Wie und womit anfangen beim Welpen?

  • Ich mal wieder :-)

    Leider habe ich auch wegen Corona keine Hundeschule/Hundesportverein gefunden. Ein Hundetrainer der uns eine Privatstunde angeboten hat, hat sich leider noch nicht zurückgemeldet.

    Gibt es eine bestimmte vorgehensweise womit man anfangen kann ? Sitz,Platz,Rückruf ist klar aber wann fange ich mit Fuss an und Bleib usw usw...Und wie kann ich Sie geistig fördern und fordern mit 10 Wochen ? Möchte nicht zuviel zeit verlieren und spielen und üben vielleicht sinnvoll verbinden.

    Freue mich über anregungen oder auch links oder tipps wo ich mich reinlesen kann.

    LG Frank

  • Hi Frank,


    was möchtest du am Ende dann mit deinem Hund machen?

    Hundesport? Oder einfach "nur so" ab und an ein paar Übungen? Oder einfach Alltag/Familienhund?


    Bei so einem jungen Hund ist das WAS garnicht soo wichtig, eher das WIE.

    Achte darauf, dass du die Übungseinheiten spielerisch und sehr kurz (max. 3 - 5 Minuten) gestaltest. Das darfst du dann aber 2 oder 3x über den Tag verteilt mahen, wenn ihr dazu Lust habt.


    Bezüglich des Fußlaufens würde ich jetzt schon anfangen und da die Methode des Futtertreibens empfehlen, das ist für die meisten Hundetypen gut geeignet und auch der Mensch kann es relativ einfach umsetzen. :)


    "Bleib" würde ich erst anfangen, wenn der Hund das Kommando Sitz oder Platz schon fix kann (falls er aufsteht, musst du ihn ja erneut in die Posiotion bringen, und das sollte nicht für sich noch eine Herausforderung sein - ich hoffe du verstehst was ich meine).


    Liebe Grüße :)

  • persönlich wenn ich nochmal einen Welpen hier hätte, würde ich mehr auf Umweltgewöhnung und weniger auf Kommandos setzen. Dabei allerdings noch mehr auf den Welpen achten.

  • Ruebchen danke für die Infos, Futtertreiben hab ich mir mal angeschaut und mal zaghaft

    Ausprobiert aber Tara war wohl nicht hungrig genug.Muss man den wirklich immer das essen aus der Hand füttern beim Welpen ? Würde eventuell gerne die Begleithundeprüfung versuchen aber gibt so vieles hätte gerne mal in den Vereinen zugeschaut.

    Ellionore Tara ist sowas von entspannt mit ihrer Umwelt, da hat sie mich mehr als positiv

    Überrascht, der Züchter hat sowas aber auch voraus gesagt :-)

  • Ruebchen danke für die Infos, Futtertreiben hab ich mir mal angeschaut und mal zaghaft

    Ausprobiert aber Tara war wohl nicht hungrig genug.Muss man den wirklich immer das essen aus der Hand füttern beim Welpen ? Würde eventuell gerne die Begleithundeprüfung versuchen aber gibt so vieles hätte gerne mal in den Vereinen zugeschaut.

    Müssen tut man das nicht, aber es kann sehr hilfreich sein. Aus der Hand füttern stärkt die Bindung und der Hund lernt auch gleich von klein auf, dass die Zusammenarbeit mit dem Menschen sich nicht nur toll anfühlt (Aufmerksamkeit, Lob, Bewunderung) sondern auch auf praktischer Ebene sehr lohnenswert ist.

    Hat ein Welpe das gelernt, kann sich der Mensch das ein Hundeleben lang zu nutze machen. Völlig egal ob man später Sport macht, oder Trickst oder einen gehorsamen Alltagshund möchte. :)

  • Handfütterung nach Baumann? oder das Futtertreiben um Fusslaufen aufzubauen?


    Das sind meiner Meinung nach zwei vollkommen unterschiedliche Dinge

  • könnte das dann passieren beim Futtertreiben , hab ich gerade beim Googeln gefunden.

    "Es war von der Orientierung her schon ein voller Erfolg. Allerdings hat mir das Ergebnis trotzdem nicht wirklich gefallen.
    Ich hatte dann nämlich zwei Hunde, die draußen garnichts anderes mehr gemacht haben. Nur noch permanent glotzend neben mir gelaufen sind. Denn es könnte ja sein, es wird grad mal wieder ein Blickkontakt belohnt." 8o

    Und was mich stört, ist das alles auf der linken Seite gemacht wird, im Alltag bevorzuge ich rechts da fremde Leute meistens links an mir vorbei geh'n.

