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Ganganalyse bei meinem Welpen

  • Mattimato
  • 15. Juni 2021 um 20:48
  • BlackBush1320
    Gast
    • 23. Juni 2021 um 11:08
    • #46

    Grade als Sportanfänger finde ich es total bereichend regelmäßig zur Physio zu fahren und eine Meinung zu bekommen. Meine Hündin ist zum Beispiel im Frühjahr blöd von der Schrägwand gefallen. Da sollte das dusselige Tier gar nicht drauf, aber sie findet so Geräte halt mega toll.

    Mit sowas fahr ich dann zur Physio, die schaut einmal drauf, löst ggf. Verspannungen und gut ist. Mittlerweile kann ich Verspannungen/Abweichungen sogar selbst sehen und arbeite daran, meinen Trainingsaufbau sinnvoller zu gestalten. Warm-up, Cool-down, beidseitig trainieren, andere Technik in der Beutearbeit...

    Und was ich mittlerweile auch sehe: andere DSH die eine Schonhaltung haben. Meine Vermutung ist auch dort: häufig trainingsbedingt.

    Meine Hündin ist übrigens HD-, ED- und OCD-frei. Hat allerdings einen LÜW-1, für mich auch ein Grund, den Rücken im Auge zu behalten.

  • Waschbär
    Moderator
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    • 23. Juni 2021 um 12:15
    • #47
    Zitat von Filler

    Meine Hündin ist übrigens HD-, ED- und OCD-frei. Hat allerdings einen LÜW-1, für mich auch ein Grund, den Rücken im Auge zu behalten.

    ... wobei Hunde mit einem LÜW Typ 1 kein signifikant höheres Risiko für ein Cauda equina-Syndrom besitzen. Während es bei Hunden mit LÜW Typ 2 und 3 quer durch alle Rasse um ca. 5-fach erhöht ist, und beim DSH sogar um ca. 7-fach.

  • Asnea
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    • 23. Juni 2021 um 14:03
    • #48

    ich finde Micha ist typisch so nach dem Motto: was der Bauer nicht kennt , frisst er nicht ^^

    Ich nehme Mal an du bist schon etwas älter Micha?

    Da gibt es ja oft die Einstellung das Ärzte Götter in weiß sind und nur deren Meinung zählt .

    Aber das ist nicht mehr zeitgemäß ;)

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Micha369
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    • 23. Juni 2021 um 14:18
    • #49

    Na, nee, einfach weil es ja bei uns Menschen das gleiche ist. Also zumindest ich mache das so.

    Wenn ich ein schmerzhaftes Problem mit meinen Knochen habe dann gehe ich immer zuerst zum Mediziner. Wenn der mir dann die Physio verschreibt dann gehe ich da auch hin. Aber ich traue einem Orthopäden einfach mehr medizinisches Fachwissen zu als einem Physiotherapeuten.

    Ich sage hier aber: klar, ein Physiotherapeut weiß wesentlich mehr als ich selbst, also wenn man mal ansetzt, dass ich so gut wie nichts weiß zum Thema Bewegungsapparat. :D

    Und ich sage auch: klar, es wird sehr viele Fälle geben bei denen der Physiotherapeut auch ohne ärztlichen Rat gute Dienste leisten und helfen kann.

    Aber mir ist die Reihenfolge einfach irgendwie falsch.

    Es hat doch auch seinen guten Grund warum die Krankenkassen nicht einfach Physiotherapien bezahlen ohne dass ein Arzt diese vorher verschrieben hat, oder? Das allein sollte doch schon Bände sprechen.

    Es gibt sicher sehr gute Tier-Physiotherapeuten. Auch solche, die sich nicht auch noch als Wunderheiler versuchen und Globuli an den Tierhalter verkaufen wollen.

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 23. Juni 2021 um 15:11
    • #50
    Zitat von Micha369

    Es hat doch auch seinen guten Grund warum die Krankenkassen nicht einfach Physiotherapien bezahlen ohne dass ein Arzt diese vorher verschrieben hat, oder? Das allein sollte doch schon Bände sprechen.

    Was soll das denn für Bände sprechen? Dass die Krankenkassen gesetzlichen Regelungen unterliegen? Dass Heilmittelerbringer sich an eben jene Gesetze auch halten müssen, um mit der Krankenkasse abrechnen zu können?

    Es braucht einfach mal gar keine konkrete Diagnose, bei mir stand auch nur "BWS-Syndrom" und das heißt auch nichts anderes als "irgendwas am Rücken aber keine Ahnung was". Und das ist ausreichend, dass die KraKa den Spaß bezuschusst, mehr aber auch nicht. Hat der Arzt jetzt irgendwas festgestellt? Absolut überhaupt nicht, nur dass ich ungefähr auf der Höhe halt Schmerzen hab. Und die Physio? Die hat mir das direkt ANGESEHEN, wo ich Schmerzen hab und beim nachfühlen sofort festgestellt, wo und was Sache ist und mir sofort geholfen.

