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Wölfe – Rückkehr als Chance oder Bedrohung für Deutschland?

  • Ronny
  • 19. November 2018 um 11:33
  • FlatHeart1256
    Gast
    • 12. Januar 2022 um 12:47
    • #181
    Zitat von Sacred
    Zitat von Ellionore
    Zitat von Sacred
    Zitat von Ellionore

    naja man sollte halt eine gewiße Menge HSH im Einsatz haben, und da sehe und verstehe ich schon das Problem der Schäfer. Der Unterhalt und Ausbildung kosten ja nun ein mal Geld.

    Jepp, und taugliche HSH fallen nicht gerade vom Baum. Irgendwo müssen die Hunde herkommen, die Junghunde sollten idealerweise von erfahrenen Hunden lernen. Was passiert mit Hunden die nicht taugen? In unserem dicht besiedelten Land haben die noch ganz andere Hürden als Wölfe zu meistern. Dazu muss jemand der mit Schafen, Rindern, Pferden kann nicht unbedingt mit Hunden können. Und die müssen, gerade in Deutschland, sehr gut ausgebildet sein.

    Kann ich alles nachvollziehen, nur muss meiner Meinung nach nicht immer der Staat bzw. die Gesellschaft sich darum kümmern.

    Anders gesagt, ob ein Pferdehalter mit hsh kann oder nicht kann ist nicht mein Problem. Klingt zwar hart, aber so sehe ich das. Etwas anders wird es meiner Meinung nach beim Erwerbslandwirt/ Schäfer etc. Da gibt es Förderungen und klar die reichen nicht, aber auch hier warum sollte es von der Gesellschaft mit 100 Prozent finanziert werden.

    Meiner Meinung nach muss dann halt der Preis für Fleisch steigen.

    Zu dem anderen ich bin mehr als bereit Umwege zu gehen, um den hsh Ruhe zu gönnen.

    In Thüringen hatte das Land damals Hunde beschafft um zu helfen.

    Aber Zäune müssen auch wirklich wolfsabweisend sein, und ich denke dass der möglichst frühzeitige hsh Einsatz sinnvoll wäre.

    Also bevor es Wolfsrisse gibt, müssen die Hunde auf die Fläche. Wölfe sind schlau, mögliche Gegenwehr ok dann gehen wir wieder

    Alles anzeigen

    Die Gesellschaft will doch Wölfe. Jedenfalls die die sich nicht damit Rumänien müssen. Sind doch soooo romantisch. Bruder Wolf und so. Die Stämme die den Wolf als Bruder bezeichnen haben übrigens selten ein Problem damit sich sein Fell umzuhängen.

    Die großen Tierhalter haben weniger Probleme die stellen die Viecher halt in Ställe, Weidegang und Freilauf wird eh überbewertet. Die kleinen trifft's.

    Und Zäune. Tja, Baurecht z.B. Und andere Tiere werden ja auch überbewertet. Was soll auch das Reh auf der Weide. Ist ja auch nicht arg schlimm wenn es auf der Flucht im Zaun hängen bleibt kommt der Wolf schon besser dran. Hasen und Igel müssen da auch nicht unbedingt lang laufen.

    Alles anzeigen

    Baurecht stimmt so nicht, in den Wolfsgebieten in Niedersachsen, ist der Zaun sogar vorgeschrieben, denn sonst keine Entschädigung. Es geht hier in Niedersachsen primär um Schafe und Pferde. Und Pferde sind ja meistens Hobby

  • Boss
    Beiträge
    7.627
    Bilder
    36
    • 12. Januar 2022 um 12:49
    • #182
    Zitat von Dario
    Zitat von Boss

    Hier gibt es Wölfe, Bären und auch Goldschakale, die eng mit dem Wolf verwandt sind. Die gehen auch knapp an die Siedlungen ran und sind nicht ungefährlich.

    Begegnen möchte ich keinem von diesen Raubtieren, finde aber schön, dass Wolf und Bär wieder heimisch werden.

