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  1. Das Schäferhund Forum
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Zweithund für Schäferhund?

  • Lupus
  • 10. November 2018 um 18:57
  • Lupus
    Gast
    • 11. Februar 2019 um 18:22
    • #76
    Zitat von Nori

    Ja ,natürlich muß jeder Hund gehorchen lernen. Steht und fällt mit der Aufmerksamkeit....

    Z.B.Heute : Ich wollte mit Basko etwas holen üben. Ich habe ihn absitzen lassen und mein Dummy (Beißwurst ) dann etwas entfernt ins Gebüsch geworfen. Dann muß er mich ansehen,nachdem ich zu ihm

    zurückgegangen war,und darf dann auf "Such "das Dummy holen.

    Er holt es mit wenig Begeisterung,bringt es nicht ganz zu mir heran .(Das in-die Hand geben ist noch nicht

    fest beigebracht )Manchmal gibt er es in die Hand,manchmal nicht. Aber er kann schon bis zu mir herankommen. Aber dann interessiert ihn das Dummy

    plötzlich nicht mehr, er fängt an zu kläffen, schnappt sich einen Stock und knabbert dran rum:

    Was würdet Ihr dann machen ? Oder was habe ich falsch gemacht ?

    Ich habe das Suchspiel dann beendet.

    Alles anzeigen

    Hi,

    ja, die Aufmerksamkeit ist das A und O...

    Zu deiner Frage: Was "komisch" ist, ist dass Du sagst, er würde es mit "wenig Begeisterung" tun. Ihm scheint also an dem "Spiel" gar nicht viel zu liegen. Und dann ist es natürlich schwer, ihn zu motivieren...


    Dazu passt mE auch sein weiteres Verhalten: Er bellt und holt sich ne andere Ressource, die er dann (demonstrativ?) bearbeitet.

    Klingt nach: "Warum soll ich dem langweiligen Dummy hinterherlaufen und den auch noch zurück bringen??? Hier gehts schließlich nicht ums Apportieren, sondern darum, wer hier die Ressourven verwaltet. Und das bin nunmal ich!"

    Spiel beenden ist sicher sinnvoll, aber vielleicht auch keine wirkliche Sanktion, da ihm ohnehin nicht viel dran zu liegen scheint.


    Ist ja immer aus der Ferne alles nur Theorie: Aber ich hätte ihm wohl als allererstes mal den Stock abgenommen. Entweder im Tausch gegen den Dummy (um den interessanter zu machen) oder einfach so. Dann den Stock demontrativ vor meine Füße gelegt und dem Hund klar gemacht, dass der da auch liegen bleibt. Also den Spieß sozusagen umdrehn. Und dann nochmal das mit dem Dummy probieren und schaun, ob sich was verändert hat.

    Du kannst zudem, um den Dummy interessanter zu machen, nen Futterdummy ausprobieren. Oder ist eine "Beißwurst" sowas?

    Beim Futterdummy hats den Vorteil, dass er zwar riecht, dass da was drin ist, er ohne deine Hilfe aber nicht dran kommt. Das kann man ausnutzen....:)

    Dein post erinnert mich übrigens daran, dass wir das bei Gaius voll haben schleifen lassen: Er hat mal so brav den Schleuderball in die Hände abgelegt. Aktuell rotzt er ihn uns vor die Füß, wie man in Hessen sacht. Morgen gleich mal wieder ändern:thumbup:

    Liebe Grüße

    Lupus

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 11. Februar 2019 um 19:46
    • #77

