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  1. Das Schäferhund Forum
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Impulskontrolle

  • Argos
  • 4. März 2018 um 16:41
  • Argos
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    • 25. April 2018 um 19:57
    • #121

    twosouls ... den Reiz "auszureizen" sieht meine Trainerin als letztes Mittel wenn es gar nicht mehr anders geht. Solange ist Erziehung angesagt. Sie ist der Meinung das es ab einem Jahr besser werden sollte.

    Sie selbst sagt das sie noch keinen so triebigen reinen Malinoi kennengelernt hat. Da hat der Argos wohl von allen drei Rassen den Trieb aber von keiner den "will to please" übernommen.

    Er ist echt eine Granate.

    Im Moment bin ich an allem dran und ganz viel dabei das er nur auf Kommando auf Dinge springt und klettert. Das wird sonst echt gefährlich. Das eine Foto von ihm wo er an der Mauer steht... da wollte er heute ganz drauf springen weil er auf der anderen Seite Leute gehört hat. Da geht es aber locker 2 Meter abwärts.

    Ich habe wirklich jeden Tag 1000 Herausforderungen... er wird nicht müde mich zu beschäftigen ?

    Mittlerweile sehe ich es sportlich und verzweifle nicht mehr daran. Er ist so wie er ist und damit wollen wir klarkommen.

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

    Einmal editiert, zuletzt von Argos (25. April 2018 um 20:07)

  • Peppermint
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    • 25. April 2018 um 21:24
    • #122

    Guuuuter Ansatz!!! <3

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Argos
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    • 25. April 2018 um 21:49
    • #123

    Peppermint ... es ist zwar nicht immer einfach aber ich hätte es schlimmer treffen können.

    Wir sind so gut zusammengewachsen und ich finde es wird jeden Tag besser.

    Er ist ein toller und starker Hund und das soll er auch sein.

    Mein Begleiter sein Leben lang ?

    Hi hi... ich bin schon wieder verliebt ?

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • ostholstein
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    • 26. April 2018 um 00:20
    • #124
    Zitat von twosouls

    Zum einen halte ich es für ungewöhnlich das der Hund wirklich auf ALLE sich Bewegendes zu reagieren scheint.


    Doch, es gibt auch ungewöhnliche Hunde, die sind so triebig und durchgeknallt, daß sie alles jagen wollen, was sich schnell bewegt. Wenn dann noch Lärm hin zu kommt, wird der Hund noch durchgeknallter, z.B. beim Fußballspielen, Skaterfahrer mit lauten Rollen usw.

    Das extremste bei meiner Hündin waren die Wasserskifahrer. Dort gab es neben der schnellen Bewegung und Lärm auch noch aufspritzende Wasserfontänen. Dort war meine Bea so aufgedreht, daß sie sich auch schon mal die Lippen und Zunge blutig gebissen hatte. Wenn ich ihr die Hand vorgehalten hätte , hätte sie wohl auch in meine Hand gebissen.

    Heute kann ich mit meiner Bea ohne Leine an der Wasserskianlage spazieren gehen und sie bleibt neben mir, auch wenn neben uns die Wasserskifahrer vorbei sausen. Entspannt ist die Hündin immer noch nicht in dieser Situation und sie bleibt nur bei mir, weil sie es muß. In vielen anderen Situationen ist sie auch nicht entspannt, aber sie bleibt bei mir, weil sie es eben muß.

    Einige Sachen habe ich auch über die Gewöhnung in den Griff bekommen. Mehrere Tage an der Bundesstraße spazieren gegangen, dann waren die Autos zum jagen nicht mehr interessant genug.

    Aber an viele Sachen würde ich ohne den Gehorsam heute noch arbeiten und es wäre zu einer Lebensaufgabe geworden.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Argos
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    • 26. April 2018 um 03:39
    • #125

    ostholstein... das hört sich heftig an.

    Ich hätte es nie für möglich gehalten das es solche Hunde gibt.

    Und gut zu hören das man sie in den Griff bekommen kann.

    ?

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • twosouls
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    • 26. April 2018 um 16:09
    • #126

    Argos

    Ahh. Sehr gut. Freut mich gleich dreifach! ;) Einmal weil meine Überlegung ,Rückschluss nicht ganz falsch sein kann wenn eine Trainerin draufkommt,andererseits kann auch die Trainerin nicht verkehrt sein wenn sie solche Dinge mit beachtet und ein drittes Mal wie du Argos mittlerweile siehst. Das ist wunderbar. Und damit steht euch beiden alles offen. ;)

    Was mich interessieren würde: Wenn deine Trainerin Triebabbau als letztes in Erwägung zieht,klingt das danach das sie Nachteile darin sehen würde. Wenn dem so ist,könntest du sie mal fragen welche sie warum (eventuell) sähe?

