. Aber immer wenn der Hund Dich anschaut, loben und bestätigen. Dann das Kommando mit einbauen. Klaro ist es einfacher einen Welpen zu Konditionieren. Aber auch ein Älterer Hund lernt das sehr schnell :-). Mein Derry kam mit 2 Jahren zu mir. Allerdings muss ich dazu sagen, er himmelte mich von Anfang an AN. Das musste ich ihm nie zeigen. Er kannte auch vom Züchter (er war da 1 Jahr, bis er zu einer Familie kam) schon die Grundkommandos.

    Ich hoffe, Du kannst damit was anfangen. Finde es immer schwierig zu beschreiben, wie man das am Besten hinbekommt. Oft mache ich auch vieles aus dem Bauch heraus.

    LG
    Angelika

    P.S. Meine Britte hat beidseitig schwere HD


    Danke für die Tipps. Habe ausprobiert uuuuuund in der Hundeschule ist es genauso heute dran gekommen am Programm. 1 : 1 wie du es beschrieben hast. :thumbup:

  • Cuki
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    • 4. September 2016 um 16:15
    • #20

    Hundeschule Tag 2:

    Gestern war wieder Hundeschule. Nach ganzer Woche üben, war ich sehr gespannt wie es weitergeht.
    Während ich die letzten Formalitäten abgeschlossen habe, hatte sich Ginger in seinem Wartehäusschen wieder sehr brav verhalten.
    In der Stunde gestern, haben wir quasi eine Wiederholung der Übungen der letzter Woche gemacht. Es war wirklich nichts neues. Ich achtete darauf, dass er seine Grundposition schön einnimmt und die Übungen gingen leicht.
    Am Ende der Stunde wurde Gin und ein anderer Hund von dem Trainer gelobt ( die wechseln sich ab die Trainer ). "Das schaut bei euch sehr gut aus"
    Ich war echt sehr stolz
    Mir wurde noch gesagt, dass ich heute auch kommen soll. Die haben anscheinend auch am Sonntag Junghundekurs. Da ich so und so derweil noch bisschen Zeit habe sind wir auch hingegangen.

    Hundeschule Tag 3:

    Heute waren wir insgesammt zu 6 und wir wurden dann je 3 HH und Hunde pro Trainer aufgeteilt. Es gab wieder ein Trainerwechsel.
    Zuerst haben wir in die Position Bringen geübt. Der heutiger Trainer hat viel dabei erklärt und ist, was mir gut gefallen ist auf die Leute zugegangen und hat Sachen gezeigt. In meiner Gruppe war ein Border Colli + Besitzer der noch nie mit seinem Hund gemacht hatte.
    Zu mir und Gin. Wir sollten dann den Hund in die Position bringen. Eben mit dem Bogen machen mit der Hand. Bevor es losging "Fuß" rufen. Wenn der Hund parallel zum Bein war ( jaaaaa Ginger war heute jedes Mal schön bei meinem Bein und zwar parallel ) die Hand anheben. Sobald der Hintern des Hundes das Boden berührt, mit dem Futter bestätigen. "Sitz" Kommando eben nciht benutzen.
    Bei Ginni klappte es gleich Ich wurde noch kurz korrigiert, weil ich meine Hand falsch hatte und zwar so, dass Ginger seine Pfote nicht auf der Höhe von meinem Fuß war, sondern leicht dahinter.
    Nach der Korrektur achtete Frauchen mehr darauf was sie tut und Gin kapierte es sofort.
    Danach gabs ein Paar Übungen mit Fußgehen, Absitzen, Fußgehen.
    Danach gabs eine lange Erklärung weshalb die nächste Übung wichtig sei.
    Es ging darum, dass wenn man den Hund in die Position bringt und er neben dir sitzt, man das Kommando "Fuß" sagen soll. Aber nicht losgehen. Warten. Sobald der Hund nach dem Kommando dich angeschaut hat. Mit Futter bestätigen. Wichtig sei, dass ich den Augenkontakt des Hundes habe. Der Hund soll sich einprägen das bei dem Kommando ich etwas von ihm will.
    Die Bindung ist eine wichtige Sache dabei, meinte der Trainer.
    Na gut, habs probiert. Und es klappte. Dann sollte ich in die Futtertasche greifen erst wenn er mich anschaute, weil Ginger sonst nicht weggeschaut hatte der Gauner sondern zwischen meinen Augen und Futterhand guckte :P
    Die Korrektur fand ich sehr hilfreich. Mir hat der Trainer gesagt, dass Gin ja totall auf mich fixiert sei :D ich denke das war ein Lob, oder? :)
    Während der Trainer bei den anderen korrigierte, oder Sachen zeigte, habe ich selbständig mit Gin geübt.
    Ich habe rausgefunden, dass sobald kein Action da war ( also es hat bisschen gedauert bei den anderen und allgemein ) und ich nichts mit Gin machte, sondern er sollte nur sitzen, da ist er mir aufgestanden oder hat sich hingelegt.
    Meine Frage ( da ich nciht daszugekommen bin den Trainer zu fragen ), wie stelle ich es an, dass mein Hund sitzt in Position neben Fuß, auch wenn cih komplett nichts mache mit ihm, so 2-5 min?