    Hi ich finde den Hund im Video toll trainiert, ob allerdings jeder Hund genau das alles so können muss wage ich zu bezweifeln. Es kommt ja auch auf die Gesamtsituation an. Ich lebe in einem Mehrfamilienhaus in der Nähe ist eine Grundschule und ein Kindergarten. Mir ist wichtig, dass Elli eben nicht anschlägt wenn es klingelt oder jemand im Treppenhaus ist. Auch darf sie keine Kinder jagen. Stadt wäre mir dann wieder eher egal, da ich sie da sowieso an der Leine habe. Eventuell habe ich aber auch Glück, dass jeder sie einfach knuddeln möchte und ihr alles verzeiht. Zu den Situationen im Video wenn Elli einen Stock erbeutet hat, interessiert sie nix mehr um sie rum, von daher müsste ich ihr nur einen Stock geben. Einzig Hunde an der Leine dreht sie durch. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass ich sie erst seit August habe und mir das sichere Abrufen einfach wichtiger war. Zum Thema Zweithund auch wenn ich wenig Ahnung habe möchte ich dich Lupus einfach bestärken es auszuprobieren. Bin dann auch gespannt auf Erfahrungsberichte. Sollte ich in drei Jahren mein Haus haben und klar sein, dass ich nicht mehr zwischen Stade und Göttingen pendeln muss und Elli dann 9 Jahre alt ist möchte ich mir auch einen Welpen holen.

  • Nori
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    32
    • 11. Februar 2019 um 21:08
    • #78

    Das mit dem Dummy hat was mit der Tagesform zu tun. Das Hinrennen zum Spielzeug macht er natürlich mit Begeisterung, nur das Zurückbringen nicht immer. Vielleicht hatte er heute keine Lust...,dann

    zwinge ich es auch nicht. Es gibt andere Tage, da ist er voll dabei....

    Futterdummy hatte ich früher schon mal ausprobiert, da kamen wir nicht mit klar. Wenn er es hatte,

    hat er nur versucht, es zu zerbeißen...Ich meine auch, daß Futtern den Hund in der Konzentration

    stört. Ich bin kein Freund davon, ich komme immer wieder davon ab,auch wenn ich es gelegentlich ausprobiert habe.

  • Peppermint
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    1
    • 12. Februar 2019 um 06:08
    • #79

    Hängt wohl vom Hundetyp ab. Banja war zu 100% drauf aus, ihren Ball, den Ärmel etc zu bekommen. Da wurde jedes Leckerchen links liegen gelassen. Askja tut für ihre Hundewurst alles und ist dabei sehr schnell und konzentriert bei der Sache.

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Knickohr
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    • 12. Februar 2019 um 11:39
    • #80

    Also, allgemein zum Thema Zweithund speziell jetzt auch auf DSH bezogen, kann ich von uns persönlich Folgendes berichten: un ser erstes Paar, Fanny und Mauro, waren gut zwei Jahre auseinander. Fanny war zuerst da, Mauro kam mit 5,5 Monaten aus dem Tierschutz zu uns. Die beiden haben sich immer top verstanden, niemals Streit, kein Knurren, gar nichts. Problem bei diesem Paar war der Jagdtrieb, den beide enorm hatten. Ich hatte gedacht, leider nur gedacht, daß ich mit Fanny soweit gut trainiert hätte, sonst hätte ich mir keinen zweiten Hund geholt. Das war bei mir damals die Voraussetzung: nur ein zweiter, wenn ich Fanny wirklich 100% unter Kontrolle habe. So weit so gut. Als Mauro sich komplett eingelebt hatte, hatte ich dann 2 Hunde mit enormem Jagdtrieb!!! War so weder gewünscht noch geplant....es ging zwar, war aber absolut mordsmässige Arbeit, die mir in der zeit wirklich alles an Können und Geduld abverlangt hat.

