Unterschiede Rassen

  • Hallo 😊


    ich hab gedacht ich eröffne mal einen Thread zum Thema: Unterschiede zwischen DSH, WSS & Belgiern.


    Welche groben Unterschiede kennt ihr?
    Könnt ihr da aus Erfahrung sprechen?
    Welche Rasse habt ihr & würdet ihr euch nochmal dafür entscheiden?


    Mir war die Entscheidung damals extrem schwer gefallen.
    Mein nächster Hund wird garantiert kein Schweizer mehr, heißt aber nicht im geringsten dass ich unzufrieden mit der Rasse bin!


    LG

  • weil ich ja Angst vor Schäferhunden habe, habe ich mich blauäugig zu einem Mix entschieden.

    In der Form würde ich das nicht wieder machen.

    Mit meinem heutigen Wissen und wenn es meine Kraft und Fitness noch zulässt, würde ich einen reinen Herder, Malinois oder HZ-DSH wählen. Und zwar immer den ruhigsten und chilligsten aus dem Wurf.

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • weil ich ja Angst vor Schäferhunden habe, habe ich mich blauäugig zu einem Mix entschieden.

    In der Form würde ich das nicht wieder machen.

    Mit meinem heutigen Wissen und wenn es meine Kraft und Fitness noch zulässt, würde ich einen reinen Herder, Malinois oder HZ-DSH wählen. Und zwar immer den ruhigsten und chilligsten aus dem Wurf.

    Was für einen Mix hast du? Kommt er von Privat?

  • ja, von privat X-Herder-DSH. Da war ich mehr als blauäugig ||

    Das ist nun wirklich nicht der Hund dem ich wirklich gerecht werden kann. Und es war auch "nur" ein großer Begleithund von mir gewollt. Aber der Herr des Hauses will nunmal nur Schäferhund.

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • ich habe meinen zweiten Weißen und ich mag die Rasse sehr finde aber dieses mitunter sehr schwache Nervenkostüm sticht besonders hervor. Mein nächster Hund wird vermutlich ein Herdenschutzhund oder ein Akita werden aber wer weiß, bin da offen. Wichtig ist mir dabei der Tierschutzgedanke. Kann also auch ein armer Mali werden.

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019


  • Ich meine mich zu erinnern, das du mit einem Hund hauptsächlich nur laufen möchtest.....vielleicht solltest du deine Wünsche für den nächsten Hund nochmal überdenken ;)

  • Ich meine mich zu erinnern, das du mit einem Hund hauptsächlich nur laufen möchtest.....vielleicht solltest du deine Wünsche für den nächsten Hund nochmal überdenken ;)

    und wo wäre das ein Problem? und ja ich will kein Riesenprogramm mehr fahren

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019


  • Mit einem Mali nur spazieren gehen?

    Mit einem HSH wandern gehen?

    Akita könnte eventuell passen...mit schwierigen Hunden kennst du dich ja aus.


    Ich kaufe mir einen Mali, wenn ich Hundesport machen möchte......

    Ich kaufe mir einen HSH, wenn ich Tiere zum bewachen habe......


    Klar muss niemand meine Meinung teilen....und Ausnahmen bestätigen die Regel

  • Kimmo ich will momentan überhaupt keinen Mali, das habe ich gesagt um meine Einstellung deutlich zu machen. Der nächste Hund kommt aus dem Tierschutz. Und wenn da ein Mali seit Jahren im Tierheim sitzt ja dann würde ich wohl ihn nehmen. Aber ja ich bin kein Mali Fan mein Herz hängt aber an den schweren Fällen, die die keine Chance haben. Und klar mit einem HSH kann ich nicht 30 km wandern zumindest nicht mit jeder Rasse, aber ganz viele Herdenschutzhunde landen in den Tierheimen, ebenso wie viele dsh. Ich bin da einfach offen

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019


  • Jetzt habe ich es geschnallt und deine Einstellung finde ich Super!

    vielen lieben dank. hätte auch einfach sagen können es zieht kein Welpe ein. Ich mag einfach fast alle Hunderassen . Nach meiner Elli hatte ich auch überlegt erstmal Pflegestelle zu werden. Ich verstehe das ja mit einem Welpen, aber hoffe einfach, das Leute mit Erfahrung einem armen Hund helfen. Und ja auch wenn ich vieles nicht mag, es ist völlig klar sollte jemals ein Mali einziehen gibt es Hundesport, genauso wie es beim Akita sowas garantiert nicht geben wird. Es geht um persönliche Präferenzen und da ziehe ich einen Wachhund einer hibbeligen Sportskanone vor.

