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Von "TuT Nixen" und Hundehalter die schwer vom Begriff sind

  • Cuki
  • 25. Juli 2018 um 09:14
  • Argjira12.1
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    • 26. April 2020 um 01:22
    • #601

    uns ist gestern etwas passiert ist, bei dem ich einfach nur Angst um das Leben meines Hundes hatte. Ich hatte mich mit einer Freundin zum fotografieren verabredet und wie fast immer war Koda natürlich dabei. Unser Ziel war eine neugebaute, unbefahrene Straße. Wir wählten den Weg an einem Hof vorbei auf dem man nur ein paar Pferde gesehen hatte. Koda hat noch nicht so oft Pferde gesehen und da die weiter weg vom Zaun standen habe ich Kodas Schleppleine ein bisschen auslaufen lassen um mal zu sehen wie Koda reagiert. Ein paar Ziegen waren auch dabei und ich machte noch den Spruch das Koda denken könnte das die Hunde seien. So ziemlich in dem Moment hörte man gebelle und ein großer, schwarzer Neufundländer ähnlicher Hund kam von einer anderen Ecke des Hofs angerannt und machte ordendlich rabatz am Zaun. Ich habe Koda dann einfach kurz und auf die abgewandte Seite genommen. Soweit so gut. Es kamen dann aber circa 5 Sekunden später erst 1 dann noch 2 und dann noch einer angerannt. Aber auch noch ein Nachzügler kam dazu. Also waren es dann insgesamt 5 riesige tösende Hunde am Zaun. Wir sind zügig weiter gelaufen und dann kam auch schon die Besitzerin und ist den Hunden hinterher und hat gerufen. Schnell wurde klar warum. Denn die Hunde hatten ein Ziel. Es gab eine offene Stelle im Zaun und die steuerten sie zielstrebig an. Als wir realisiert hatten was wohl gleich passiert sind wir Richtung neugebauter Straße gerannt. Ich habe geschrien und hatte den Plan Koda hinter die Planke auf die Straße zu kriegen, denn mein Gedanke war: die 5 Riesen Hunde kommen jetzt alle durch den Zaun, schnappen sich meinen Hund und zerfetzten ihn . Koda hätte keine Chance gehabt und zu zweit hätten wir kaum was gegen diese Hunde ausrichten können....man kann sich vorstellen wie mein Herz gerast hat. Aber wir hatten Glück und die Besitzerin hat wahrscheinlich die Hunde die wirklich für uns gefährlich gewesen wäre geschnappt. Sie hat das “kleinere Übel“ rennen lassen. Zum Glück waren das zwei Hunde die keine Beschädigungsabsichten hatten. Einer von beiden, der als erster raus kam ist auf Koda zugestürmt und praktisch in ihn rein gerannt. Tatsächlich hat Koda das aber super souverän gemeistert. Es gab eine kleine Prügelei von 10 Sekunden und dann hat das Riesenbaby das weite gesucht. Koda hat sich danach hinter mir eingereiht und blieb dann entspannt. Da war dann allerdings noch der zweite Hund der dann auch auf meine Freundin zu ist und da wir ja nicht wussten wie der auf Menschen reagiert, hat sie ihn verscheucht. Die zwei waren von uns dann scheinbar beeindruckt, sind auf Entfernung stehen geblieben und wurden dann auch schnell von einem Mädchen eingesammelt, das wahrscheinlich die Tochter der Frau war. Letztere kam als das Spektakel vorbei war, dann auch endlich mal raus und die erste Frage die sie gestellt hat war, ob ihre gebissen hätten. ich sagte das ich meinen Hund erst mal absuche und abtaste und das sie auch bitte schauen soll ob ihre etwas haben. Da sagt sie das das egal wäre und das ihre auch eigentlich nicht beißen würden, denn das seien ja noch Babys...die waren bestimmt schon über ein Jahr alt...ich sagte ihr auch das das jetzt das 4 mal ist das mein Hund von solchen Hunden(große, schwarze Hunde) angegriffen wurde. Da hat sie noch mal betont, das ihre ja aber nicht beißen, weil Babys. Während ich Koda untersucht habe, ist sie dann auch in den Hof und hat sich nicht mehr blicken lassen...eine Entschuldigung kam nicht...