    Das, die Fachkompetenz, spricht viel mehr Bände, als dass es gesetzliche Regelungen zur Abrechnung von Heilmitteln mit den KraKas gibt.

  • Pinguetta
    Moderator
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    • 23. Juni 2021 um 15:14
    • #51

    Nur weil die Krankenkassen etwas zahlen oder auch nicht, sagt das leider nicht aus, ob es auch gut ist, hilft und sinnvoll ist.

    Es gibt in vielen medizinischen Bereichen sehr gute Hilfen oder auch Medikamente, die aber keine Kasse zahlt. Dafür werden Gelder fürs Röntgen/MRT/CT ausgegeben, wo manch ein fähiger Therapeut das Problem aufgrund seiner Erfahrung quasi schon sieht bzw. mit den Händen aufspüren kann.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 23. Juni 2021 um 15:14
    • #52

    ja nämlich das die Ärzteschaft eine gute Lobyarbeit haben.

    Es ist ja auch jedem selbst überlassen, nur eines würde mir zu denken geben, nämlich das Orthopäden zwar was diagnostizieren können, aber es nicht beheben. Entweder muss ein Chirurg oder ein Physio ran.

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 23. Juni 2021 um 15:15
    • #53

    Ganz davon ab, dass der Arzt sagte, ich solle mir doch Ibuprofen einwerfen, was ich aufgrund einer anderen Erkrankung gar nicht nehmen darf - was ich zum Glück selbst weiß, denn diese Info kennt tatsächlich kein einziger Arzt, den ich bisher getroffen habe. Und das liegt nicht dran, dass mein Arzt inkompetent ist, der hat einfach auf dem Fachgebiet nicht genug Wissen, nicht genug Erfahrung.

    Jetzt wo mein Brummi wieder etwas hinkt, bin ich auch am überlegen, direkt zur Physio zu gehen, bevor ich ihn in Narkose klatsche und ihn ins MRT stopfe. Denn die weiß sicherlich, ob das nur vertreten ist oder eine krassere Batterie an Diagnostik benötigt. :)

  • Micha369
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    • 23. Juni 2021 um 15:25
    • #54

    Macht es doch so wie ihr wollt. Kein Grund hier so lange darüber zu diskutieren.

    Wie Waschbär hier schon irgendwo sagte, es gibt zig Ursachen für Schmerzen.

    Manche Menschen lassen sich oder, schlimmer noch, ihre Tiere irgendwie behandeln weil der Nachbar oder ein Bekannter das auch so machen lassen hatte oder weil es in Facebook steht. Also, ein bisschen Laserlicht, positive Energie oder Massage und dann ist das alles wieder supi.

    Großer Zufall wenn es klappt.

    Ein guter TA, spezialisiert auf Orthopädie, kann mit Sicherheit besser diagnostizieren.

    Auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierte Medizin ist das beste was die Menschheit besitzt.

    Nichts gegen Physio, nein, diese Fachleute werden gebraucht!

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 23. Juni 2021 um 15:29
    • #55

    Du drehst dich im Kreis Micha bzw deine Argumente.

    Und noch mal: Physiotherapeut is nix mit Laserlichtenergiemassagenglobuligependel. So lange du daran festhältst, wirst du hier auch weiterhin auf Gegenargumente stoßen, aber du musst ja nichts mehr zu sagen, wenn du das nicht möchtest.

    Physiotherapie basiert übrigens genau so auf wissenschaftlich basierter Medizin wie die Orthopädie. Ohne das könnte man doch gar nichts therapieren. :)

  • Waschbär
    Moderator
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    • 23. Juni 2021 um 15:59
    • #56

    Wenn ich "Rücken" habe steht mein Arzt nicht mal von seinem Schreibtischstuhl auf. 😆 Wenn's für das Jahr noch im Budget ist bekomme ich Rezept für Physiotherapie plus Hammerschmerzmittelkombi plus Krankenschein. Wenn's nicht mehr ins Budget passt nur Rezept für Hammerschmerzmittelkombi plus Krankenschein. 😎

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 23. Juni 2021 um 16:02
    • #57
    Zitat von Waschbär

    Wenn ich "Rücken" habe steht mein Arzt nicht mal von seinem Schreibtischstuhl auf. 😆 Wenn's für das Jahr noch im Budget ist bekomme ich Rezept für Physiotherapie plus Hammerschmerzmittelkombi plus Krankenschein. Wenn's nicht mehr ins Budget passt nur Rezept für Hammerschmerzmittelkombi plus Krankenschein. 😎

    warum auch kann er eh nichts machen außer diesen beiden Sachen

  • BlackBush1320
    Gast
    • 23. Juni 2021 um 16:32
    • #58
    Zitat von Waschbär
    Zitat von Filler

    Meine Hündin ist übrigens HD-, ED- und OCD-frei. Hat allerdings einen LÜW-1, für mich auch ein Grund, den Rücken im Auge zu behalten.

