• dann nimm ihn doch mit zu den Schildkröten und wenn er zu nah dran geht, direkt verbieten.

    so das er lernt die sind tabu.

    so haben wir es mit den Kanarienvögel gemacht, Dina und Aiko gehen immer mit zum füttern und warten dann schön vor der Voliere.

  • wir habens mit die hasen auch so gemacht, dass er mit ins gehege kann aber nur bei bestimmtem verhalten. wenn sie laufen und er beginnt zu fixieren gibts gleich mal ein donnerwetter. klappt bis jetzt gut - wobei natürlich auch nie ohne aufsicht.

    Azir Fehler passieren, man lernt draus und es ja gsd nicht viel passiert. dein Ärger ist menschlich.

  • Ja klar, die Tür wird zugemacht, wenn wir nicht da sind und in der Nacht. Wenn wir zu Hause sind, geht er sowieso nicht mehr ins Zimmer, also tagsüber.

  • Mah, heute habe ich mich wieder dermaßen ärgern müssen. Über mich selbst und über den Onyx.

    In der letzten Zeit lief so vieles wirklich super.
    Nach dem Vorfall mit der Schildkröte, war ich ihm im Endeffekt eh nicht lang "böse" & im Alltag ist er immer umgänglicher geworden.

    Als Hundebesuch da war übers vorletzte Wochenende, war ich mit beiden Hunden in einem Cafe etwas trinken, und die zwei lagen so brav unterm Tisch, haben sich nicht schlecht benommen, geschweige denn genörgelt. Ein einfaches "leg dich" reichte & Onyx war wieder am Platz, sobald er aufstand. Zwei Tischen nebenan, bellte ein anderer Hund pausenlos, weil er meine zwei sah. Vom Nebentisch kam ein großes Lob, da ich die zwei Hunde so gut unter Kontrolle hatte. Ich war wirklich stolz auf Onyx , seinen Freund und mich.

    Dieses Wochenende war ebenfalls wieder Hundebesuch da, eine Hündin diesmal. Sie hatte Onyx definitiv im Griff, der Arme durfte sich beinahe in der Wohnung gar nicht frei bewegen, aber er hatte die strenge Hand überstanden und für einen einjährigen Rüden wirklich wirklich super brav , ruhig, geduldig. Hat glaube ich , viel gelernt in den letzten Tagen. (Onyx hat ja so seine Probleme mit dem Einschätzen von Verwarnungen..)

    Heute war ich am Feld, ließ Onyx frei laufen, da wir in NÖ waren, auch mal ohne Maulkorb.
    & ich kann euch nur sagen, dieser Hund bringt mich in den Wahnsinn. Einerseits war ich Schuld. Andereseits war die Situation echt nicht mehr lustig.
    Hund hat sich per tu nicht mehr Abrufen lassen, war dann schon etwas hysterisch, weil der andere Hund eh nicht so verträglich ist , nebeneinander Laufen ist i.O, Spielen zb. mag er gar nicht. Die zwei waren im Gebüsch und ich merkte schon, dass Onyx ansetzen wollte zum nervigen Spielen. Normalerweise funktioniert es, wenn ich sage "lass es" oder "geh weiter". Diesmal habe ich aber "Onyx komm her" gerufen und vorbei war es. Onyx unterwürfig und auffordernd zum Spielen am Gesicht des Hundes, der natürlich weicht zuerst zurück und geht dann auf ihn los. Er hatte eh einen Maulkorb und Schlepp dran, dann war das im Gebüsch aber so ein abartiges Gewusel, dass der Maulkorb ab ging, die Schlepp auch schon gespannt war und dann nur mehr Quietschen, bellen, knurren, etc. Mein erster Gedanke war nicht, dass Onyx gebissen wird, nein, dass er zurück beißt (ich bin so eine schlechte Hundemama haha) Aber er ist der größere gewesen und da kann halt dann mehr passieren. Ich steh also da und Schrei wie eine hysterische Furie "Onyx" "Onyx geh her". etc. Hund kommt auf halben Eege, merkt , dass ich auf 180 bin und bleibt stehen, geht wieder zurück zum Hund, der eh schon genervt war und noch immer im Gebüsch und ohne Maulkorb da stand. Es hat 2 Minuten gebraucht, bis der wunderbar Onyx endlich nicht nochmal zum anderen Hund hinlief. Hunde wurden eingesammelt und was macht Onyx, reißt sich los und findet das wieder enorm lustig. Ich schrie ihn dann nach "Ja, hast recht, lauf weg und wehe du kommst wieder." Dann hat er mal verdutzt gschaut und ging dann weiter als wäre nie etwas gewesen.