    Ellionore ich kenne das von Angelo , der ist je nach Situation ein nerfenbündel und zittert ängstlich oder geht nach vorne, beides blöd. Als wir uns den damals angeschaut haben lag er auf einem Bett und war am Zittern so was hab ich noch nie gesehen und seine Vermittler also die Umgebung war vorchtbar, nannte sich aber Tierschutz . Wir wollten ihn erst nicht, haben gesagt wir überlegen es uns noch und sagen morgen Bescheid. Letzendlich haben wir entschieden ihn da rauszuholen und Privat weiter zu vermitteln weil er uns so leid tat. Zu Hause wich er uns nicht mehr von der Seite aber die Kinder mochte er nicht, was bei uns echt ungünstig war aber wir haben ihn lieben gelernt und heute sind wir alle ein starkes Team, aber mit seiner Umwelt hatte er lange zu kämpfen und heute leider auch noch je nachdem, deshalb geniessen wir das mit Tara gerade.

  • Mein Hund, hat als Welpe/Junghund mit 6 Monaten, es geschafft, dass mein Bruder Angst hat. Heute noch können ihn meine Eltern nicht streicheln, zumindest nicht mein Vater. Ich kann das also mehr als nachvollziehen.

  • Gibt es eine bestimmte vorgehensweise womit man anfangen kann ? Sitz,Platz,Rückruf ist klar aber wann fange ich mit Fuss an und Bleib usw usw...


    Du hast ein Hundebaby.

    Darum sind Kommandos noch verfrüht.

    Den Rückruf muss man nicht üben, weil Welpen einen Folgetrieb haben.

    Sie kommen immer, wenn man ruft.


    Und wie kann ich Sie geistig fördern und fordern mit 10 Wochen ?

    Du kannst die geistige Entwicklung fördern, indem du sie Welpe sein lässt.

    Lass sie viel Erkunden und Spielen.


    Möchte nicht zuviel zeit verlieren und spielen und üben vielleicht sinnvoll verbinden.


    Wenn du zu früh mit der typischen Erziehung anfängst, hast du keine Basis.

    Die Basis ist erstmal das Grundvertrauen und eine tiefe Bindung.

  • Frank69 Futtertreiben hat rein garnichts mit Blickkontakt zu tun. :)


    Den Blickkontakt baut man erst viel später auf, aber ganz unabhängig von der Methode wie man bis dahin gearbeitet hat.

    Wenn du willst, dass dein Hund schön Fuß läuft, wirst du nicht drumrum kommen ihn zu belohnen wenn er neben dir geht und hochschaut.

    Ich kenne keinen Hund, der dann unaufgefordert permanent hoch schaut, aber wenn du davor Angst hast, baust du am besten ein "Start- & endsignal" fürs Training ein. Dann weiß der Hund genau, wann Zeit ist, sich Gutter zu verdienen, und wann seine Bemühungen zwecklos wären.


    Du kannst sämtliche Übungen auch auf der rechten Seite machen. Nur in der Prüfung muss halt links geführt werden. Ich kenne auch Hundesportler, deren Hunde können auf beiden Seiten Fuß laufen, zum körperlichen Ausgleich so zu sagen.

  • Möchte nicht zuviel zeit verlieren und spielen und üben vielleicht sinnvoll verbinden.

    Wenn du zu früh mit der typischen Erziehung anfängst, hast du keine Basis.

    Die Basis ist erstmal das Grundvertrauen und eine tiefe Bindung.

    Wieso wird hier suggeriert, dass das eine (frühes Training) das andere (Bindungsaufbau) ausschließt?

  • Möchte nicht zuviel zeit verlieren und spielen und üben vielleicht sinnvoll verbinden.

    Wenn du zu früh mit der typischen Erziehung anfängst, hast du keine Basis.

    Die Basis ist erstmal das Grundvertrauen und eine tiefe Bindung.

    Wieso wird hier suggeriert, dass das eine (Training) das andere (Bindungsaufbau) ausschließt?

    weil eine Userin immer die selbe Schallplatte hat Ruebchen. Und natürlich fördert Training eine Bindung