    Unser jetziges Paar, Peggy und Quacks, waren so als Paar eigentlich (noch) nicht geplant. Die beiden sind Vollgeschwister, keine Wurfgeschwister. Peggy ist 10 Monate älter. Sollte man eigentlich und theoretisch nicht machen, wenn der Altersunterschied so gering ist. Wir haben es doch versucht, aus dem Grund, daß die Züchterin schneller als ursprünglich geplant den nächsten und auch letzten Wurf hatte. Geplant war immer, von dieser Züchterin noch einen Rüden zu nehmen, da Peggy uns nicht nur vom Wesen her Bombe gefiel sondern auch super gesund war. Auch die Aufzucht war dort top, was man selten so findet bei DSH. Dann kam der Wurf früher ( eigentlich sollte erst ein Rüde dazu, wenn Peggy so 2,5 bis 3 Jahre alt gewesen wäre) und wir haben von Anfang an als der Wurf erst noch nur geplant war und nicht mal die Bedeckung stattgefunden hatte, überlegt und überlegt. Letztlich haben wir uns entschlossen, den Rüden halt früher dazu zu holen, weil wir unbedingt noch einen aus der Zucht und gerade dieser Verpaarung wollten und weil Peggy für ihr Alter schon sehr weit war. In diesem Punkt sollten wir auch recht behalten: Peggy hat den Kleinen sehr gut mit erzogen, er hat sehr viel von ihr gelernt, auch kein Stuß, so wie Mauro damals von Fanny.

    Negativ an der Konstellation war und ist, daß beide sich aufgrund des geringen Altersunterschiedes auch mal öfters in die Haare bekommen. Das hatten wir vorher so nie erlebt.

    Das Problem mit zB Gassirunden haben wir gelöst, indem der Kleine einfach einen zusammenklappbaren Wagen bekam. So brauchten wir beide nicht zu trennen, Quacks konnte immer mit. Bei Matsche oder Schnee war ich zwar dann schweißgebadet und habe die Karre verflucht^^ aber es hat sich gelohnt. Die beiden sind so eng zusammen und ein absolutes Dreamteam.

    Nicht zu unterschätzen sind Begegnungen mit fremden Hunden. Die lasse ich meist nicht zu, sondern nur mit den Hunden, die beide vom Welpenalter her kennen. Denn zum einen sehen die beiden, schäferhundtypisch, zunächst mal alles Fremde als Eindringling in ihrem Revier und daher als Bedrohung und Konkurrenz an. Zum anderen beschützen sich beide gegenseitig und fangen relativ schnell, getreu dem Motto "Ein Kopp, ein Arsch" an zu mobben. Das andere Thema ist: Peggy mag nur wenige Hündinnen, Quacks nur wenige Rüden. Fazit also: irgendwas ist immer:).

    Ich bin absoluter Fan von Zweihundhaltung! Nur ein Hund wäre mir zu langweilig und auch für die Hunde ist es eine Bereicherung. Allerdings hatten wir halt auch immer die Kombi Rüde und Hündin, einer wenigstens kastriert oder, als wir 3 hatten, immer 1 Rüde, 2 Hündinnen. 2 gleichgeschlechtliche daran habe ich mich bisher noch nicht rangetraut:S. Ich habe die Befürchtung, daß das nur klappt, wenn da ein deutlicher Altersunterschied vorliegt. Denn ich habe schon oft erlebt, daß ssich 2 gleichgeschlechtliche Paare spätestens dann nicht mehr vertrugen, wenn auch der 2. geschlechtsreif war. Und wenn man dann nur noch Streß hat, die Hunde etwa trennen muss oder sogar einen abgeben......=Oauweia!! Das könnte ich mir nicht vorstellen. Daher wird es bei uns immer das Paar Rüde und Hündin geben. Wobei ich beim nächsten Paar wohl wieder mehr Wert darauf legen werde, daß der Altersunterschied etwas größer ist. So 2 bis 3 Jahre fand ich optimal. Dann kann man auch prima mit beiden gleichzeitig marschieren. Ist der Altersunterschied zu groß, so wie bei unserer Omi Fanny als Quacks dazu kam, kann man nur noch getrennt gehen oder aber mit 2 Zweibeinern und 2 Wägelchen:thumbup:. Dann kann man froh sein, wenn man eh schon einen Bus sei Eigen nennt, denn dann kam für Omi und Welpi noch eine Rampe dazu und Auto war voll^^. Natürlich auch im Urlaub alles mit! Das war dann am Nordseestrand von Texel eine Herausforderung und Kraftakt: 2 Wagen durch den Sand^^.

