Vorstellung Jango

  • Hallo Zusammen,


    wir haben seit nunmehr fast 4 Monaten einen Schäferhund. Nicht unser erster Hund, aber ich denke wir sind eher noch als "Anfänger" einzustufen.

    Wobei mir klar ist, das ein Schäferhund kein Anfängerhund ist. Ich bin zumindest mit Schäferhunden aufgewachsen ;-)


    Wir haben unseren Jango von Privat "gekauft" mit exakt 12 Monaten. Eine extreme Baustelle.

    Er ist nicht (mit anderen Hunden) sozialsiert und war faktisch nicht erzogen. Ob Hochzucht oder Leistungszucht kann ich nicht sagen. Papiere hat er keine.

    Alles ein bisschen dubios, aber uns hat er von Anfang an zugesagt. Wir sind eine Familie mit 2 Kinder (9+13) und großem umzäunten Grundstück.


    Wir haben in den ersten 3 Monaten einiges hin bekommen. Er springt Besucher nicht mehr an und reagiert auf Menschen die uns Besuchen nun gelassen.

    (Am Anfang hat er alle angesprungen und am Ärmel gezogen und angeknabbert) und er kann mittlerweile Treppen laufen....(wir mussten ihm erst lernen, dass er hinten auch Pfoten hat)

    Mit den Grundbefehlen und der Unterordnung haben wir deutliche Fortschritte gemacht, es fehlt aber noch viel. Leider haben gerade alle Hundevereine wieder zu...


    Riesen Problem ist noch sein Verhalten anderen Hunden (und auch anderen Tieren) ggü. Da dreht er noch voll am Rad. Dazu werde ich demnächst mal nach Tipps fragen aber das mache ich dann in der passenden Rubrik. Ansonsten ist er in unserer Familie angekommen und wird uns noch einiges an Arbeit bescheren die nächsten Monate (und Jahre) ;)

       

    Gruß Markus

    3 Mal editiert, zuletzt von JangoHH ()

  • Herzlich Willkommen aus der Eifel


    Wenn du uns sagst in welcher Gegend ihr lebt, kann man vielleicht Tips zu guten Trainern, die auch Einzeltraining anbieten, geben

  • Danke für die Willkommensgrüße,


    Wir kommen aus den Landkreis HN (PLZ 74xxx). In BaWü haben die Trainer aber im Moment m.W. auch zwangsgeschlossen.


    Gruß Markus

  • Hallo und herzlich willkommen hier:*. Django sieht schon sehr nach Hochzucht aus, die klassische Farbverteilung:). Dafür, dass er erst knapp 4 Monate bei Euch ist und dazu noch in der Pubertät, habt Ihr doch schon sehr viel geschafft! Finde ich Klasse! Dass er in dem Alter unbedingt zu anderen Hunden und Tieren hinwill, ist auch völlig normal. Lässt du ihn denn auch mal mit anderen Hunden spielen? Das ist auch sehr wichtig. Ansonsten, wenn Euch etwas entgegen kommt, wo er nicht hin soll, würde ich große Bogen laufen. Kommentarlos abdrehen, ihn einfach mitnehmen.

  • Herzlich Willkommen hier und viel Spaß.


    Oft lohnt es, einfach mal quer zu lesen, denn sehr vieles, was ähnlich gelagert ist, ist hier zu finden.

  • Hallo Knickohr,


    soviel zur Theorie. klappt leider nicht auf engen Waldwegen wenn man nicht ständig umdrehen will. In solchen Momenten nehme ich ihn kurz und gehe zügig vorbei.

    Dabei tobt er natürlich....


    Das mit dem spielen ist so eine Sache. Er kann leider nicht mit anderen Hunden kommunizieren bzw. versteht deren Signale nicht.

