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Welpenalarm - Ein Schäferhundwelpe soll einziehen.

  • Dimi27
  • 27. Oktober 2020 um 13:37
  • Luna
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    • 10. April 2021 um 08:29
    • #1.276

    ob ich nun eine weniger starke bindung zu sam habe wie du, kann ich nicht beurteilen @Dimi27 . Aber fakt ist schon, wenn es einen zweithund gibt, dass der dann schon eine grosse rolle spielt und ich wg garten sam natürlich auch nicht so oft rausführen muss, wie du.

    Aber das verurteile ich ja gar nicht. Du musst ja deswegen auch viel mehr mit romeo was tun als ich, weil sich romeo sonst in der wohnung austoben müsste und das gefährlich ist, wg ausrutschen. Ich versteh dich da vollkommen und ich finde es auch gut, dass du das immer wieder abwendest und viel rausgehst. Was andere evtl in deiner situation nicht machen, das auch nicht schön und gut ist.

  • Dimi27
    Gast
    • 10. April 2021 um 08:36
    • #1.277

    Luna Du hattest es mal erwähnt deswegen hab ichs geschrieben. Klar wünschte ich mir für Romeo anstatt eine grosse Terrasse einen grossen Garten, find ich ja toll. Auch ein Zweithund kann sehr vieles erleichtern, darum gehts ja nicht. Ich investiere jede einzelne Minute sowas von gerne in Romeo, dafür lasse ich auch mal andere Dinge stehen. Romeo kann jeden Tag auf die grosse Terrasse, er wird in keinster Weise eingeschränkt, ausser wenn er auf dem glatten Boden seine schnellen Runden drehen will, da gehen wir Draussen halt schnell auf die Wiese und da kann er Gas geben.

    Ich empfinde einfach nur diese engstirnige Denkweise als negativ und viele Punkte die ich auch beantwortet habe wurden anscheinend gar nicht gelesen und es wurde weiterhin auf der gleichen Meinung beharrt. Ich finde dass jetzt glaube ich alles klar kommuniziert wurde ansonsten sind wir bis Weihnachten hier am Diskutieren und dafür ist dieser Faden nicht gedacht. Sie kann gerne ein eigenes Thema eröffnen.

  • Luna
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    • 10. April 2021 um 08:49
    • #1.278

    wenn ihr dann in das campingwohnmobil umgezogen seid, wo romeo ja dann generell durch den garten ganz anders ausgelastet ist, dann wirst du erleben, dass er einfach dadurch gar nicht mehr soviel ausgeführt werden muss und müder sein wird als das jetzt der fall ist.

    Und ja, durch meinen beruf, meine kinder und mama um die ich mich auch kümmere, habe ich nicht die zeit, die du verwenden kannst. Aber du bist auch noch viel jünger als ich und irgendwann wirst du auch kinder haben und musst alles unter einen hut bringen. Geniess diese zeit @dimi, sie wird sich vll auch mal änddrn und dann verstehst du mich evtl besser ;)

  • Luna
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    • 10. April 2021 um 08:59
    • #1.279

    @Dimi27 dass sam hd hat, wurde mit 9 monaten festgestellt und bis dahin hatte er eine schöne welpenzeit, die ich auch heute nicht anders machen würde. Er hat ein schönes leben bei uns und das ist mir bei dem befund mehr als wichtig. Ich hätte die hd ja auch nicht verhindern können, aber was ich machen kann, ihm das zu bieten wozu ich in der lage bin und das tu ich.

  • Luna
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    • 10. April 2021 um 09:40
    • #1.280

    und eines darfst du mir glauben @Dimi27 ich habe mich auch schon gekreuzigt, heftigste zweifel gehabt, ob ich was falsch gemacht habe und mit den tierärzten aus klinik und eigenem tierarzt gesprochen, das war oder ist genetisch bedingt. Nicht bei diesem befund. Aber sie haben auch schon hd hunde erlebt, die 8 jahre und älter geworden sind, vorausgesetzt es findet ein guter, gesunder muskelaufbsu statt. Leider war bergsteigen nicht möglich, weil sam das nicht packt und dadurch schmerzen ausgelöst wdrden. Aber all das andere was wir tun ist möglich und bei unseren regelmässigen tierarztbesuchen ist unser tierarzt mit der muskulatur von sam sehr zufrieden. Und: wenn man es nicht wüsste, man würde es nicht sehen, die hd. Darüber bin ich schon glücklich und zufrieden.

