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Kangal beißt 72jährige tot

  • Lolu
  • 1. Juni 2017 um 11:01
  • Pelzbären
    Beiträge
    365
    • 10. November 2018 um 18:33
    • #61

    Lupus, alle Hunde die bei uns aus einer guten VDH anerkannten Zucht kommen haben im Rahmen ihrer Zuchttauglichkeitsprüfung eine sehr intensive Wesensüberprüfung hinter sich, von einem sehr ausgiebigen Gesundheitscheck mal ganz abgesehen, für mich ein sehr wichtiger Punkt einen solchen Hund nur aus einer solchen guten Zucht zu nehmen und nicht von so genannten freien Züchtern wo unkontrolliert und vor allem un untersucht vermehrt wird

    Grüßle von Claudia, Miklós und Luisa, die Pelzbären Franziska und Grisu für immer im Herzen ??


    Man kann 20 Jahre lang die selben Fehler machen und DAS Erfahrung nennen.

  • twosouls
    Beiträge
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    11
    • 10. November 2018 um 21:08
    • #62

    Ich habe mal bissl drüber gelesen. Und ich muss sagen das ich Asnea in weeeeiter Hinsicht Recht gebe. Ob das dann in einem Verbot zur Haltung in der Stadt münen muss sei dahingestellt. Bedenkt man,das zum Beispiel Tierheime-bei uns hier zumindest wird das so gehandhabt-HErdenschutzhunde grundsätzlich nicht in Stadtwohnungen vermitteln (ansosnten sind die da sehr tolerant und haben keine Ansprüche an Haus oder Garten bei anderen Hunden) wird ja da indirekt auch shcon ein verbot zumindest für die Vermittlungshunde erteilt. Und ich muss sagen: Ich finde es ok.

    HSH sind die einzigen Hunde(Rassen) wo ich wirklich enge Grenzen setzen würde. Und Asnea hat durchaus die richtigen Gründe dafür gebracht.

    Unabhängig davon ob es Hunde gibt die problemlos sind-das gibt es immer,gibt es auch bei den Wolfhunden,dennoch sind es weitesgehend keine Hudne für die Stadt oder für Leute die einfahc mal gerne bissl Natur wollen- muss man sich hier zwei Sachen vor Augen halten.

    Durch Zucht genetisch verankertes Verhalten und Einsatzgebiet und damit verbunden die Zuchtauswahl.

    Das Verhalten genetisch verankert werden kann und wird ist hoffentlich unstrittig? Bei den HSH geht es -und Asnea wies darauf hin- überhaupt nicht darum ob der ein Schaf bewachen kann. Das Schaf ist völlig unerheblich. Der Punkt ist,das ein HSH immer dazu neigen wird sich ein Objekt zu suchen WAS er bewacht! Ist keine Herde da,ist´s halt sein Mensch. Und in den meisten Fällen ist das bei den HSH auch nur EIN Mensch. Weiterhin: Da HSH selsbtständig ohne menshcliche Hilfe und Anweisungen arbeiten müssen,treffen sie selsbtständige Entscheidungen. Nun...das ist ok. Das tun beispielsweise Wolfhudne auch grundsätzlich. Aber auch da muss man im Hinterkopf haben das ein eigenständig entscheidender Hund sehr schnell Fehlentscheidungen treffen kann-aus menshclicher Sicht-weil ein Hund nunmal niemals die menschliche Sicht als Wertmaßstab zu Rate zieht. Sondern stets die Hundliche. Es gibt in D in den Alpen vereinzelte Gebiete wo HSH ihre Arbeit verrichten. Nicht für umsonst stehen dort Hinweischilder samt richtigen verhalten für Touristen. Denn immerwieder kam es zu Unfällen mit eben jenen. Das bedeutet das die Entscheidungen eines HSH sehr ernst zu nehmen sind und jener kommunikativ es auch ernst meint was er da vermittelt. Ob nun unverstanden oder nicht!

