Oscar hat sich heute die Hühner geholt?

  • Hallo, ich brauche bitte Rat von euch!! Heute morgen haben es 4 von unseren Hühnern raus aus dem Auslauf geschafft...dummerweise waren unsere beiden Hunde alleine auf dem Hof( wir waren beim Kinderarzt)...und Oscar hat sich alle 4/Hühner geholt und 1 sogar angefressen und ausgehöhlt...mal abgesehen davon das meine armen Hühner leiden mussten und Oscar wahrscheinlich durchfall bekommt, ist meine Frage: man sagt immer, wenn der Hund erstmal Blut geleckt hat, wird er aggressiv...stimmt das? Habt ihr sowas schonmal gehabt? ;(

  • Das tut mir wirklich sehr leid für deine Hühner. Der Anblick war sicherlich ein Schock für euch.

    Woher weisst du welcher der Hunde das war?

    Der Hund wird deswegen meiner Ansicht nach nicht aggressiv, nur der Erfolg bei der Jagd setzt viel Adrenalin frei und daher wird er es wieder versuchen. Ich glaube da solltest du versuchen aktiv gegen zu steuern.

    Ich halte meine Hühner frei im Garten mit den Hunden. Arik hat als Junghund zweimal versucht ein Huhn zu fangen, bzw. einmal hatter eines und wollte es lebendig rupfen. Wir sind da wirklich massiv dazwischen gegangen und seitdem lässt er sie absolut in Ruhe. Unsere Hunde bekommen täglich rohe Hühnerteile zum fressen, verknüpfen das aber offensichtlich nicht mit den lebenden Hühnern.

    Wie reagiert Oscar auf die Hühner hinter dem Zaun und wie reagieren die Hühner wenn die Hunde sie am Zaun beobachten?

    Vielleicht kannst du die Hunde einzeln mit in den Auslauf nehmen und ihnen dabei lernen, dass sie die Hühner nicht beachten dürfen.

    Arik_huener2.jpg

    Hank und Arik mit unseren Hühner Cali und Jenny bei der Suche nach Leckerli.

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (DSH *2008)+ Arik (Herder *2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
    Natürlich kann man ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • oscar wollte von Kleinauf immer zu den Hühnern rein...er stupst immer mir der Nase gegen, weil er sie wahrscheinlich essen will...unser erster Hund(Beagle )hatte mit den Hühnern zusammen Auf dem Hof seinen rundgang gemacht, wenn wir sie mal freigelassen haben...sie haben keinerlei Angst vor jeglichen Hunden...wahrscheinlich bis jetzt...unser jetziger Beagle geht auch nur zu den Hühnern an den Zaun, weil sie es Oscar nach macht...

    Ja es war ein schock...sie liefern uns Eier und wir haben nicht zu 100% sie schützen können...ist ein sehr schlimmes Gefühl...also der Beagle hat vielleicht mit gemacht...aber Oscar hat sehr sicher die Hühner gerissen...und sie wird auch nicht dran geknabbert haben...denn bei Essen hört bei Oscar leider die Freundschaft auf...ich werde jetzt was an diesem Fehlverhalten ändern müssen, das Oscar es akzeptiert das die Hühner da sind, aber nicht zum essen...wie genau habr ihr das gemacht?

    • Hilfreich

    Ist Oscar am Zaun aufgeregt und reagiert er stark auf schnelle Bewegung der Hühner?


    Früher waren die Hunde bei uns auch eingesperrt. Damals hatten wir Hank und der hatte nie viel Interesse an ihnen, obwohl er draussen sehr gerne Wild gejagt hat.

    Arik hat die Hühner von Anfang an im Garten kennen gelernt. Anfangs hatte er sie ignoriert und erst mit ein paar Monaten hatte er versucht sie zu jagen. Wir sind da massiv dazwischen gegangen. Das heißt er war mit uns und den Hühnern im Garten und als er lossprang hat ihm mein Mann einen Fusstritt verpasst. Ich weiß, man sollte keine Gewalt anwenden und wahrscheinlich werden uns jetzt verschiedene Leute angreifen, aber nur mit bitte, bitte wird kein Hund eine Jagd abbrechen. Arik war in erster Linie so erschrocken, dass er seitdem die Hühner nie mehr wirklich gejagt hat.

    Manchmal erschreckt er sie gerne, aber wenn sie auffliegen lässt er sie sofort in Ruhe.

    Ich würde versuchen Oscar an der lockeren Leine mit in den Auslauf zu nehmen und jedes ansatzweise jagen sofort und kompromisslos unterbrechen. Wenn das zu gefährlich für die Hühner ist und er das Verhalten auch schon vor dem Zaun zeigt, kannst du auch hier schon eingreifen. Vielleicht musst du auch nicht körperlich eingreifen, sondern es hilft ihn in solch einem Moment mit Wasser anzuspritzen. Wichtig ist, möglichst nicht mit der Leine einzuwirken.

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (DSH *2008)+ Arik (Herder *2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
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  • Habt ihr sowas schonmal gehabt? ;(

    Hähähä... jeden Tag - mit Bällen, Radfahrer, duftenden Kindern in ihren Exkrementen. Jemand hatte hier die große Klappe, er/sie würde sich niemals ziehen lassen... soso... :)


    Die bewährte Kur geht per Fernsteuerung - wurde mir gesagt. Aber leider... Mal sehen, wann er einen Radfahrer rupft. Wir haben unser Möglichstes getan.


