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Hund will immer jagen. Antijagdtraining für Hunde?

  • nette
  • 12. Januar 2020 um 13:28
  • Asnea
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    • 27. September 2020 um 17:44
    • #76

    Was denkst du was ich meinte mit "schlimm" in der Ausbildung? Natürlich wird da oft mit strom gearbeitet, wenn auch schön im geheimen. und sparsam sind die auch nicht damit.

    Die Trieblage ist eine extreme und der Hund MUSS hören sonst ist er eventuell tot, wie du sagtest oder wird vom Keiler getötet oder was auch immer.

    Und trotzdem gibt es auch "Blackouts" und der Hund hört nicht! Wenn auch ich denke wirklich sehr sehr selten aber ich habe es halt doch schon mitbekommen das man den Hund per GPS wieder eingesammelt hatte.

    Wie willst du den noch mehr absichern wenn der Strom ihn in diesem Moment einen Scheiß interessiert?

    Ich sage ja nicht das es keinen nahezu perfekten Gehorsam gibt, den haben auch die meisten Jagdhunde oder Diensthunde und dergleichen, aber es gibt einfach keine 100 % in meinen Augen :)

    Sprühhalsband hatte ich auch mal versucht..naja ist ihm egal ^^

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • ostholstein
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    • 27. September 2020 um 17:56
    • #77
    Zitat von Asnea

    Sprühhalsband hatte ich auch mal versucht..naja ist ihm egal

    Aber den Abruf im hohen Trieb von einem Ball oder 2m vor dem Helfer mit seinem Schutzarm hattest du vorher geübt und klappte dort.

    Oder hattest du es gar nicht trainiert?

    Bevor man Hilfsmittel zur Absicherung einsetzt, muß man auch erst mal den Abruf im hohen Trieb trainieren.

    VG
    Klaus und die Bea

  • ostholstein
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    • 27. September 2020 um 18:15
    • #78
    Zitat von Asnea

    Ich sage ja nicht das es keinen nahezu perfekten Gehorsam gibt, den haben auch die meisten Jagdhunde oder Diensthunde und dergleichen, aber es gibt einfach keine 100 % in meinen Augen

    Dann sind wir doch einer Meinung. Zu 100% weiss keiner, ob die Welt morgen noch besteht oder ob wir morgen noch leben.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Asnea
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    • 27. September 2020 um 18:17
    • #79

    Natürlich hab ich das geübt und ich kann meinen Hund abrufen von allem eigentlich, Ball, Frisbee usw egal er kommt . Ich muss aber auch dazu sagen das Spielzeug keinen besonders hohen Stellenwert hat bei ihm und somit nicht wirklich ein Anreiz ;)

    Auch bei der Reizangel funktioniert es ohne Probleme.

    Ich bevorzuge mittlerweile und immer noch, wenn er mal wieder durchstarten will das ablegen auf Distanz. Das geht viel besser und es ist für den Hund in meinen Augen "leichter" als direkt zurück zu kommen.

    Dann sammel ich ihn ein oder rufe ihn wenn das Wild außer Sicht ist oder ich merke er wird wieder ansprechbar.

    Damit fahren wir sehr gut, trotzdem bleibt die Schleppleine in Wild gebieten dran, ich habe keine lust 400 Euro zu berappen nur weil ich zu Stolz bin den Hund abzusichern :) Die Polizei intreessiert das recht wenig ob mein Hund nun hört oder nicht, ohne Leine darf man blechen 8)

    100 % gibt es nirgends da hast du recht

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • ostholstein
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    • 27. September 2020 um 18:22
    • #80
    Zitat von Asnea

    Ich bevorzuge mittlerweile und immer noch, wenn er mal wieder durchstarten will das ablegen auf Distanz. Das geht viel besser und es ist für den Hund in meinen Augen "leichter" als direkt zurück zu kommen.

    Dann sammel ich ihn ein oder rufe ihn wenn das Wild außer Sicht ist oder ich merke er wird wieder ansprechbar.

    Ich habe auch schon gehört, daß einige Leute ihren Hund ins Platz schicken, wenn sie wildern wollen und es funktionierte.

    Viele Wege führen nach Rom, hauptsache sie funktionieren.

    VG
    Klaus und die Bea

  • ostholstein
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    • 27. September 2020 um 18:41
    • #81
    Zitat von Asnea

    Damit fahren wir sehr gut, trotzdem bleibt die Schleppleine in Wild gebieten dran, ich habe keine lust 400 Euro zu berappen nur weil ich zu Stolz bin den Hund abzusichern

    In unserer Knick- und Hügellandschaft kann jederzeit ein Reh aus dem Knick springen, egal ob es ein wildreiches Gebiet ist oder nicht. Da kann man nicht 1km weit gucken, ob dort Wild ist.