  • Pinguetta
    Moderator
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    • 12. Februar 2019 um 12:08
    • #81

    Knickohr , toller Bericht, nicht nur super lesenswert, auch klasse geschrieben. Danke dafür.

    Ich habe für mich zwei Dinge daraus mitgenommen: 1. für mich wird es bei einem Hund bleiben.

    2. Danke für die Hinweise auf die Besonderheiten des DSH. Das wird mir im Moment mal wieder das Wesen meines Hundes erklärbarer, verständlicher machen und somit etwas entspannter im Umgang mit ihm.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Lupus
    Gast
    • 12. Februar 2019 um 18:10
    • #82
    Zitat von Nori

    Das mit dem Dummy hat was mit der Tagesform zu tun. Das Hinrennen zum Spielzeug macht er natürlich mit Begeisterung, nur das Zurückbringen nicht immer. Vielleicht hatte er heute keine Lust...,dann

    zwinge ich es auch nicht. Es gibt andere Tage, da ist er voll dabei....

    Futterdummy hatte ich früher schon mal ausprobiert, da kamen wir nicht mit klar. Wenn er es hatte,

    hat er nur versucht, es zu zerbeißen...Ich meine auch, daß Futtern den Hund in der Konzentration

    stört. Ich bin kein Freund davon, ich komme immer wieder davon ab,auch wenn ich es gelegentlich ausprobiert habe.

    Hi,

    hatte das falsch in dem Sinn verstanden, dass ich dachte, er würde das grundsätzlich nicht gerne machen. Daher die Idee mit dem Futterdummy - ansonsten seh ich das mit der Fütterei nämlich wie Du:)

    Ich würd mir das mit dem "eigenen Stock besorgen" trotzdem nicht bieten lassen. Aber das sind ja unterschiedliche Dinge.

    Liebe Grüße

    Lupus

  • Lupus
    Gast
    • 12. Februar 2019 um 18:29
    • #83
    Zitat von Ellionore

    Hi ich finde den Hund im Video toll trainiert, ob allerdings jeder Hund genau das alles so können muss wage ich zu bezweifeln. Es kommt ja auch auf die Gesamtsituation an. Ich lebe in einem Mehrfamilienhaus in der Nähe ist eine Grundschule und ein Kindergarten. Mir ist wichtig, dass Elli eben nicht anschlägt wenn es klingelt oder jemand im Treppenhaus ist. Auch darf sie keine Kinder jagen. Stadt wäre mir dann wieder eher egal, da ich sie da sowieso an der Leine habe. Eventuell habe ich aber auch Glück, dass jeder sie einfach knuddeln möchte und ihr alles verzeiht. Zu den Situationen im Video wenn Elli einen Stock erbeutet hat, interessiert sie nix mehr um sie rum, von daher müsste ich ihr nur einen Stock geben. Einzig Hunde an der Leine dreht sie durch. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass ich sie erst seit August habe und mir das sichere Abrufen einfach wichtiger war. Zum Thema Zweithund auch wenn ich wenig Ahnung habe möchte ich dich Lupus einfach bestärken es auszuprobieren. Bin dann auch gespannt auf Erfahrungsberichte. Sollte ich in drei Jahren mein Haus haben und klar sein, dass ich nicht mehr zwischen Stade und Göttingen pendeln muss und Elli dann 9 Jahre alt ist möchte ich mir auch einen Welpen holen.

    Hi,

    ja, werde berichten! Bin jetzt erstmal gespannt auf den Besuch beim Züchter am We...:)

    Zu dem Video mit dem Rotti: Die ist gut erzogen. Und ich finde, man merkt der Halterin an, dass sie weiß, was sie da macht Das gilt auch, wenn es, den Vergleich hab ich ja persönlich, sich "nur" um eine Rottidame handelt und nicht um nen pubertierenden DSH-Rüden. Nicht, dass der Rotti grundsätzlich weniger Trieb haben muss, aber unsere beiden (selbst unkastrierte Rüden) waren einfach ruhiger als Gaius das heute ist. Sie sind einfach grundsätzlich nicht so interessiert an allem. Und wenn sies sind, zeigen sie es zurückhaltender als das bei Gaius der Fall ist.