    ... wobei Hunde mit einem LÜW Typ 1 kein signifikant höheres Risiko für ein Cauda equina-Syndrom besitzen. Während es bei Hunden mit LÜW Typ 2 und 3 quer durch alle Rasse um ca. 5-fach erhöht ist, und beim DSH sogar um ca. 7-fach.

    Zumal es wohl auch nur "knapp" ein LÜW-1 wurde. Jedenfalls wurde mir beim Röntgen erklärt, dass es nicht 100%ig sein muss, er selbst würde ein Typ-1 bewerten, weiß aber nicht, wie der SV tickt. Und es wurde ja auch ein LÜW-1.

    Ich habe den Rücken sowieso komplett mitröntgen lassen und laut unserer Physio ist der LÜW auch halb so wild. Sie kennt ja auch die Bilder von der Seite. Außerdem waren wir aus anderen Gründen sehr früh zur HU, da meinte die Physio, dass das auch negativ sein kann beim LÜW.

    Nun hab ich selbst aber keine Ahnung :D

  • Angelika und Fame
    Beiträge
    2
    • 29. Juli 2025 um 00:06
    • #59

    Nettes Hallo

    Ich /wir mõchten Euch um Hilfe bitten!

    Wir sind neu hier ,deshalb möchte ich uns kurz vorstellen,

    meine deutsche Schäferhündin" Fame " ( ca. 17 Wochen ) und ich bin Angelika (55 Jahre )alt.

    Ich bzw. Fame hat ein Problem. Sie hat einen abnormalen Gang.Deshalb habe ich meinen Tierarzt gebeten einen Blick darauf zu werfen (da ich wirklich sehr besorgt gewesen bin.) Bereits beim leichten Anheben der hinterhand jaulte sie und schnappte( leicht )nach dem Tierarzt.

    Mein Tierarzt machte einen besorgten Eindruck und sagte das ist ihm leid täte, vor allem da ich ja Ende März meinen 12 Jahre alten Deutschen Schäferhund leider gehen lassen musste und dann das jetzt. Er gab mir den Rat, einen Termin fürs Röntgen zu machen am besten nach dem Penn- Hip-Verfahren..

    Ich habe mich ein bisschen versucht schlau zu lesen ,dabei bin ich auf die "Juvenile Symphysodese "aufmerksam geworden. Habe dann in der Tierklinik Düsseldorf einen Termin fürs Röntgen gemacht da dort auch ggf. der Eingriff (juvenile Symphysodese) durchgeführt werden könnte.

    Bei der Voruntersuchung (vor dem Röntgen)

    Zeigte Fame

    das gleiche Schmerz Verhalten (auch dieser Tierarzt ,ging von einem Hüftproblem aus),da ich wirklich sehr besorgt war, versicherte er mir bereits vor dem Röntgen ,dass wir das auf jeden Fall zeitlich hinbekommen mit dem OP-Termin( da der Hund nicht älter als 16 Wochen bzw . die Wachstumsfuge noch nicht geschlossen sein darf.)

    Dann die wirkliche Überraschung,

    Die Hüfte ist in Ordnung auf beiden Seiten hat sich ein Messwert von 0,15 ergeben damit sei das auftreten einer HD recht unwahrscheinlich. Zurück blieben die Fragen "warum die Schmerzen" und

    "der abnormale Gang"

    Eine zu Rad gezogene Hundephysiotherapeutin , hat leider auch keine Erklärung dafür.

    Ich befürchte dass wenn die Ursache nicht gefunden wird das sie durch diesen abnormalen Gang große Probleme bekommen wird.

    Deshalb möchte ich euch bitten, einmal einen Blick auf das kurze Video zu werfen, in der Hoffnung dass jemand Fame's Problematik oder ähnliches schon einmal gesehen hat/damit zu tuen hatte.

    Lieben Dank dafür, dass man sich die Zeit genommen hat um zu lesen was ich für ein Problem habe

    Lieben Dank und liebe Grüße Fame und Angelika

  • Bass23
    Beiträge
    553
    Bilder
    1
    • 29. Juli 2025 um 06:56
    • #60

    Angelika und Fame solche unidentifizierbaren Schmerzen kommen häufig vor, nicht nur bei Welpen. Dem normalen Tierarzt ist es nicht möglich, außerhalb der normalen diagnostischen und bildgebenden Verfahren Schmerzursachen zu finden. Es gibt jedoch orthopädische Spezialisten, die sich auf solche Fälle spezialisiert haben.

    Dr. Patrick Blätter-Monnier ist in meinen Augen einer der weltbesten Tierärzte, der schon unzählige austherapierte Hunde richtig diagnostizieren und behandeln konnte.

    Er wird dir mit Garantie sagen können, was deinem Hund fehlt, allerdings ist die Praxis in der Schweiz:

    orthoVET Hundepraxis Schweiz | Orthopädie und Schmerztherapie
    orthoVET – Ihre Hundepraxis in der Schweiz für Orthopädie und Schmerztherapie. Moderne Diagnostik, beste Betreuung.
    orthovet.ch

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