    Darf ich fragen wo "Hier" liegt? :) Hört sich nach schöner Natur an ;)

    Hier in Kärnten, genauer in der Nähe des Dreiländereckes. Hier grenzen Österreich, Italien und Slowenien aneinander. Über die Autobahn wurde der sogenannte Bärentunnel gebaut, damit die rege wandernden Tiere gefahrlos queren können.

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 12. Januar 2022 um 12:52
    • #183

    . Zuwendungen für Präventionsmaßnahmen zum Herdenschutz


    Neben den vorgenannten Billigkeitsleistungen bei Nutztierrissen können Nutztierhalter unter nachfolgenden Voraussetzungen beim Land Niedersachsen Zuwendungen zum Herdenschutz beantragen. Ein Anspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht.

    Was kann gefördert werden?

    Gefördert werden können Aufrüstungen und einmalige Neuanschaffungen von Schutzzäunen nebst Zubehör zur Erreichung eines wolfsabweisenden Grundschutzes sowie die Anschaffung von Herdenschutzhunden.

    Zuwendungen sind grundsätzlich zum Herdenschutz von Schafen, Ziegen und Gatterwild zur Erreichung des definierten Grundschutzes vorgesehen. In den in der Richtlinie benannten Ausnahmefällen können auch Schutzmaßnahmen für Rinder und Pferde gefördert werden.

    Nicht förderfähig sind Folgekosten (einmalige oder laufende Personal- und Sachkosten) für Aufbau und Unterhaltung der vorgenannten Präventionsmaßnahmen sowie Futter, Hundesteuer, Versicherung, Tierarztkosten sowie für die Ausbildung der Hunde und deren Halterinnen und Halter.

    In welchen Gebieten können Präventionsmaßnahmen zum Herdenschutz gefördert werden?

    Zuwendungen für Präventionsmaßnahmen sind seit dem 06.12.2017 grundsätzlich im gesamten Landesgebiet als "Förderkulisse Herdenschutz" förderfähig.

    (https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/the…olf-129504.html)

    Also schon eine ganze Menge eigentlich

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 12. Januar 2022 um 13:00
    • #184

    Nachtrag hab mir das mal genauer angeschaut bezüglich hsh. Da würde ich wohl lieber das selber in die Hand nehmen und auf die Bürokratie verzichten.

  • Schafring
    Beiträge
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    2
    • 12. Januar 2022 um 14:11
    • #185

    jetzt juckt`s mir aber doch in den Fingern da mal ein bisschen Sachlichkeit in die Runde zu bringen.

    Also, der Schutz von Weidetieren durch HSH ist grundsätzlih möglich und auch effektiv für die im Osten und Norden Deutschlands vielfach übliche Haltungsform von Schafen und Ziegen in Koppeln, gerade für die großen Herden mit mindestens 2 Hunden in der Herde.

    Für die kleineren Koppelhaltungen im Nebenerwerbs- und Hobbybereich ist Schutz durch HSH natürlich auch eine Möglichkeit, vorausgesetzt der Tierhalter eignet sich genug Fachwissen über die Dynamik zwischen Weidetieren und HSH, und deren Eigenarten an.

    Für die hier im Süden noch weitgehend übliche Hütehaltung mit großen Herden sieht die Sache allerdings ganz anders aus.Ich möchte das gern am Beispiel meines ehemaligen Betriebes schildern.

    Wir beweideten vom April bis Oktober ca 150 ha Landschaftspflegeflächen aufgeteilt in ca 20 Einzelparzellen im Umkreis von 25 km um unseren Betriebsstandort, und das in normalerweise 2 Durchgängen pro Saison in fast ausschließlich Hütehaltung.Im Hrbst- und Winter wanderten wir durch unseren halben Landkreis um auf den abgeernteten Feldern und Wiesen unsere Schafe satt zu bekommen, also auch ständiger Weidewechsel.

    Nachts sind die Schafe im Pferch, in der Sommerhitze auch über mittag.