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019


  • Akita ist tatsächlich mal eine gaaaaanz andere Rasse als ein Schäferhund - das wär beispielsweise gar nicht meins. Also wenn man zumindest mal von den pauschalen Charakterzügen ausgeht.


    Das mit dem schwachen Nervenkostüm kommt finde ich sehr sehr stark auf die Zuchtstätte an.

  • Akita ist tatsächlich mal eine gaaaaanz andere Rasse als ein Schäferhund - das wär beispielsweise gar nicht meins. Also wenn man zumindest mal von den pauschalen Charakterzügen ausgeht.


    Das mit dem schwachen Nervenkostüm kommt finde ich sehr sehr stark auf die Zuchtstätte an.

    naja ich habe jetzt den zweiten weißen Schäferhund. Meine erste war aus dem Tierheim. Man sieht ganz klar die Unterschiede zum dsh was die Nerven angeht. Ja es gibt nervenstarke weiße, aber sie sind viel seltener als beim dsh. Elli wollte im dunklen nur Wege gehen, die sie im hellen kannte nur mal als Beispiel. Zu Loki muss ich nichts sagen, was das Nervenkostüm betrifft. Klar kann man jetzt sagen geht auch anders, aber grundsätzlich sind sie viel sensibler als andere Hunde.

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019


  • Da ich gerne wieder als Hobby den VPG Sport machen will mit meinem zukünftigen Hund ( Ziel wäre VPG1 Prüfung), muss der Hund natürlich schon passen. In der Freizeit laste ich den Hund gerne aus, bin aber mit einem HZ DSH glaub ich dann gut bedient. Beim Aussuchen der Welpen habe ich nebst der Meinung des Züchters ( Die wichtigste), meine eigenen Kriterien an den Welpen. Wir hatten Zuhause immer HZ DSH die trotzdem im Dienst dabei waren mit meinem Papa.


    Sie hätten den Dienst jedoch nicht gebraucht um ausgelastet zu sein. Auf dem Platz waren die Hunde gut, jedoch keine Granaten.


    Bei meinem LZ Schäfi der leider nicht mehr da ist, sah die Sache ganz anders aus. Er LIEBTE die Arbeit, bot sich regelrecht dafür an. Wenn er im Dienst dabei sein durfte, war er einfach zufrieden. Auf dem Platz gabs bei ihm nur 1000%igen Einsatz, bei ihm musste man im Aufbau sehr aufpassen, dass er nicht in zu hohe Trieblagen gerät. Er benötigte auch ganz andere Konsequenz, hatte einen starken Charakter, Schutzdienst und UO sowie Fährte, war genau sein Ding. Kopfarbeit benötigte er, um ausgelastet zu sein. Mit ihm konnte man wirklich Ständig was üben, er war wie ein kleiner Soldat, zu jederzeit für jede Schandtat bereit.


    Denke jeder Hund hat seinen eigenen Charakter. Es gibt aus allen Linien ruhige aber auch explosive Hunde. Man sollte sich halt nur bewusst sein, ob man damit klar kommt, wenn der Hund sich entwickelt und man merkt, dass er eben doch mehr Auslastung benötigt als man Anfangs dachte.


    Die WSS sind hier bei uns meist Familienhunde, mit denen Privat zum Spass noch ein wenig gesportelt wird oder die ein oder andere Prüfung absolviert wird im Agility etc.


    Auch finde ich wichtig: Wenn ich mir einen Mali oder LZ DSH hole, muss ich damit rechnen, dass dieser vielleicht schwache Nerven zeigt im Junghundealter oder genau das Gegenteil ist, nämlich ein Draufgänger der Action braucht. Gibts auch bei HZ DSH etc. Die Frage ist dann: Kann ich mit solchen Verhaltensweisen souverän umgehen und kann ich den Hund bei Bedarf so auslasten, wie dieser es benötigt? Kann ich einen solchen Hund richtig führen, ohne dass er eine Gefahr für die Umwelt wird?