    Nach der Stunde beim Rausgehen aus dem Platz, ist die Trainerin von Hundeschule Tag 1 zu mir gekommen und hat mir gesagt, dass es bei uns sehr gut ausgeschaut hat und ob wir viel geübt haben :thumbup:
    Ich war nicht vorbereitet auf so viel Lob für Gin, ich freue mich trotzdem.
    Sie hat noch angemerkt, wenn ich den Gin in den Wartehäuschen lasse, soll ich nicht das Kommando "PLatz" benutzen, den wenn ich weggehe wird er sich eventuell bewegen und bei dem Kommando soll er ruhig liegen.
    War auch ein guter Tipp, ich wäre nicht so drauf gekommen.

    Danach habe ich Ginger zum Schwimmen mitgenommen

  • Maeuschen90
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    • 4. September 2016 um 17:16
    • #21

    die 2 bis 5 min im fuß mit blick kontakt sind grad am anfang sehr schwer aber du kannst die zeit bis zur Belohnung rauszögern aber langsam vorgehen das ist schon recht anstrengend für den gund so lange mit höchster konzentration zu sitzen.
    Oder aber sobald er sich hinleft holst du ihn wieder ins fuß und korregierst ihn somit.

    Aber es klingt doch schon recht gut bei euch und der rest ist gedult und zeit

    LG sarah

  • Cuki
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    • 4. September 2016 um 19:39
    • #22

    Ah nene :) von 2 min auf mich schauen, voll konzentriert bin noch weit entfernt.
    Gin schafft so 30 sec, das war das Längste.
    Ich meinte eher sowas wie ruhig neben mir sitzen auch ohne mich anzuschauen :P
    Wenn lange nichts passiert, und ich gerade dabei war
    eine Pause zu machen, also habe ich das Fuß auch nicht gestresst beim Wegschauen blieb er sitzen zwar aber dann wo gerade nichts gemacht wurde ist Paar Schritte weggegangen.
    Hmm, werde dann wie du es rätst eben üben ^^
    Morgen machen wir mal nichts und ich versuche übermorgen beim Gassi gehen

  • Cuki
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    • 10. September 2016 um 23:08
    • #23

    Hundeschule Tag 4:

    Heute war es wirklich heiß. Wir waren 20 min zu früh. Da habe ich darauf geachtet, dass ich Gin zumindest im Halbschatten in dem Wartebox abstelle, den Unterboden Nass mache und seinen Kopf.
    Diesmal wurden wir bei den Junghunden zu der regulären Gruppe eingeteilt und waren nicht unter den Anfänger dort :)
    Futtertreiben Übungen, mit Steh, Ablegen, Sitz. Das war das meiste.
    Während Futtertreiben gabs kurzzeitig ein Problem bei dem Komando "Steh", ich hatte meine Hand doch zu weit oben und Gin machte "Sitz" :S
    Allg. bei den Besuchen in der Hundeschule mit den anderen Hunden, merke ich wie entspannt Ginger von einem Mal zum anderen Mal mit den anderen Hunden ist :thumbup:
    Am Ende der Stunde sollten wir uns in einem großen Kreis aufstellen. Den Hund neben sich ablegen und nacheinander ( immer eine Person + Hund ) ist zw. den Hunden sammt Besitzer quasi Fuß slalom gegangen.
    Einerseits der Hund der gerade geht, sollte bei nahen vorbeigehen bei den anderen Hunden sich trotzdem auf seinen HH konzentrieren und bei Fuß gehen, anderseits die abgelegten Hunde sollten bei dem Vorbeigehen von dem anderen Hundepaargespann wirklich auch liegen bleiben.
    Ich war als Vorletzte dran.
    Ich habe Gin abgelegt, bin auf seine Leine wie gebeten draufgestiegen und bin ruhig gestanden.
    Ich muss sagen Gin hat es sehr gut gemacht. Natürlich in dem Moment, wo der andere Hundehalter sammt Hund vorbei geht und mein Hund ruhig liegt gabs Futterbestätigung.
    Nun ja, als ein brauner Wischler an der Reihe war ( ähnlich der Rasse der Gin gaaar nicht mag ) ist er energisch aufgesprungen. Hatte ihn gleich bei mir, aber hehe, naja gaaanz so glatt war die Übung nicht dann.