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • twosouls
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    • 26. April 2018 um 16:15
    • #127

    ostholstein

    Das klingt in der Tat unschön. Und es ist gut das du einen Weg gefunden hast das das heute nicht mehr so ist. Ich weis auch das es Hunde gibt die Härte in der Erziehung bruachen. Nach meinen Erfahrungen sind das aber Ausnahmen. Die Kunst ist halt immer das WIRKLICHE für das Individium Hund benNÖTIGTE Maß auszuloten. :)

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Argos
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    • 29. April 2018 um 00:16
    • #128

    twosouls... ich vertraue meiner Trainerin zu 100%. Mit meinen ersten Hunden war ich bei ihrer Mutter ( sie trainiert immer noch Hunde mit jetzt 70 Jahren) und mit Argos jetzt eben bei der Tochter die seit Kindertagen dabei ist und sich ständig weiterbildet. Was mich tief beeindruckt ist, das sie ihrer Mutter auch vehement widerspricht wenn sie anderer Meinung ist. Die beiden sind schon klasse.

    Sie hat bisher ja nicht so viele "durchgeknallte" Hunde gehabt aber es waren ein paar dabei wo sich diese "Macke " nicht verwachsen hat und auch durch Training nichts zu machen war.

    Bei einem hat es nichts gebracht ihn dem Reiz solange auszusetzen bis er aufhört. Der hat nicht aufgegeben. Sie hat das dann abgebrochen und der Hund wurde weiter über Gehorsam gearbeitet. Es wurde besser aber ist nie ganz verschwunden.

    Bei einem anderen hat es geholfen. Der Hund hat sich irgendwann hingelegt und die Sache war gegessen.

    Trotzdem ist sie der Meinung wir sollten erst alles ausschöpfen bevor wir den "worst Case " heraufbeschwören. Das könnte jetzt wo er noch nicht ausgereift ist auch nach hinten losgehen.

    Sie mahnt mich immer wieder Geduld zu haben und nicht aufzugeben. Macht mich auch jede Woche auf kleine Erfolge und Fortschritte aufmerksam die ich selber manchmal gar nicht sehe oder bemerke.

    Und quengelt an mir rum wenn meine Körpersprache mal wieder absolut unentspannt ist ?

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • ostholstein
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    • 29. April 2018 um 09:16
    • #129
    Zitat von Argos

    Bei einem hat es nichts gebracht ihn dem Reiz solange auszusetzen bis er aufhört. Der hat nicht aufgegeben. Sie hat das dann abgebrochen und der Hund wurde weiter über Gehorsam gearbeitet. Es wurde besser aber ist nie ganz verschwunden.

    Dann arbeitet deine Trainerin doch nach den selben Prinzip wie ich auch gearbeitet habe. Den Hund immer wieder den Reiz aussetzen und hoffen, daß er sich daran gewöhnt. Wenn das nichts bringt, kommt der Gehorsam.

    Ich habe mich immer wieder gefragt, wie ein Hund in manche Situationen nur so durchgedreht sein kann. Im Welpenalter hätte man ihm doch schon mit allen möglichen Reizen konfrontieren und trainieren können. Einen Welpen in die richtige Richtung zu lenken geht doch viel einfacher als bei einen erwachsenen Hund.

    Ich habe meine Bea ja auch erst bekommen, als sie schon ein Jahr alt war. Vielleicht fanden die Vorbesitzer es auch lustig, wenn der kleine Welpe etwas jagen wollte und haben ihn noch aufgestachelt. Und als der kleine Welpe dann groß war, waren sie überfordert mit ihm.

    Aber du hast deinen Argos doch schon als Welpe bekommen, oder? Hat er seine ganzen Macken jetzt erst entwickelt?

    VG
    Klaus und die Bea

  • Argos
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    • 29. April 2018 um 09:31
    • #130

    ostholstein... als Welpe habe ich ihn allen möglichen Reizen ausgesetzt und er war auch echt entspannt.

    Diese Macken hat er entwickelt als die Hormone hochgekocht sind. So ziemlich zu der Zeit als er auch das Bein beim pinkeln gehoben hat.

    Davor war ich der Meinung ich habe ein absolut relaxtes Hundchen an der Leine.

    Neugierig und mutig... so sah es aus... das war wohl nix ?

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • Argos
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    • 29. April 2018 um 22:55
    • #131

    heute hatte ich einen riesen Erfolg.

    Als ich gestern Abend nach der letzten Runde (mit nur einer Krücke) zum Womi zurück bin hat er mich fast von den Beinen geholt. Wir stehen grade so, das eine Laterne sich in der Türscheibe spiegelt und beim öffnen der Tür gibt es dann einen Lichtreflexe. Normalerweise achte ich darauf das er auf der abgewandten Seite sitzt und das nicht so unmittelbar sieht. So bekomme ich ihn ruhig rein. Gestern war ich aber so mit meinem Bein und der Krücke beschäftigt das ich nicht aufgepasst habe. Und schon ist er hinterher und hat mich fast umgerissen.

    Heute wollte ich dann unbedingt irgendwie eine Lösung.

    Ich hatte es ja schon mal mit Wasser probiert aber das hat ihn ja nicht wirklich beeindruckt.

    Nun hat meine Tochter mit eine andere Flasche besorgt wo ein größerer Strahl raus kommt.