    Einmal editiert, zuletzt von Dimi27 ()

  • Ich habe ja derzeit noch keinen Schäfi.


    (Zumindest,keinen der Genannten ^^)


    Liebäugeln, tue ich vor Allem mit den Altdeutschen,den Weißen und dem Tervueren.

    Die,die ich von den ersten Beiden kennengelernt habe, waren klar im Kopf, sehr gut ausbildbar,

    wachsam ohne zu übertreiben und die Meisten, sehr souverän.

    Vorausgesetzt, die Haltung und Herkunft stimmten.

    Von den Letzteren, habe ich nur Wenige kennengelernt.



    Meine persönliche Erfahrung, beschränkt sich da also eher auf die paar Deutschen Schäfer aus meiner Kindheit,

    Gassihunde, langjährige Bekannte, kurze Kennenlernen und das kurzzeitige Leben, mit einem Malimix.


    Die Unterschiede die ich kennelernen durfte:

    Unterschätze die Reaktionsschnelligkeit eines Malinois nie! :D

    Ich habe ja schon durch meine Gassihuskies das Gras wachsen hören...

    Aber die Malinette lehrte es mich, sich die Zellen teilen zu sehen :P


    Mal Scherze beiseite:

    Ich lernte vor Allem, dass je nach Schäferart(von den Genannten) ,man vor Allem Unterschiede in Wachsamkeit, der Tendenz nicht nachzudenken bevor man Etwas tut ,Reizoffenheit, der Reaktion darauf und eben genannter Schnelligkeit Dieser, sieht.

    Sowie der Bandbreite an möglichen Charakteren.




    Also Beispielweise, waren die meisten Weissen eher zurückhaltend freundlich bis neutral,durchaus flott, aber kein Ferrari und unterschiedlich wachsam.


    Die Hochzucht - DSH,waren da deutlich durchmischter, aber keine zu starken Extreme.

    Auch, was Verträglichkeit mit anderen Hunden angeht.


    Leistungsschäfer habe ich als nicht ganz so einfache Individuen kennengelernt, die Arbeit brauchen.

    Die, Unterforderung relativ flott anzeigten, nicht unbedingt in Arten zur Freude von Haltern-und ihrer Umgebung X/


    Malis lernte ich auch als Hunde, die eindeutig in erfahrene Hände gehören, kennen.

    Am besten, mit Arbeit.

    Sie besonders, haben -wie Waschbär mal irgendwo schrieb-eine sehr breite Bandbreite an Charakteren, die du haben kannst.

    hier lernte ich vom ,,Schaf",bis zu ,,Komme uns nicht auf 30 Meter zu nahe",Verschiedene kennen.

    Überwiegend eher die Variante, von der man lieber Abstand nimmt und in unerfahrenen Händen,

    einen besonders Grossen....


    Gerade die letzten beiden Arten, brauchen Menschen, die Hunde lesen können,selbst reaktionsschnell sind und sich nicht zu schade Management zu betreiben und ordentlich zu sichern, wenn notwendig.


    Die wenigen Tervs, die ich kennenlernte, waren wie eine leichtere Version des Malis.

    Aber auch nicht SOO viel, wie man es ihnen nachsagt.

    Wobei ich hier nicht wei§(sorry, mein ,,Sz" funktioniert auf meiner Tastatur nicht mehr), ob das rein auf Schönheit Gezüchtete

    waren, oder Welche, die in Maliwürfen fielen.


    Die anderen Varietäten, habe ich noch nie kennengelernt.

    Angeblich, unterscheiden sie sich nur im Fellkleid, oft liest man ja aber was Anderes :/


    Herder(nenne ich mal jetzt auch dreist mit, wenn schon die Belgier dabei sind :P),

    habe ich leider auch noch Keine kennenlernen können, also erlaube ich mir auch hier keine Meinung :S


    Am meisten ausgeglichenen, fand ich Altdeutsche Schäferhunde.

    Es soll da ja keine Unterschiede geben zum ,,Normalen"..