    Hunde wurden natürlich kontrolliert und es war NIX. Nur viel hecheln, weil super heiß und mein Puls war auf einem sehr hohen ungesundem Wert.

    Ich war so wütend auf den Onyx. Nach einem Jahr, kann ich dem Hund noch immer nicht vertrauen, er scheißt mir etwas, er scheißt den anderen Hunden etwas. Der hat es nicht verstanden, dass der andere Hunde das 1. nicht lustig fand 2. panisch war und 3. ihn auch verletzen hätte können, wenn Onyx nicht so fischig wäre und ständig ausweichen würde.

    Jetzt bin ich soweit dass ich sage. Gut Hund, so nicht.
    Den Gatsch werde ich mir jetzt antun (ich barfe ja.. ) . Sein Futter bekommt er nun ausschließlich nur mehr übers Training & bei Spaziergängen, wenn ich ihn abrufe bzw. er bei mir gehen soll. Ich lass mich von diesem Hund nicht mehr verarschen. Der weiß nämlich ganz genau, dass ich meine Zweifel zeitweise habe, wenn ich ihn Rufe und dann bleibt er entweder stehen und schaut, ob ICH nicht eh schnell zu ihm komm (wenn Hunde in Sichtweite sind) oder er kommt ganz gemütlich zu mir, schaut noch 3x zurück oder in die Luft, warum er denn zu mir kommen sollte - obwohl ich ihn eh oft wegen nichts rufe, damit er eben in jeder Situation kommt und nicht immer glaubt, er wird gerufen, weil ein anderer Hund da ist. An der Schlepp funktioniert ja alles einwandfrei. Das hat er schon begriffen.

    Heute ist wieder ein Tag. Da muss ich viel an meinen vorigen Rüden denken und frage mich, hatte ich das bei dem auch? Und was habe ich da anders gemacht? Der war eben ein Balljunkie und Onyx ist das nicht. Der ist auch mittlerweile kein so arger Futtertyp. Der ist nur Faul und will gestreichelt werden und liegt auf der Couch bei meinem Freund (der hat übrigens jetzt Hundestreichel und Spiel Verbot bekommen) Alles Gute, muss sich nun Onyx bei MIR abholen.

    Es ist so nervig, da habe ich einen Rüden, der eh nur einen Hoden hat, und der ist pubertärer als mein voriger mit zwei.

    Onyx hat eh so wenig Freiheiten wenn es um den Freilauf geht oder Hundekontakt und jetzt muss ich ihn wieder mit der Schlepp belästigen.

    Zum Abschluss noch witzige Sachen, die Onyx macht. Letztens ist die Fernbedienung von der Couch gefallen, weil Onyx rauf sprang. Dann haben wir ganz "schockiert" geklungen, wo jetzt die Fernbedienung ist. Er hat sie aufgehoben und wieder auf die Couch gelegt. Wir haben uns so gefreut und jetzt bin ich dabei ihn anzueignen, dass er die Schuhe (die er durch die Wohnung beim Begrüßen schleppt) wieder auf den eigentlich Ort bring oder am Boden liegende Socken in die Schmutzwäsche bringt haha

  • Ach Azir, dass tut mir leid, für dich, deine Psyche und für Onyx. Hast du deinen Beitrag selbst noch einmal durchgelesen? Ich glaube, es geht dir ähnlich wie mir und so einiges liegt an dir, nicht an Onyx. Wenn du in deiner Körpersprache nicht eindeutig bist und dann auch noch Worte für Kommandos verwendest, die du sonst nicht benutzt, dann geht es wohl schief.


    Mein wichtigstes Wort ist mittlerweile tatsächlich "Nein". Aber wenn Harras meint, in den Fleet zu schlüpfen, um in dem stinkenden Wasser zu schwimmen und ich entnervt alles möglich sage, von "Lasse das" (gerne auch etwas hysterisch) bis "geh weg vom Wasser", dann geht er defintiv rein. Wenn ich einfach laut und scharf "Nein" rufe, dann geht er nicht rein.


    Deinen Onyx halte ich immer noch für einen schwarzen Edelstein, nomen est omen! Und dein Abschluss, also das mit der Fernbedienung, ist doch klasse.


    Und einige hier im Forum würden sich freuen, wenn sie einen Hund hätten, der gerne kuschelt.


    Kopf hoch, die Pupertät überstehen, irgendwann funktioniert es doch.

  • Hi,


    Kopf hoch, er ist noch so jung....