    So und jetzt drück ich dir mal ganz feste die daumen, dass es euch nicht so geht wie uns und ihr alles umstellen müsst. Ich wünsch es euch von ganzem herzen <3

  • Dimi27
    Gast
    • 10. April 2021 um 10:05
    • #1.281

    Luna Wir werden nur im Sommer dort sein an den freien Tagen, freue mich aber sehr darauf. Für Romeo investiere ich jede Minute gerne und ich hab auch Zeit dafür, ansonsten hätte ich ihn nicht angeschafft. Ja vielleicht ists übertrieben aber Romeo gehört meine Freizeit und diesr widme ich ihm wirklich liebend gerne. Mich störts auch nicht wenn ich mehr raus muss, im Gegenteil, ich gehe gerne raus. Kinder werde ich zwar keine haben da ich keine bekommen kann aber meine Mama werde ich irgendwann mal pflegen, ich verstehe den Zeitaspekt sehr gut denn Mutter sein und Berufstätig plus noch die Pflege der eigenen Mama ist einiges an Arbeit und da verstehe ich dich zu 100%.

    Dass du die HD von Sam sehr sehr gut im Griff hast rechne ich dir wirklich hoch an und auch deine Mühe die du dir gibst ist wahnsinnig schön. Man spürt wie sehr Sam dir am Herzen liegt und ich weiss dass du alles tust für ihn was du kannst. Ich fands nur schade dass meine Beiträge hier nicht richtig ernst genommen wurden von der betreffenden Person und einfach mal so über die gesamte Haltung gestänkert wird obwohl ich sehr wohl belegen kann dass ich wirklich jeden Tag an Romeo anpasse. Romeo ist grundsätzlich sehr fit, dass mir aufgefallen ist dass er mehr Schläft in letzter Zeit sollte selbstverständlich sein, auch die anderen Punkte haben mich zum Nachdenken gebracht und deshalb will ichs ja auch abklären lassen. Darum gings mir und um nichts anderes.

  • Micha369
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    • 10. April 2021 um 10:41
    • #1.282

    wenn junge Hunde HD haben dann ist das mit ziemlicher Sicherheit eine Erbkrankheit und hat wenig mit der Intensität und Länge von Bewegung zu tun.

    Er hat es oder er hat es nicht.

    Ausnahme sind halt unnatürliche Belastungen, also die ein Hund in freier Wildbahn nicht hätte. Wissen wir ja alle: Viel Springen, die letzten drei Stufen der Treppe mit einem Satz nehmen und so was.

    Aber wenn der Welpe mal eine halbe Stunde mit anderen Welpen herumtobt kriegt er davon keine HD. HD ist eine Erbkrankheit.

  • Luna
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    • 10. April 2021 um 11:32
    • #1.283

    das freut mich jetzt wirklich @ dimi27 und ich fühle mich auch jetzt (wieder) von dir gut verstanden und ich hofge umgedreht genauso. Wirkmich schade, dasd es keine eigenen kinder in deinem leben geben wird und da verstehe ich dich umso mehr, wenn du romeo die zeit die du hast, schenkst.

    Und denk dir nicht soviel, dass hauptsächlich die hz dsh oft mehr im wachstum wackeln und auch mal unrund laufen das haben schon mehrere hier im forum feststellen müssen, obwohl keine hd :)

  • Dimi27
    Gast
    • 10. April 2021 um 13:15
    • #1.284

    Luna Danke sehr, ist umgekehrt genauso :) Ich weiss ja selbst wie belastend es ist wenn man einen Hund Zuhause hat der immer mal wieder Schmerzen hat oder jederzeit haben könnte. Ist wirklich auch nicht einfach. Ich werde den Termin auf jedenfall abwarten und lasse Romeo so oft Schlafen wie er will.

    Micha369 Stimmt, deswegen finde ich eine Voruntersuchung gar nicht schlecht denn wenn ich wüsste dass was nicht i.o ist, könnte ich gezielt darauf achten, darum gehts mir. Toben etc kann ja Symptome verschlimmern, falls was im argen liegen würde. Der Spezialist von Diamiro hat mir damals aber gesagt dass der FCP ( Ellebogen) sehr wohl durch ein Trauma entstehen kann und somit dann auch eine ED vorliegt. Diese entstehen häufig bei heftigen Sprüngen oder aber wenn viel zu lange und zu wild gespielt wird, meist zwischen dem 5 und dem 8 Monat. Die hohe Belastung der Diamiro damals ausgesetzt war ( viel Training) und Konditionsaufbau, war ganz sicher nicht hilfreich, auch wenn dieser Hund 24 Stunden am Tag gespielt hätte denn er kannte definitiv keine Grenze.

