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Kangal beißt 72jährige tot

  • Lolu
  • 1. Juni 2017 um 11:01
  • Pelzbären
    Beiträge
    365
    • 12. November 2018 um 09:44
    • #76

    Ja Wolf jetzt wo du es sagst fällt es mir auch auf, so ein Herdie gehört nicht in die Wohnung :D

    In unserem Verein werden die nicht in reine Außenhaltung abgegeben, gerade der Herdenschutzhund braucht dringend den engen Kontakt zu seinen Menschen.

    Wie schon ein paar mal erwähnt ist es ein großer Unterschied ob ich einen Herdie für die Familie hole, in der regel hier in Deutschland bei guten Züchtern von Anfang an auf den Menschen geprägt, werden hervorragende Familienhunde mit denen man fast alles machen kann, nur eben nicht in die Herde setzen zum wachen, oder eben ausschließlich draußen halten. Hier gibt es keine Leistungszucht, die Hunde werden auf der Jugendüberprüfung, müssen alle machen da sind die Züchter gut hinterher, und auch auf der Körung wird hier nur das korrekte Aussehen und vor allem das freundliche, unbefangene Wesen und die hohe Reizschwelle verlangt. Hunde die sich unsicher oder gar aggressiv zeigen können da nicht bestehen.

    und dann gibt es noch die Herdies die, meist nicht in Deutschland, in der Herde geboren werden und auch da aufwachsen, die sehen ihren Menschen höchstens einmal am tag zum füttern und sind voll auf ihre Herde geprägt, diese Hunde retten zu wollen und in eine Wohnung zur Familie zu geben wäre wirklich fatal.

    Also es kommt sehr stark auf die Herkunft an was und wie man einen Herdie halten kann und sollte

    Grüßle von Claudia, Miklós und Luisa, die Pelzbären Franziska und Grisu für immer im Herzen ??


    Man kann 20 Jahre lang die selben Fehler machen und DAS Erfahrung nennen.

  • twosouls
    Beiträge
    659
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    11
    • 12. November 2018 um 18:45
    • #77

    Also gibt es Pelzbären mittlerweile bei den HSH auch schon sowas wie Hochzucht und Leistungszucht/linien?

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Pelzbären
    Beiträge
    365
    • 12. November 2018 um 19:26
    • #78

    Nein eine leistungszucht findet nicht statt, die Hunde die hier im Verein gezüchtet werden , sind nach aussehen, Gesundheit und freundlichem sicherem Wesen mit hoher reizschwelle gezüchtet.

    Die die ihre Hunde noch in der Herde großziehen und auf Wachtrieb aus sind kommen in der Regel nicht aus anerkannter Zucht, die mischen auch ganz gerne die verschiedenen Rassen

    Grüßle von Claudia, Miklós und Luisa, die Pelzbären Franziska und Grisu für immer im Herzen ??


    Man kann 20 Jahre lang die selben Fehler machen und DAS Erfahrung nennen.

  • ostholstein
    Beiträge
    1.556
    • 12. November 2018 um 19:28
    • #79

    Leistungszucht gibt es anscheinend nicht.

    Zitat von Pelzbären

    Hier gibt es keine Leistungszucht, die Hunde werden auf der Jugendüberprüfung, müssen alle machen da sind die Züchter gut hinterher, und auch auf der Körung wird hier nur das korrekte Aussehen und vor allem das freundliche, unbefangene Wesen und die hohe Reizschwelle verlangt.

    VG
    Klaus und die Bea

  • BirgitF
    Beiträge
    374
    • 13. November 2018 um 10:45
    • #80

    Die sind dann so freundlich,dass sie glatt mit jedem mit gehen und die Herde im Stich lassen.. ist einem ehemaligen,befreundeten Schäfer mal passiert.. So kann man Rassen verhunzen, damit sich jeder einen solchen Hund halten kann..

    LG, Birgit und ihr Trio Infernale

  • Knickohr
    Beiträge
    1.130
    • 13. November 2018 um 11:46
    • #81

    Es gibt bei HSH halt den Unterschied, daß entweder auf "Arbeitshund" gezüchtet wird oder auf "Familien - und HausundHofhund". So werden zb Maremmani verstärkt als Hofhund gezüchtet, selbst im Ursprungsland. Aber es gibt auch solche, die rein als Arbeitslinie gezüchtet werden. Wer sich für HSH interesiert sollte, wie eigentlich bei allen anderen Hun derassen auch, sich im Vorfeld genau informieren. In spezieller Literatur und Foren wird immer wieder darauf hingewiesen, wie und welche Rassen sich als Familienhund eignen und sich auch, so sie denn ein Grundstück bewachen dürfen, mit etwas Schlaumachen gut gehalten werden können. Es gibt da ja auch große Unterschiede zwischen den Rassen. Aber es wird immer wieder davor gewarnt, daß Hunde aus Arbeitszuchten keinesfalls als reine Hofhunde gehalten werden sollten. Normalerweise ist es auch so, daß Züchter von Arbeitshunden diese auch immer nur an Schäfer oÄ verkaufen.

