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Frei laufende Hirtenhunde greifen zwei Menschen und deren Hunde an

  • Yorick
  • 8. März 2021 um 18:07
  • Kimmo
    Beiträge
    1.585
    Bilder
    6
    • 16. März 2021 um 10:32
    • #61

    Auf dem Almen sind die Rinder auf keine Ahnung wie viel Hektar verteilt (deshalb schmeckt die Mich noch wie Milch halt schmecken sollte).

    Ich denke es ist für den Bauer unbezahlbar die Weiden und Almen HSH ausbruchsicher zu machen und wenn es gehen sollte, wären unzählige Wanderwege nicht mehr zu benutzen, weil die durch Rindergebiete gehen.

    Lex von den zwei Steinen, geb. Juli 2019

    Lika von der Tötungsstation, wieder geb. Nov. 2023

  • JayJay
    Beiträge
    131
    • 16. März 2021 um 13:50
    • #62
    Zitat von Kimmo

    Auf dem Almen sind die Rinder auf keine Ahnung wie viel Hektar verteilt (deshalb schmeckt die Mich noch wie Milch halt schmecken sollte).

    Ich denke es ist für den Bauer unbezahlbar die Weiden und Almen HSH ausbruchsicher zu machen und wenn es gehen sollte, wären unzählige Wanderwege nicht mehr zu benutzen, weil die durch Rindergebiete gehen.

    Naja nachdem jeder 2. Verunfallte Tourist unsere Bauern verklagt wegen einem Kuhangriff wird das sowieso bald ein Ende finden mit den Wanderwegen auf deren Grund.

  • HSH
    Beiträge
    951
    • 16. März 2021 um 20:46
    • #63
    Zitat von Kimmo

    Ich denke es ist für den Bauer unbezahlbar die Weiden und Almen HSH ausbruchsicher zu machen und wenn es gehen sollte, wären unzählige Wanderwege nicht mehr zu benutzen, weil die durch Rindergebiete gehen.

    Wer sagt denn das eingezäunt werden muß? Früher gab es eine Behirtung auf den Almen.

  • Yorick
    Beiträge
    267
    • 17. März 2021 um 16:56
    • #64
    Zitat von HSH

    Die ganze Sache ist zwar blöd -, aber im Prinzip noch recht glimpflich abgelaufen. Kangal sind ja nicht unbedingt für ihre Artgenossenverträglichkeit bekannt. Und wenn 3 dieser Hunde tatsächlich ernst machen ....

    Zitat von Annika232

    Werden die nicht im "Normalfall" so ausgebildet, dass sie sich mit dem schützen ausschließlich auf ihre abgesteckte Wiese beschränken? Soweit ich weiß machen die ja auch eine Prüfung wo das getestet wird.

    Ein HSH beschränkt sein Territorium nicht auf ein abgestecktes Gebiet, sein Territorium endet an der Wahrnehmungsgrenze. Und je nach Lage kann ein solcher Hund sich auch schon mal genötigt sehen über den Zaun gehen.

    Zitat von Yorick

    Daher ist der Einsatz von HSH im dicht besiedelten Westeuropa Unsinn.

    Sicher? Wie kann es dann sein das HSH sogar in Berlin (in den Fall Hellersdorf) eingesetzt werden können?

    Wobei die Pyris von Haus aus eher gemütliche HSH sind. Mit einem Kaukasen oder Kagal sähen die Bilder etwas anders aus. :)

    Zitat von Yorick

    Ich habe daher für den Notfall immer etwas dabei, um den anderen Hund zur Strecke zu bringen.

    Du bist ja ein ganz Harter ...

    Zitat von Yorick

    Wenn meine 14wöchige Hündin so zu Tode käme, würden keiner der Kangals überleben.

    Wenn solche Hunde dich als Agressor wahrnehmen, bist du schneller Geschichte als du Kangal sagen könntest. :D Denn auch wenn der Kangal einer der menschenfreundlichsten HSH ist, alle Freundschaft hat ihre Grenzen. Einen könntest du mit viel Glück noch erwischen, aber schon bei Zweien hättest du keine Chance mehr. Und hier waren es Drei ...

    PS: Ich weiß übrigens, im Gegensatz zu dir, wovon ich rede. Ich hatte schon einen Kangal. :P

    Alles anzeigen

    Jetzt hast du es mir aber so richtig gegeben! :thumbup:

  • Yorick
    Beiträge
    267
    • 17. März 2021 um 17:01
    • #65
    Zitat von HSH

    Ich bin für einen verpflichtenden(!) Herdenschutz für alle Weidetierhalter, auch außerhalb von aktuellen Wolfsgebieten. Solange Wölfe vor allem an ungeschützten Herden zu leichten Erfolgen kommen. lernen sie das es sich lohnt in Herden einzubrechen. Natürlich müss(t)en dazu auch die rechtlichen Gegebenheiten hinsichtlich des Herdenschutzes praxisnah angepasst werden. Für gewerbliche(!) Weidetierhalter sollte die Erstausstattung dazu auch weitgehend gefördert werden.