    Die letzte Übung eben fand ich besonders cool. Den es wird mir gezeigt in kontrollierter Umgebung und vorallem Gin, das er bei den anderen Hunden entspannt bleiben darf
    Morgen gehen wir wieder hin :rolleyes::love:

  • Lolu
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    • 10. September 2016 um 23:28
    • #24

    Naja, ein M. Vizsla ist schon noch mal was anderes als ein Ridgeback. Aber das kurze Fell und die Liebe zu warmen Temperaturen haben sie gemeinsam. Und dass es Jagdhunde sind.
    Das hört sich toll an! Gin ist ein echter Musterschüler! Vielleicht sollte ich dir Ludwig auch mal schicken. :D

  • Cuki
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    • 10. September 2016 um 23:37
    • #25

    Ob es Wischler war kA, er schaute aus wie ein ridgeback ohne den Streifen eben. ^^
    Den Ludwig behalst du schön bei Dir , ich wäre echt überfordert hehe
    Außerdem, denke ich das du bei Ludwig viel besser weißt wo sein Knöpfe zum drücken sind. Wie geht es Ludwig? WIe ist er so drauf jetzt?

    Ich tue auch nach Hundeschule die Übungen im Alltag einbauen. Letztens ist Gini brav bei mir gebliben unangeleint, wo ein anderer Hund zugerannt ist und war nur halbes Meter hinter dem Gin.
    Wenn ich das alles so sehe, macht es mich SO wütend, wenn ich daran denke was die Vorbeseitzerin alles nicht gemeint hatte, das der Gin sooo schlimm sei von Grund auf und es war so knapp das er in Tierheim landet.
    Es macht mich echt wütend!
    Ich weiß gar nicht ob es daran liegt das wir s so gut passen zusammen oder weil es ist egal was es für ein Hund ist, wenn man auf einen zugeht und auf seine Bedürfnisse dann dankt er 100 mal mehr.
    Es ist so ein toller Hund. Er will lernen, er will was machen. Und naja, ich lerne da auch viel.

    ´Wenn es Forentreff gibt und es vll am WE ist würde ich euch alle gerne kennenlernen. Habe bissl weit aber ich denke, dass wenn es nicht ein Tag nur ist, es ist machbar. Früher gab es Forentreffen hier oder? Ist die Idee allg. gestorben?

  • Lolu
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    • 11. September 2016 um 00:51
    • #26

    Der Gin merkt, dass du ihm ein artgerechtes Leben ermöglichst, dass du ihm Regeln setzt, ihn liebevoll konsequent erziehst. Bei seinen Menschen vorher hatte ihm keiner gezeigt, was er tun oder lassen sollte. Also hat er die Führung übernommen. Bei dir hat er sofort gemerkt, dass du die Führung hast. So orientiert er sich an dir und das macht ihn zu einem glücklichen, ausgeglichenen Hund. Dass er optisch dazu noch ein Traum ist, macht es natürlich nochmal einfacher ihn zu lieben.

    Ludwig ist gut drauf. Ich war heute seit Wochen mal wieder allein mit den Beiden unterwegs. Kein Problem. Mit 18 Monaten hat er natürlich noch Flausen im Kopf, das darf er natürlich auch noch haben. Aber er orientiert sich immer besser an uns. Und er ist unser Kampfschmuser, unser Riesen-Teddybär. :love:
    Lotte macht mir gerade richtig Freude. Sie ist jetzt 2 Jahre und 4 Monate alt. Sie ist viel selbstbewusster als früher, lässt sich super führen und ist ein fleißiges Arbeitsbienchen. Ob Apportieren, Leckerlies suchen, Unterordnung. ....sie macht alles gern. Sie ist nicht der Hund, der sich über jede Hundebegegnung freut, will lieber ihre Ruhe. Ludwig reicht ihr. Aber damit können wir leben. Ludwig ist da anders, ob Hund oder Mensch, er freut sich über jeden. Andere Rüden müssen natürlich erstmal getestet werden. Aufgrund seiner imposanten Erscheinung (groß und schwarz ) gibt es nicht viele Rüden, die ihm wirklich ans Leder wollen. Meistens drehen eben schon vorher die Besitzer ab. Mit großen schwarzen Schäferhunden, dann noch im Doppelpack, lässt man sich besser nicht ein. :rolleyes:

  • Cuki
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    • 12. September 2016 um 09:03
    • #27
    Zitat von Lolu

    Ludwig ist gut drauf. Ich war heute seit Wochen mal wieder allein mit den Beiden unterwegs. Kein Problem. Mit 18 Monaten hat er natürlich noch Flausen im Kopf, das darf er natürlich auch noch haben. Aber er orientiert sich immer besser an uns. Und er ist unser Kampfschmuser, unser Riesen-Teddybär. :love:

    Lotte macht mir gerade richtig Freude. Sie ist jetzt 2 Jahre und 4 Monate alt. Sie ist viel selbstbewusster als früher, lässt sich super führen und ist ein fleißiges Arbeitsbienchen. Ob Apportieren, Leckerlies suchen, Unterordnung. ....sie macht alles gern. Sie ist nicht der Hund, der sich über jede Hundebegegnung freut, will lieber ihre Ruhe. Ludwig reicht ihr. Aber damit können wir leben. Ludwig ist da anders, ob Hund oder Mensch, er freut sich über jeden. Andere Rüden müssen natürlich erstmal getestet werden. Aufgrund seiner imposanten Erscheinung (groß und schwarz ) gibt es nicht viele Rüden, die ihm wirklich ans Leder wollen. Meistens drehen eben schon vorher die Besitzer ab. Mit großen schwarzen Schäferhunden, dann noch im Doppelpack, lässt man sich besser nicht ein. :rolleyes:

    Glaubst du es ist allg. so, dass die Hunde ( Rüden und Weibchen ) erst wo sie ein gewisses Alter erreichen, genug Selbstbewusstsein entwickelt haben, dass die so richtig gut werden? Ausgegelichen im Charachter?
    Das die Lotte ihre Ängste überwinden konnte freut es mich sehr und sie ist fast im Alter von Gini :D
    Inwiefern testet er die Rüden der Ludwig? Bin schon gespannt, weil vll macht Gini auch ja das so ^^
    Du scheinst die beiden richtig gern zu haben. Du hast mal geschrieben, dass keiner von den beiden dein Seelenhund sei. So aber wie du über die beiden schreibst, scheint mir, dass ihr dann super enge Bindung habt. Was ist dann ein Seelenhund?

  • Cuki
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    • 12. September 2016 um 09:21
    • #28

    Hundeschule Tag 5:

    Gestestern bei den Junghunden waren gleich 3 Trainer zuständig. Insgesammt waren wir 8 Hundehalter + Hunde.
    Die ganz neuen 2 Personen am Stück waren mirt einem Hundetrainer und dann der rest sollte eine Gruppe sein.
    Dann aber hat eine Trainerin die ich vorher nicht hatte anders entschieden und sie hat sich 3 Leute rausgepickt. Mich, einen wie sie es selbst nannte "roten rotweiler mix" ( zur Protesten der Hundebesitzerin ) und noch einen, ähnlichen.
    Ich habe gleich bemerkt das die Trainerin sehr autoritär ist. Beim Futtertreiben, Position und losgehen hat sie gleich neue Sachen gefunden die ich und Gin verbessern könnten.
    Beim Losgehen sollte ich meinen linken Fuß benutzen ( also den Fuß beim Hund ) dabei Fuß sagen. Das wusste ich zB. nicht.
    Wir haben langsamen, schnelles und normales Fußgehen geübt. + normalles Futtertreiben zuerst ( damit man den Hund motiviert wie sie sagte ).
    Der dritte Hund in meiner Gruppe, wollte irgendwie gar nicht, lag nur und es interessierte sich nicht für das Futter.
    Die Trainerin fragte was los sei ( sie hat eine forsche Art, aber ist eine ganz liebe ). Es stellte sich heraus, dass der 3 Hund der 8 Monate alt war bereits Radfahren war. Er war totall fertig. Die Trainerin hat die Halterin sammt Hund nach Hause geschickt und angemerkt das der Hund zudem viel zu dünn sei. Danach hat sie sich kurz aufgeregt, dass mit 8 Monaten Radfahren viel zu früh sei.
    Dann hat sie gemeint, dass sie allgemein sucht sich ihre erwachsene Hundegruppe in der Regel selbst aus, weil sie nicht den Nerv hat mit Leuten zu arbeiten, die nicht mit dem Hund arbeiten wollen.
    Sie hat mir und Gin das richtige umdrehen gezeigt. Das konnten wir nähmlich gar nicht vorher. Also bei Kehrtwende zum Hund drehen, den Hund hinter den Rücken bei sich vorbeiführen. Ich hatte mit Gin Anlaufschwieriegkeiten, weil erstens ist mir Gin stehengeblieben in dem Moment wo er halb hinter meinen Rücken war und zweitens ich habe mich ungeschickt mit Leinenwechsel in die andere Hand angestellt.
    Die Trainerin hat es mit Gin vorgezeigt. Nach 2 Mal klappte es bei denen und dann habe ich ein Paar Mal geübt und es ging bei mir auch. Sicherlich nicht sehr elegant aber dann doch ^^
    Wir haben dann das Ablegen und weggehen geübt. Ich musste nicht auf die Leine steigen. Die Übung fand ich einfach und Gin auch. Er stand kein einziges Mal auf.
    Am Ende der Stude waren wir 2 ( ich und die andere Hundehalterin mit roten Rotweilermix gelobt ) und es ging an die Hürde.
    Die Trainerin meinte das ich den Gin bei der Hürde ruhig ableinen kann, er sei kein Rowdy. Es hat mir gefallen, dass diese Hundetrainerin nicht voreingenommen war. Ihre Art und weise gefällt mir auch, ich weiß zumind. wirklich was Sache ist und das Training war auch sehr konstruktiv.