    Immer klarer wird mir, wie entscheidend Kleinigkeiten sind. Also aus unserer Sicht Kleinigkeiten, nicht für den Hund.

    So habe ich bei Gaius zB bemerkt, dass es für das Fußgehen schon einen Unterschied macht, wohin ich schaue. Klar, ihn anschauen ist offensichtlich. Aber es macht schon einen Unterschied, ob ich einfach nach vorne schaue oder den Horizont anvisiere! Kein Scherz! Vieleicht kommt das daher, dass zum Horizont schauen ja selbst schon eine beruhigende Wirkung hat. Kann man leicht an sich selbst testen...

    Auch die Geschwindigkeit spielt ne Rolle, auch wie man geht. Schulter-Kopfhaltung, "Erdung". Und noch weiter, auch die Gedanken, die man dabei hat spielen eine Rolle. Ziemlich abgefahren, je mehr ich das beginne zu verstehen:)

    Das ist auch mit ein Grund, dass ich mir, was die Erziehung angeht, jetzt nicht soo nen riesen Kopf mache. Die Bedingungen bei uns sind gut, wenn auch nicht ideal. Das wird schon - und wenn nicht, ists auch ok, dann müssen wir eben einfach noch mehr lernen:)

    Liebe Grüße

    Lupus

  • Nori
    Beiträge
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    32
    • 12. Februar 2019 um 21:06
    • #84

    Wenn Du Rottis hattest, denke ich, weißt Du,was Schutztrieb ist ! Die haben den doch sehr ausgeprägt und "Stellen "Eindringlinge konsequent ! Vor denen habe ich einen Mordsrespekt...

    Ich habe aber auch schon sehr liebe Rottis getroffen, Eine Hündin, die schön mit Basko spielte.

    Wenn Basko sich einen Stock holt, oder manchmal ein Seil aus seiner Hundehütte, sehe ich das nicht so eng. Nur, wenn diese selbst gefundenen Sachen dann wichtiger sind als ich, spiele ich eben auch nicht mehr.

    Gleiches gilt, wenn ich mit ihm schmuse und er sich dann kratzt oder was anderes macht - dann mache ich auch nicht weiter...

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 12. Februar 2019 um 21:07
    • #85
    Zitat von Lupus

    Hi,

    ja, werde berichten! Bin jetzt erstmal gespannt auf den Besuch beim Züchter am We...:)

    Zu dem Video mit dem Rotti: Die ist gut erzogen. Und ich finde, man merkt der Halterin an, dass sie weiß, was sie da macht Das gilt auch, wenn es, den Vergleich hab ich ja persönlich, sich "nur" um eine Rottidame handelt und nicht um nen pubertierenden DSH-Rüden. Nicht, dass der Rotti grundsätzlich weniger Trieb haben muss, aber unsere beiden (selbst unkastrierte Rüden) waren einfach ruhiger als Gaius das heute ist. Sie sind einfach grundsätzlich nicht so interessiert an allem. Und wenn sies sind, zeigen sie es zurückhaltender als das bei Gaius der Fall ist.


    Immer klarer wird mir, wie entscheidend Kleinigkeiten sind. Also aus unserer Sicht Kleinigkeiten, nicht für den Hund.

    So habe ich bei Gaius zB bemerkt, dass es für das Fußgehen schon einen Unterschied macht, wohin ich schaue. Klar, ihn anschauen ist offensichtlich. Aber es macht schon einen Unterschied, ob ich einfach nach vorne schaue oder den Horizont anvisiere! Kein Scherz! Vieleicht kommt das daher, dass zum Horizont schauen ja selbst schon eine beruhigende Wirkung hat. Kann man leicht an sich selbst testen...