    Weiterhin sind HSH bisher keine Modehunde geworden. Beim Kangal habe ich den Eindruck das es sich schon seit Jahren abzeichnet das sich das ändert. Besonders durch entsprechende reißerische Videos auf YT wo diese Hunde als LÖwenkiller u.s.w. hingestellt werden. Sowas zieht genau das Punblikum an,welche besser wohl gar keinen Hund hält. Die Zuchten jedenfalls ,werden aber vermutlich nach wie vor auf die Leistung ihrer Hunde geprüft werden. Plakativ gesagt sind das keine "aufgeweichten" Modehunde die nicht mehr viel Veranlagung mitbringen,sondern nein,es sind waschechte ,große,wehrahfte Hunde,welche darauf gezüchtet wurden das sie das was sie in ihren Aufgabenbereich einschließen (egal ob nun Huhn,Schaf,oder Kleinkind) auch notfalls mit vehementen Einsatz ihrer Physis schützen.<<------nie nahc menshclichen,sondern immer nach hundlichen Maßsstab. Hunde die da aus der Rolle fallen sind Ausnahmen. Und ich würde sagen Halter die ihre HSH da soweit im griff haben das sie trotz solcher Vernlagungen problemlos geführt werden können im urbanen Raum,sind genauso selten.

    Es hat eben auch einen Grund wieso HSH fast von der Bildfläche verschwunden sind,was Arbeit an der Herde angeht. Lange Zeit waren die in D auch nicht mehr genutzt. In Spanien konnte man noch in den Pyrinäen ab und an welche sehen. Und in Osteuropa. Überall dort wo wenig Zivilisation in der Nähe war. Und das ist ja in Mitteleurpa kaum gegeben.

    Diese zwei Sachen sind für die HSH´s maßgeblich. Das ist das was die Hunde ausmacht. Ihre Arbeit und ihre notwendige Veranlagungen,welche seit Jahren das Zuchtziel sein musste.
    Deren Veranlagung ist deren Bedürfniss!
    Ob da nun ein Mali auch schwer ist,ist nicht wichtig. Entscheidend ist was man tun kann um die Schwierigkeiten zu umgehen.
    Mit einem DSH oder Mali macht man Hundesport gleich welcher Art und jeglicher Coleur.

    Mit einem Husky oder Windhund fahre ich Fahrrad oder Schlitten oder lasse die neben dem Pferd herlaufen.
    Mit einem Wolfhund denke ich mir neue Sachen aus,zeige neue Dinge,kuschel den halben Tag und versuche Abenteuer zu erleben.

    Einen Jagdhund-da wirds schon kritischer-führe ich jagdlich oder versuche Triebabbau an Hetzspielen (kann auch im Triebaufbau enden :D).
    Was könnte ich nun also mit einem HSH tun der kaum andere Interessen hat? Der bewacht halt. Zuverlässig. Selbstständig. So selbstständig das er auch darüber entscheidet was er bewacht (wenn er nichts hat). Pelzbären erwähnte es: "Das endet nicht am Gartenzaun.".
    Ich brauche da bloß an Lischie denken,welche da schon Gruppen in die ich hinenkam abkontrollierte ,dann jene begluckte und niemand anderes mehr heranlies. Da kippte ratzbatz die Stimung wenn da jemand Anderes von außerhalb einfach nur vorbeilaufen wollte. So selbstverständlich wie immer in der Stadt. Der Hund jedoch sah das anders. Aber damit rechnet doch kein Schwein in der Stadt. Stelle ich mir das bei einem duchgezüchteten HSH von 60 oder mehr Kilo vor......Gute Nacht! Nicht das man es nicht handeln könnte. Aber im Grundsatz sehe ich das wie Asnea. HSH sind die Hunde die auch ich nicht für die Stadt sehe.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Asnea
    Beiträge
    2.291
    Videos
    2
    • 10. November 2018 um 21:39
    • #63

    perfekt geschrieben twosouls:thumbup:

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Pelzbären
    Beiträge
    365
    • 10. November 2018 um 21:40
    • #64

    im Prinzip hast du Recht, wer einen Herdie hält hat eine große Verantwortung, wie jeder der einen (großen) Hund hält.

    Das gutmütige Herdies die große Ausnahme sind kann ich so nicht bestätigen, wir gehen seit über fünf Jahren regelmäßig zu Herdietreffen und Ausstellungen und ich erlebe die Hunde in der Regel genauso friedlich untereinander, Hunde die sich nicht näher kennen, als auch mit den anwesenden Menschen, die den Hunden auch durchweg fremd sind. Natürlich gibt es einige regeln zu beachten und die sollte man kennen wenn man sich einen Hund kauft.

    Zu diesen Treffen sind Besucher immer gern gesehen kannst dich gerne auf der HP vom KfUH informieren ob was in deiner Nähe ist.

