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Kijara. 11 Monate

  • Kijara
  • 11. November 2018 um 13:44
  • Kijara
    Beiträge
    14
    • 18. November 2018 um 13:13
    • #16
    Zitat von Asnea

    Mit dem trainer ist eine gute idee gerade bei der Vorgeschichte und auch um zu sehen warum sie so nach vorne geht. Angst, Unsicherheit, fehlendes Vertrauen usw.

    Ansonsten mal eine ganz andere Idee Die jemand bekanntes angewendet hatte weil nix gegen das pöbeln geholfen hat.

    Ist deine Hündin verfressen?

    Sagt dir der clicker etwas ?

    Wenn nein einfach mal googeln.

    Sie hat jeden hund mit einem Klick quasi "schön" gefüttert so das die Hündin fremde Hunde als was ganz tolles abgespeichert hatte.

    Hund im Blickfeld und Solange sie noch locker hin Schaut click und futter.

    Ich denke das ganze kann man auch gut auf Menschen umlagern. Du musst halt natürlich genau aufpassen das du fixieren zb. Nicht bestätigst.

    Bei ihr hat es Bombig geklappt gerade auch weil die Hündin sehr unsicher war und mit strenge alles noch schlimmer wurde. Nach wenigen Wochen war der Spuk vorbei :thumbup:

    Ich bin immer dafür die Ursache zu beheben statt unerwünschtes Verhalten lediglich zu unterdrücken. Man sollte wissen warum ein hund zb pöbelt und nicht einfach nur mit Zwang verhindern.

    Da ist ein guter Trainer ( mit dsh erfahrung) vor Ort das wichtigste der kann die Situation einschätzen so über das Internet ist das nicht möglich :)

    Alles anzeigen
  • Kijara
    Beiträge
    14
    • 18. November 2018 um 13:18
    • #17

    ja Flicker hatte ich probiert, aber ich habe es nicht so hinbekommen, da ich mit Leine U. allem leicht nervös würde u. skeptisch ob ich richtig klickte. Somit habe ich das Clickerwort ""Prima" eingeführt. Vergrößern ist sie, aber mit Ablenkung funktioniert nix. Egal ob Käse, Huhn, Wurst, Spielideen oder sonst was.

    Da ist sie wie ausgeschaltet u.ich weiß dann nicht wie ich sie auf mich beziehen kann.

  • Nori
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    32
    • 18. November 2018 um 14:35
    • #18

    Basko hat bei Hundebegegnungen auch die Angewohnheit, wenn ich nicht aufpasse,in die Leine zu springen.

    Früher habe ich auch versucht, das mit Futter als Ablenkung in den Griff zubekommen. Doch der Reiz ist dann so stark ,daß keine Leberwurst

    mehr wirkt. Da hilft wirklich nur mit Ruhe am Gehorsam arbeiten in kleinen Schritten.

    Jeder kleine Fortschritt ist dann ein Erfolg !

  • Roopa
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    1
    • 18. November 2018 um 16:16
    • #19

    ich schließe mich mal dem "Trainer-Vorschlag" an - denke, du machst das eine und andere, aber alles nur halb - also mit Trainer Wege suchen, die dann klar befolgt werden

  • BirgitF
    Beiträge
    374
    • 18. November 2018 um 18:22
    • #20

    du hast den Hund schon acht Monate? :/

    LG, Birgit und ihr Trio Infernale

  • Lupus
    Gast
    • 18. November 2018 um 19:45
    • #21

    Hi,

    es liest sich so, als solltest Du dafür sorgen, dass Ruhe in den Hund kommt. Du kannst ja mal in diese Richtung recherchieren.

    Was die Aufmerksamkeit angeht: Da gibt ja es zwei Wege. Der eine ist, dass man den Hund ablenkt durch Spiel und Belohung. Das funktioniert bei Gaius nicht, wenn er was wirklich interessantes sieht. Da kann ich ihm die Fleischwurst vor die Nase halten und er ignoriert sie. Und den Ball würde er einfach liegen lassen und später holen, wenn er von den "Rehen" zurück ist...

    Der zweite Weg beinhaltet, dass man sich eben gerade nicht ignorieren lässt. Denn das ist eine Frechheit, die man sich nicht gefallen lassen sollte. Man kann das "üben", indem man sich zuhause nicht ignorieren lässt, dafür aber den Hund ab und an ignoriert, wenn er etwas will - einfach nicht drauf eingehen! Und es nicht dulden, dass der Hund, wenn man was mit ihm macht, einen einfach stehen lässt.