    Auch die Geschwindigkeit spielt ne Rolle, auch wie man geht. Schulter-Kopfhaltung, "Erdung". Und noch weiter, auch die Gedanken, die man dabei hat spielen eine Rolle. Ziemlich abgefahren, je mehr ich das beginne zu verstehen:)

    Das ist auch mit ein Grund, dass ich mir, was die Erziehung angeht, jetzt nicht soo nen riesen Kopf mache. Die Bedingungen bei uns sind gut, wenn auch nicht ideal. Das wird schon - und wenn nicht, ists auch ok, dann müssen wir eben einfach noch mehr lernen:)

    Liebe Grüße

    Lupus

    Alles anzeigen

    Hi,

    finde ich spannend, weil ich bis jetzt viele Menschen kenne die eine ziemliche Angst vor Rottis haben. Ich selber hätte diese jetzt auch als anstrengender in der Erziehung als der Schäferhund eingeschätzt.

    Wir hatten mal eine Nachbarin wo wir als Kinder immer die Straßenseite wechseln mussten wenn sie mit ihrem Rottirüden spazieren war. Naja sie gaben den Rottweiler ab und hatten dann eine Schäferhündin die problemlos an allen vorbei lief.

    Ich bin jedenfalls gespannt auf die Erfahrungen die ihr dann macht. Eigentlich wollte ich immer einen Molosser wie einen Bullmastiff oder Cane Corso, aber meine Frau findet die hässlich und will lieber einen Kangal. Da war der Schäferhund der Kompromiss sozusagen. Nun wird es wohl auf Dauer dabei bleiben. Davon abgesehen wenn ich mich richtig erinnere bist du Lehrer wenn man mit 20 bis 30 Schülern klar kommt, dann auch mit 2 Hunden.

    Von daher viel Spaß bei dem Züchter mit hoffentlich vielen tollen Eindrücken.

    Lg.

  • Lupus
    Gast
    • 12. Februar 2019 um 21:31
    • #86

    Hi,

    muss ins Bette, daher nur kurz: Man könnte den Unterschied zwischen Rotti und DSH mE auch mit Bud Spencer und Terence Hill beschreiben. Wer da wer ist, dürfte klar sein;)

    Liebe Grüße

    Lupus

  • Pinguetta
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    • 13. Februar 2019 um 06:48
    • #87

    Ich mag Terence Hill sehr ;)

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • FlatHeart1256
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    • 13. Februar 2019 um 07:06
    • #88
    Zitat von Pinguetta

    Ich mag Terence Hill sehr ;)

    Ich auch bin aber wohl eher der Typ Bud Spencer.^^

  • Knickohr
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    • 13. Februar 2019 um 11:59
    • #89

    Danke, Pinguetta:)

    zwei Hunde (oder gar mehr) sind eine tolle Sache. Ich möchte es, wie gesagt, nicht mehr missen. Problem ist, daß man es sich ja auch selber schwer bzw leichter machen kann:). Wenn man den DSH mit einer anderen, ruhigeren Rasse kombiniert, die anders tickt, hat man es schon etwas einfacher. Das nimmt dann schon mal "einen Gang raus". Ruhiger nicht mal unbedingt im Sinne von weniger Temperament, sonder einfach auf die Reizschwelle bezogen. Auch eine Rasse, die keinen oder nur minimalen Schutz - und Wachtrieb hat und nicht so territorial veranlangt ist, vereinfacht die Sache. Was ich schon oft gesehen habe, was sehr gut funktioniert ist die Kombi DSH und Retriever. Vom Temperament und dem Beschäftigungslevel her gleich, aber sonst so unterschiedlich, daß es doch ruhiger abläuft als eine Gang DSH:).

  • Pinguetta
    Moderator
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    • 13. Februar 2019 um 12:05
    • #90

    Knickohr , das liest sich gut.

    Für mich aber unvorstellbar. Auch wenn ich das z. B. anhand meiner drei Kinder nachvollziehen kann, denn z.T. haben die sich auch gegenseitig erzogen.

    Aber der zweite Hund wäre dann dennoch Mehrarbeit für mich, trotz Familie bleibt die meiste Arbeit bei mir. Und daher wird es für mich bei einem Hund bleiben.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
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    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

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