    Übrigens kenne ich auch viele Schäferhunde oder Schäferhundartige die keinerlei Hunde Sport machen und trotzdem gutmütig und fahrbar sind,

    Beim Herdie, ist wie bei allen Rassen die Aufzucht, die Erziehung, und die Haltung ausschlaggebend für den Hund, ja sie bewachen, aber erzogen kann man sich mit ihnen normal bewegen, ich gehe mit ihm in die Stadt, Geschäfte und Museen, manchmal muss ich etwas intensiver aufpassen, muss man aber bei einem triebigen Schäferhund auch, vor allem im dunkeln passen die schon richtig auf, aber der Herdie hat auch eine grundlegend andere Strategie als zum Beispiel der Schäferhund, Herdies an der Herde arbeiten immer zu zweit oder dritt, während einer den Eindringling verbellt halten sich die anderen zurück, wendet sich der Eindringling sagen wir mal Wolf nun dem Hund zu, dreht dieser ab und bringt sich in Sicherheit und der nächste übernimmt das verbellen, so lange bis der Wolf abzieht, der wird noch eine Weile verfolgt dann ist gut, will sagen Herdies vermeiden im Normalfall den direkten Kampf, allein schon zum eigenschutz und wenn sie doch mal beissen halten die nicht fest wie der Schäferhund im Ärmel, die packen kurz ziehen sich zurück und kommen wieder aus anderer Richtung um wieder kurz zu packen, richtiges festhalten liegt denen nicht. Im Normalfall versuchen die immer zu vertreiben.

    Herdies aus dem Tierschutz sind eh ein ganz anderes Thema, die haben Vorgeschichte, meist keine gute, vernünftige Vereine vermitteln die nur in erfahrene Hände.

    Grüßle von Claudia, Miklós und Luisa, die Pelzbären Franziska und Grisu für immer im Herzen ??


    Man kann 20 Jahre lang die selben Fehler machen und DAS Erfahrung nennen.

  • Pelzbären
    Beiträge
    365
    • 10. November 2018 um 21:52
    • #65

    mit sein Revier endet am Horizont meinte ich das bewachen des Grundstückes, der bewacht halt gleich die ganze Nachbarschaft mit, wobei er sehr genau weiß wer wohin gehört und wer fremd ist, sind da fremde schlägt er an, aber dann gehe ich raus gucke was los ist und sage das alles in Ordnung ist , dann ist auch Ruhe. Ich muss sagen das unser Miklós wesentlich weniger bellt als alle unsere Schäferhunde, die Gaben übrigens auch die Nachbargrundstücke mitbewacht, ist also auch Rasseübergreifend, nur halten die sich viel eher dran, merke ich auch jetzt wieder bei Luisa, Hütehunde bellen halt gern

    Grüßle von Claudia, Miklós und Luisa, die Pelzbären Franziska und Grisu für immer im Herzen ??


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  • Roopa
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    1
    • 11. November 2018 um 04:43
    • #66

    Pelzbären: vielleicht hilft ja jemand, denn das smart-phone ist wohl sehr verbreitet hier (für mich unverständlich)

    ach und ich muß wieder über deine Signatur schmunzeln (und nachdenken), wie schon früher:

    Man kann 20 Jahre lang die selben Fehler machen und DAS Erfahrung nennen.

  • ostholstein
    Beiträge
    1.556
    • 11. November 2018 um 07:48
    • #67
    Zitat von Lupus

    Vielleicht sollte man darüber nachdenken, eine Art "Wesenstest" grundsätzlich für diese Hunde zur Pflicht zu machen.

    Zitat von Pelzbären

    Lupus, alle Hunde die bei uns aus einer guten VDH anerkannten Zucht kommen haben im Rahmen ihrer Zuchttauglichkeitsprüfung eine sehr intensive Wesensüberprüfung hinter sich

    Auch wenn die Welpen aus VDH-Zuchten kommen, können die Welpenkäufer immer noch sehr viel Mist mit ihren Welpen machen , sei es eine fehlende Sozialisierung gegenüber anderen Hunden und Menschen, fehlender Gehorsam oder auch das Scharfmachen gegen Menschen.

    Durch den Wesenstest würden die Welpenkäufer gezwungen, sich intensiv mit der Sozialisierung, Erziehung usw. ihres HSH zu beschäftigen. Diese Möchte-Gern-Rocker, die ihren HSH scharfmachen wollen, werden durch den Wesenstest abgeschreckt und holen sich so einen Hund gar nicht erst.

    Den Wesenstest würde ich immer einem Verbot vorziehen. Laut Waschbärens Aussagen und der Schilderungen in den Videos mit der Mia ist es anscheinend doch möglich mit einen HSH entspannt zu leben, auch wenn nur ein kleiner Garten ohne Schafe vorhanden ist. Man muß jedoch den HSH richtig erziehen, ausbilden und auslasten.