    An geeigneten Pferchplätzen mangelt es an den einzelnen Hutungen, diese sind deshalb da wo sie eingerichtet werden können, recht klein. Ein Einzäunen der Hutungsflächen ist nicht möglich da es i.d.R. geschützte Mager- und Trockenrasen sind, da sollen die durch die Schäfe aufgenommenen Nährstoffe nicht in der Nacht wieder ausgeschieden werden um keinen Nährstoffeintrag in die Fläche zu verursachen und die Flächen müssen auch frei für die Menschen betretbar sein. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    So eng stehen die Schafe im Nachtpferch, die HSH brauchen aber Platz zum patrollieren und auch ihrer eigene Herde nicht zu viel in der Nacht zu beunruhigen.In großen Koppeln funktioniert das, im Pferch nicht.

    Jetzt kommt der Punkt Arbeitsaufwand:

    Selbst wenn wir jetzt genügend grosse Pferche hätten und es morgens zum Hüten geht müssen die HSH aus dem Pferch genommen und zurück auf den Betrieb gefahren werden um dort den Tag über auf ihren nächsten Nächtlichen Einsatz zu warten, entweder im Schafstall, wenn das nicht geht müssten extra Zwinger für die Hunde errichtet werden.

    Ein einfach mit der Herde mitlaufen lassen ist aus mehreren Gründen hier nicht möglich, die Konstellation Hütehunde aussen an der Herde, die aus Sicht des HSH ja nix anderes machen wie das Wolfsrudel im Jagdmodus, halte ich schlichtweg für ziemlich undurchführbar und darüberhinaus hast du als Hüteschäfer doch auch oft Spaziergänger, mit und ohne Hund, Jogger, Wanderer und auch mal den einen und anderen Landwirt bei dir, da sehe ich gewaltiges Konfliktpotential.

    Noch ein Problem gilt es zu bedenken, wenn sich die Schafe mal an ihre HSH -Kumpels gewöhnt haben, was ja arbeits-und zeitmäßig auch kein klacks ist, wozu es im ungünstigsten Fall 3-4 neue Generationen Schafe braucht, müssen sich die Hütehunde mit noch mehr Druck gegenüber den Schafen durchsetzen, die Herde hat dann einerseits die lieben netten Kumpel, die ihnen gegenüber ein eher defensives Verhalten zeigen und dann wieder diese bösen Hütehunde die ihnen verwehren in Nachbars Raps sich den Bauch vollzufressen.

    Wir waren hier in der Gegend zum Glück von Wölfen bisher verschont ausser ein paar durchziehende Einzeltiere,

    aber meine Beobachtungen der Infos über Wolfsangriffe auf Weidetiere lässt mich vermuten dass die gehüteten Herden garnicht so gefährdet sind wie die Koppelhaltungen. Die Hüteherden wechseln alle paar Tage ihren Standort, der Geruch und die Anwesenheit von Mensch und den Hütehunden hält sich weiträumig in der Gegend und schreckt den Wolf möglicherweise ab.

    In den Ländern in denen das Zusammenleben von Weidetieren und großen Beutegreifer mehr oder auch weniger gut klappt ist mehr menschliche Anwesenheit bei den Tieren, es werden die HSH nicht in den Zaun gestellt sondern patroullieren aussen und es kracht auch mal ein Schuß.In Armenien gibt es noch die Strategie sich in der Gegend ein Wolfsrudel durch einen Luderplatz anzufüttern, dieses Rudel hält das Revier sauber gegenüber Futterkonkurrenz.

    Aber das sind alles keine dichtbesiedelten, von zig Verkehrswegen durchzogenen Gegenden wie in D

    Schafherde beim Weidewechsel zum nächsten Naturschutzgebiet

    Meine Strategie, wenn wir hier ein Wolfsproblem bekommen hätten wäre folgende gewesen:

    Die Naturschutzbehörde bildet eine TASK FORCE aus freiwilligen Wolfsfreunden die in den Nächten am Lagerfeuer die Pferche der Schäfer bewacht, so hätten wir ruhig schlafen können und die freiwilligen Helfer ihren Drang nach Abenteuer und Romantik auf nützliche Art befriedigen.