    Romeo soll einfach zufrieden gross werden und zufrieden ist er auch, er zeigt sehr viel Lebensfreude und hat eine enorme Bindung entwickelt, mittlerweile auch zu meinem Partner. Mittlerweile kuscheln wir jeden Abend zu 3 Zuhause auf dem Sofa und Romeo wartet auch immer im Wohnzimmer bis mein Partner nach Hause kommt am Abend, auch wenn ich bereits Schlafe unter der Woche. Er frisst gut, hat super Output, sein Fell glänzt, er ist abgesehen von seinen müden Phasen ein aufgeweckter Kerl.

    Klar lasse ich ihn medizinisch abklären und deswegen habe ich auch direkt den Röntgentermin vereinbart, weil ich nicht noch 3 Wochen mit Schmerzmittel rumdoktern will. Mal gucken was raus kommt aber egal ob gut oder schlecht, unser Herz hat er schon lange erobert und wir sind eine kleine Einheit, ihm wird alles geboten was er für ein glückliches Hundeleben benötigt. :)

  • Muriel
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    • 10. April 2021 um 15:04
    • #1.285
    Zitat von Dimi27

    Muriel Was hättest du denn getan wenn du keinen Garten gehabt hättest und nur einen Welpen? Dich jeden Tag verabredet mit fremden Menschen zum Spielen und dann so lange auf der Wiese sitzen bis der Welpe vor lauter Müdigkeit einpennt?

    Ja, das würde ich machen, wenn ich keinen Garten hätte.

    Genauso wie Eltern ohne Garten mit ihren Kleinkindern jeden Tag rausgehen, z. B. auf einen Spielplatz, damit die Kleinen sich draußen bewegen können und Kontakte haben.

    Zitat von Dimi27

    Weisst du, ich hab ja daneben auch ein Leben, ich gehe Arbeiten und die Leute in meinem Umfeld arbeiten auch. Da findet man ab und zu und bei viel Glück eventuell jemanden der einen gleichaltrigen Welpen hat wos passt.

    Ich habe auch immer ein Leben neben meinen Welpen gehabt, das hat wohl jeder.

    Wenn ich mir einen Welpen anschaffe, dann weiß ich, dass ich für einige Monate ein Hundebaby habe, dass meine Zeit braucht.

    Die wichtigste Zeit dauert nur 4 Monate, dann kommt der junge Hund schon mit 6 Monaten in die Pubertät und die Kindheit ist vorbei. Die beiden ersten Monate verbringt er ja noch beim Züchter und seiner Hundefamilie.

    Diese ersten 6 Monate sollten Welpen eine unbeschwerte Kindheit haben, die ganz auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist.

    Das bedeutet nicht, dass sie nicht auch ein paar Regeln lernen.

    Aber sie brauchen die Zeit in erster Linie, um sich selbst, ihre eigenen Fähigkeiten und die Welt kennenzulernen. In dieser Zeit entwickeln sie ihr Wesen und ihre Fähigkeit, mit dem Leben gut klarzukommen.

    Das wird nach meiner Ansicht viel zu wenig beachtet.

    Jeder gesunde Welpe bringt von Natur aus sein Erkundungsverhalten und eine Spielfreude mit. Das auszuleben, sind elementare Bedürfnisse.

    Wenn er diese wichtigen Bedürfnisse nicht ausleben kann, weil er zu kurz draußen ist, dann erkundet er (auch mit den Zähnen) die Wohnung, die Vorhänge, den Teppich, das Kabel und tobt über Tisch und Sofa.

    Statt mit dem Welpen rauszugehen und ihn dort ausreichend erkunden und toben zu lassen, wird der Welpe in der Wohnung "zur Ruhe gebracht" und in eine Box gesperrt. Er wird mit "Kopfarbeit" beschäftigt, obwohl das nicht seinem Bedürfnis entspricht. Das kann man immer wieder in Foren lesen.