    VG
    Klaus und die Bea

  • ostholstein
    Beiträge
    1.556
    • 11. November 2018 um 07:52
    • #68
    Zitat von twosouls

    Mit einem DSH oder Mali macht man Hundesport gleich welcher Art und jeglicher Coleur.

    Mit einem Husky oder Windhund fahre ich Fahrrad oder Schlitten oder lasse die neben dem Pferd herlaufen.
    Mit einem Wolfhund denke ich mir neue Sachen aus,zeige neue Dinge,kuschel den halben Tag und versuche Abenteuer zu erleben.

    Einen Jagdhund-da wirds schon kritischer-führe ich jagdlich oder versuche Triebabbau an Hetzspielen (kann auch im Triebaufbau enden :D).
    Was könnte ich nun also mit einem HSH tun der kaum andere Interessen hat?

    Dann schaue dir mal die Videos mit der Mia an. Dort wird erklärt, wie die Mia ausgelastet wird.

    Ich habe auch schon gelesen, daß man mit einen HSH die Begleithundeprüfung gemacht hat.

    VG
    Klaus und die Bea

    Einmal editiert, zuletzt von ostholstein (11. November 2018 um 08:01)

  • Pelzbären
    Beiträge
    365
    • 11. November 2018 um 08:38
    • #69

    ich kenne viele HSH die die Begleithundeprüfung haben, Miklós auch. Ich kenne sogar einige die machen Obidience und zwei die sind anerkannte und arbeitende Therapie Hunde. Wie ich schon geschrieben habe ist mit einem Herdie aus guter Zucht fast alles möglich, der Mensch hat es dann in der Hand, natürlich auch negativ, aber das gilt wohl für alle Tiere. Deswegen diese Rassen zu verbieten ist Schwachsinn, dann kann man auch gleich hingehen und alle großen Hunde verbieten und die fangen hier bei uns ab 40cm an, überlegt mal welche Rassen dann alle weg wären.

    Wer einen Herdie will sollte sich vorher gut über ihre Eigenarten informieren, bei uns waren das gut zwei Jahre vorlaufzeit, und auch danach bereit sein von Herdieerfahrenen Leuten Tipps anzunehmen und umzusetzen, dann können HSH ganz normale Begleithunde werden, die jenigen die ihre Hunde scharf machen wollen finden auch mit gesetzlichen Regeln immer einen weg an entsprechend große Hunde zu kommen und diese nach ihrem Geschmack zu prägen, die werden nirgendwo gemeldet also machen die auch keine wesensprüfung, die hausen dann in irgendwelchen dunkeln Kellerverließen. Ich und auch die meisten Herdies die ich kenne müssten eine Wesensüberprügung nicht fürchten, Miklós hat die im Verein gemacht, wenn diese vernünftig geplant und durchgeführt würde, ich habe schon Überprüfungen erlebt das grenzte schon an Tierquälerei und diese Willkür ist nicht tragbar, die kann ich auch nicht bei den so genannten Listenhunden gutheißen.

    Grüßle von Claudia, Miklós und Luisa, die Pelzbären Franziska und Grisu für immer im Herzen ??


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  • Pelzbären
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    365
    • 11. November 2018 um 08:42
    • #70

    Roopa, ja dieser Spruch hat sich gerade in den letzten drei Jahren mit unserem Miklós so bewahrheitet, ich habe sehr viel gelernt, wovon auch jetzt unsere Luisa profitiert, denn diese Art der Erziehung klappt auch super beim Schäferhund

    Grüßle von Claudia, Miklós und Luisa, die Pelzbären Franziska und Grisu für immer im Herzen ??


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  • Pinguetta
    Moderator
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    • 11. November 2018 um 10:04
    • #71

    Pelzbären schön, dass du dein Wissen und deine Sichtweise mit uns teilst. Ich freue mich sehr darüber :).

    Magst du auch von Luisa berichten? Das letzte was ich noch in Erinnerung habe ist, dass du dieses süße Hundebaby auf dem Arm hattest. Wie ist der Tagesablauf mit deinen beiden so?