    Beim Spaziergang, was aber schon extrem ist für die Hunde wegen der vielen Ablenkung, kann man es auch üben, indem man es dem Hund verunmöglicht, dass er einen ignoriert. Man kann den Hund zB an die relativ kurze Leine nehmen und üben, dass er auf einen achtet. Nicht erst reagieren, wenn der Hund schon an der Leine zieht (dazu sollte es gar nicht erst kommen), sondern schon, wenn er kopfmäßig nicht bei einem ist. ZB einen Schritt zurück machen, auchmal durch einen Laut (kein Kommando nehmen) kommunizieren, durch Körperhaltung. Den Hund auch mit der Hand zurücknehmen, aber alles ruhig und dafür konsequent. Beobachte dich selsbt dabei, wie Du atmest, was Du ausstrahlst. Das kann, zumindest war es bei Gaius so und ist auch bei extremer Ablenkung heute noch so, dass man quasi nicht vorwärts kommt, aber darum gehts ja auch erstmal nicht, sondern darum, dass der Hund lernt, auf einen zu achten. Irgendwann, das kann zig Minuten dauern, wird er merken, dass es besser für ihn ist, wenn er auf dich achtet, weil alles andere nur wieder dazu führt, dass Herrchen sich ins Gedächtnis ruft. Das nervt! Vielleicht leckt er sich mal über die Schnauze oder schüttelt sich ein wenig. Aber irgendwann wird er mit seiner Aufmerksamkeit bei dir sein. Und dann ist schon viel gewonnen. Und vielleicht kann man das dann auch wieder kombinieren mit Spiel und dieser Art von Ablenkung. Aber erstmal würd ich euch nicht zu viel zumuten. Ich finde, dein Hund ist nicht nur schön, sondern strahlt auch enorm viel "Dampf", Temperament, Charakter aus. Lieber erstmal langsam machen, die Übungen erst mit wenig Ablenkung, dann mit etwas mehr, usw.

    Beim direkten Antijagdtraining kenne ich mich nicht aus. Die einen sagen, machen, die anderen sagen, das alles lassen, weils den Hund nur anspornt. Wir, aber ist wie immer subjektiv, machen es so, dass wir schon mit ihm im Feld mit dem Schleuderball spielen, dabei aber zB üben, dass er zB erst im Sitz bleiben muss, bis der Ball die halbe Strecke geflogen ist und dann erst hinterher darf. Oder er darf gleich hinterher und muss auf Ruf abbrechen, zrückkommen, darf dann, wenn er das gemacht hat, aber sofort wieder in Richtung Ball. Es ergab sich bisher kaum Gelegenheit, das zu testen, außer einmal vor ein paar Tagen mit nem Hasen, da hats geklappt und er ist, genauso, wie sonst beim Ball, sofort umgedreht und gekommen. Habe dann schell seinen Ball geworfen und er ist dem hinterher. Ich weiß aber nicht, ob das insgesamt so ne tolle Idee ist, oder obs nicht besser ist, beim Spaziergang auf jede Art von "Jagdsimulation" mit Ball, Stöckchen, Suchspiele, etc. zu verzichten. Daher ist das kein Tipp, sondern nur ne Beshreibung davon, wie wir versuchen, mit der Jagerei umzugehen.

    Die Anspringerei geht gar nicht, finde ich. Auch das ist respektlos. Da gibt es ja zig Methoden, wie man das abändern kann. Solange es nicht reine Freude ist, und selbst dann, habe ich bei Gaius einfach ein paar mal das Knie hochgezogen. Ich weiß, aversive Methode, aber wirksam. Besser ist aber, wenn man zum Begrüßen oder auch bei der Kommunikation einfach runter geht in die Hocke. Aber das ist vielleicht wieder nix für deinen Mann, wenn er eher unruhig ist. Dann vielleicht einfach ein Wegdrehen oder ignorierend durch den Hund druchlaufen. Aber nicht provozierend, sondern einfach seines Weges gehen, tun, was man eben tut, Schuhe ausziehen, etc. Den Hund, auch innerlich, komplett "links liegen" lassen.

    Liebe Grüße

    Lupus

  • Kijara
    Beiträge
    14
    • 18. November 2018 um 20:45
    • #22
    Zitat von BirgitF

    du hast den Hund schon acht Monate? :/

    Ja warum? Verstehe ich jetzt nicht, wie du das meinst

  • Kijara
    Beiträge
    14
    • 18. November 2018 um 20:54
    • #23

    Ok, ja habe mal nach Trainer gesucht.Wie gesagt ich hatte schon 2 u. eine Hundeschule. Bei der Schule ging es in die Hose, da die meisten u. selbst die eine Trainerin Respekt vor Kijara hatten. Und der1. Trainer meinte mit Schnüfeln u. weglaufen bekäme ich das hin, während der 2. Trainer mit Methoden arbeitete die ihren Zustand noch verschlimmerte. Jetzt habe ich heute durch Zufall jemanden getroffen der auch einen Schäfer mit Problemen hatte u. dieser hat mir eine Trainerin empfohlen die ich morgen mal anrufen werde.Ja mal schauen?