    Es gibt Rassen wie Kuvacz, Maremanno, Pyrenäenberghund oder Podhalanski, die eignen sich, wenn sie nicht aus der Arbeitszucht kommen, sehr gut als Familienhunde. Das Wachen sollten sie aber immer ausüben dürfen. Es ist halt oftmals das Problem, wenn Hunde, die auf entsprechende Arbeiten gezüchtet wurden, in Hände kommen, wo sie nicht entsprechend ausgelastet und gehalten werden. Ob man Jagdhunde nimmt oder Modehunde wie Aussies oder Border. Beim Aussie gibts ja auch die Showlinie und die Arbeitslinie, selbst beim Labrador.

    Natürlich hat man bei einem "falsch" gehaltenen HSH ( oder auch DSH) ganz andere Probleme, als bei anderen Rassen. Aber auch ein gelangweilter Hütehund reagiert sehr oft mit Aggression darauf. Genauso wie die DSH, die oft in die Medien geraten. Das sind ja auch keine Hunde , die gehalten und artgemäss beschäftigt werden, wie wir hier es mit unseren Hunden machen.

  • Roopa
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    1
    • 28. Februar 2019 um 17:40
    • #82

    Neue Auflage

    Die beklagten Hundehalter des Kangal sind in Berufung gegangen und jetzt war Prozess vorm Landgericht

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  • FlatHeart1256
    Gast
    • 28. Februar 2019 um 18:03
    • #83

    Sowas ärgert einen maßlos, vor allem auch der Verteidiger. Naja er muss hoffentlich so einen Quatsch reden. Aber spannend finde ich auch wieder keinerlei Versicherung für den Hund/ nicht in der Lage Schmerzensgeld zu bezahlen, aber Klagen/ in Berufung gehen, dafür reicht das Geld bzw. das Geld des Steuerzahlers bestimmt. Und eine tolle Hunderasse gerät so in Verruf.

  • Lupus
    Gast
    • 28. Februar 2019 um 18:19
    • #84
    Zitat von Roopa

    Neue Auflage

    Die beklagten Hundehalter des Kangal sind in Berufung gegangen und jetzt war Prozess vorm Landgericht

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    Hi,

    schwierig. Wenn der Hund angeleint war, aber das Halsband reißt... Klar kann man sagen, muss man eben immer kontrollieren, ob das Halsband auch jederzeit hält. Man kann ja so argumentieren, dass sie durch das Anleinen ihrer Verantwortung nachgekommen sind. Aber eben auch anders, so, wie es das Gericht getan hat.

    Liebe Grüße

    Lupus

  • Roopa
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    • 28. Februar 2019 um 19:09
    • #85
    Zitat von Lupus

    Liebe Grüße

    Lupus

    vielleicht diskutieren wir weiter, wenn du von einem Hund totgebissen wurdest ......

  • Lupus
    Gast
    • 28. Februar 2019 um 19:28
    • #86

    Hi,

    in Rechtsfragen muss man versuchen, rational zu bleiben und eben gerade nicht von der "ich-Ebene" aus diskutieren. Überlege mal, wie Urteile sonst aussehen würden, wenn sich die Richter in diesem Sinn selbst befangen machten....

    Und in dem Fall gehts um Verantwortung. Und da spielt es mE schon eine Rolle, dass der Hund ja angebunden war, also nicht einfach frei rumlief. Das ist ein Aspekt. Es gibt andere. Und es gibt ein Urteil, das ich nachvollziehen kann.

    Ethisch find ichs unter aller Sa..., dass die einen Prozess anstreben, bevor er sein Schmerzensgeld bekommen hat, eine Entschuldigung und den Versuch der HH, den Verlust anderweitig abzuschwächen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Und das selbst dann, wenn man wirklich denkt, man habe sich nix vorzuwerfen, weil der Hund ja angeleint war.


    Aber das sind eben zwei paar Schuhe, die Rechtsprechung vs. persönliche Ansichten.