    Da muß der Rückruf jederzeit klappen.

    Klar kommt auch die Leine ran, wenn vor uns ein Damwildrudel ist oder ein Reh vor uns steht.

    Ansonsten kann mein Hund aber frei laufen wie sie will, wie frei geboren.

    VG
    Klaus und die Bea

  • ostholstein
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    • 28. September 2020 um 12:55
    • #82
    Zitat von nette

    Ja das hatte ich mir auch angeschaut - ist eine gute Sache und viel ausführlicher und umfangreicher, vor allem mit dem Vorteil der direkten Kommunikationsmöglichkeit.

    Das Angebot von mydog365 kann ich auf jeden Fall empfehlen.


    Vom Kursinhalt her ist es so, dass da eben auch bei 0 angefangen wird, also erstmal beim sonstigen erarbeiten von Dingen die mit dem Gehorsam und dem gemeinsamen Spass in Verbindung stehen. Also Futterbeutel, allgemeiner Rückruf usw. und dann den Superrückruf. Eigentlich alles prima, aber er sagt auch deutlich, dass es stark jagdlich interessierte Hunde gibt die wird man mit sowas auch nicht immer kriegen und die müssen halt eben abgesichert in wildreichen Gebieten laufen.

    Und er sagt auch, daß für solche Hunde ein spezielles Anti-Jagd-Training nötig ist, wo man so einige Hilfsmittel benötigt.

    Ein Anti-Jagd-Trainining wird auf mydog365 noch nicht angeboten, ist aber in Bearbeitung.

    VG
    Klaus und die Bea

  • nette
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    • 28. September 2020 um 13:05
    • #83

    Doch natürlich gibt es das dort

    https://mydog365.de/workshops/anti-jagd-training/

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • ostholstein
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    • 28. September 2020 um 13:16
    • #84

    Da wird aber der perfekte Abruf trainiert.

    Ein „normaler Hund“ läßt sich mit diesen perfekten Abruf auch vom Wild abrufen.

    „Ein Hund, der schon mal Erfolg beim Jagen hatte oder einen sehr starken Jagdtrieb hat, benötigt ein spezielles Anti-Jagd-Training“, so seine Aussage.

    VG
    Klaus und die Bea

  • nette
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    • 1. Oktober 2020 um 16:02
    • #85
    Zitat von Kimmo

    nette, das finde ich einen fairen Preis.

    Hast du einen Link zu diesen Angebot?

    Freue mich auf deinen Bericht!

    Ich bin ja gerade noch hier und berichte wenn ich wieder zurück bin, dann Stelle ich auch den Link ein

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • nette
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    • 3. Oktober 2020 um 18:06
    • #86

    So ich bin wieder zurück und möchte berichten:

    Einwöchiges Seminar Thema Jagdverhalten und Orientierung am Halter mit Alltagstraining

    Ort/Unterkunft:

    Ferienhof Kraus im Oberpfälzer Wald an der tschechischen Grenze

    Der Ferienhof ist ein Hundesporthotel und ich kann den absolut empfehlen. Schöne Zimmer, mit Hundebett, Futter/Wasserschüssel ausgestattet. Große helle Indoor Sporthalle mit Agilitygeräten, großer wunderschöner voll umzäunter Hundeplatz mit kleinem Teich in den die Hunde rein können. Überall Tütenspender und Mülleimer zur Entsorgung der Kotbeutel. Direkt am Wald gelegen, so dass man direkt mit dem Hund loslaufen kann. Hundedusche, Handtücher zum trocknen der Hunde usw.

    Die Betreiberin ist eine junge Frau , die total nett ist und auch extra Wünsche versucht zu berücksichtigen. Man kann HP buchen und das Essen ist auch gut. Die Umgebung ist wald- und wildreich und zum wandern durch den Wald finde ich das auch ganz angenehm und teilweise echt zauberhaft naturromantisch.

    (Unterkunft also TOP:))

    Seminarleiterin: Ch. Ostermeier - Hundetrainerin, Gutachterin für Hundewesen, Jägerin - fachlich hat sie extrem viel Wissen, menschlich .... ehm naja, mit ihrer Art muss man zurechtkommen. Ich fands um ehrlich zu sein manchmal schwierig.

    Seminaraufbau:

    Gemeinsames Frühstück, danach jeden Tag von halb zehn bis ca. 13-15 Uhr Alltagstraining, Jagdverhalten, Orientierung am Halter - ist alles eins und gehört alles zusammen.

    Das findet dann unterwegs während der Wanderungen in den Wäldern statt, oder auf dem Hundeplatz oder eben auch so wenn man sich am späten Nachmittag auf dem Hof trifft - Alltagstraining halt :)

    Gemeinsames Abendessen, wo man das ein oder andere noch besprechen kann und sich ansonsten locker unterhalten kann.

