So wurde mir zB von einer sehr erfahrenen Hundetrainerin, die ihre 5 DSH mehr als im Griff hat, eher davon abgeraten, auf einem SV-Platz zu trainieren. Sie meinte, wir sollten uns das zumindest gut überlegen, da dort sehr viel über Trieb gearbeitet würde. Triebe, die man teilweise zuerst wecken müsse. Sie meinte, Gaius würde wohl ein ernsthafter Hund mit hoher Reizschwelle werden und dass es gut sein könne, dass wir ihn im Trieb daher sehr fordern müssten. Damit würden wir wiederum sozusagen "schlafende Hunde wecken". Und das sollten wir uns eben mit zwei kleinen Kindern gut überlegen.
Welche Triebe sollten denn geweckt werden, der Spieltrieb???
Selbst die Schutzhundeausbildung ist für den Hund nichts anderes als ein Spiel mit den Helfer. Hunde lassen sich über der Spieltrieb wunderbar ausbilden. Ich würde mir niemals einen Hund kaufen, der keinen vernünftigen Spieltrieb entwickelt.
Polizeihunde, die auch jemanden beißen der keinen Schutzarm trägt, leben außerhalb ihres Dienstes auch mit in der Familie des Hundeführers und Polizisten haben auch oft kleine Kinder.
Hunde können schon unterscheiden
zwischen Dienst bzw. Hundeplatz und Familie.
Die Mär, ein austrainierter Hund würde immer mehr einfordern, ist genau das, ein Märchen; erfunden von faulen Haltern.
Wo du recht hast, da hast du Recht.![]()
Vor allem darf man nicht anfangen und dann einfach aufhören; gerade die Schutzhundausbildung muss bis zum Ende geführt werden.
Warum darf man mit der Schutzhundausbildung nicht einfach aufhören?
Mit meinem vorigen Hund habe ich auch ein halbes Jahr im Schutzdienst gearbeitet und habe dann aufgehört.
Mir gefiel es dort einfach nicht mehr. Es waren dort ewig lange Wartezeiten. Zwei Stunden wurde dort am Abend trainiert und selber kam ich gerade mal 10 Minuten dran.
Die Gruppe dort war aber auch sehr groß und dann nur ein Helfer.
Meine Passion war sowieso der Obedience und wir sind auch ohne Schutzdienst glücklich geworden.