    (Nicht sozialisiert und vermutlich zu früh von der Mutter getrennt). Ich würde sagen Merkbefreit bzw. Hartnäckig. Unser 1. Versuch mit einem Dackel hat geklappt aber dann wurde er zu doll und hat einfach nicht aufgehört. Trotz eindeutiger Signale des Dackels. Wir mussten eingreifen.

    2. Versuch mit einem Briard ging nach hinten los und Jango hat ne Bißwunde abbekommen. Allerdings auch nach deutlichen Verwarnungen und Vorwarnungen des Briards, die er alle nicht verstanden hat.


    Mit einer Hundedame hat es mal geklappt im Freilauf. Die war auch agil und schnell und die wollte (wie er auch) spielen. Da konnte er mal richtig toben.


    Einem (freilaufenden) Jack Russel den wir im Wald regelmäßig begegnen ist er relativ gelassen. Will immer hin (der will aber nicht und geht dann auf ihn los, bzw. verwarnt ihn). Das nimmt er hin bleibt stehen. 2 Sekunden später geht er aber wieder hin, das geht solange bis ich weiter laufe. Da verhält er sich aber absolut friedlich ;-)


    Ich bin noch nicht ganz durchgestiegen was ihn da treibt. Das gleiche Verhalten zeigt er übrigens bei einem Pferd an dem wir regelmäßig vorbei laufen.

    Hier kann ich üben und testen wie ich ihn am besten ablenke und zur Ruhe bringe. Absitzen lassen und dann füttern klappt, aber mit Kommentar...


    Als wir nachts einem Igel begegnet sind genau das gleiche Verhalten.


    Also da gibt's noch viel zu tun. Mein Ziel ist es dass er in diesen Situationen kontrollierbar bleibt. Den richtigen Trainingsansatz habe ich aber noch nicht gefunden.

    Ich versuche da mal ein paar Videos zu machen und das in die richtige Rubrik zu nehmen. Vielleicht hat der eine oder andere ja ein paar vernünftige Vorschläge...

    Aber wir sind erst am Anfang....


    Als die Hundevereine noch offen waren war ich mit ihm in der Junghundgruppe. Hier galt nur ihn einigermaßen davon abzuhalten die anderen Hunde anzupöbeln.

    Meine Frau hat Unterordnung und ein bisschen Schutzdienst mit ihm angefangen. Da wollen wir auch weiter machen. der Junge braucht eine Aufgabe und Auslastung.


    Er neigt wenn er was nicht will auch zum Jaulen und greifen (in Hand und Ärmel). Am Anfang konnten wir keine Zecke raus nehmen ohne ihn zu fixieren.

    Das klappt mittlerweile, aber immer nur kurz.


    Gruß Markus

  • Weisst du denn Genaues, was Jango vorher erlebt, wie er gelebt hat? Er scheint den Umgang mit anderen Hunden ja gar nicht zu kennen, da wäre sein Verhalten absolut logisch. Wenn er evtl nie mal mit anderen Hunden / Tieren zusammengekommen ist. Du schriebst ja auch, dass er mit Treppen ein Problem hatte. Was ein sehr junger Hund nicht kennenlernt, erfordert manchmal ziemlich Geduld. Du machst aber alles doch sehr gut und richtig, wie ich finde. Manchmal brauchts einen langen Atem. Vor allem jetzt in der Pubertät.

  • Danke für die Willkommensgrüße,


    Wir kommen aus den Landkreis HN (PLZ 74xxx). In BaWü haben die Trainer aber im Moment m.W. auch zwangsgeschlossen.


    Gruß Markus

    in manchen Regionen darf noch einzelunterricht (=1 Trainer & 1 Hundehalter) gegeben werden. Das ist aber leider total verschieden.


    Hallo Zusammen,


    wir haben seit nunmehr fast 4 Monaten einen Schäferhund. Nicht unser erster Hund, aber ich denke wir sind eher noch als "Anfänger" einzustufen.