    Ellen wurde immer von einem anhänglichen Huhn verfolgt. Das hat genervt. Kurzer Griff - Hackebeilchen - Hühnersuppe.

  • Ist doch klar. ich tue doch nur so. Wir sind keine Bauern. Wir haben um jedes unserer Haustierchen schrecklich getrauert.


    Aber ich heule eben auch, wenn ich sehe, wie optimal und human außerhalb des deutschsprachigen Raumes Hunde erzogen werden. Hier verbreitet opportunistisch-populistische Politik großes Unglück.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Populismus

    Populismus (von lateinisch populus ‚Volk‘)

    Volkspartei (Parteityp)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Volkspartei_(Parteityp)


    Die westdeutschen Wortakrobaten sind wirklich dumm-dreist. Wir Ossis wurden 40 Jahre lang auf Verarsche geschult und sind ziemlich immun dagegen.


    Unser Hund kann prima mit allen Tieren und allem, was lebt und zu Fuß geht. Er hat ein Hasenbaby, das ich ihm gezeigt hatte, weil ich im Dunkeln nicht erkennen konnte, was es ist, gesund wieder ausgespuckt, und er sieht neidlos zu, wenn unsere zahmen Krähen seine Leckerchen bekommen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Feather ()

  • mein erster hund hat auch ein nachbarshuhn erwischt (der hat seine hühner frei im wald laufen lassen)

    das ammenmärchen von wegen hunde die blut lecken werden aggressiv scheint sich ja ewig zu halten

    diesen spruch kenn ich noch als wir den ersten hund auf barf umgestellt haben

    totaler bödsinn


    aber er hatte ja beim jagen nun erfolg und wird es sicherlich wieder versuchen.... drück euch die daumen das ihr das hinbekommt

    Annett mit Lexy


    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Vielleicht kannst du Oscar auch bei den Hühnern für ruhiges Verhalten mit Leckerli füttern. Aber ich glaube du hast geschrieben er ist futterneidisch, da musst du natürlich aufpassen.

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (DSH *2008)+ Arik (Herder *2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
    Natürlich kann man ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • ja er ist leidee sehr futterneidisch ?...haben heute noch 2/Hühner gefunden...kamen mir nämlich ziemlich wenif vor, beim füttern...

    Wir sind auch keine Bauern...wir haben uns ein großes Haus mit großem Grundstück vor 3/Jahren gekauft...und auf dem Land zu wohnen heißt einfach auch eigene Hühner haben zu können:thumbsup:...weil das ja hier im raum stand, wollte ich das gerne ablegen...wir kommen eigentlich aus HRO, aber da kannst ja deine Kinder nicht mehr allein raus gehen lassen...bei uns ist welt noch in Ordnung^^

  • wir sind viel bei einem Bekannten der Hühner hat. Die Hühner kennen Hunde und sind recht entspannt.

    Nun war Argos das erste Jahr bei ihm auf dem Hof immer angebunden oder an der Schlepp da es dort keine Zäune gibt.

    Als er dann endlich frei laufen durfte... Grenzen akzeptiert er sehr gut... dackelte ein Huhn an ihm vorbei. Er hinterher.

    Dann wurde das Huhn schneller und gackerte ganz aufgeregt, Argos bellend hinterher und dahinter brüllend ICH.

    Mein Mann konnte vor lauter lachen kaum noch stehen.

    So ging die Jagd über den ganzen Hof, bis das Huhn sich in eine Ecke verkeilt hat. Das schrie schon ganz hysterisch.

    In dem Moment als Argos grade in die Heckfedern beißen wollte war ich da und habe ihm sehr heftig auf den Kopf gehauen.

    Seit dieser Zeit ist Frieden auf dem Hof.

    Die Hühner gehen spazieren und er ignoriert sie. Wenn er mal Langeweile hat geht er ganz langsam hinterher und guckt nur noch.

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • Oh mei, das läuft gerade wie ein Film ab... ?

    Aber wohl aus dem Bauch heraus die richtige Einwirkung!

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • aber witzig stell ich es mir auch vor. wobei meine Frau ziemlich schimpfen würde wenn ich dabei lachend zuschauen würde.

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019


  • Das hat nichts mit Blut lecken und Aggression zu tun, das ist schlichter Jagdtrieb mit anschließendem Fressen der Beute.

    Würde hier jeder Hund machen, wenn er die Gelegenheit dazu hat und ich es zuließe. Das bedeutet aber nicht, dass der als nächstes im Blutrausch auf Kinder losgeht oder die Nachbarn zerfleischt.


    Du hast einen Hund mit ausgeprägtem Beutetrieb.

    Da gibt es nur zwei Wege, die idealerweise Hand in Hand gehen. Potentielle Beutetiere wie die Hühner sichern und beim Hund am Gehorsam und der Impulskontrolle arbeiten, damit du den aufkommenden Jagdspaß kontrollieren und abbrechen kannst.

    Liebe Grüße

    Raphaela mit Mr Ekko, Cardassia & Azog

  • Meiner hat heute morgen auch mal wieder gejagt: Kaninchen, die nicht sich nicht rechtzeitig versteckt haben und die ich mal wieder nicht vor ihm gesehen habe :(. Aber bisher rennt er den Hopplern nur hinterher und hat in dem Moment die Ohren auf Durchzug gestellt. Kommt aber dann doch sehr schnell auf meine Rufen wieder zu mir, denn (bisher) waren die Hoppler zm Glück immer schnell irgendwo verschwunden. Toll finde ich das nicht, aber ich arbeite dran.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)