    Ich fand ihr verhalten wirklich unangebracht. Aber die hatte ja auch keine Ahnung wie viel Angst ich um meinen Hund hatte. Denn es ist zwar im Endeffekt alles glimpflich ausgegangen, aber das konnte ich ja vorher nicht ahnen. Man geht natürlich immer vom schlimmsten aus. Die Dame schien auch genau zu wissen wo die Hunde hin wollten und das sie so verantwortungslos ist und bei so einem Rudel Hunde keinen gesicherten Hof hat ist finde ich unter aller sau.

    Ich bin auch am überlegen ob ich beim OA bescheid geben, damit zu mindest mal das Loch im Zaun geschlossen wird.

    Also passt auf eure Hunde auf und verlasst euch nicht auf das (meist nicht vorhandene) Verantwortungsbewusstsein anderer...

    Liebe Grüße von Argjira12.1:D

  • Asnea
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    • 26. April 2020 um 01:41
    • #602

    Oh Gott =O

    Da hätte ich mit Sicherheit genauso Panik gehabt und jeder andere wohl auch.

    Da gehört eigentlich gleich das Ordnungsamt eingeschaltet. Die Hunde können sonst wenn verletzen wenn da solch ein Loch im Zaun ist.

    Unverantwortlich und grob fahrlässig.

    Ich würde das definitiv melden

    Gott sei Dank ging es glimpflich aus und Koda und euch geht es gut.

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Roopa
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    • 26. April 2020 um 05:38
    • #603

    mein erster Gedanke war , daß dies wohl Herdenschutzhunde sind - mit denen ist auf keinen Fall zu Spaßen

    Diese Hunde laufen ja frei und es gibt in der Regel keine Einzäunung - aber wohl Schilder für Wanderer.

    Ich würde die Frau per Brief anschreiben und um ein Gespräch bitten zur Klärung der Situation.

    Nur ein Gespräch kann Licht in die Situation bringen und Aggressionen abbauen, was für beide Seiten erlösend ist

  • Pinguetta
    Moderator
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    • 27. April 2020 um 15:14
    • #604

    Roopa s Vorschlag ist zwar gut und nett. Aber da die Frau sehr offensichtlich um den kaputten Zaun und auch um das Wesen ihrer Hunde weiß (sie fragte, ob einer gebissen hätte),

    würde ich nicht mehr lange das Gespäch mit ihr suchen sondern handeln und das Ordnungsamt anrufen.

    Das nächste Mal geht jemand mit einem kleinen Kind dort spazieren und was ist, wenn dann das Kind angefallen wird????

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Asnea
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    • 27. April 2020 um 16:06
    • #605

    ich würde da auch keinen Brief schreiben und zu klären gibt es da ja eigentlich gar nix. Sie muss ihre Hunde so halten das keiner gefährdet wird. Argira trifft keinerlei Schuld

    Die halterin scheint ja das Loch zu kennen macht aber nix dagegen wie es aussieht.

    Grob fahrlässig bis es dann mal zu spät ist.

    Falls es herdenschutzhunde waren auch da gibt es Überprüfungen für solche und die Hunde müssen sich neutral verhalten wenn sich die " Gefahr" nicht weiter nähert oder entfernt.

    Aggressives Getobe und verfolgen...no go.

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

    2 Mal editiert, zuletzt von Asnea (27. April 2020 um 16:16)

  • SummerCake1433
    Gast
    • 27. April 2020 um 16:17
    • #606

    Ich würd das auch melden.

    Wie Pinguetta auch, ist mir das "Hat einer gebissen?" so ins Auge gesprungen.