    Ich bin als Freund des Wolfes und der Schafe für eine kontrollierte Wolfspopulation; wobei ich eigentlich der Meinung bin; dass Wölfe in einer dicht besiedelten Kulturlandschaft wie der westlichen nichts zu suchen hat.

    Es ist ein Witz, die Schäfer et altera, die ohnehin schon schwer über die Runden kommen, auch noch zu irgendetwas zu verpflichten; nur damit infantilisierte Großstädter mit idealisiertem Naturbezug ihre Neigungen ausleben können.

    Aber das gehört in einen eigenen Thread. Und führt wahrscheinlich zu nichts als Streit.

  • HSH
    Beiträge
    951
    • 21. März 2021 um 07:14
    • #66
    Zitat von Yorick

    Es ist ein Witz, die Schäfer et altera, die ohnehin schon schwer über die Runden kommen, auch noch zu irgendetwas zu verpflichten; nur damit infantilisierte Großstädter mit idealisiertem Naturbezug ihre Neigungen ausleben können.

    Die wirtschaftlichen Gegebenheiten ändern sich ständig, da heißt es eben sich anzupassen oder sich anderweitig zu orientieren. Komischerweise kommen aber gerade im Osten viele Schäfer gut mit dem Wolf klar. Und auch unser Schäfer hier hat höhere Verluste durch wildernde Hunde und Viehdiebstahl als durch den Wolf.

    Und was "infantilisierte Großstädter" ausleben wollen oder nicht steht, dabei auch nicht zur Debatte. Deutschland hat sich verpflichtet das WA umzusetzen. Und laut dem WA ist der Wolf eine geschützte Art.

  • Boxer Mama
    Beiträge
    18
    • 21. März 2021 um 17:57
    • #67

    Ich habe mir diesen Thread gerade durchgelesen, und möchte folgendes erzählen: vor einiger Zeit, bin ich (mit meiner alten Hündin noch) von einer Schafherde + Hunden + Schäfer ziemlich überraschend erwischt worden. Es war früh morgens so fünf Uhr ungefähr (um diese Uhrzeit trage ich hier bei uns im Dorf die Zeitungen und Post aus), als die Schafherde urplötzlich aufgetaucht ist. Ich habe meinen Hund zu mir gerufen (sie kam auch ganz fix zu mir) aber es gab ein ordentliches Kuddelmuddel. Die Schafe bekamen Angst, und sind teilweise wie von Sinnen durch die Gegend gerannt, ich bekam Angst um meinen Hund (bin in die Hocke hab sie umarmt und versucht abzuschirmen), und wusste gar nicht was ich tun soll. Wer rechnet mitten im Dorf mit sowas?! Ich wüsste jetzt noch nicht, was das richtige Verhalten wäre... naja auf jeden Fall, bin ich mit Hund im Arm so lange da gehockt, bis die Herde vorbei war, und ein gewisser Sicherheitsabstand zwischen uns, den Schafen und den Hunden hergestellt war. Der Schäfer hat bestimmt innerlich geflucht, weil Katharina und ich, seine Herde so durcheinander gebracht haben. Und das mitten auf der Dorfstraße. Und mein Verhalten war vielleicht auch falsch. Aber hätte ich versucht (mit Katharina) davon zu rennen, wer weiß was die Schäferhunde dann gemacht hätten... das ist schon zwei oder drei Jahre her, und kam seitdem nicht wieder vor. Ich hoffe das bleibt so... falls hier jemand weiß, was ich hätte besser machen können, dann bitte sagen🙂.

  • HSH
    Beiträge
    951
    • 21. März 2021 um 18:59
    • #68

    In ziehenden Herden sind hierzulande keine HSH dabei (und schon gar nicht in Ortschaften), nur die Hüte-, Treibehunde. Da wäre es bestenfalls zu einer kleineren Auseinandersetzung gekommen.

    Ruhig bleiben, den Hund bei sich behalten und sich, wenn möglich, langsam quer zur Zugrichtung aus der Herde entfernen sind sicher nicht verkehrt. Von daher: Alles richtig gemacht würde ich sagen. :thumbup:

    Der Schäfer wird vielleicht innerlich etwas geflucht haben, aber mit Hundespaziergängern muß er gerade in Ortschaften nun einmal rechnen. Und solange der Hund die Schafe nicht einmal gejagt hat, was will er da groß sagen?