    Methode:

    Grundlegendes - z.b. die Lösung des Problemverhaltens wird nicht am Problem geübt, sondern im Alltag, ein Hund der nicht in Kleinigkeiten korrigiert wird, der wird die Korrektur bei großen Dingen nicht annehmen. Sie arbeitet komplett ohne Leckerlies und ohne übertriebenes Loben. Man könnte es ehern als Zuckerbrot und Peitsche bezeichnen. Der Hund geht mit mir mit und nicht ich mit dem Hund und die Korrektur erfolgt dem Verhalten des Hundes entsprechend angemessen (Verhältnismäßigkeit). Wobei ich die Korrekturen teilweise schon heftig finde.

    Zugelassen wird ruhiges schauen auf Wild, schnuppern am Waldrand bei Wildwechseln und zwar beides so lange bis der Hund fertig ist und wieder entspannt. Dabei steht man ruhig neben dem Hund und schaut in die gleiche Richtung wie der Hund. Es geht darum, das beobachten von Wild ein Teil des Jagdverhaltens des Hundes ist und das wird so oft es geht gemacht. Dabei ist nicht das Ziel in erster Linie den Abruf ausfzubauen oder zu trainieren, sondern zu erreichen, dass der Hund letzlich keine eigene Entscheidung trifft ohne sich beim Halter vergewissert zu haben.

    Grundlage ist dabei, dass der Hund innerlich ruhig ist und dem Halter vertraut, dass er die Entscheidungen auch treffen wird.

    Ein Hund der sich ungefragt auf ein rumliegendes Käsebrot oder eine vorbeilaufende Katze stürzt, der wird auch ungefragt in den Wald rennen und dort dem Hasen hinterherlaufen - sinngemäß. Wichtig ist, dass der Hund sich auch mit den Gerüchen und überhaupt anderen Tieren auseinandersetzt und dazu lernt, dass die einzig angemeßene Reaktion bei Sichtung das "ruhige stehen nebem dem Halter" ist. Dazu sind Jogger, Radfahrer, andere Menschen usw. Stellvertreter bei denen man das ganz genauso macht.

    Solange der Hund in Alltagsdingen nicht "gehorsam" ist, braucht man keinen Gedanken daran verschwenden mit dem Hund ohne Leine in die Wildbegegnung zu gehen. Die kleinen Dinge müssen sitzen, damit man an den großen Dingen arbeiten kann.

    Jagdverhalten trainiert man also schon in Alltagsdingen und nicht erst beim weglaufenden Reh.

    Es gab keinerlei klassische Hundeschulen Trainingssituationen - es wurde alles in den Tag integriert. Man könnte zusätzlich eine Hundepfeife als Notfallpfiff etablieren und an den Sachen üben nicht einfach allem bewegten hinterherzuhetzen.

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist RUHE. Der Hund soll nicht zu überdreht werden und eine Grundruhe haben. Wenn man mit dem Hund aufgedreht durch den Wald hetzt, braucht man sich nicht wundern, wenn er dann dem Hasen hinterherhetzt. Also muss gerade in wildreichen Gegenden darauf geachtet werden den Hund nicht hoch zu fahren.

    Fazit:

    Ich fand die Woche mental sehr sehr anstrengend. Ich hab einiges an Dingen mitgenommen auf die ich zu hause achten werde. Den Alltag ohne Leckerlies fand ich mega entspannend irgendwie und es hat einwandfrei geklappt ohne. Ich werde auf jeden Fall versuchen das bei zu behalten.

    Wir werden definitiv an der Ruhe arbeiten, denn ich merke das es noch entspannter ist wenn Lexy noch ruhiger wird. Sie ist zu Hause ja nicht so der hibbelhund - aus meiner Sicht, aber im Verhältnis zu den anderen Hunden die dort waren, dann doch :)

    Es gibt nicht: mach A dann wird Hund nicht mehr jagen. Aber es ist ein weiteres Puzzleteil, dass es vll. besser wird.

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Luna
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    • 3. Oktober 2020 um 19:24
    • #87

    Super toller Bericht nette und Du hast Dir so vieles merken können, so dass auch ich als Nichtteilnehmerin von Deinen Eindrücken beeindruckt bin. Da bekommt man echt Futter zum nachdenken.

    Zitat von nette

    Die kleinen Dinge müssen sitzen, damit man an den großen Dingen arbeiten kann.

  • ostholstein
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    • 3. Oktober 2020 um 19:52
    • #88

    Hast du in diesem Kurs denn mehr gelernt als in dem Lehrvideo vom Daniel?

    Auch beim Daniel müßen die Hunde im Alltag gehorchen können und sich auch im hohen Trieb beim Spielen abrufen lassen.