    Nicht auszudenken, was da passieren kann mit anderen Hunden oder z.B. einem Kleinkind auf Laufrad (das dann definitiv nicht schnell wegrennen kann, besonders wenn vllt. die Mama noch ein Geschwisterchen im Kinderwagen dabei hat....oh, da wird mir gleich ganz schlecht). Auch wenn die wirklich nix tun sollten, gehört dort, wo ein Hund wohnt (oder mehrere) schon aus Prinzip ein vernünftiger Zaun hin. Finde ich.

  • Asnea
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    • 27. April 2020 um 16:36
    • #607

    vorallem gab es ja eine kurze Rauferei die alleine hätte für einen kleineren Hund zb schon tödlich ausgehen können

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Roopa
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    • 27. April 2020 um 16:46
    • #608

    wenn Argija die Schutz-Polizei für Kinder und kleine Hunde ist und die Einhaltung der Gesetze kontrolliert hat sie viel zu tun und Stress bis ans Lebensende

    Diesen Vorfall wird sie Jahrzehnte nicht vergessen und schlaflose Nächte haben und die Angst ein ständiger Begleiter

    Solche Sachen löst man nicht mit der Gesetzes-Keule, sondern mit Verstand

    Diese schlimme Erfahrung muß abgebaut werden und nicht noch eins obendrauf gesetzt

    Bei Straftaten wird dies angewandt als Täter-Opfer-Ausgleich !

    (ich denke, ich brauche nicht zu erklären wie sinnlos unser Strafvollzug ist - er nützt niemandem. An so einem Beispiel wäre es eine Chance neue Wege zu gehn)

    so und jetzt wieder fett drauf: Rübe ab

  • Asnea
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    • 27. April 2020 um 18:09
    • #609

    niemand sagt was von Rübe ab ;)

    Aber ich bin mir ziemlich sicher das es einen Unterschied macht ob das Ordnungsamt vor der Tür steht oder eine privat Person einen Brief schreibt...

    Ich bin kein Freund vom Ordnungsamt aber sowas sollte man melden.

    Wer weiss ob es schon mehrere Vorfälle gab usw.

    Am Ende passiert wirklich mal was schlimmes das vllt verhindert hätte werden können wenn gewisse Vorfälle bekannt gewesen wären.

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • FlatHeart1256
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    • 27. April 2020 um 18:15
    • #610
    Zitat von Asnea

    niemand sagt was von Rübe ab ;)

    Aber ich bin mir ziemlich sicher das es einen Unterschied macht ob das Ordnungsamt vor der Tür steht oder eine privat Person einen Brief schreibt...

    Ich bin kein Freund vom Ordnungsamt aber sowas sollte man melden.

    Wer weiss ob es schon mehrere Vorfälle gab usw.

    Am Ende passiert wirklich mal was schlimmes das vllt verhindert hätte werden können wenn gewisse Vorfälle bekannt gewesen wären.

    ich spinne mal ein anderes Szenario, Agira wohnt in diesem Beispiel in der Nähe oder sogar im gleichen Dorf! Die Frau bekommt durch die Anzeige mit wo Agira wohnt und da sie eine voll Assi Tante ist revanchiert sie sich entsprechend mit kaputten Reifen etc.

    Ich sage nicht Recht soll dem Unrecht weichen. Aber wenn man diesen Schritt wählt muss man damit rechnen.

    Ich finde es auch nicht gut, aber ich würde es abhaken und nicht mehr dort lang gehen.

  • Jogy
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    • 27. April 2020 um 21:32
    • #611

    Wenn ich das richtig gelesen habe ist dort eine neugebaute Straße die momentan noch gespeert ist. Schon allein deswegen sollte es dem OA oder Polizei melden.

    Übrigens kann man auch das ach anonym machen. Wir haben auch mal etwas dem OA mitgeteilt. Die meinten man müsse eine Anzeige machen . Als man denen klargemacht hat das man nicht die Keule auspacken möchte. Vielleicht schon reicht wenn wenn ein Mitarbeiter des OA einfach mal darauf hinweist das es so nicht geht.

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  • Argjira12.1
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    • 28. April 2020 um 10:20
    • #612

    also ich hatte ja auch schon überlegt erst mal Schriftlich darum zu bitten, das sie den Zaun repariert.