    Und Danke Lupus für deine reichhaltige u.tolle Erklärung?

  • Cuki
    Beiträge
    1.549
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    68
    • 19. November 2018 um 21:28
    • #24
    Zitat von Kijara

    Hundeschule habe ich aus diesem Grund abgebrochen, da ich nur mit Abstand zu Anderen mitmachen konnte.

    Es kann vielleicht einfach daran liegen, dass dein Hund noch eben mit Abstand ansprechbar ist. Wenn sie die Sicherheit mit Abstand bekommt, kannst du den Abstand verringern. Sicherheit gewinnen, verringern. Vorteil von Gruppenkurs, du hast andere Hunde, die mehr oder weniger unter Kontrolle sind. Kijara lernt: der tut mir nichts. Du meintest doch ihr fehlt die Sozialisation. Ich meine die Frühsozialisation.

    Ich kann nur aus meiner Erfahrung erzählen. Ich habe vor 2,5 Jahren bei mir in der Ortsgruppe angefangen. Nach halben Jahren wurde ich in ein Fortgeschrittenen Kleingruppen Kurs eingestufft. Dort gab es die Lili. Also eine Tschechoslovakische Hündin. Lili konnte wo ich dazugestossen bin nur von anderen Ende des PLatzes ihre Übungen machen. Halbes Platz zwischen uns.

    Zwei Jahre später? Lili rennt neben uns im Kurs, 2m Abstand zu meinem Gin. Ohne Problemchen oder Auszucker.

    Klar, es gibt noch Momente wo sie kurz Auszuckt: Rabe vor der Nase + ein Hund kam Näher als 2 m bei der Kehrtwende, aber man kann Lili recht schnell beruhigen.

    Was ich damit sagen will: man kann sich mit der Zeit im Kurs den Abstand schon erarbeiten. Lili hat selbst den Abstand den sie brauchte bestimmt.

    Lili ist auch die BH Prüfung letzten Sommer gelaufen sammt Verkehrsteil, weil wir alle glaubten sie kann es!

    Zitat von ostholstein

    Mein jetziger Mali hatte aber schonriesige Marotten entwickelt, als ich sie bekam. Da ging es ohne denGehorsam überhaupt nicht. Die hatte ein Leckerlie nicht malangeschaut bei Begegnungen mit anderen Hunden.

    Kann ich mich anschließen. Bei mir spielte der Gehorsam auch eine große Rolle. ICH konnte dadurch sicherer in der Führung werden von Gin und DAS spiegelte sich 1:1 in seinem Verhalten bei Hundebegegnungen später.

    Zitat von Kijara

    allem leicht nervös würde

    Deine Nervosität überträgst du auf Kijara. DU musst mit der Zeit, die Innere Ruhe finden und Sicherheit gewinnen. --> zB. durch regelmäßige, kontrollierte Hundebegenungen aka Hundegruppe-Kurse und Altag mit Abstand. Die innere Ruhe darf nicht "vorgespielt sein", dein Hund kauft dir das nicht ab. Ich weiß es. Ich habe damals mich echt "gezwungen" ruhig zu werden, aber ruhig war ich nicht und nicht souverän dadurch. Es wurde bei uns echt richtig gut, wo ICH soweit war das echt ruhig bin. Hundebegenung? "Okaaaay, da KOMME ich durch" anstatt "Hundebegegnung! Scheiße, wo soll ich flüchten?"

    Die Methode von Schönfuttern und Klickern kann ich dir auch empfehlen, oder statt Leckerchen Spielzeug.

    Lese mal das da http://markertraining.de/zeigen-und-ben…ion-verbessert/


    Nehme Kijara aus der Situation raus BEVOR sie explodiert und nicht ansprechbar ist. Am Anfang ist der Abstand nun Mal groß und die Toleranzgrenze klein. Hatte ich auch und musste auch da durch.

    Kopf hoch.