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

  • HSH
    Beiträge
    951
    • 12. Januar 2022 um 14:48
    • #186
    Zitat von Schafring

    Ein einfach mit der Herde mitlaufen lassen ist aus mehreren Gründen hier nicht möglich, die Konstellation Hütehunde aussen an der Herde, die aus Sicht des HSH ja nix anderes machen wie das Wolfsrudel im Jagdmodus, halte ich schlichtweg für ziemlich undurchführbar und darüberhinaus hast du als Hüteschäfer doch auch oft Spaziergänger, mit und ohne Hund, Jogger, Wanderer und auch mal den einen und anderen Landwirt bei dir, da sehe ich gewaltiges Konfliktpotential.

    Zwischen den HSH und den Hütehunden besteht deutlich weniger Konfliktpotential als du denkst. Die HSH erkennen sehr wohl Wer an die Herde gehört und Wer nicht.

    Auch Spaziergänger, auch mit Hunden, sind weniger ein Problem, solange sie sich vernünftig verhalten. Wer natürlich meint eine geschützte Herde queren zu müssen ....

    Zitat von Schafring

    Noch ein Problem gilt es zu bedenken, wenn sich die Schafe mal an ihre HSH -Kumpels gewöhnt haben, was ja arbeits-und zeitmäßig auch kein klacks ist, wozu es im ungünstigsten Fall 3-4 neue Generationen Schafe braucht, müssen sich die Hütehunde mit noch mehr Druck gegenüber den Schafen durchsetzen, die Herde hat dann einerseits die lieben netten Kumpel, die ihnen gegenüber ein eher defensives Verhalten zeigen und dann wieder diese bösen Hütehunde die ihnen verwehren in Nachbars Raps sich den Bauch vollzufressen.

    Wie kommst du darauf das es 3-4 Generationen an Schafen braucht, nur um sie an die Anwesenheit von HSH in der Herde zu gewöhnen?

    Zitat von Schafring

    Meine Strategie, wenn wir hier ein Wolfsproblem bekommen hätten wäre folgende gewesen:

    Die Naturschutzbehörde bildet eine TASK FORCE aus freiwilligen Wolfsfreunden die in den Nächten am Lagerfeuer die Pferche der Schäfer bewacht, so hätten wir ruhig schlafen können und die freiwilligen Helfer ihren Drang nach Abenteuer und Romantik auf nützliche Art befriedigen.

    Warum sollten denn Andere die Arbeit des Weidetierhalters übernehmen? Wenn die Weidetierhaltung so unrentabel ist, dann sollte eher über die Weidetierhaltung generell nachgedacht werden.

  • Tilli
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    • 12. Januar 2022 um 15:01
    • #187
    Zitat von HSH

    solange sie sich vernünftig verhalten.

    Und das dürfte der große Knackpunkt sein. Zumindest in Regionen, die auch noch viel Tourismus haben. Hier auf dem Land dürfte das ganze noch gehen, ich hab den Eindruck, man hat einfach noch mehr Bezug zu Tieren. Hier macht jeder (was dann maximal ein Spaziergänger und meine Wenigkeit mit Hund wären) einfach einen Bogen, wenn Schafe, Ziegen oder Rinder zu Fuß mal die Weide wechseln und gut ist. Da hätte auch keiner ein Problem den Bogen um Herde und Hund zu machen. Ansonsten seh ich schwarz, wenn da Hunde in der Herde stehen, ohne den Schutz ihrer Menschen...ja, ich weiß, die können gut auf sich selbst aufpassen, aber das wäre dann gesellschaftlich wieder nicht so akzeptiert.