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 22. März 2021 um 15:18
    • #69

    Hunde: Tierheim-Chef wird Killer-Kangals nicht los | Regional | BILD.de

    Von der Überschrift halte ich gar nichts, aber evtl. für den ein oder anderen ja noch interessant.

  • HSH
    Beiträge
    951
    • 22. März 2021 um 19:37
    • #70

    Wenn ich die Zeit und den Platz hätte würde ich "die ganz harten Kollegen" unter den Hüte(!)hunden :D ja liebend gerne nehmen. Aber solange mir Niemand die Hundehaltung sponsert .... ;(

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 22. März 2021 um 19:40
    • #71
    Zitat von HSH

    Wenn ich die Zeit und den Platz hätte würde ich "die ganz harten Kollegen" unter den Hüte(!)hunden :D ja liebend gerne nehmen. Aber solange mir Niemand die Hundehaltung sponsert .... ;(

    mir tun sie auch Leid. die sitzen da vermutlich den Rest ihres Lebens hinter Gittern.

  • Dimi27
    Gast
    • 24. Mai 2021 um 21:26
    • #72

    @Fussiel Kannst du bitte mal sagen wer du bist? Deine Kommentare überall sind echt seltsam. Ist alles ok mit dir?

    Einmal editiert, zuletzt von Dimi27 (24. Mai 2021 um 22:41)

  • Ghost20
    Beiträge
    154
    Bilder
    3
    • 24. Mai 2021 um 23:37
    • #73
    Zitat von LuckySt
    Zitat von JayJay

    Ich bin schon mal 1,5 Stunden gewandert, davon 1 bergauf nur um wieder umzukehren weil wir durch eine Mutterkuh Herden hätten gehen müssen... 😅

    Im Herbst ist abtrieb, dann geht man eben da nochmal.

    Ich bin eigentlich klar auf der Seite der HSH weil ich ja auch ein Wolfsfan bin. (Also den Wolf solange befürworte bis er zu viel scheu verliert, weswegen ich ja das schiessen mit Schreckschuss befürworten würde= zum Schutz des Wolfes!) Aber in dem Fall hat wohl der Halter versagt. Die armen Tiere dürfen das jetzt ausbaden :( ganz zu schweigen von dem Welpen und dem Kind 😭

    schießen mit Schreckschuss wäre noch fataler, der wolf ist schlau wenn er merkt das nichts passiert werden sie Schusssicher und dann hilft das leider auch nichts mehr!

    Das ginge nur eine gewisse Zeit gut!

    Hallo,

    Ich gebe dir völlig Recht ! Da hilft nur die gute alte 8 x 57 IS oder IRS.

    Der Hund ist dir im Sturme treu , der Mensch nicht mal im Winde

    Wir haben einen Holländischen Schäferhund

    Austrian High Spirit Ghost

  • Mattimato
    Beiträge
    46
    Bilder
    2
    Videos
    3
    • 16. Juni 2021 um 10:13
    • #74

    Werde nach dem Lesen des Artikels meinen Happy zuhause einmauern. Ist ja schrecklich der arme verstorbene Hund.

    Ich hätte Happy als Halter auf den Arm genommen. Hätte die Hunde lieber an mir gekaut.

  • Yorick
    Beiträge
    267
    • 25. Juli 2021 um 17:06
    • #75

    Ich hänge das mal hier ran:

    Wenn andere Hunde in Sicht sind Kangal-Mischling Fundus ist kaum zu bändigen

    Bereits im Herbst 2018 habe ich nach abgewehrtem Angriff versucht; die Frau zu überzeugen, den Hund abzugeben. Da sie nicht einsichtig war, habe ich sie nach dem nächsten Vorfall beim Ordnungsamt und der Polizei angezeigt. Geschehen ist nichts, auch wenn es mittlerweile mehrere verletzte Hunde gibt. Heute kommt sie mir wieder entgegen, der Kangal zieht an; sie stürzt und der Hund zieht sie hinterher. Wenn nicht ein Anwohner hinzugesprungen wäre, hätte ich Babsi loslassen müssen; meine Gerätschaften hatte ich vergessen. Diese Unvernunft ist mir unbegreiflich; die Frau riskiert ihre Gesundheit, die von anderen Menschen und Hunden und der Rüde ist trotzdem nicht glücklich, weil er nicht artgerecht gehalten wird. Ein einziger Wahnsinn, das alles.

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