  • Kijara
    Beiträge
    14
    • 20. November 2018 um 20:06
    • #25

    Ok, ja das mit der Ruhe habe ich auch schon gelernt, aber nicht immer so einfach. Habe jetzt mit einer neuen Hundeschule einen Termin am Dienstag zum vorstellen. Die Trainerin spricht mir aus der Seele u. meint wenn es gut läuft, will sie mit mir u. Kijara in die Junghundgruppe gehen. Naja, hoffe echt es klappt?

  • Nori
    Beiträge
    362
    Bilder
    32
    • 20. November 2018 um 20:37
    • #26

    Die Menschen müsssen aber auch mal gestärkt werden.Wenn immer gesagt wird "Ruhig werden,Nervosität überträgt sich auf den Hund ",stimmt das natürlich.Aber ist es nicht menschlich,daß man nervös wird, wenn der Hund auch die Leine aus der Hand reißen kann und sich so ungebärdig benimmt ?Wenn ich z.B. im Auto bin mit

    unserem Hund und er sieht einen "Rivalen",wird der genauso verbellt wie an der Leine,wo ich doch im Auto ruhiger bin,weil ich mich nicht aufs Halten

    konzentrieren muß .Also natürlich ist die Ruhe wichtig und die üben wir täglich. Wenn mir eine Situation zu nah oder brenzlig wird,umgehe ich sie eben.

    Man muß immer an seiner Ausstrahlung arbeiten,klar, aber Schäferhunde sind eben auch speziell. Wir hatten früher einen Labrador,der war sehr viel

    einfacher. Ist natürlich auch nicht zu vergleichen,manche bezeichnen Labbis auch als "Blümchenhunde ".Einen eigenen Kopf hatt er aber auch.

    Ist immer auch leicht gesagt: Arbeite mal an Deiner Ruhe und Souveränität....Also ich meine,nicht aufgeben und sich nicht entmutigen lassen...

  • Lupus
    Gast
    • 21. November 2018 um 06:26
    • #27

    Hi,

    ja, es ist natürlich menschlich, dass man nervös wird. Aber es hilft eben nicht. Ruhiger werden funktioniert am besten, wenn man nicht versucht, ruhig zu sein. Denn dann will man ja wieder was erreichen und das führt zu Unruhe. Besser ist es, man beobachtet einfach sich selbst, ohne was verändern zu wollen. Allein dadurch wird man schon ruhiger.
    Es hat mE auch einen Einfluss, wie man zB den Hund abruft: Mein "Hier" klingt nicht immer gleich, also wenn zB ein Reh da ist, klingt es anders, als wenn ich ihn nur zum Spielen abrufe. Auch darauf scheint Gaius zu regaieren. Aber wenn man sich bewusst macht, wie man ruft, kann man Einfluss darauf nehmen.

    Also: Alles ohne Druck gegen sich selbst, einfach nur beobachten:)


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Flash
    Beiträge
    30
    • 21. November 2018 um 10:58
    • #28

    Mir fällt es auch sehr schwer, ruhig zu bleiben, wenn mein Rüde meint, er müsse nach vorne springen und irgendwas verbellen. Was mir aber Sicherheit in diesen Situationen gibt, ist das Halti, weil ich Hund damit besser "steuern" und Blickkontakt einfordern kann. Oder ein Brustgeschirr mit einem Ring an der Brust, das hat mir auch schon sehr gute Dienste erwiesen. Zumindest bekomme ich meinen Rüpel mit diesen Hilfsmitteln weg vom Objekt der Begierde.

    Was uns momentan auch sehr hilft, ist das Üben bzw. Einfordern von Blickkontakt. Jeder Blick wird tüchtig gelobt oder auch geclickt. Auf Distanz zu anderen Hunden klappt das bereits ganz gut. Manchmal guckt er mich schon von ganz alleine an, wenn er einen Hund auf Entfernung sieht.

  • Lupus
    Gast
    • 21. November 2018 um 18:03
    • #29

    Hi,

    noch ein Tipp, weil ich echt auch lernen musste, ruhig zu bleiben, das aber mit den Jahren auch wirklich gelernt habe: Nicht gedanklich und emotional bei dem Hund sein sondern bei sich selbst. Klar, wenn ich auf den Hund achte und daran denke, was er grad tut, was passieren kann, etc. kann ich nicht ruhig bleiben. Daher: Ganz bei sich sein. Da wird man automatisch ruhig. Das geht gar nicht anders. Dann steht man da wie ein Baum. Und das wiederum merkt auch der Hund....


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Pinguetta
    Moderator
    Beiträge
    10.416
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    87
    • 21. November 2018 um 18:12
    • #30

    Dem stimme ich zu 100% zu! Aber leider gilt da auch der Umkehrschluss: ist man in Gedanken ganz woanders, merkt auch das der Hund.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

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