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • twosouls
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    • 11. November 2018 um 18:57
    • #72
    Zitat von Pelzbären

    Das gutmütige Herdies die große Ausnahme sind kann ich so nicht bestätigen,

    Hallo Pelzbären ;)

    Nichts lag mir ferner HSH als böse,aggressiv oder allgemein als gefährlich hinzustellen! Das war so überhaupt nicht gemeint. Allein ihr Aufgabengebiet und die Anforderung daran schließt aggressive Tiere aus. Und aus deinen Beschreibungen kann man das auch schön herleiten.

    Was ich meinte war die Veranlagung zu speziellem Verhalten. Hier gemeint: Gesteigerte Wachsamkeit. Gesteigerter Schutztrieb. Gegenüber Fremden eher zurückhaltend bis misstrauisch. Schlussendlich aber auch der Willen und die Fähigkeit ihre Physis einsetzen zu können. Das ist eine Zwangsläufigkeit. Auch wenn ein HSH-ebenfalls zwangsläufig- aufgrund des Aufgabenfeldes,genau wie du es indirekt schon sagtest, sich nicht sich lange mit einem Eindringling aufhalten sollte/wird(im Normalfall) und betreffend Flüchtende natürlich auch nicht verfolgen soll. Aber man kann davon ausgehen das er es tun wird,wenn er die Notwendigkeit dafür sieht. Und bei DIESEN Veranlagungen wird man,Aufgrund der sicher nach wie vor strengen Zuchtauswahl was Eignung für die Arbeit angeht,also Leistungsselektion (ich wüsste zumindest keinen HSH der schon Modehund gewesen wäre oder ist), davon ausgehen können das Hunde die solche nicht mitbringen,die Ausnahmen sind.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • twosouls
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    • 11. November 2018 um 19:08
    • #73

    Allgemein PS.:

    Meine Ansicht das HSH im Grundsatz erstmal nicht in die Stadt gehören,erwächst AUCH mit aus der Überzeugung Hundeinteressenten,wenn es an einen Hundekauf geht,stets vorneweg zu sagen das die Auswahl einer Rasse tunlichst NICHT nach Aussehen gehen sollte. Jedenfalls nicht Primär. Sprich das sich über die rassen und deren Eigenschaften informiert wird. Und wenn ich da zum Beispiel einen Bearded Collie in der Stadt hole,dann kann ich davon ausgehen das es mindestens einen der vielen Nachbarn nicht gefallen wird wie lautstark und ausdauernd der Hund sich äußern wird.
    Eine DSH oder anderen Arbeitshund empfehle ich keinen Interessenten der mit der Zeit Probleme hat oder den ich allgemein als eher phlegmatisch einschätze.

    Es gibt Jagdhundrassen da verkaufen Züchter schon ausschließlich an Jäger/Förster. Einfach weil es sich um hochspezialisierte Hunde handelt.

    Wenn ich also davon überzeugt bin das Hunde so ausgesucht werden sollten,das es im weiteren Zusammenleben auch passt,welchen Stadtmensch kann ich da ruhigen Gewissens einen HSH auf welcher Grundlage empfehlen? Ich sage nicht das es nicht Konstellationen geben könnte. Aber einfallen tun mir da keine einfach so.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • ostholstein
    Beiträge
    1.556
    • 12. November 2018 um 07:13
    • #74
    Zitat von Pelzbären

    ich kenne viele HSH die die Begleithundeprüfung haben, Miklós auch. Ich kenne sogar einige die machen Obidience und zwei die sind anerkannte und arbeitende Therapie Hunde.

    Und sogar Schutzdienst kann man mit einen HSH machen.

    Zitat von StevenK9

    ich habe selber einen Kangal in unserem Hundeverein und ich muss sagen er ist wirklich gut, ziemlich sozial und zugänglich, aber der Halter ist auch hinterher, viel Auslastung und eine ordentlich Führung, er ist sich der Verantwortung bewusst,

    twosouls

    Einen HSH auszulasten ist doch nun wirklich kein Ding der Unmöglichkeit.

    Und wenn der Halter dann noch hinterher ist und sich seiner Verantwortung bewusst ist, dann klappt es bestimmt auch mit einen HSH.

    VG
    Klaus und die Bea

    Einmal editiert, zuletzt von ostholstein (12. November 2018 um 07:53)

  • Wolf
    Gast
    • 12. November 2018 um 08:02
    • #75

    Ihr könnt reden, was ihr wollt; das ist doch alles rabulistische Kasuistik oder kasuistische Rabulistik; das sind sophistische Spitzfindigkeiten, spitzfindige Sophistereien! Ein HSH gehört nicht in die Großstadt und schon gar nicht in einen Wohnung!! Basta!!!

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