    Und siehe da... zweimal gespritzt und gebrüllt und es ging schon besser. Dann habe ich den bloßen Versuch von ihm schon geblockt und endlich hatte ich seine Aufmerksamkeit von dem Licht weg.

    Und eben musste ich echt lachen. Anstatt das er versucht irgendwie den Kopf in die Richtung der Spiegelung zu bekommen hat er sich ganz schnell in die noch nicht ganz offene Tür gedrängt... ohne auch nur einmal zu zögern ?

    Entweder hat der Wasserstrahl mit meinem Gebrüll ihn beeindruckt oder er ist ein bisschen erwachsener geworden.

    Nun bin ich gespannt wie er morgen reagiert.

    Für mich absolut wichtig das es jetzt funktioniert (vielleicht war ich deswegen auch strenger) da ich ihn jetzt nach der op sonst nicht händeln kann.

    Allerdings ist er auch etwas angepi....t und guckt mich ganz misstrauisch an.

    Und was habe ich gelernt? Ich sollte die restlichen Erziehungswattebäuschchen wegwerfen und endlich mal noch viel konsequenter und strenger sein ?

    Soooooo cooooool... die Flasche werde ich zum Anti-Tennistraining mitnehmen sobald ich wieder fit bin und mich auf den Beinen halten kann ?

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • Argos
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    • 30. April 2018 um 22:07
    • #132

    Ich könnte mir die Haare raufen.

    Heute morgen wollte er sofort wieder loslegen und ich hatte in weiser Voraussicht die Flasche in der Hand.

    Losgespritzt und ein lautes Nein.

    Er hat auch sofort aufgehört... und dann... tja... dann ist er mit angelegten Ohren ins Womi zurück und wollte nicht mehr raus.

    Und eigentlich wäre es die erste Gassirunde gewesen.

    Hat dann etwas gedauert bis er soweit war ?

    Zum Glück hat die Sonne dann nicht mehr geschienen und die Flasche war für heute erledigt.

    Er hat wirklich einen sehr verunsicherten Eindruck gemacht.

    Was tu ich nun?

    Weiter mit der Flasche?

    Oder lieber nicht???

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • twosouls
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    • 1. Mai 2018 um 17:05
    • #133

    Ganz allgemein gesprochen: Im Grunde ist es doch immer ein langsamen Herantasten an das was wirkt beim Hund und was nicht. Man tariert beim Grenzen setzen auch aus,was er verträgt und was nicht. Das ist bei jedem Hund völlig anders. Und es kann sogar in scheinbar ähnlichen Situationen Unteschiede in den Reaktionen geben,wiel ein kleiner Aspekt anders ist als vorher.

    Du müsstest dir also zum Beispiel überlegen ob er vorher schon Anzeichen gemacht hat,das diese Art der Erziehung zuviel für ihn sein könnte. ODER aber ob du heute was Anderes gemacht hast. Hat das Wasser ihn an anderer Stelle erwischt? Hast du noch forscher gesprochen? Hast du eine andere Körperhaltung eingenommen und und und? War vielleicht auch eine andere Situation?

    Und danach müsstest du dann abwägen was dir am wahrscheinlichsten erscheint und schlussendlich dann eben tatsächlich austarieren. Sprich-vielleicht wenn du obige Fragen verneinen könntest- die Intensität wieder etwas herunterfahren,aber gleichzeitig schauen ob sich im Gehorsam bei ihm dann-auf längerer Sicht- nichts ändert. Und je nachdem dann die Waage finden. Ich würde es definitiv deiner Trainerin mitteilen das er heute so reagiert hat.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Argos
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    • 1. Mai 2018 um 18:45
    • #134

    danke twosouls... ich werde mich und ihn beobachten und das in der huschu besprechen.

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • Muriel
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    • 1. Mai 2018 um 21:41
    • #135
    Zitat von Argos

    Er hat auch sofort aufgehört... und dann... tja... dann ist er mit angelegten Ohren ins Womi zurück und wollte nicht mehr raus.

    Das erinnert mich an einen anderen Beitrag von dir, als er dich wegen einem Knochen angeknurrt hat:

    Zitat

    ich habe dann etwas lauter "ey" gesagt und er hat sich sofort verzogen... ohne seinen Knochen.

    Was ich aber überhaupt nicht einordnen kann... er geht mir danach stundenlang aus dem Weg und wenn er in meine Nähe kommt legt er komplett die Ohren an und weicht meinem Blick aus. Kommt aber andererseits zwischendurch zu mir und beschwichtigt... Immer hin und her...

    Du hast einen sehr sensiblen Hund, aber arbeitest mit Strafen.

    Ich lese in deinen Beiträgen deine Hilflosigkeit ständig heraus. Die Trainerin scheint auch keine große Hilfe zu sein.

    Wer hat dir zu einer Wasserflasche geraten? Wenn man seinen Hund verstören will, ist sie natürlich eine große Hilfe.

    Du bestrafst den Hund, wenn er Lichtreflexe jagt. Dabei ist das wahrscheinlich schon eine Verhaltensstörung, die eine Ursache hat und behandelt gehört, aber keinesfalls bestraft.

    Du wirst damit für deinen Hund unberechenbar.

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