    Es fallen ja auch Langhaar in normalen Würfen, aber so sah das aus, mit Denen, die ich antraf :/



    Die Bilder sind bei mir entstanden, aus meinen Erfahrungen heraus.

    Ich möchte hier Nichts verallgemeinern, oder dies als die Korrektheit schlechthin, hinstellen.

    Auch, sind Dinge wie Herkunft, Sozialisierung und Haltung, nicht komplett mit eingeflossen-

    Da ich diese ja nur bei den mir besser bekannten Hunden kenne, falls die Halter Diese kennen(bis auf Haltung dann, bei den Letzteren-die habe ich dann ja gesehen-zumindest Einiges davon).



    Die Malimixhündin mit der ich einige Zeit zusammenlebte, war eher von der Sorte Schaf auf Speed ^^

    Sehr klar in der Körpersprache, super zum Arbeiten und diese Geschwindigkeit =O

    Leider zog die Besitzerin aus meiner WG aus, ich hätte das Tierchen gerne weiter um mich gehabt....

    Vor Allem, da ich mit ihr trainieren durfte(die Halterin arbeitete den Hund null, sie war aber sehr gut erzogen.)







    Ellionore: Ich kann dich verstehen! Finde auch beide Hundetypen toll.

    Besonders HSH und speziell dem Kaukasen, bin ich verfallen :love:

    Schwärm! Aber eindeutig Tiere, die nicht Jeder und nicht überall, halten kann.



    Lieben Gruss, wünscht der Shetländische Schäferhund und sein Fraule ^^

    What counts,is not the size of the dog

    in the fight.

    It`s important,what an amount

    of fight the dog put in,

    to keep you safe from harm.

  • es gibt nicht die Herdenschutzhunde, da gibt es auch große Unterschiede. Ein Mastin Espaniol oder der Pyrenäen Berghund sind anders gestrickt als ein Owtscharka. Und solange ich kein eigenes Haus habe, kommt sowas sowieso nicht in Frage, aber faszinierend und schön finde ich diese Hunde schon.

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019


  • Ich finde HSH auch Klasse und wäre eventuell umgestiegen aber ohne die richtigen voraussetzungen, macht das halt absolut keinen Sinn....selbe gilt für Wolfshunde usw.

  • Doch auch eine Begleithundeprüfung ist nach guter Vorbreitung
    meistens kein Problem für den Mastin Español, auch eine Fährtenhundausbildung ist möglich. Wenn man genug
    Geduld, Einfühlungsvermögen und Konsequenz an den Tag legt, ist der Mastin Español ein äußerst angenehmer
    und zuverlässiger Wegbegleiter, der neben ausgedehnten Spaziergängen auch ruhigen Abenden im Biergarten
    nicht abgeneigt ist.
    Es sollte natürlich nicht passieren, daß der Hund seinen Herren erzieht. Beim Rüden ist das Problem eher
    gegeben als bei Hündinnen, da Rüden im Normalfall ein dominanteres Verhalten an den Tag legen. Die
    Kombination aus ausgesprochener Sturheit und ausgeprägter Dominanz der Rüden stellt ein oftmals auch von
    erfahrenen Hundebesitzern unterschätztes Problem dar. Daher sollte der zukünftige Rüdenbesitzer auf jeden Fall
    bereits über Erfahrungen mit großen Hunden verfügen.
    Der Mastin Español macht eigentlich alles mit – Hauptsache er ist „mit dabei“ bzw. seine Familie ist um ihn
    herum. Er ist ein absoluter Familienhund, ruhig und ausgeglichen und darf auf keinen Fall im Zwinger gehalten
    werden. Er braucht Familienanschluß, und ein Zusammenleben mit Kindern ist bei entsprechender Erziehung von
    Kind und Hund kein Problem. Wie bei allen Hunderassen sollte man Kinder natürlich nicht ohne Aufsicht alleine
    lassen.
    Der Mastin Español ist ein aufmerksamer, früh und laut meldender Wachhund, wobei die Wachsamkeit während
    der Dunkelheit noch stärker ist als am Tage. Seine Reizschwelle ist sehr hoch.

    ein Auszug aus dem Rasseportrait vom Mastin Espanol. Es gibt natürlich noch weitere HSH Typen/Rassen die ähnlich sind.