    Jetzt lacht nicht, ich kann es selbst kaum glauben, aber es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass Esel in der Herde die Herde ebenfalls schützen. Jetzt hatte Schafring in einem anderen Faden mal geschrieben, er ist mit der Schafherde, erwachsenem Hund, jungem Hund und Esel gewandert. War der Esel einfach nur da oder hatte der vielleicht sogar eine ähnliche Aufgabe.

    Tilli - komfortorientierter Landtorpedo seit 27.05.2017 <3

  • Sacred
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    2
    • 12. Januar 2022 um 15:18
    • #188
    Zitat

    Wenn die Weidetierhaltung so unrentabel ist, dann sollte eher über die Weidetierhaltung generell nachgedacht werden.

    Genau, Lammsteak gibt's billig aus Neuseeland und die Pampa kann ja wieder verbuschen.

    Ironiemodus off

  • Sacred
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    2
    • 12. Januar 2022 um 15:20
    • #189
    Zitat von Tilli

    Jetzt lacht nicht, ich kann es selbst kaum glauben, aber es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass Esel in der Herde die Herde ebenfalls schützen. Jetzt hatte Schafring in einem anderen Faden mal geschrieben, er ist mit der Schafherde, erwachsenem Hund, jungem Hund und Esel gewandert. War der Esel einfach nur da oder hatte der vielleicht sogar eine ähnliche Aufgabe.

    Muss man halt aufpassen, Esel kommen ursprünglich aus der Steppe die vertragen fette Weiden nicht unbedingt

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 12. Januar 2022 um 15:28
    • #190
    Zitat von Sacred
    Zitat

    Wenn die Weidetierhaltung so unrentabel ist, dann sollte eher über die Weidetierhaltung generell nachgedacht werden.

    Genau, Lammsteak gibt's billig aus Neuseeland und die Pampa kann ja wieder verbuschen.

    Ironiemodus off

    Ihr habt im Süden doch gar nicht das Thema so wie in Niedersachsen und Brandenburg!

  • Schafring
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    • 12. Januar 2022 um 15:29
    • #191
    Zitat von HSH

    Warum sollten denn Andere die Arbeit des Weidetierhalters übernehmen? Wenn die Weidetierhaltung so unrentabel ist, dann sollte eher über die Weidetierhaltung generell nachgedacht werden

    Und somit dann natürlich auch über Naturschutz und Landschaftspflege überhaupt??

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 12. Januar 2022 um 15:36
    • #192

    Ich verstehe einfach nicht, wo im Süddeutschland ein Wolfsproblem besteht. Wozu die Sorgen. Oben auf dem Deich, dass so zu händeln mit Herdenschutz ist sicher schwierig.

  • nette
    Beiträge
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    53
    • 12. Januar 2022 um 16:41
    • #193

    auch in Süddeutschland gab/gibt es Schädigungen von Schafsherden durch Wölfe und Wolfssichtungen

    hier bei uns im odenwald gab es bereits mehrere vorfälle

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • HSH
    Beiträge
    951
    • 12. Januar 2022 um 17:49
    • #194
    Zitat von Schafring

    Und somit dann natürlich auch über Naturschutz und Landschaftspflege überhaupt??

    Arbeit, auch im Naturschutz, kostet nun einmal Geld. Und wenn es nicht ausreicht um damit kostendeckend zu wirtschaften, dann muß eben Wer anders die Arbeit machen. Ist in der Wirtschaft ja auch nicht anders.

  • Sacred
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    • 12. Januar 2022 um 18:02
    • #195
    Zitat von Ellionore
    Zitat von Sacred
    Zitat

    Wenn die Weidetierhaltung so unrentabel ist, dann sollte eher über die Weidetierhaltung generell nachgedacht werden.

    Genau, Lammsteak gibt's billig aus Neuseeland und die Pampa kann ja wieder verbuschen.

    Ironiemodus off

    Ihr habt im Süden doch gar nicht das Thema so wie in Niedersachsen und Brandenburg!

    Ich habe mangels Weidetieren gar keine Problem.

    Ich schaue nur ein bisschen über meinen Tellerrand.

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