    Herrlich, dieser Satz: "Es ist so nervig, da habe ich einen Rüden, der eh nur einen Hoden hat, und der ist pubertärer als mein voriger mit zwei.":D:D:D


    Liebe Grüße

    Lupus

  • ja die Pubertät kann einen schon einige nerven kosten:S

    Ich will gar nicht wissen wie oft er mir abgehauen wäre wenn er nicht konsequent bis zum 2 Jahr an der Schlepp gewesen wäre.

    Kopf hoch das wird


    Das der onyx das auch macht mit den Schuhen zur Begrüßung ist Lustig dogmeat macht das auch ^^


    Du sagst das onxy auch kein futter und Ball Typ ist dein erster aber schon einer war.

    Dann hast du die gleiche Erfahrung gemacht wie ich. Mein dobermann war so extrem auf sämtliches spielzeug es war ein kinderspiel den zu erziehen im vergleich zu dogmeat dem ball und futter auch nicht sooo besonders interessieren. Es macht vieles leichter wenn man den Ball raus holen kann und der hund hat nur noch Augen dafür und würde alles tun.


    Allerdings finde ich es mittlerweile schade wenn Hunde nur auf Ball oder futter reagieren. Und so bin ich eigentlich froh das dogmeat mich von der "Schiene" weggebracht hat.


    Ich habe meine Art völlig umgestellt. Belohnung gibt es in Form von kuscheln Stimme oder spielen mit mir.

    Einschränkungen über Körpersprache.

    Es klappt wirklich gut die ganze Art ist entspannter ich kann es nicht so gut beschreiben.


    Vielleicht musst du bei onyx auch weg von dem "typischen" :)

  • So lange du genervt von deinem Hund bist, solange wird er dich nerven.


    Eine Erfahrung, die ich mit Phaja gemacht habe. Unsere Hunde halten uns einen Spiegel vor. Und verhalten sich entsprechend. Bin ich entspannt, ist auch mein Hund entspannter. Bin ich abgenervt von der Arbeit gekommen oder war aus anderen Gründen gereizt, hat Phaja sich wie die Pest benommen. Und mit Crazy läuft es eigentlich ähnlich.


    Ich habe bei deinen Beschreibungen ja schon öfter das Gefühl gehabt, dass du Onyx eigentlich nicht sonderlich magst und er dich (fast) nur nervt. Ich schätze, so lange sich an deiner Einstellung zu ihm nichts ändert, wird sich auch an seinem Verhalten nicht viel ändern.

  • Danke für eure Rückmeldungen.

    Zu 95% nervt mich Onyx nicht.
    Er ist ein sehr angenehmer, braver und vor allem lustiger Hund/Katze/Fisch, kommt drauf an, welches Gemüt er gerade hat.

    Bei den 5% hagelt es ihn und mich halt aus und um Dampf abzulassen, schreibe ich es hier nieder.

    Dass ich Trainingstechnisch nicht sonderlich zufrieden bin , ja.. das liegt, wie oben schon in einem Post zu lesen ist, daran, dass mein voriger ein Balljunki war, alles für den Ball und für mich tat und Onyx ein selbstständig denkendes Individuum ist.
    Hat seine Vor und Nachteile.

    Ich habe Onyx als Leistungszucht für den Sport gekauft - da gehe ich davon aus, dass er für Beute alles machen würde. Dass er damit erst später anfängt oder eventuell nie so spritzig sein wird.. damit muss ich mich halt noch abfinden. Dass ich ihn für sein Futter nun arbeiten lasse (also seine Tagesration), das habe ich bis jetzt bei keinem Hund gemacht. Weil ich es eigentlich nicht gut heiße. Aber die jetzige Situation ist eben auch eine andere.

    Der Onyx wird wirklich sehr von meinem Freund verwöhnt. Ich habe ihn ja beauftragt, Onyx gestern bitte zu ignorieren, weil ich nach der Arbeit dann mit ihm trainieren/spielen will und da soll er mal vor Freude explodieren, dass endlich jemand etwas mit ihm macht. Ich fragte also "& hast du Onyx heute mal links liegen lassen und nicht auf die Couch lassen?". Als Antwort kam: "Auf die Couch durfte er nicht, gestreichelt habe ich ihn auch nicht." - "Wirklich?" -" Naja, beim Vorbeigehen habe ich ein paar mal kurz seinen Kopf gestreichelt, weil er so lieb schaut."