    Wobei mir klar ist, das ein Schäferhund kein Anfängerhund ist. Ich bin zumindest mit Schäferhunden aufgewachsen ;-)


    Ich weiß mittlerweile heißt es immer DSH seien keine Anfängerhunde, aber als meine Eltern sich in den 70er ihren ersten Hund anschafften war das ein DSH.

    Damals gab´s das nicht mit anfängerhund ja oder nein. Es wurde der Hund der einem gefiel angeschafft.

    Nur meine Mutter war mit Hunden aufgewachsen. Und bei uns gab´s nie Probleme mit den Hunden.


    Meine Eltern haben sich immer auf ihr Bauchgefühl verlassen.

  • Hallo Knickohr,


    ja wir haben ihn aus einer Familie "geholt". Dort ist nur der Mann (arbeitet im Schichtdienst) mit ihm zurecht gekommen. Die Frau hatte eher Angst. Und ist sicher nicht mit ihm Gassi gegangen. Die Kinder konnten mit ihm im abgeschirmten Garten spielen. Da war er rücksichtsvoll.

    Er hat auch im Garten der zur Straße abgeschirmt ist gelebt und wohl auch draußen geschlafen.

    Also er hatte definitiv kein Kontakt zu anderen Hunden und sonst recht wenig Einflüsse.


    Bei uns war es erst mal der Reizoverflow. 26 ar Grundstück komplett eingezäunt direkt an einem Fuß und Radweg. Viel Besuch. Spielende Kinder im Garten etc.

    Die 1. Woche mussten meine Frau und ich uns die Rangordnung gut erkämpfen. Auch hier war er sehr hartnäckig und hat es immer wieder probiert.

    Das haben wir denke ich soweit schon ganz gut auf die Reihe gebracht. Revierverhalten zeigt er nur nach außen. Da wird natürlich jeder vorbeilaufende Hund angekläfft und (nur wenn im Langweilig ist) auch Spaziergänger.

    Deshalb bleibt er bei uns nicht lange alleine im Garten (sonst steigen uns die Nachbarn aufs Dach.


    Seit heute kann er die (offene) Treppe im Haus alleine rauf und runter gehen. Das macht er jetzt den ganzen Tag. Bis letzte Woche hatte er den 1. Stock unseres Hauses noch nicht gesehen ;-). Ganz am Anfang konnte er noch nicht mal die geschlossene Kellertreppe alleine gehen....


    Jetzt muss er nur noch die Treppe in unser "Auto" schaffen. Da mach ich mal ein Video wie er sich anstellt ;-)


    Gruß Markus

  • Nur meine Mutter war mit Hunden aufgewachsen. Und bei uns gab´s nie Probleme mit den Hunden.


    Meine Eltern haben sich immer auf ihr Bauchgefühl verlassen.

    Deshalb mein Zwinkersmily. Als ich 2 Jahre alt war hatten wir (meine Eltern) den 1. Schäferhund. Dann kamen noch 2 dazu tw. zeitgleich.

    Damals bin ich als 12jähriger alleine mit beiden Schäferhunden spazieren gegangen.

    Heute dürfte ich meinen 13jährigen nicht alleine los schicken.....


    Mein "eigener" Hund war dann aber kein Schäferhund. Ein Irish Setter Mix aus dem Tierheim, der uns bis 2015 treu begleitet hat...

  • Deshalb mein Zwinkersmily. Als ich 2 Jahre alt war hatten wir (meine Eltern) den 1. Schäferhund. Dann kamen noch 2 dazu tw. zeitgleich.

    Damals bin ich als 12jähriger alleine mit beiden Schäferhunden spazieren gegangen.

    Heute dürfte ich meinen 13jährigen nicht alleine los schicken.....


    Mein "eigener" Hund war dann aber kein Schäferhund. Ein Irish Setter Mix aus dem Tierheim, der uns bis 2015 treu begleitet hat...

    Ich als 12jährige auch alleine mit unserm Aki.

    Irgendwie war man damals freier in der hinsicht