    Liebe Grüße

    Lupus

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 28. Februar 2019 um 20:04
    • #87

    Hi, naja Verantwortungsvoll, haben aber keine Haftpflicht für den Hund! Das beißt sich für mich einfach schon ein mal. Verantwortung bedeutet auch für ein Fehlverhalten einzustehen und auch das sehe ich hier bei diesen beiden null gegeben. Über den Hund im Garten anzuleinen und wenn ich mich richtig erinnere nicht anwesend/erreichbar zu sein als die Polizei kam gehört für mich auch nicht zu einem Verantwortungsvollem Verhalten. Umzäunung war dann auch nicht ausreichend gegeben.

    Einsicht gleich null. Von daher finde ich das Urteil gerade noch ok, bin aber zum Glück auch kein Richter.

  • Roopa
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    • 1. März 2019 um 04:31
    • #88
    Zitat von Lupus

    dass der Hund ja angebunden war

    diese alleinige Aussage entspricht dem Charakter der Angeklagten.

    Ein Mensch mit Verantwortung und vor allem Bildung denkt da weiter: wie gut ist die Leine, was für ein Hund habe ich, was macht er wenn er alleine ist, wo habe ich ihn angebunden usw. usw,

    es gibt für alles ein Restrisiko. Es liegt an der Person selbst, auf welchem Niveau er dies ansetzt. und vor allem, daß das Restrisiko, wenn ich es nicht tragen kann, versichere.

    Die Beklagten haben mit einem Verstand eines Kinderschülers gehandelt, weshalb es zu dem Unfall kam auch gut war, daß das Landgericht die Strafe sogar hochgesetzt hat und das Halten von Hunden untersagt hat.

    Mein persönlicher erster Grundsatz seit über 20 Jahren Hund: niemand darf durch meinen Hund bedroht oder sogar verletzt werden - um dies umzusetzen muß ich halt über den Tellerrand hinausdenken !

  • Maeuschen90
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    • 3. März 2019 um 12:16
    • #89

    wie schnell ein halsband reißen kann hab ich 2 mal selbst erlebt ohne dad der hund sich großartig anstrengen musst es handelte sich dabei um kettenhb. passiert ist zum gkück nix aber man hat es den teiken im vorfeld nicht angesehen.

    in dem fall wars nun mal ein unfall und da sollte man emotionslos drauf blicken und bewerten. das sie in Wiederspruch gegangen sind ist nicht toll da sollten sie schon fair sein .

    LG sarah

  • ostholstein
    Beiträge
    1.556
    • 3. März 2019 um 15:00
    • #90
    Zitat von Maeuschen90

    wie schnell ein halsband reißen kann hab ich 2 mal selbst erlebt ohne dad der hund sich großartig anstrengen musst es handelte sich dabei um kettenhb. passiert ist zum gkück nix aber man hat es den teiken im vorfeld nicht angesehen.


    in dem fall wars nun mal ein unfall und da sollte man emotionslos drauf blicken und bewerten. das sie in Wiederspruch gegangen sind ist nicht toll da sollten sie schon fair sein .

    Unfälle können immer passieren und sie enden oftmals traurig.

    Im Straßenverkehr gibt es dafür eine gesetzliche KFZ-Haftpflichtversicherung. Für mich selber habe ich eine private Haftpflichtversicherung und für meinen Hund habe ich eine Hundehaftpflichtversicherung. Jeder, der in einen Hundeverein Mitglied ist, muß eine Hundehaftpflichtversicherung haben.

    Warum haben viele andere Hundehalter keine Hundehaftpflichtversicherung? Muß der Gesetzgeber erst wieder eine gesetzliche Hundehaftpflichtversicherung vorschreiben? Können die Leute nicht von selber so weit denken?


    Interessieren würde mich mal, ob die Halter des Kangals sich intensiv mit der Erziehung, Ausbildung und Sozialisierung des Hundes beschäftigt haben.

    In einigen Bundesländern ist der Hundeführerschein schon Pflicht, damit sich die Leute intensiv mit der Erziehung und Sozialisierung ihres Hundes beschäftigen.

    In so einem Vorfall, wie mit dem Kangal, möchte ich schon denken, daß es in ganz Deutschland eine Hundeführerscheinpflicht geben sollte und zusätzlich noch eine Art Wesenstest wie vom SV.

    Dann beschäftigen sich die Leute jedenfalls mit der Erziehung und Sozialisierung ihres Hundes schon vom Welpenalter an.

    VG
    Klaus und die Bea

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