    Wem soll ich da jetzt bös sei? Keinem, weil Onyx halt wirklich lieb schauen kann und ein eigentlich NichtHundeHalter das so nicht versteht, weshalb man den Hund mal ignorieren soll. Aber hier ist jetzt der Punkt. Onyx sieht MICH nicht als Nabel der Welt, Er hat ja seine menschliche Streichelmaschine, auf die er eigentlich immer zurückgreifen kann. Ich racker mich ab und tu alles und investiere & eigentlich könnte ich mir alles ersparen, weil wenn er ohne zu arbeiten das bekommt, was er möchte, dann macht es ja keinen Sinn mehr dafür zu arbeiten, und das kann ich völlig verstehen!

    Meine Hunde müssen keine Maschinen sein, aber ich baue ihre Grundgehorsam eigentlich so auf, dass sie sehr wohl Hören können und das mit Freude immer gern taten- Allein war das immer sehr leicht. Muss jetzt auch zugeben, mein Stolz ist auch etwas verletzt, dass ich von meinem einzigen Hund nicht mehr so angehimmelt werde wie von denen davor.

    Aber das wird alles, daran glaube ich. Der Weg ist nur komplizierter als damals!


  • Ich kann dich gut verstehen und ich finde es sehr schön, dass du so ehrlich bist.


    Meine Banja war ständig unter Strom und absolut das, was man 'beutegeil' nennt. Das machte es im Alltag manchmal nicht einfacher, im VPG machte es mit ihr natürlich richtig viel Spaß. Askja ist ein völlig anderer Typ, sehr viel entspannter (dabei trotzdem selbstbewusst) unterwegs und es braucht schon bestimmte Anreize, um sie richtig aus der Reserve zu locken. Auch wenn sie dann richtig Gas geben kann, frage ich mich schon öfter, wie es mit ihr im Sport laufen würde. Nur hatte ich das ja auch nicht vor.


    Mein Gatte hält sich im übrigen aus allem, was die Hündin betrifft, raus. Er liebt sie und sie ihn, aber ich bin eindeutig die Hauptperson für sie. Und die Erziehung ist um einiges leichter, wenn man es alleine steuert.

  • Auweh ich verstehe deinen Grant. Ist nicht nur einmal vorgekommen als ich der Rute von Lupin nachgesehen habe und ihm nachgeplerrt hab "GEH und komm nie wieder".. Ich kenn das nur zu gut, wenn man mit Mühe Vertrauen in den Hund erarbeitet hat und dann auf einmal führt er sich auf... ist aber mittlerweile weniger geworden, muss ich auch gleich dazu sagen.


    Nach deinen Erzählungen von Onyx Herkunft und Geschwistern, dürfte er ja nicht der 0815 LZ Schäfer sein, und ich finde dafür ist er echt Klasse. Du kannst ihn ins Kaffeehaus mitnehmen- das kann auch nicht jeder von sich behaupten. Wir üben es immer noch, dass Lupin sitzen bleibt und nicht schauen geht (seine Lieblingsbeschäftigung.. schauen. Gleich an zweiter Stelle nach nerven.) und Lupin ist immerhin schon 19 Monate alt.


    Trotzdem wirkt es so, als ob es immer besser wird und da ist sicherlich dein Training verantwortlich. Wenn Onyx bei wem anderen gelandet wäre, wäre er vielleicht ein Wanderpokal geworden- und so hat er dich zum terrorisieren :D


    Das mit dem Partner... ach... ich muss sagen, ohne jetzt ein Menbashing machen zu wollen- die meisten Probleme habe ich wirklich mit Männern. Egal wie oft ichs erkläre oder sage, die Männer in meinem Umfeld schaffen es nicht, sich daran zu halten und meinen es immer besser wissen zu müssen. Das hat mir einige Dummheiten von Lupin beschert und mittlerweile gibts kein "Durch die Blume" mehr- wenn ich sage, "inorier jetzt bitte den Hund" und du machst es nicht- lauf um dein Leben. Das Gute ist zumindest, dass sie ernten was sie säen. Zb.: Schwiegervater: Ich sage unerlässlich seit ein und halb Jahren "Lass den Hund nicht rauffahren und spiel nicht 24 Stunden mit ihm, er hört NICHT auf." aber was weiß ich schon, bin ja nur die Besitzerin. Er hört natürlich nicht auf "Er ist aber so lieb und er will ja und und und" und was war- Lupin war 5 Stunden bei ihm und der gute Papa war komplett mit den Nerven am Ende. "Der Hund nervt, der ist voll mühsam der hört nicht auf." HA selber Schuld.


    Kopf und durch, du machst es Klasse. Ich hätte weder die Geduld noch das Know How was du hast. Und Asnea hat komplett Recht- Andere Hunde verlangen andere Maßnahmen. Du wirst den Weg schon finden !