    Von Kynologos:


    Zitat

    Der Ernst des Spielens ... ... liegt vor allen Dingen darin, dass es – entsprechend seinem biologischen Sinn – fast immer Lernen bedeutet. Ein Welpe, der nicht spielen kann, weil er keinen Spielraum, keine Spielkameraden oder keine innere Freiheit dazu hat, kann nicht lernen. Er lernt dann nicht seinen Körper richtig einzusetzen und zu beherrschen, er lernt nicht sich mit seinen Art- und Altersgenossen zu verständigen, er lernt nicht seine ihm angeborene Angst vor Unbekanntem zu überwinden und sich frei von unnötigen Ängsten mit seiner Umwelt positiv auseinander zu setzen. Kann er das alles nicht lernen, bleibt ihm seine Umwelt fremd und unbekannt.

    Tatsache ist aber, dass der in seinen natürlichen Bedürfnissen unverstandene Welpe von heute der Problemhund von morgen sein wird.

    https://www.kynologos.ch/media/archive1…lage_1_2010.pdf

  • Muriel
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    539
    • 10. April 2021 um 15:39
    • #1.286
    Zitat von Dimi27

    Zudem bedenkst du einen weiteren Punkt nicht: Diamiro z.B wurde in der Welpengruppe die ganze Zeit gejagt und dominiert von gleich mehr als 2 anderen Welpen. Daraus hat sich eine ganz böse Aggression gegenüber allen Artgenossen entwickelt, innert kürzester Zeit.

    Du kommst immer mit Extrembeispielen, dabei gibt es so viele Möglichkeiten dazwischen.

    Natürlich sollte ein Welpe nicht ständig untergebuttert werden, dann muss man einen anderen Spielkumpel suchen.

    Eine schlechte Erfahrung macht nicht das Spielen an sich schlecht.

    Das Problem ist doch meistens Folgendes: Die Welpen werden mit 8 Wochen von ihren Geschwistern getrennt und haben plötzlich keine Spielkameraden mehr.

    Wenn sie dann 1 mal die Woche für 1 Stunde in eine Spielgruppe kommen, hat sich schon viel Energie angestaut und sie drehen komplett über. Vor allem sind sich die Welpen noch fremd und unterscheiden sich oft in ihrem Entwicklungsstand.

    Zitat von Dimi27

    Romeo darf sich hier Zuhause bewegen wie er möchte und wenn ich Morgens für knappe 3 Stunden das Haus verlasse spielt er oft auch noch ein Stündchen mit seinem Riesenteddy oder geht meinen Partner wecken ( ich sehs ja über die Kamera). Meist legt er sich aber hin und pennt. Wenn er Zeitweise ein höheres Schlafbeedürfnis hat dann ist es eben so!

    Natürlich schläft ein Welpe viel, wenn er über Stunden keine Ansprache und keine Möglichkeiten zum Spielen und Erkunden hat.

    Zitat von Dimi27

    Man muss JEDE Situation individuell betrachten und genau das tust du aber nicht, weshalb es sehr gut ist dass du dein Wissen hoffentlich weder als Trainer noch sonst wie an andere HH weitergibst im echten Leben.

    Ja, jeder Welpe und jede Situation ist individuell. Trotzdem gibt es so etwas wie grundlegende Bedürfnisse bei Welpen.

    Diese werden sehr oft nicht berücksichtigt und daraus entstehen die vielen "Problemthemen" über Welpen in Hundeforen.

    Beispiele "Hilfe, mein Welpe dreht durch", "mein Welpe beißt", "mein Welpe kommt nicht zur Ruhe" usw.

    Zitat von Dimi27

    Bei übermüdeten Welpen ist die Verletzungsgefahr definitiv erhöht und wenn dein Welpe mit anderen Hunden spielt die eventuell auch 2 Monate und älter sind, kanns wirklich ganz schön in die Hose gehen

    Wenn Welpen ausreichend Spielmöglichkeiten haben, dann spielen sie nicht bis zum Umfallen, wie du offenbar glaubst.

    Das machen Welpen, die nur 1 mal die Woche mit anderen Welpen spielen können.

    Welpen regulieren sich selbst herunter, wenn sie müde werden. Dann werden auch die Spiele ruhiger.

    Ich habe in vielen Jahren nur wenige Male die Welpen trennen müssen, weil sie überdreht sind.

    Das waren Ausnahmen, wo ich sie mal zum Schlafen getrennt untergebracht habe, weil es wirklich zu wild wurde.

  • Muriel
    Beiträge
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    • 10. April 2021 um 16:07
    • #1.287
    Zitat von Dimi27

    Ich finde ein guter Ausgleich muss sein, Spiel und Ruhezeiten finde ich nicht verkehrt.

    Sehe ich auch so.