  • Lolu
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    • 12. September 2016 um 23:51
    • #29

    Nicht nur, dass der Hund viel zu jung zum Radfahren ist, dann auch noch bei der Hitze!! Wie dumm können Menschen eigentlich sein?!
    Die Trainerin scheint sehr kompetent und engagiert zu sein. Ich finde Trainer toll, die sagen, was sie wollen und nicht so ein Wischi-Waschi-Training machen, wo man sich hinterher fragt, was man eigentlich gelernt hat.
    Die Drehung machen wir beim Rallye-Obedience auch. Tröste dich, dank meiner schlechten Koordination hat es bei mir auch gedauert, bis das geklappt hat. Bei meinem Mann und Ludwig sieht das auch noch etwas ungelenk aus. :P Im Alltag brauche ich das aber nicht.
    Seelenhund? Ich denke, das ist Gin bei dir schon. Ein Seelenhund ist die ganz große Liebe, eine echte Bindung, ein Gespür füreinander bezüglich Stimmungen, gesundheitlichen Problemen. ...Auch in einem Rudel ist der Seelenhund etwas Besonderes. Für meinen Mann war es unsere alte Hündin. ...und Ludwig noch mehr. Allerdings schleicht sich Lotte so langsam immer mehr in sein Herz.
    Bei Ludwig warte ich auch noch auf die Reife. :rolleyes: Rüden brauchen länger.
    Wie gesagt, so viele Rüden treffen wir nicht, die sich auf Ludwig einlassen. Er geht dann hin, aber auch nicht immer, und schränkt sie in der Bewegung ein, indem er den Kopf auf den Nacken des anderen Rüden legt. Das lässt sich nicht jeder Rüde von einem frechen Jungspunt bieten. Das unterbinde ich aber ruckzuck.
    Bin gespannt, wie er sich entwickelt. Und bei Gin auch. :)

  • Cuki
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    • 23. September 2016 um 09:47
    • #30

    Hundeschule Tag 6:

    Letzte Woche Samstag haben wir im Grunde die Übungen von letzten Mal durchgenommen noch ein Mal.
    Die Kehrtwende hat gut funktioniert. Ich musste nicht mehr mit der Hand mit Leckerlis Gin hinter meinen Rücken führen, er machte es schon automatisch. Wir haben ein Lob kassiert. Naja, wir haben die Kehrtwende auch geübt.
    In der Halbzeit in der Pause hat es sooo angefangen zu regnen das wir alle beschlossen haben Schluss für den Tag zu machen.
    Es war kein Regen sondern ein Wolkenbruch eher.

    Hundeschule Tag 7:

    Am Sonntag dann gabs gar nichts. Frauchen hat verschlafen ( am Samstag habe mein Geburtstag nachgefeiert ) und wir schafften nicht in die Hundeschule um 10.
    Dafür dann waren wir riesen Hundewiese wo wir gemeinsam die Hundeschule Übungen gemacht haben und dann hat Gin mit 7 anderen Hunden getobt.
    Deutsche Dogge, American Amstaff x2 , Border Collie, ein weißer kleiner Hund kenne die Rasse nicht war dabei und ich glaube paar Mischlinge.
    Es hat recht witzig ausgeschaut der Meute beim Spielen zuzusehen. Für Gin war es auch ne Premiere eine Bekannschaft mit "Elli" der deutschen Dogge Dame zu machen. Zuerst hat er sie nicht einschätzen können und war beim Begrüßen mit eher vorsichtig aber dann totall verliebt. Die war auch eine liebe.

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