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019


  • der Tendenz nicht nachzudenken bevor man Etwas tut

    Das kann ein halber Tervueren auch sehr, sehr gut. Lieber um Verzeihung bitten als um Erlaubnis fragen, dürfte eines von Tillis Lebensmottos sein. Man entwickelt aber mit der Zeit einen Blick dafür, welche Situationen sie förmlich zu einer Schandtat herausfordern. Sie kommuniziert schon klar und deutlich was als nächstes kommt, aber lange Reden hält sie nicht.

    Tilli - komfortorientierter Landtorpedo seit 27.05.2017 <3

  • Hinzufügend noch ein paar Erfahrungen, war Gestern zu müde zum weiterschreiben😂😂


    Also im Diensthundetraining hatten wir Z.b einen Malirüden. Als Welpe war er zwar offen, war aber kein Schmusehund. Auf dem Platz war dieser Hund wirklich ein Talent, er verstand sehr schnell was man erwartet von ihm und war auch dem Figurant etc gehenüber immer ganz normal. Er konnte aber nicht weiter ausgebildet werden. Im Junghundealter zeigte er enorme Aggression, wenn ein Mensch auf ihn zukam. Im Dienst versuchte er regelmässig, auch zu schnappen, wenn jemand zu nahe kam. Der HF hatte einen privaten Trainer engagiert und es wurde viel trainiert. Auf dem Platz war der Hund top, Privat und im Dienst jedoch Flop. Heute wird dieser Rüde im Sport ausgelastet 4 mal die Woche und trägt Privat immer einen Maulkorb, ausser Zuhause natürlich. Er überlegt sich aber aktuell, den Hund abzugeben weil seine Verlobte schwanger ist.


    Dann hatten wir noch eine HF, die hatte eine Malihündin aus dem Militär "gerettet" und hat noch eine DSH Hündin aus der LZ. Die Malihündin ist top führbar, ein toller Hund, fürs Militär jedoch zu weich. Für den Wachdienst ist Sie aber super. Die LZ Hündin benötigt da schon viel mehr Training. Sie ist enorm sensibel, hinterfragt jede Handlung 10 mal und ist immernoch ein Baby im Kopf, weshalb Sie mit ihren aktuellen 2 Jahren noch immer nicht angemeldet werden konnte für die Diensthundeprüfung.


    Ein weiterer HF hat einen Altdeutschen DSH sowie einen aus der HZ. Beide Hunde sind eher "müde" auf dem Platz, zu gemütlich, müssen wahnsinnig motiviert werden, haben aber beide die Diensthundeprüfung bestanden. Mit der HZ Hündin kann er aber aktuell nicht arbeiten, da diese sich verweigert ins Auto einzusteigen wenns zum Dienst geht, ist einfach nicht ihr Ding.


    Auch waren 2 Malirüden mit einem HF unterwegs auf dem Platz. Beide Rüden absolut klar im Kopf, tolle Hunde die unbedingt gearbeitet werden müssen und sehr dominant sind. Die Rüden vertragen sich untereinander sehr gut, sind aber wenn Sie gemeinsam unterwegs sind, mit keinem anderen Hund verträglich. Er geht meist getrennt spazieren oder an Orten, wo ganz sicher kein anderer Hund kommt. Im Dienst interessieren sich seine Hunde jedoch für keine andere Hunde, Sie sind dann voll im Arbeitsmodus.



    Wir hatten viele im Training, die hatten super Hunde, jedoch gab es keinen einzigen, der kein Problem hatte. Mir ist einfach aufgefallen, dass die Probleme bei den LZ Hunden oder bei den Malis schwieriger zu lösen waren als bei den wenigen HZ Hunden, die geführt wurden. Meist waren es auch relativ grosse Probleme, wo Monatelange Arbeit erforderlich war oder schlussendlich gesagt wurde, dass die Hunde nicht geeignet sind für den Dienst, obwohl die Zucht sorgfältig ausgesucht wurde und die meisten HF schon seit Jahren dabei sind.

    2 Mal editiert, zuletzt von Dimi27 ()