    Mit den Donnerwettern hält sich der Daniel wohl mehr zurück oder zeigt sie im Video zumindest nicht.

    VG
    Klaus und die Bea

  • ostholstein
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    • 3. Oktober 2020 um 21:57
    • #89
    Zitat von nette

    Sie arbeitet komplett ohne Leckerlies und ohne übertriebenes Loben. Man könnte es ehern als Zuckerbrot und Peitsche bezeichnen.

    Heute würde man es eher als „Zuckerbrot und Donnerwetter bezeichnen.

    Wenn man als Donnerwetter keine Peitsche einsetzen muß, dann nimmt man auch keine Peitsche.

    Ich würde nie ohne Leckerlies, Lob oder Spieli arbeiten. Mein Hund soll bei einem Kommando (Rückruf) ein freudiges Verhalten zeigen. Ohne Belohnung wird man es nicht hin bekommen.

    Mein Hund hat immer die Auswahl zwischen den Gehorsam und den Ungehorsam und entscheidet sich immer für den Gehorsam. Weil er da alle Annehmlichkeiten dieser Welt von mir erhält.

    Bei Ungehorsamkeit erwarten ihn nur Unannehmlichkeiten und das weiss er.

    VG
    Klaus und die Bea

  • nette
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    • 4. Oktober 2020 um 07:43
    • #90
    Zitat von ostholstein

    Hast du in diesem Kurs denn mehr gelernt als in dem Lehrvideo vom Daniel?

    Auch beim Daniel müßen die Hunde im Alltag gehorchen können und sich auch im hohen Trieb beim Spielen abrufen lassen.

    Mit den Donnerwettern hält sich der Daniel wohl mehr zurück oder zeigt sie im Video zumindest nicht.

    Ja mehr gelernt auf jeden Fall, denn die Sachen vom Lehrvideo waren mir ja nicht neu. Ich kann das schwer beschreiben, denn es war anders.

    Die Seminarleiterin lächelt nur müde über die ganzen Hundetrainer die so arbeiten und meint, das entspricht nicht dem Hundeverhalten.

    Mitlerweile glaube ich auch, das viele Hundetrainer auch Wasser predigen und Wein trinken. Denn ich denke auch ein Daniel wird bei seinem Hund in hoher Erregungslage nicht mehr nur sachte an der Leine zuppeln.

    Zitat von ostholstein
    Zitat von nette

    Sie arbeitet komplett ohne Leckerlies und ohne übertriebenes Loben. Man könnte es ehern als Zuckerbrot und Peitsche bezeichnen.

    Heute würde man es eher als „Zuckerbrot und Donnerwetter bezeichnen.

    Wenn man als Donnerwetter keine Peitsche einsetzen muß, dann nimmt man auch keine Peitsche.

    Ich würde nie ohne Leckerlies, Lob oder Spieli arbeiten. Mein Hund soll bei einem Kommando (Rückruf) ein freudiges Verhalten zeigen. Ohne Belohnung wird man es nicht hin bekommen.

    Mein Hund hat immer die Auswahl zwischen den Gehorsam und den Ungehorsam und entscheidet sich immer für den Gehorsam. Weil er da alle Annehmlichkeiten dieser Welt von mir erhält.

    Bei Ungehorsamkeit erwarten ihn nur Unannehmlichkeiten und das weiss er.

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    Im Prinzip ist die Kernaussage die Gleiche, jedoch geht das Donnerwetter nicht mit der Stimme sondern z.B. über körperliche Raumbegrenzung.

    Und selbstverständlich wird gelobt und die Hunde nicht geschlagen. Das "Zuckerbrot und Peitsche" war eher im übertragenen Sinne gemeint. Dein Prinzip läuft ja in die gleiche Richtung.

    An der Stelle steht wohl aber jeder Hundehalter, er muss für sich selbst einen Weg finden hinter dem er steht wie er mit seinem Hund lebt. Es gibt 10 Hundetrainer und dazu dann 12 Methode wie man was machen soll. Das ist für mich ein Punkt wo ich tatsächlich in manchen Situationen noch nicht klar bin was richtig ist und was nicht.

    Und letztlich bin ich auch nicht sicher, wie hoch der Einfluss einer Erziehungsmethode oder Umgangs mit dem Hund sich auf das Jagdverhalten des Hundes auswirkt. Ich bin weder Hundetrainer noch habe ich 50 Jahre Hundeerfahrung mit tausenden von Hunden und werde das auch nicht mehr bekommen und bin auch keine Hundeverhaltensforscher usw. Ich muss mich letztlich auf irgendeinen Weg entlanghangeln der meinem Bauchgefühl entspricht.

    Annett mit Lexy und Carma

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