    Diesen Ausgleich finden Welpen gut von allein, wenn ihre Bedürfnisse befriedigt sind.

    Sie suchen sich von allein einen Platz, wo sie auf der Stelle einschlafen. Auf einmal sind sie weg.

    Zitat von Dimi27

    Auch gabs für uns Kinder Zeiten zum Lernen, Freizeit sowie Zeit zum Schlafen. Dieses: Ja ich lasse mal machen, komme was wolle, finde ich einerseits zwar süss, andererseits aber auch nicht gut.

    Die Zeit zum Lernen fängt bei Kindern mit 6-7 Jahren an, wenn sie in die Schule kommen.

    Davor können sie ihre Kindheit in der Regel unbeschwert genießen mit Spielen und Erkunden.

    Das sollte man Welpen auch zugestehen, bevor das Lernen im Sinne von Training beginnt.

    Man kann sicher mal ab und zu etwas üben, aber das Spielen und Erkunden sollte noch einen großen Raum einnehmen.

    Zitat von Dimi27

    Von all dem hab ich bei deinen Beiträgen noch gar nichts gespürt. Du vermittelst eher dass du allwissend bist, nie Probleme hattest und alles Rosarot und Zuckerwattig bei dir ist.

    Ich habe seit über 40 Jahren intensiv mit Hunden zu tun durch meine Mehrhundehaltung und durch unzählige Tierschutzhunde, die ich betreut habe. Ich bin sicher nicht allwissend, aber über Hunde kann mir kaum noch jemand etwas beibringen.

    Tatsächlich kenne ich viele Probleme nicht. Das hat m. E. damit zu tun, dass wir vor 40 Jahren noch einen natürlichen Umgang mit Hunden hatten. Es gab nur sehr wenige Bücher über Hunde, kein Internet und Hundetrainer gab es nur für Gebrauchshunde.

    Ich war mit 17 Jahren in einer Tierschutzgruppe, da habe ich die Hunde im örtlichen Tierheim ehrenamtlich alleine versorgt. Wir waren Hundeliebhaber, die zu den ersten gehörten, die Hunde ohne Zwang erzogen haben.

    Das geht nur mit viel Einfühlungsvermögen und Hundeverstand, wenn man keinen Trainer und keine Anleitung hat.

  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 10. April 2021 um 16:27
    • #1.288
    Zitat von Dimi27

    Die Energie die deine Beiträge vermitteln ist hier in meinem Thema seit am Anfang negativ. Negative Energie kann niemand gebrauchen.

    Nein, ich schreibe wohlwollend, allerdings schreibe ich für die Hunde, weil mir Hunde am Herzen liegen.

    Ich wünsche mir mehr Verständnis für Hunde.

    Wenn du das negativ empfindest, fühlst du dich wahrscheinlich persönlich auf den Schlips getreten.

    Du könntest auch anders damit umgehen und meine Aussagen überprüfen.

    Du wirst vieles in der modernen Forschung wiederfinden.

    Zitat von Dimi27

    Zudem würde ich dich höflich bitten zu verinnerlichen, dass du hier in meinem Thema nicht mehr Willkommen bist, nicht weil ich keine Kritik abkann, sondern weil mir deine Tipps als nicht wirklich hilfreich erscheinen und für negative Energie hier sorgen.

    Du schreibst einen ewig langen Beitrag, der sich an mich richtet, um dann zu verkünden, dass ich hier nicht mehr schreiben soll.

    Sorry, das ist ein öffentliches Forum.

    Ich akzeptiere das, dass du meine Ansichten nicht teilst.

    Trotzdem antworte ich, wenn dein Beitrag sich an mich richtet.

  • Dimi27
    Gast
    • 10. April 2021 um 16:27
    • #1.289

    Muriel Hier in der Schweiz gibts keine Hundespielplätze, ist nicht wie bei euch in DE Gang und Gäbe. Für Hundewiesen bezahlt man hier eine Stange Geld und die Anzahl Hunde ist begrenzt. Da findest du nicht einfach einen Welpen also frage ich dich nochmals: WIE würdest dus denn jetzt machen?