    Aber erstens will ich da in die Nähe eigentlich nicht mehr und zweitens, kann ich ja dann auch kaum kontrollieren ob sie es auch getan hat?

    Ansich finde ich deine Idee wirklich gut Roopa . Aber so wie sie reagiert hat, hatte ich eher das Gefühl das sie mir zu verstehen gibt, ich sei selbst schuld und hätte ja nicht da entlang laufen müssen? da weiß ich nicht ob sie überhaupt den Sinn in einem Gespräch sehen würde. Könnte man natürlich versuchen, aber dann müsste ich ja dort hin. Das will ich definitiv nicht.

    Und ich finde es sehr schade das andere Menschen einen so einschränken können, das man sich in manche Ecken nicht mehr traut. Traurig sowas!

    @Ellionore ja, ich wohne in der Nähe und habe mir über diese Möglichkeit auch schon Gedanken gemacht?

    Jogy ja, genau nebenan ist die Straße. Deswegen finde ich auch das der Zaun einfach zum Schutz ihrer eigenen Hunde sicher sein sollte. Die könnten dort ja dann auch überfahren werden. Über der Straße wurde auch eine Fußgänger Brücke gebaut. Die ist dementsprechend auch genau neben dem Grundstück. Das heiß da laufen täglich Kinder, Hunde usw drüber...

    Ich habe jetzt lange überlegt und ich werde heute beim OA anrufen und die bitten sich das mal anzuschauen. Werde aber klar machen das es mir nur um den Zaun geht und nicht der Frau sie Hunde abzunehmen. Was die Hinterm Zaun machen ist mir egal, aber vor dem Zaun sollte man sich sicher fühlen können....

    Liebe Grüße von Argjira12.1:D

  • FlatHeart1256
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    • 28. April 2020 um 10:30
    • #613

    wenn es dort schön ist, dann solltest du dich deiner Angst ruhig stellen. Kannst dir ja jemanden zur Unterstützung mitnehmen. So derart würde ich mich nicht einschränken lassen. Wir hatten mal mit meiner Elli ein ähnliches Erlebnis, als wir mal auf einer Wanderung neben einen Hof lang sind. Aber es waren nur drei Schäferhund große Mischlinge gewesen, von denen sich auch nur einer raus gewagt hatte und zum Glück keinen Bock auf eine Auseinandersetzung mit mir plus meiner Hündin hatte. Nicht vergleichbar mit deiner Situation, aber ich bin seit dem auch mit Loki dort gewesen. Ich lasse mich von sowas nicht einschränken.

  • Pinguetta
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    • 28. April 2020 um 10:55
    • #614
    Zitat von Ellionore

    Ich lasse mich von sowas nicht einschränken.

    aber leider ist es etwas anderes, ob du als großer starker Mann dich wehrst oder ob eine von uns Frauen das tut. :(

    Und imemr abschätzen müssen, ob mir die Gefahr eines Gegenangriffes durch eine asoziale Person, dem Miri-Clan (so wie bei uns) oder ähnlichem droht, finde ich erlich gesagt zum Kotzen.:cursing:

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Roopa
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    • 28. April 2020 um 12:58
    • #615
    Zitat von Argjira12.1

    Ansich finde ich deine Idee wirklich gut Roopa . Aber so wie sie reagiert hat, hatte ich eher das Gefühl das sie mir zu verstehen gibt, ich sei selbst schuld und hätte ja nicht da entlang laufen müssen? da weiß ich nicht ob sie überhaupt den Sinn in einem Gespräch sehen würde. Könnte man natürlich versuchen, aber dann müsste ich ja dort hin. Das will ich definitiv nicht.

    wenn man dem Gegenüber die Hand reicht, dann gibt es für einen Selbst Erleichterung und auch der Gegenüber tut sich leichter Worte der Versöhnung zu finden.

    kostet alles nix - nur ein Versuch - und du gehst da ganz sicher gestärkt raus, die Anspannung, Angst ist weg !

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