    Mit Romeo gehe JEDEN Tag 1 Mal in einen anderen Wald, da fahre ich mit dem Auto. Auch wenn ich arbeite, wir sind jeden Tag im Wald. Wenn Romeo aber nach etwa 10 bis 15 Minuten alles angeschaut hat, kommt er automatisch zu mir und da bleibt er auch, legt sich dann bei mir hin und fordert mich zum Spiel auf. Dass ich kein Hund sein kann ich logisch aber verstehst du was ich meine? Deshalb habe ich angefangen auch zu erkunden, so bleibts für ihn aber nicht viel länger spannend, da bringt er mir dann ein Stöckchen oder setzt sich einfach vor mich hin. Romeo war von Tag 1 an hier so. Wegen des Folgetriebs war er logischerweise IMMER in meiner Nähe aber er war nie so, dass er für längere Zeit erkunden wollte, er steht dann bei mir und ja er geht am meisten auf wenn ich mit ihm was übe, spielerische Dinge, liebt er über alles.

    Wir sind in der ersten Woche als ich hier einzog in den Wald, mehrmals, in den gleichen. Wenn ich mich hinsetzte, hat er dann geschnüffelt, 5 Minuten Blätter angeschaut, Stöckchen transportiert. Danach kam er zu mir und ich erkundete mit ihm gemeinsam, machte alles spannend und was zeigte er da: er war die ganze Zeit bei mir dicht am Bein und wollte Küsschen geben weil ers spannender fand dass ich gebückt gegangen bin.

    Heute ist es nicht anders, er schnüffelt die ersten paar Minuten aber kommt dann immer zu mir, heute z.B waren wir auf der grossen Wiese, ich hab mich hingesetzt nach 10 Minuten und er durfte erkunden, tat er auch, 5 Minuten dann kam er angerannt mit Stöcken und legte mir dieses vor die Füsse. Wir sind dann noch in den Wald etwas dichter rein, da hat er zwar geschnüffelt und mit mir erkundet aber Romeo hat keinen Bock Stundenlang im Wald alles anzuschauen, was soll ich denn tun wenn er immer bei mir ist? Klar läuft er mit aber wenn ich erkunde, findet er automatisch mich spannender als alles andere.

    Wenn Romeo Draussen war und Drinnen mit uns gespielt hatte, nach 2 bis 3 Stunden immernoch nicht runterkam und vor lauter Müdigkeit auch anfing zu rutschen, ja dann ging er in die Box wo er aber immer sofort eingepennt ist. Meist hat er sich aber von selbst hingelegt.

    Und ja ich übe mit ihm weil er Freude zeigt. Ja ich Spiele mit ihm weil er Freude zeigt. Ja ich gehe jeden Tag in den Wald mit ihm, wenn er sich aber dann zu mir legt und ich merke dass seine Grenze erreicht ist, gehen wir zurück zum Auto. Kurze Sequenzen sind für Welpen schon mega anstrengend, ein Welpe muss erlerntes auch verarbeiten und dass geht nicht wenn er 24/7 Spielt oder erst pennt wenn die Erschöpfung zu gross ist.

    Und nein es sind keine Extrembespiele, es sind Tatsachen die ganz oft im Alltag passieren. Romeo war nie drüber, so einen Beitrag habe ich nie verfassen müssen. Wenn ich gemerkt habe dass er aufgedreht ist sind wir zuerst mal raus, nicht Drinnen geblieben. Wenn er drüber war: Genau dass sollte man eben merken und nicht einfach weitermachen lassen, musste er zur Ruhe kommen.

    Wie gesagt, meine Trainerin sowie die Züchterin und auch meine TÄ stehen zu 100% dahinter und ich ebenso. Also lass es doch einfach, du hast dich zum 100 mal wiederholt und was hats gebracht? Genau, NICHTS. Verbreite deinr negative Energie irgendwo anders bitte.

  • Dimi27
    Gast
    • 10. April 2021 um 16:31
    • #1.290

    Übrigens ist Romeo immer mit dabei wenn ich Frei hab. Da gehen wir auch mal die Familie besuchen, halten unterwegs irgendwo an und sind Draussen, ich bin ein Mensch der gerne und viel unterwegs ist und Romeo kommt da immer mit. Wenn ich merke dass er Müde ist dann gehe ich nach Hause und lasse ihn pennen. Mit einem 5 Monaten alten Welpen mache ich auch noch keine Stundenmärsche durch den Wald. Wenn er einen energiereichen Tag hat ist er auch da nach ca 25 Minuten Draussen inklusive Rumrennen und Spielen, etwas üben, kaputt und pennt danach Zuhause erstmal 2 bis 3 Stunden. Ich kenne ihn, besser als du, glaub es mir. Du bist nicht ich und ich nicht wie du. Du würdest es nicht so machen wie ich und ich nicht so wie du. Ok?

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